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Tyrodelösung - ich blick nicht durch und bräuchte Hilfe bezüglich der Anwendung

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    Tyrodelösung - ich blick nicht durch und bräuchte Hilfe bezüglich der Anwendung

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    Hallo ihr Lieben,

    ich wusste nicht wohin damit und hab mich jetzt erstmal für den Gesundheitsbereich entschieden. sollte er hier falsch sein, bitte ich ums verschieben.

    Ich habe gestern eine Apotheke gefunden, die alle Zutaten für die Tyrodelösung vorrätig haben.
    Ich gab dem Herrn die Liste von Birds-online: und er machte sie mir auch fertig.

    Nun hatte ich die Seite von birds-online jedoch so verstanden, dass man eine Pulver Mischung bekommt und man diese dann zuhause immer mit Wasser selber zusammen mischen muss, um diese Lösung zu bekommen.
    Als ich wenig später wieder zur Apotheke ging, um die Mischung abzuholen, staunte ich nicht schlecht, als er mir diese Flasche auf die Theke stellte:



    Er meinte, dass die Mischung für ein Liter Wasser zusammengestellt ist (so wie es auf Birds-Online auch steht), doch komme ich damit jetzt nicht zurecht.
    Muss ich die Mischung jetzt immer noch mit Wasser mischen oder kann ich diese Lösung jetzt einfach ins Wassernapf geben?

    Zudem wunderte der Herr sich auch, dass die Glucose sich nicht aufzulösen schien... mehrmaliges schütteln brachte nichts und diese Stücke sind auch immer noch vorhanden:



    Ich hoffe man sieht es etwas...
    Laut dessen angaben sollte dies nicht so sein, trotzdem gab er mir die Flasche so mit.

    Sollte ich den Teil der Lösung, denn ich anbieten möchte, vorher eventuell etwas erwärmen, damit sich die Glucose vielleicht doch auflöst oder ist es nicht so schlimm?
    Wie sieht es mit dem Gesunden Tier aus? Momentan bekommen sie Wasser von V* was ich zu 20% noch mit Granberrysaft mische... In einem extra Napf wollte ich dann die Lösung anbieten. Wie viel darf sie davon trinken oder gibt es keine Höchst Anzahl an Tagen?

    Tut mir leid für den langen Text, doch komme ich damit wirklich absolut nicht zurecht.
    Den Apotheker schätze ich eigentlich sehr, er scheint hier der einzige zu sein, der sich wirklich die Zeit nimmt um einen zu helfen und nicht einfach einen abwimmelt, wie es hier schon so einige vollbracht haben...

    Würde mich daher um Hilfe diesbezüglich immens freuen.


    Liebe Grüße
    Susan

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    #2
    Das ist mir jetzt total peinlich.
    Ich habe gerade mir den Zettel, der auf der Flasche drauf geklebt ist, nochmal genauer angesehen und er hat das 1 Liter Wasser bereits wirklich mit der Lösung vermischt.

    Was mich nun nur noch etwas verunsichert ist, dass, obwohl ich die Flasche jetzt nochmals ordentlich geschüttelt habe, diese Glucose Stücke sich nicht auflösen.
    Auch steht dort, dass sie nach Anbruch 4 Wochen haltbar ist. Bei Birds-online steht ja aber, dass sie nur 3 Tage haltbar währe.

    Ist das so in Ordnung oder doch eher nicht?



    Nochmal liebe Grüße
    Susan

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      #3
      Zitat von Fenchel
      Auch steht dort, dass sie nach Anbruch 4 Wochen haltbar ist. Bei Birds-online steht ja aber, dass sie nur 3 Tage haltbar währe.

      Ist das so in Ordnung oder doch eher nicht?
      Hallo Susan,
      also soweit ich weiß (und ich bin da keine Expertin), hält die Lösung sobald sie mit Wasser gemischt ist, nicht mehr so lange. Im Wasser bilden sich ja sehr schnell Keime. Deswegen würde ich dir raten, sie schnell zu verbrauchen und im Kühlschrank aufzubewahren.
      Hat dein Welli eine Nierenentzündung oder Durchfall? Oder weswegen gibst du ihm die Lösung?
      Liebe Grüße, Jacky
      PS. Falls es eine Nierenentzündung ist, kann ich dir eventuell noch ein paar Tipps zusätzlich geben. Mein Polly hatte ein chronisches Nierenleiden ...

