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Wellensittich Pit schläft seit Tagen und frisst viel

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    Wellensittich Pit schläft seit Tagen und frisst viel

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    Liebe Wellifreunde,
    unser Pit schläft seit ca. 2,5 Wochen auch am Tag auffällig viel viel. Wenn er dann mal wach ist, frisst er viel, auch auffallend viel Sand. Wir waren kit ihm bereits bei 2 Tierärzten, aber es gab keine Diagnose. Er wurde geröngt, Kot wurde untersuchet, Lunge abgehört.. Außer einem starken Untergewicht wurde nichts festgestellt. Jetzt bekommt er seit 5 Tagen ein Antibiotikum, aber es ist keine Veränderung erkennbar. Hat jemand Erfahrung mit solchen Symptomen?

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    #2
    Hallo Susanne

    Nach deinen genannten Symptome könnte Pit eventuell an Megabakterien erkrankt sein.
    Bei der Erkrankung würde kein Antibiotikum helfen, da Megabakterien Pilze sind
    und diese mit einen Antimykotika behandelt werden.
    Bei Kotuntersuchungen kann es durchaus sein, dass Megas nicht immer vorhanden sind, da sie nicht mit jedem Kot ausgeschieden werden.

    Als erste Maßnahme würde ich den Sand entfernen. Das Sandfressen tut Pit in dem Fall nicht gut und ist auch ein Zeichen das mit
    seiner Verdauung was nicht stimmt.
    Lass momentan auch alles zuckerhaltige Weg, da Pilze sich von Zucker ernähren.

    Sind deine Tierärzte vogelkundig?
    Ansonsten würde ich dir empfehlen mal zu schauen, das du mit Pit zu einem vk Tierarzt gehst.

    Unsere Tierarztliste mit Adressen von unseren Usern empfohlenen vogelkundigen Tierärzten aus dem deutschsprachigem Raum.


    Auf jeden Fall gehört das tierärztlich nochmal abgeklärt.

    Hier kannst du nochmal alles genauer durchlesen zu dem Thema Megabakterien.

    Die als Macrorhabdiose, Megabakteriose oder auch GLS bekannte Krankheit bei Wellensittichen wird von Hefepilzen hervorgerufen und ist nicht heilbar.



    Liebe Grüße
    Tine und ihre neun Zwerge

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      #3
      Wie Forever gehe auch ich davon aus. dass Pit an Megabakterien , auch als Going light syndrom bekannt, leidet. Die Wellis fressen sehr viel und können das Futter nicht verwerten und nehmen an Gewicht ständig ab. Ohne entsprechender Behandlung verhungern sie in letzter Konsequenz.Antibiotika helfen da gar nichts.
      Da wirst du mit Pit zu einem vogelkundigen Tierarzt gehen müssen.
      Gruß Ratio

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        #4
        Vielen Dank für die Antworten.

        Bei einem vogelkundigen Tierarzt waren wir bereits. Der hat auch auf Megabakterien getestet, allerdings mit negativem Ergebnis.
        Gibt es vielleicht noch andere Ideen, was Pit fehlen könnte?

        Gruß Susanne

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          #5
          Wie oben bereits gesagt: Tests auf Megabakterien fallen häufig falsch negativ aus. Ich finde auch, dass die Symptome schon sehr eindeutig danach klingen. Man kann nochmal einen Test auf Megas machen, dieses Mal zusätzlich vielleicht auch mit Kloakenabstrich und/oder Kropfabstrich.

          Kommentar


            #6
            Zitat von Pit und Beauty Beitrag anzeigen
            Vielen Dank für die Antworten.

            Bei einem vogelkundigen Tierarzt waren wir bereits. Der hat auch auf Megabakterien getestet, allerdings mit negativem Ergebnis.
            Gibt es vielleicht noch andere Ideen, was Pit fehlen könnte?

            Gruß Susanne
            Wie weiter oben schon von meinen Vorrednern beschrieben, ist Megas nicht immer nachzuweisen, weil die Symptome schubweise auftreten. Die Frage ist, wie der TA getestet hat - bei Abstrichen aus Kropf und Kloake ist es eher Glückssache (meine TÄ fand bei Cheesecake im Kloakenabstrich Megas-Strukturen, die allerdings nur sehr vage ausgeprägt und leicht zu übersehen waren). Meiner Erfahrung nach muß da ein Labor ran, das Kulturen anlegt und sie über mehrere Tage heranzüchtet. Danach kann man sicher(er) sein. Zusätzlich solltest Du den kleinen Mann röntgen lassen, denn ein eindeutiges Symptom für Megas ist eine Verschiebung bzw. Veränderung des Drüsenmagens (Dilation heißt das, glaube ich).

