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    Suche Erfahrungsberichte zu amputiertem Flügel!

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    Gestern abend wurd dem kleinen Klecks der linke Flügel amputiert. Komplett, oben an der Schulter.
    Er hatte einen großen Flügeltumor, so daß nur operieren oder einschläfern zur Wahl standen. Also operieren. Er soll ja seine Chance haben.

    Heute Nachmittag kann ich ihn abholen und hab jetzt erst einmal den Käfig dick mit Spänen eingestreut, falls er wo runterpurzelt. Ausserdem ist ein zusätzlich Ast reingekommen, damit er vom Boden hoch und und runter laufen kann.

    Ist jemand hier, dessen Vogel ein ähnliches Schicksal hat und der davon berichten könnte? Ich wüßte gern ob der betreffende Vogel erneut Krebs bekam, wie er sich an seine Behinderung gewöhnt hat und wie der Schwarm auf ihn reagiert hat.


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    #2
    Liebe Birgit,

    mit einem Erfahrungsbericht kann ich nicht dienen.
    Dass du dem kleinen Klecks einen zusätzlichen Ast in den Käfig getan hast, dass er rauf und runter klettern kann, ist super !
    Wenn Freiflug angesagt ist wäre es bestimmt auch sinnvoll - und gut zu händeln für dich - wenn du ein langes dickes Seil vom Käfig über den Welli-Baum und an die Lande-Möglichkeiten legst, welches auch bis auf den Boden reicht. Die Seile oder Taue gibts im Baumarkt als Meterware.
    Bei meiner Gruppe - ich verlor in den letzten 12 Monaten sechs liebe Wellis - hatte ich keine Probleme, wenn einer krank war und somit geschwächt. Es gab keine Angriffe, Verfolgungen oder Verstoße ! Da drücke ich Klecks die Daumen, dass es bei euch auch friedlich bleibt !
    Unser Vorteil ist, dass ich meine Bande bei mir im HobbyZimmer frei leben habe, ohne Käfig. Sie haben also ganz viel Platz.
    Wenn sich deine Gruppe vor Klecks OP harmonisch und gut vertragen hat, dürften keine Schwierigkeiten zu erwarten sein. Im Zweifelsfalle würde ich den Käfig ruhig mal auch über Nacht offen lassen, um der ganzen Gruppe Raum zu geben, wenn Klecks wieder bei ihnen ist.

    Ganz lieb, HummelMutti

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      #3
      Hallo Birgit,

      ich kann ebenfalls keinen passenden Erfahrungsbeginn geben. Zwar hatte ich schon flugunfähige Wellensittiche unterschiedlicher Ausprägung, aber ein einflügeliges Vögelchen dürfte ungleich größere Gleichgewichtsprobleme beim Absturz haben. Vermutlich ist also eine besonders dicke Polsterung am Boden wichtig. Ich hatte früher dicke Handtuchschichten, darüber Küchenpapier und ggf. Sand.

      Wie auch bei HummelMutti ist es bei uns nie zum Ausschluss oder gar Mobbing kranker oder behinderter Vögel gekommen. Im Gegenteil. Sie wurden immer besonders viel umsorgt (manchmal zu viel...)

      Ich denke, dein Beitrag wäre in der Rubrik "Krankheiten-Wellensittiche mit Behinderungen" besser aufgehoben. Hier schauen wahrscheinlich mehr Betroffene rein.

      Alles Gute für den niedlichen Klecks!

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        #4
        Zitat von Kleiner Prinz

        Ich denke, dein Beitrag wäre in der Rubrik "Krankheiten-Wellensittiche mit Behinderungen" besser aufgehoben. Hier schauen wahrscheinlich mehr Betroffene rein.
        Hallo zusammen,

        das sehe ich ganz ähnlich.
        Ich habe auch keine Erfahrungen zu dem Thema, aber ich drücke Dir die Daumen, dass Du schnell Infos bekommst.
        Dazu verschiebe ich den Thread auch mal ins entsprechende Unterforum.

        Ich finde es toll, dass Du ihm die Möglichkeit der OP gegeben hast und hoffe, dass er sich schnell mit seinem Handicap zurecht findet.

        LG und alles Gute für den kleinen Schatz.
        Susi

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          #5
          Hallo Birgit

          bitte entschuldige - meine Erfahrungen passen ebenfalls nicht genau zu Deiner Frage. Ich hatte damals ein Wellensittichpaar (keinen Schwarm) und bei der Henne wurde ein Flügel teilamputiert (aus anderem Grund). Falls Du trotzdem Fragen zu der damaligen Situation hast, melde Dich bitte wenn einzelne Aspekte für Dich so ähnlich sind, dass Du gerne mehr wissen möchtest.