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        #4
        Hallo Fenchel,

        das ist tatsächlich nicht immer einfach mit der Zubereitung der Tyrode-Lösung. Auch für Apotheker nicht. Ich selbst habe einen ganz tollen a.d. Hand ... der macht mir immer für mehrere Liter mehrere Kruken fertig, so dass ich für mehrere Wochen hinkomme. Ist mit ein wenig Rechnerei verbunden. Ich lasse auch nach Birds-Online anmischen. Natürlich ohne Wasser. Wenn Du willst, schick ich Dir per PM die Aufteilung.

        Wichtig ist, dass wirklich destilliertes Wasser verwendet wurde, sonst macht die Mischung ja keinen Sinn.

        Was die nicht auflösbaren Partikel angeht: Ich hatte das auch schon mal, aber nach mehrmaligem Schütteln waren die Teilchen auch aufgelöst. Allerdings mische ich selbst das Pulver mit dem Wasser.

        Einmal hatte die Apotheke keine Glucose vorrätig ... ergo haben wir prozentual ein wenig Traubenzucker beigemischt (auch wg. des Geschmacks); das löste sich ebenfalls nicht richtig auf. Sah man bereits "krümelig" i.d. Pulvermischung ... die Apothekerin wunderte sich übrigens wie bei Dir.
        Einmal angesetzte Tyrodemischung verwende ich - im Kühlschrank gelagert - für 3 Tage. Auf keinen Fall länger.

        In einem Extranapf würde ich das nicht anbieten. Es kann dann sein, dass Dein Welli das Wasser dann nicht trinkt. Entgegen anderslautender Meinungen, dass Tyrode ungern getrunken wird, habe ich allerdings bei meinem Schwarm andere Erfahrungen gemacht. Ich biete aber bei solchen "Kuren" ausschließlich Tyrode und kein normales Trinkwasser mehr an. Denn der kranke Welli braucht ja die verloren gegangenen Elektrolyte. Ich habe hier eine austherapierte Wellifrau, die seit Jahren Hormonprobleme hat und streckenweise viel zu viel flüssige Ausscheidungen produziert. Wenn ich Tyrode angeboten habe, normalisiert sich ihr Kot immer ein wenig.

        Auch bei Nierenproblemvögeln habe ich es schon angewendet ... allerdings nicht ausschließlich.

        Ein Kompromiss: Meistens, wenn ich die Möglichkeit habe, nehme ich für etwa einen halben Tag Tyrode, dann wird es weggekippt, für den anderen Teil des Tages normales oder gerade verwendetes Mediwasser (du schreibst, dass Du zur Zeit Cranberry beimischt). Unserem Trinkwasser sind z.B. manchmal Globuli oder andere pflanzliche Mittel beigemischt, wenn ich kranke Vögel habe oder Kuren mache.

        Was hat denn Dein Welli?

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          #5
          Hallo ihr Lieben,

          vielen lieben Dank für eure Antworten.

          Ich verpflege ja die Wellensittiche von meiner Schwester (hier Alula) und ihr Ivo hat neben der Leber auch vergrößerte Nieren (deswegen auch das Silymarin und das Propolis auf dem Bild, was heute früh beim Futter geben entstand).
          Bei der Blutabnahme stellten wir fest, dass besonders die Nierenwerte viel, viel zu hoch sind. Er trinkt unheimlich viel und sein Kot ist total weich und unförmig, der Harn Anteil gleicht Wasser...

          Er bekommt schon zwei Homöopathische Medikamente nur für die Nieren, die ich ihm auch zweimal am Tag direkt in den Schnabel gebe.
          Sein Kot wird jedoch nicht besser und die Tierärztin schlug mir nur noch vor ihn 2, 3 Tage stationär aufzunehmen um ihn Infusionen zu geben, was ich jedoch gerne umgehen möchte, weil er schon so viel mitmachen musste (mehrere Kropfabstriche, 2 Röntgenbilder und 1 Blutabnahme)...

          Ich habe große angst, dass die Nieren versagen und erhoffe mir jetzt, dass die Tyrodelösung Besserung bringt. Wegen den Nieren würgt er auch immerzu, weil sich die Harnsäure an seine Rachen Schleimhaut setzt und sie reizt und sie so empfänglicher für Bakterien macht (deswegen geb ich ihm auch Propolis, weil es ja auch gegen Bakterien wirkt)... Mit der Tierärztin ist das alles abgesprochen und sie hat ihre Erlaubnis gegeben.
          Nun hab ich die Lösung ja gestern Abend um 18 Uhr geholt und heute noch gar nicht gegeben. Was meint ihr denn, wie lange ich sie noch geben kann, wenn ich dann morgen nur die Lösung anbiete?