            Sand fressen Megas-Patienten in der Regel deshalb, weil sie sich Linderung ihrer gereizten Magenschleimhaut versprechen. Das reizt die entzündete Magenschleimhaut zusätzlich, sodaß der kleine Kerl nicht mehr frißt und selbst das, was er frißt, nicht mehr richtig verwerten kann. Grit muß raus und sollte allenfalls durch einen Sepiaschulp ersetzt werden, da die Körner kleiner und weniger reibend sind.

            Alles, was Zucker enthält - auch gesunde Sachen wie Obst und Gemüse - müssen entfernt werden, da Zucker in jeder Form Treibstoff für den Macrorhabdus ist (ein bißchen so, als wenn ein Mensch Candida Albicans hat).

            Wenn Dein kleiner Freund Megas hat - wovon ich nach den beschriebenen Symptomen ausgehen würde -, braucht er Ampho Moronal über wenigstens vier Wochen, morgens und abends direkt in den Schnabel geträufelt. Es gibt bei den einschlägig bekannten Futteranbietern Mischungen, die speziell auf Megas-Patienten abgestimmt sind, was Kräuter und Kornformen angeht.

            Es gibt Thymiantinkturen, die über das Trinkwasser verabreicht werden oder ganz einfach Thymiantee - Macrorhabdus mag die ätherischen Öle im Thymian nicht. Damit kannst Du ein bißchen Linderung verschaffen.

            Meist geht Megas Hand in Hand mit anderen Keimen, die dem geschwächten Vogel zusätzlich zusetzen (bei Cheesecake war es ein Enterobacter - da mußte dann zusätzlich ein Antibiotikum ran). Ich habe hier im Forum etwas über meine Erfahrungen mit dem Präparat F10 geschrieben, was unterstützend eingesetzt werden kann. Bei mir überwiegen die positiven Erfahungen, die sich am lebenden Objekt beobachten (und belegen) lassen.

            Das wäre das, was ich aus meiner Erfahrung raten würde (neben einer zweiten Meinung eines anderen vkTA).

            Wenn es nicht schon zu spät ist.

            Zuletzt geändert von fusselmolly; 01.10.2025, 08:24.

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              #7
              Vielen Dank für die Ratschläge, Pit bekommt jetzt Ampho-Moronal und Thymiantee. Ich hoffe das hilft ihm.

              Gruß Susanne

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                #8
                Die Daumen sind allesamt gedrückt.

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                  #9
                  Hat jemand Erfahrung ab welchem Zeitraum man mit einer Verbesserung des Zustandes durch das Medikament rechnen kann?

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                    #10
                    Je nachdem, wie weit die Erkrankung zu Beginn der Therapie schon fortgeschritten war (und wie geschwächte der Patient ist), würde ich vier bis sieben Tage für realistisch halten.

                    Hinzu kommt noch die Dosis und Häufigkeit der Medikamentengabe.

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                      #11
                      unser Pit ist leider gestern verstorben.

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                        #12
                        Oh nein, das tut mir sehr leid.

                        Fühl dich gedrückt.

                        Guten Flug ins Hirseparadies lieber Pit.

                        Liebe Grüße
                        Tine und ihre neun Zwerge

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                          #13
                          Oh, wie traurig.

                          Das tut mir so leid für Dich ? meist kann man nichts tun außer sich einzugestehen, wie wenig Macht einem gegeben ist.

                          Dieses Gefühl kennen alle hier im Forum.

                          Kommentar


                            #14
                            Auch von mir noch herzliche Anteilnahme für dich zum Heimflug von Pit 🌳🌾🌳🌾

                            Komm gut im Hirseland an, kleiner Pit und grüß alle unsre Vorausgeflogenen von uns.

                            Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                              #15
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                              Es tut mir von Herzen ❤️ leid, dass Pit es nicht geschafft hat, liebe Susanne. Guten Flug über die 🌈 Brücke ins schöne Hirseland, lieber Pit.

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