          Alles Gute
          Lissie

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            #6
            Die ersten 24 Stunden wieder daheim hat Klecks geschafft. Fortbewegung ist jedenfalls nicht sein Problem. Er klettert und hüpft durch die Gegend und kommt bis auf die höchste Schaukel, alles relativ schnell. Beim Schlafen sieht es ein bissl schief aus und er putzt auch viel an sich herum. Der Tierarzt meinte aber, durch das Aluspray könnte da nix passieren.
            Vorhin hat ihn Luise ziemlich rabiat von der Schaukel geschubst und er ist auf den Käfigboden gefallen. Da liegen ca 10cm Einstreu und es scheint ihm auch nichts ausgemacht zu haben. Ich hoffe, er lernt noch sich da besser abzufangen, denn die Damen sind ja oft nicht zimperlich. Es geht ihm zumindest sichtlich besser, als es ihm mit dem Tumor ging.

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              #7
              Hallo Birgit,

              schön zu hören, dass es Klecks den Umständen entsprechend gut geht.
              Pat war auch flugunfähig, aber aufgrund eines Bürzeldrüsentumors, also kann ich auch nichts zum amputierten Flügel sagen.
              Ja, die Kleinen sind schon flink.
              Wie sieht es mit dem Gleichgewicht aus ?
              Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass Pat Teil des Schwarms war und in keinster Weise ausgegrenzt wurde. Die anderen 3 Wellis haben sich immmer abwechselnd um ihn gekümmert, wenn er dann doch müder war. Es war soooo süß.

              Ich wünsche Klecks alles Gute !

              LG, Carmen

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                #8
                Danke für die guten Nachrichten.

                Dann wünsche ich weiterhin gute Besserung und alles Gute. Wenn es Neuigkeiten oder Fragen gibt, melde Dich gerne


                LG Lissie

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                  #9
                  Große Aufregung! Gestern abend waren lauter Blutspuren im Käfig. Wesentlich mehr, als die "berühmten vier Tropfen". Klecks muß angestoßen oder gefallen sein. Gepickt hat ihn offenbar keiner, denn die Kumpels zeigen keinerlei Blut am Gefieder.
                  Ich hab ihn nun separat im Krankenkäfig sitzen und habe Fotos zum Tierarzt gemailt. Der ist in* und impft Lamas.
                  Er meldet sich später .. dann weiß ich mehr. Aktuell blutet der kleine Kerl zum Glück nicht mehr, aber er ist halt müde und erschöpft. Sichtkontakt zu den anderen hat er, und ich hab den Eindruck, daß mein Herz viel mehr bubbert als sein.

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                    #10
                    Hallo Birgit!

                    Wie gehts es Klecks? Warst du noch beim Tierarzt?

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo Birgit,
                      oh wei. Ich weiß was für eine Aufregung das ist, wenn man Blut findet.
                      Zwischen den Jahren hatte ich das zweimal mit meiner Snow und ihrer Kralle.
                      Ich hoffe, dass es Klecks gut geht.
                      Konntest du denn erkennen woher das Blut kommt, also von welcher Stelle?

                      Liebe Grüße
                      Melanie

                      Niko + Fipsy + Benno + Kloppo + Sheldon + Emma + Tom + Jerry + Livy + Snorre + Olavi
                      Im Herzen immer bei mir: Lili, Dämon, Silvester, Sunny, Karl, Nico, Kleiner, Hansi, Cleo, Lilly, Tweety, Snow, Luna, Marli, Merry und Hermine​

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                        #12
                        Natürlich konnte ich sehen woher das Blut kommt. Aus der Operationswunde. Ich habe dem Arzt Bilder gemailt und telefoniert. Klecks sitzt jetzt separat und es geht ihm gut. Da die Blutung ja aufgehört hatte und die Wunde offenbar wieder geschlossen ist, war ein Eingreifen durch den Tierarzt nicht notwendig.
                        Der Patient wird jetzt mit roter Kolbenhirse und Zwieback gepflegt. Er sitzt in seinem Krankenkäfig (die Größe, wie man früher standardmäßig Vögel hielt) und da er entweder auf einer Stange oder am Boden (essen) sitzt, ist mehr Platz derzeit offenbar nicht nötig. Er schläft sehr viel und ab und zu zwitschert er zusammen mit den anderen im Nachbarkäfig. Die vier gesunden Vögel sind übrigens auch sehr viel entspannter seit der Trennung. Sie scheinen sich in direktem Kontakt mit einem geschwächten Kameraden sehr unwohl zu fühlen.