          Für Tipps, was ich noch versuchen kann, bin ich wirklich dankbar. Ich hab ihm eine Zeitlang auch zu dem Granberry-Wasser Brennnesseltee angeboten, den er auch sehr gerne annahm, doch sein Kot besserte sich durch die fast 1 wöchige Gabe nicht und allmählich verzweifel ich immer mehr, weil sein Zustand ja schon seit Wochen so ist und ich nicht weiß, wie ich ihm noch helfen könnte.



          Liebe Grüße
          Susan

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            #6
            Oje, hört sich nicht gut an. Du tust ja schon viel.

            Zitat von Fenchel
            Ich habe große angst, dass die Nieren versagen und erhoffe mir jetzt, dass die Tyrodelösung Besserung bringt.
            Tyrode ist kein Medikament, sondern versucht - und ist insofern nierenunterstützend -, essentielle Stoffe wie z.B. Kalium, Calcium, Magnesium und andere wieder zuzuführen, die durch den hohen Flüssigkeitsverlust verloren gegangen sind.
            Ringerlösungen, die Tierärzte als Infusion verabreichen, sind ähnlich.

            Bekommt Dein Welli Solidago als homöopathisches Medikament? Und noch ein homöopathisches, schriebst Du? Weißt Du, welches?

            Viele Tierärzte schwören auf Phytorenal (pflanzliche Komponente) unterstützend ... trinken aber nicht alle Wellis gerne, schmeckt echt ekelhaft.

            Wieso 2 Röntgenbilder? Und was haben die ausgesagt? Handelt es sich um einen Nierentumor?

            Für die Behandlung ist eine ausreichende Diagnostik wichtig. Wenn es sich um eine akute Nierenentzündung handelt, so wäre ein Antibiotikum mit evtl. recht guten Erfolgsaussichten angesagt. Bei (chronischen) Nierenproblemen unklarer Genese ist die Behandlung schon schwieriger ... da kann man nur noch unterstützen und ggf. lindern. Bei einem Tumor wiederum bringen natürlich Antibiotika nichts. Bei Gicht bspw. ist eine eiweißarme Kost sehr wichtig und eine Abklärung mit dem vogelkundigen Tierarzt, um welche Art Gicht es sich handelt, damit ein entsprechendes Medikament gegeben werden kann. Bei letzterer ist zudem noch je nach Progression meist noch eine Schmerztherapie wichtig - die allerdings verhalten wegen der Nieren.

            Was sagt denn hier der VK, um was es sich genau handelt?

            Könnt Ihr die Leber vielleicht noch besser unterstützen? Gibt es da von der TÄ. noch einen Tipp? Vielleicht als Stoßtherapie? Volamin scheidet wohl aus ... kann kontraindiziert bei Nierenerkrankungen sein.
            Ich würde wrs., wenn es mein Welli wäre, die paar Tage stationär in Anspruch nehmen, damit er - mit Partnervogel - mit Infusionen gestärkt werden kann.

            Zitat von Fenchel
            Nun hab ich die Lösung ja gestern Abend um 18 Uhr geholt und heute noch gar nicht gegeben. Was meint ihr denn, wie lange ich sie noch geben kann, wenn ich dann morgen nur die Lösung anbiete?
            siehe oben: Joia hat geschrieben:
            Einmal angesetzte Tyrodemischung verwende ich - im Kühlschrank gelagert - für 3 Tage. Auf keinen Fall länger.
            Und warum hast Du sie noch nicht angeboten?

            Proteinarme Kost ist bei Nierenpatienten sehr, sehr wichtig. Und Wärme.
            Wie verhält sich Dein Kleiner denn? Frisst er noch? Zeigt er Anzeichen von Schwäche und Schmerzen?

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              #7
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              Hallo joia,

              dass die Lösung kein Medikament ist, sondern nur zur Elektrolyte ausgleich ist, weiß ich. Nichts desto trotz, weiß ich aber auch einfach nicht, was ich noch machen könnte, sodass meine Hoffnung jetzt darauf liegt.

              Solidago bekommt er nicht. Für die Nieren bekommt er Renes/Viscum comp. PlV und noch Phyto-Nephro.
              Währe das Solidago besser und woher bekomme ich das Phytorenal? Wenn viele drauf schwören, muss das ja gut sein...

