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Wie biete ich am besten Korvimin und Oregano an?

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    Wie biete ich am besten Korvimin und Oregano an?

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    Hallo,
    in einem anderen Thread las ich, dass Oregano eine entzündungshemmende Wirkung hat und da ich meinen Wellis öfters Kräuter anbiete, möchte ich ihnen auch gerne Oregano anbieten.
    Was ist besser, frisch oder getrocknet?
    Ich habe noch vereinzelt frische Blättchen im Garten, aber davon wollen sie leider nichts wissen.
    Kann ich die Blättchen trocknen und übers Futter streuen?

    Auch Korvimin gebe ich ihnen regelmäßig. Leider klappt das mit der Dosierung nicht so gut. Ich wiege immer die entsprechende Menge Futter ab, fülle ein Tütchen Korvimin dazu und schüttel es gut durch. Leider bleibt das Pulver am Schluß aber in der Dose unten liegen. Was kann ich tun, damit es besser am Futter haftet? Ich möchte es ungerne einfach so übers Futter streuen, dann stimmt die Dosierung ja auch nicht und es bleibt trotzdem wieder in der Schale unten liegen, weil es durch die Körner durchrieselt.
    Wie macht ihr das?

    LG Steffi

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    #2
    Hallo Steffi

    Oregano getrocknet wird von den meisten Wellis eher weniger gern aufgenommen. An eine Scheibe Gurke gestreut schon eher, sofern sie Frischkost mögen. Auch auf einem angefeuchteten Kolbenhirsekolben geht es. Frisch ist natürlich besser. Aber es braucht Geduld, wenn Vögel es nicht kennen.
    Du kannst auch Oregano als Tee anbieten. Das heißt ihn vorsichtig mit heißem (nicht kochendem) Wasser überbrühen, ziehen lassen, abkühlen lassen und als Trinkwasser anbieten.

    Darf ich fragen weshalb du Korvimin anbietest? Bei einer guten Ernährung ist eine Abdeckung mit diesem synt. Vitaminkomplex nämlich unnötig und sogar eher schädlich.

    Liebe Grüße, Ive

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      #3
      Hallo Steffi,

      ich hatte ein ähnliches Problem mit PT12 ich gebe nun in knapp 50g Futter 2 Tropfen Öl, ich nehme momentan Schwarzkümmelöl.

      Das Futter wirkt nicht fettig und das Pulver haftet etwas besser.

      Meist werden Kräuter im getrockneten Zustand schlechter gegessen, aber jeder Welli ist anders probiere es aus. In einigen Online-Shops bekommt man ja auch eine getrocknete Kräutermischung, wenn sie den Oregano pur getrocknet nicht mögen, dann vielleicht zusammen mit anderen Kräutern.

      Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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        #4
        Hallo Ive,
        Korvimin wurde mir zur Unterstützung von einer Tierärztin empfohlen. Sie bekommen es ca. alle 2-3 Wochen. Also eher nicht füttern? Wann sollte man es denn anbieten, bei Vitaminmangel? Und wie erkenne ich das?

        Hallo Yvonne,
        ich habe eine solche Kräutermischung aus einem Onlineshop, die streue ich ca. 1x die Woche übers Futter. Da ist kein Oregano drin, aber ich werde meine Blätter mal trocknen und da untermischen. Das ist eine gute Idee.

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          #5
          Hi Steffi,

          ich sende dir trotzdem mal eine PN mit Mischungen mit Oregano, wobei Tee natürlich auch eine gute Idee ist.

          Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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            #6
            Hallo Steffi

            Natürlich ist Korvimin als Ergänzung bei Mangel gut. Die Frage ist aber, weshalb ein anhaltender Mangel vorliegt? Wenn so etwas kurzfristig nach schlechter Haltung vorliegt, ist das mit einer kurzzeitigen Ergänzung getan und wird folgend durch eine gute Ernährung nicht mehr vorkommen. Fütterst du ein gutes Grundfutter, sorgst durch vereinzeltes anbieten von wenigen Ölsämereien oder ab und an einem Tröpfchen Öl dafür, dass auch die fettlöslichen Vitamine gut absorbiert werden können vom Vogelkörper und gewöhnst du deine Vögel an Frischkost, bietest frisches Astwerk und Grünkost an, sowie Gemüse, dann kann eigentlich nichts schief gehen.