                        Noch ein PS an Forever: Ortsangabe entfernt, da Rückschluss auf Tierarzt. ... Äh ... Name: Birgit / Wohnort: Augsburg ... fällt dir was auf?


                        Und noch ein PS .. Wenn ich nochmals entscheiden müsste, würde ich das Tier vermutlich eher einschläfern lassen. 24 Stunden am Tag still auf einer Stange hocken .. das ist wohl nicht wirklich erfüllend für einen sonst quirligen Vogel. Ich wollte ihn nicht hergeben, weils mein Liebling ist. Also zu Wohle des Halters entschieden .. zum Wohle des Vogels? Bin ich jetzt nicht mehr sicher.

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                          #13
                          Hallo M-WG


                          Zitat von M-WG
                          Noch ein PS an Forever: Ortsangabe entfernt, da Rückschluss auf Tierarzt. ... Äh ... Name: Birgit / Wohnort: Augsburg ... fällt dir was auf?
                          Ortsangaben in Zusammenhang mit genannten Tä, Tierkliniken, Züchtern ect sind hier nicht erlaubt,

                          siehe Forenregeln ?> https://www.welli.net/forenregeln.html

                          und werden von uns editiert.
                          Nur weil du in Augsburg wohnst, gibt das keinen Rückschluss auf einen TA in deinem Benutzerprofil
                          und es kann dort auch keine üble Nachrede entstehen.
                          Ich wohne in * und fahre aber 25 min. in den "Nachbarort zu meinem vk TA.
                          Somit sagt der Wohnort im Profil schon mal gar nichts aus.

                          LG
                          Tine

                          Liebe Grüße
                          Tine und ihre neun Zwerge

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                            #14
                            Zitat von M-WG

                            Und noch ein PS .. Wenn ich nochmals entscheiden müsste, würde ich das Tier vermutlich eher einschläfern lassen. 24 Stunden am Tag still auf einer Stange hocken .. das ist wohl nicht wirklich erfüllend für einen sonst quirligen Vogel. Ich wollte ihn nicht hergeben, weils mein Liebling ist. Also zu Wohle des Halters entschieden .. zum Wohle des Vogels? Bin ich jetzt nicht mehr sicher.
                            Hallo M-WG,

                            die Wunde wird ja demnächst ganz verheilt sein, dann kann nichts wieder aufgehen und er kann vielleicht zurück zu seinen Kameraden.
                            Falls die ihn dann immer noch nicht akzeptieren, könntest Du vielleicht ein Plätzchen in einer Handicap-Welli-WG für ihn suchen, wo er Mitbewohner hat, die ihm in seinen Fähigkeiten ähnlicher sind. Dann findet er vielleicht gleichgesinnte, oder zumindest ähnlich eingeschränkte Spielkameraden, mit denen er einfacher spielen kann als mit seinen absolut gesunden Kameraden.
                            Ich kann verstehen, dass es gerade sehr frustrierend ist, aber gib die Hoffnung noch nicht auf.
                            Dafür gibt es noch zu viele Möglichkeiten, wie er trotz allem ein schönes Leben führen kann.

                            LG
                            Susi

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                              #15
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                              Hallo Birgit,

                              ich kann noch nicht aus Erfahrung berichten, werde aber in relativ naher Zukunft in die gleiche Situation kommen.
                              Meine Elli hat einen gutartigen Tumor am rechten Flügel, der immer weiter wächst. Noch kommt sie damit gut zurecht, außer dass sie halt nicht fliegen kann. Wenn ich merke, dass sich das ändert, bleibt uns nichts als die Amputation.

                              Ich habe das Glück, dass Elli sowohl einen festen Partner hat als auch, dass sie gut in meinen Schwarm integriert ist. Ich bin mir sicher, dass das auch nach einer OP so bleiben wird. Für mich steht fest, solange ein Welli so quietschfidel ist und auch ohne fliegen ein glückliches Wellileben führt ist eine OP die Entscheidung zum Wohl des Tieres und nicht des Halters.

                              Ich möchte dir damit ein paar deiner Zweifel nehmen. Ich bin mir sicher, auch für Klecks kommen wieder schönere Zeiten. Hat dein Klecks eine Partnerin oder einen Partner? Oft gibt ihnen das Kraft, wenn sie ihren Liebsten an ihrer Seite haben. Wie viele Wellensittiche hast du in deinem Schwarm? Vielleicht könntest du ihm ja einen ruhigen Welli dazu setzen, damit er nicht so einsam ist.

                              Ansonsten wünsche ich dir viel Kraft und Geduld für die kommende Zeit.

                              Fühl dich gedrückt

                              LG Tanja

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