              Es wurde erst ein Röntgenbild gemacht, weil erst der Verdacht von Megabakterien im Raum stand und die Symptome (Plustern, Würgen, viel schlafen) nach der Ab und Ampho Therapie immer nach ca. 10 bis 14 Tagen von neuem begann.
              Auf dem Bild sah man nur, dass etwa die Bauchspeicheldrüse oder die Leber vergrößert währen. Da diese zu ungenau war, erfolgte am darauffolgenden Tag ein Röntgen mit Kontrastmittel und da sah man dann wohl richtig gut, dass die Leber und die Nieren vergrößert sind.
              Da sich zudem mittels Labor Untersuchung ergab, dass er massig Bakterien im Kropf hatte, die dann auch mit einem Antibiotikum behandelt wurden, ist es nicht klar, was die Ursache ist für den Zustand der Organe.
              Es könnte eine Schädigung aufgrund der Bakterien sein (wobei mir die TÄ beim Blut Befund sagte, dass die Bakterien aufgrund der Nieren beruhen, weil die Harnsäure die Schleimhaut reizt und sich dort leicht Bakterien einnisten, die dann auch Behandelt werden müssen).. Tumor wurde nicht ausgeschlossen ist aber eher unwahrscheinlich weil es gleich zwei Organe sind (zudem müsse man eine Probe entnehmen die nur bei größeren Papageien machbar sei). Ich vermute, dass das Ampho und das AB einfach zu viel war... immerhin bekam der arme nicht wenig von dem Zeug.
              Was es jetzt ist, dazu hat die Tierärztin eigentlich nichts gesagt, die Blutuntersuchung ergab halt nur, dass beide Werte, aber besonders die der Nieren viel zu hoch sind und das einzige was sie eben sagte ist, das Vittel-Granberry-Wasser und evtl. noch die stationäre Aufnahme mit den Infusionen für die Nieren.
              Für die Leber hat sie nichts. Das sei nicht das Hauptproblem, da die Werte zwar hoch, aber noch an der Grenze zum Norm Bereich liegen.. Silymarin geb ich ihm aber zusätzlich und dass weiß sie auch und gab auch ihr okay dazu.

              An Futter bekommen beide dieses: *
              Auf Frischkost verzichte ich momentan ganz, damit er an das Wasser geht und viel darüber seinen durst löscht.

              Die Tyrodelösung habe ich noch nicht angeboten, weil ich mir unsicher war, wegen der Glucose, die sich nicht richtig aufgelöst hat.
              Ich gehe jetzt aber sowieso gleich wieder zu ihnen, dann wechsel ich das Wasser gegen die Lösung. 2 bis 3 kräftige Schlucke nimmt er dann sowieso immer mit auf, sodass er es noch heute aufnehmen kann.

              Sein Zustand würde ich als Stabil bezeichnen. Im Grunde hat sich an seinem Verhalten nicht viel geändert, er würgt halt nur kräftiger und deutlicher als zuvor, dass ist aber auch seit dem sein Kot so wässrig ist, also schon jetzt ca. 3 oder 4 Wochen.
              Groß zwitschern tut er nicht, aber er wirkt jetzt auch nicht total schlapp. Plustern und viel schlafen macht er ebenfalls nicht und er fliegt auch gleich immer mit seiner Gefährtin auf dem Baum, wenn die Käfigtüre aufgeht, nachdem ich seine Medikamente ihm verabreicht habe.
              Fressen tut er sehr gut. Bei der Blutabnahme hatte er etwas zu viel auf den Rippen, weil ich mehr Hirse angeboten hatte. Aber auch jetzt ohne, frisst er gut und regelmäßig.

              Mir graut es davor, ihn stationär aufnehmen zu lassen. Wenn dann überhaupt nur mit Partnerin, dass ist klar. Doch waren die Röntgenbilder und vor allem die Blutabnahme schon für ihn total schlimm, so wie er geschrien hatte...
              Ehrlich, ich würde ihm die Qualen der Infusionen liebend gern ersparen, zudem ich mir eigentlich auch nichts von denen groß erhoffe... schon die Nieren Medikamente scheinen doch schon gar nicht richtig anzuschlagen, ebenso das für die Leber... selbst mit diesem wuchsen sein Schnabel und seine Krallen, immer weiter.
              Ich weiß nicht was ich machen soll. Von der Tierärztin fühle ich mich allmählich im stich gelassen...



              Liebe Grüße
              Susan


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