            Ich will dir nicht davon abraten eine Ergänzung zu unterlassen wenn nötig, ich apelliere immer nur dafür, dass natürliche Quellen viel besser sind als übermäßig künstlicher Einsatz.

            Liebe Grüßle, Ive

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              #7
              Kleiner Tipp:

              Falls deine Vögel Frischkost nicht kennen. Ich wende konsequent die Müslimethode an. Das heißt, es wird sehr regelmäßig Gemüse und Frischkost genommen, das heißt eine Mischung aus beidem. Das schmeiss ich in den Mixer, häxel es in Raspel und dann wird es mit dem Körnerfutter gemischt. Dazu ein mini Tröpfchen Öl und fertig.
              Das wird dann angeboten und auch gefressen.
              Selbst Vögel die es nicht kennen fressen es, wenn die Halter nicht all zu überzimperlich sind und vor Sorge nach 5 Minuten wieder gegen die gewohnt trockene Körnerkost austauschen, weil sie Angst haben ihre Tiere verhungern.
              Kein Tier verhungert freiwillig vorm vollen Futternapf und sie werden so sanft gefordert, die für sie notwendigen Stoffe aufzunehmen, ohne sie künstlich in sie rein zu trichtern.

              Oft hör ich dann, dass das unmenschlich sei. Dabei ist das absoluter Quatsch. Tiere selektieren in Gefangenschaft und in Überfluss und nehmen nicht mehr das auf, was sie brauchen um gesund zu bleiben. Als Halter stehen wir in der Verantwortung ihnen zukommen zu lassen, was sie brauchen. Und wenn sie nicht zu den Wellis gehören, die auch mal an Gemüse am Stück gehen, und das mit reichlich Abwechslung, dann muss ich ihnen das zeigen.
              Meine Wellis fanden das oftmals am Anfang nicht toll. Mittlerweile schauen sie doof, wenn es nur Trockenkost gibt. Sie sind es gewöhnt, obwohl sie am Anfang schauten als wollte ich sie vergiften.

              Fazit dieser konsequenten Ernährung ist, dass ich pro Jahr durchschnittlich 1 x zum vkTa muss, maximal trotz derzeit 36 nicht sonderlich jungen Vögeln. Und dass ich kaum behandlungspflichtige Krankheitsfälle habe. Das bei aber durchaus vorher chronisch erkrankten Wellis, die nachdem sie zu mir kamen, oft zunehmend beschwerdefreier wurden. Ich enthalte keinem Vogel etwas vor, wenn er was braucht. Biete Tee´s zur Abdeckung mit sek. Pflanzenstoffen an und frische Äste. Sie haben keine Gefiederstörungen, keine Infekte, keine Verdauungsbeschwerden, keine Mangelerscheinungen.

              Das ist kein Pauschalrezept oder Garantie, dass deshalb nichts geschieht. Auch hier sterben Tiere. Weil sie alt sind, oder einen Tumor haben. Aber ich habe lange keinen Vogel mehr an Infekte o.ä. verloren. Und auch Megas sind in diesem Schwarm nicht nachgewiesen.

              Vielleicht hilft dir das, auf ganz natürliche Weise in Zukunft deine Wellis abzudecken. Korvimin ist ein gutes Mittel für den Notfall. Aber nicht als Dauerunterstützung sinnvoll.

              Liebe Grüßle, Ive

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                #8
                Okay, das mit dem Tee werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
                Ich finde auch, dass das Korvimin sehr unangenehm riecht. Gerne gebe ich es deshalb eigentlich schon nicht.
                Einen Mangel haben meine hoffentlich nicht, sie bekommen eigentlich täglich irgendwas Frisches aus der Küche angeboten, da ich jeden Tag kochen muss. Vor frischen Ästen haben sie leider Angst, da gehen sie nicht ran. Aber wenn meine Apfelbäume wieder Blätter bekommen, werde ich das nochmal versuchen.
                Schwarzkümmelöl kenne ich gar nicht, werde mal schauen, wo man das bekommt. Welches Öl kann ich sonst noch verwenden? Ich habe mich nie getraut einen Tropfen Öl übers Futter zu geben, da meine Henne etwas dick ist und ich denke immer, dass sie dann noch dicker wird. Da muss ich wohl langsam mal umdenken.

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                  #9
                  Hallo Steffi

                  Dann versuch das Korvimin doch einfach nach Absprache mit dem vk mal weg zu lassen. Was bietest du denn alles so an, wenn ich fragen darf? Die wertvollsten Gemüse sind Sellerie (Knolle und Stange), Fenchel, Möhre, Knoblauch, Ingwer. Aber auch sonst geht natürlich alles mögliche.
                  Äste sind echt wichtig. Besonders die darin enthaltenen Gerbstoffe von Nussbaum, Birke, Weide und Co. Und nein, sie sind wichtig, nicht giftig! Sie sanieren den Vogeldarm besser als alles. Tee in guter Qualität dazu als Trink- und Badewasser, fertig. Hier gibt es fast nur noch Tee. Jeden Tag anderen.
                  Schwarzkümmelöl nimmst am besten ägyptisches, denn das is der Schwarzkümmel, der antiviral, antibakteriell und antimykotisch wirkt. Möglich ist aber auch ein gutes Olivenöl, ein Kokosöl, ein rotes Palmöl (nicht das in Verruf stehende) oder ein Lein-, Distel-, oder anderes hochwertiges Öl. Du sollst keinen Löffel voll rein hauen, sondern auf die Menge des Futters abgestimmt ein Tröpfchen. Und das 1 x die Woche reicht schon. Klar geht auch öfter, is aber nich nötig. Fett macht nicht zwingend fett. Es ist essentiell für den Körper. Wie sonst sollen sonst fettlösliche Vitamine verwertet werden? Richtig, gar nicht.

                  Dicke Vögel sind oft leider Opfer zu reichlicher Fütterung oder Ausdruck eines Mangels. Wie viel Körner gibst du pro Vogel, also so in Gramm? Bleibt morgens was über? Was für ne Zusammensetzung fütterst du?

                  Liebe Grüßle, Ive

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                    #10
                    Hallo Steffi,

                    hier zwei Threads von Ive zum Thema etwas ausführlicher

                    Hallo ihr Lieben Ich habe gestern schon einen sehr speziellen Thread zum Thema Schwarzkümmelöl gestartet und immer mal wieder fließt hier ja auch bei meinem Pot Looking mit ein, dass ich von Zeit zu Zeit meinen Vögeln auch Öle mit ans Futter gebe. Doch was für Öle sollen das sein, wozu dienen sie und werden die Wellensittiche davon nicht dick? Es gibt viele verschiedene Öle, die man anbieten kann und darf. Hier haben wir aktuell rotes Palmöl, Kokosöl, Olivenöl, Leinöl und demnächst folgt das Schwarzkümmelöl aus ägyptischem Schwarzkümmel. Wichtig ist, dass es native, kaltgepresste Öle sind. Anbieten könnt ihr das Öl des Leindotters, Distelöl und andere hochwertige Ölsorten. Je nach Ölart, sind sie bei Zimmertemperatur flüssig, wie z.B. Olivenöl, oder aber andernfalls auch eher fest wie z.B. rotes Palmöl und Kokosöl. Warum biete ich Öl im Futter an? Diese Frage beantworte ich gerne. Denn sie taucht zumeist als erstes auf. Öle sind unabdingbar in der Ernährung und zumeist reicht


                    Hallo ihr Lieben Immer wieder werde ich gefragt welche Tees man seinen Wellensittichen anbieten kann. Deshalb habe ich neben dem Blogartikel, den es bereits zum Thema Tee gibt, auch beschlossen hier nochmal ein bisschen den Austausch zu suchen... Wenn jemand mal nachlesen möchte... [url]https://www.welli.net/tee.html[/url] Ich werde hier die Tee´s vorstellen, die ich meinen Tieren anbiete. Ihre Wirkung erklären und warum ich sie anwende im Einzelfall. Liebe Grüßle, Ive


                    Hallo ihr Lieben Ich hab mich mit den Wirkeigenschaften von ägyptischem Schwarzkümmelöl befasst und es beleuchtet nicht nur fpr die Anwendung beim Menschen und den Hundis, sondern auch bei Wellis. Natürlich ist es möglich, sofern vorhanden, Nigella sativa (Schwarzkümmel aus Ägypten) auch als Saat anzubieten, allerdings ist es besser aufnehmbar, auch für Vögel, wenn es als Öl unters Futter gemischt wird. Die enthaltenen Wirkstoffe sind optimal verfügbar und als kleinen Tropfen unter die Futterportion gemischt, wird es beim entspelzen automatisch aufgenommen vom Vogel. Ich kam darauf, weil ich immer auf der Suche nach wirkungsvollen Mitteln aus der Natur bin, die sich für Beschwerden einsetzen lassen bei Wellensittichen. So kam ich mit meiner vk darauf zu sprechen und berichtete ihr von den Erkenntnissen zu Schwarzkümmelöl. Andere Öle haben sich in der Ernährung von Papageien und Sittichen bereits lange bewährt. Fazit war, dass sie die Erkenntnisse bestätigte. Es wird besonders empfohle

                    Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                      #11
                      Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten und guten Tipps.
                      Die Zusammensetzung des Futters kenne ich leider nicht, kann aber beim nächsten Einkauf mal nachfragen. Es ist aber eine lose Futtermischung, keine aus der fertigen Packung. Sie bekommen in vier Schalen knapp 2 Teelöffel Körner und oft ist noch was übrig.
                      Meine Henne wiegt 50 Gramm, habe sie grade nochmal gewogen. Leider wird sie von zwei Hähnen gefüttert, das erklärt ihr Gewicht eigentlich.
                      Im Fruhjahr werde ich mal die Äste im Käfig aufhängen, statt außerhalb. Dann werden sie die Angst hoffentlich verlieren.
                      Ansonsten bekommen sie Möhre, Gurke, Apfel, grünen Salat, Petersilie oder Basilikum, manchmal ein bißchen von meinem Frühstücksei, zum Schreddern auch mal eine ungesalzene Reiswaffel.
                      Deine Idee, das Gemüse zu zerkleinern und unter das Futter zu mischen finde ich sehr gut. Dann kann ich es auch mal mit Ingwer und Knoblauch versuchen, dass hab ich meistens hier und so fressen sie es leider nicht. Sie sind sowieso sehr wählerich und fressen alles am liebsten in ganz kleinen Stücken, wenn ich es ihnen festhalte.
                      Die links kenne ich zum Teil schon, lese sie aber grade nochmal. Hab mir grade eine Liste angelegt, was alles geht.

                      Also danke an euch für all die Tipps.

                      LG Steffi

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                        #12
                        Hallo Steffi

                        Wenn Futter übrig bleibt, ist es definitiv zu viel Es darf nix über bleiben außer Hülsen und zwar leere. Also Spelzen. Wenn noch Körner über sind, können sie sich übersättigen und selektieren. Beides ist nicht gewollt. Reduzier bitte die Körnermenge nun jeden 2. Tag so, bis nix mehr über bleibt. Auch werden die Hähne dann weitgehend aufhören die Hennen zu stopfen. Sie behalten ihren Anteil. Und die Weitergabe einzelner Körner wird nicht ins Gewicht fallen.
                        Kontrollier regelmäßig durch leichte Steigerung, ob der Bedarf gleich bleibt oder ob sich was verändert. Das schwankt immer ein wenig. Sobald was über bleibt hier, und da muss man halt immer schaun, is etwas mühsam, wird rigoros reduziert. Und ich habe derzeit keine einzig übergewichtige Henne mehr im Schwarm. Und das trotz Anbieten von Öl (klar, wenig) und Ölsämereien (in Maßen).

                        Ansonsten hört sich doch alles soweit ganz ordentlich an

                        Alles Liebe, Ive

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                          #13
                          Hallo Ive,
                          normal hatte Kucki ein immer gleichbleibendes Gewicht von 46 Gramm. Das fand ich eigentlich okay. Wenn abends noch Futter übrig war, hab ich am nächsten Tag dann immer später gefüttert, oft erst mittags, wenn ich von der Arbeit kam. Dann gabs auch oft weniger, um am nächsten Morgen wieder leere Näpfe zu haben.
                          Ich werde mal das Futter mit dem Teelöffel abmessen und nur 1 1/2 Löffel pro Vogel füttern. Vielleicht reicht das jetzt im Winter ja. Sie fliegen ja auch weniger als in der hellen Jahreszeit.
                          Ich lese sehr oft deine Beiträge und finde es faszinierend, was du alles weißt. Da kann ich echt noch viel lernen. Danke.

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                            #14
                            Hallo Steffi

                            Ich halte mich mittlerweile nicht mehr an die Teelöffelregel. Ich bin damit lange gut gefahren und dann nicht mehr. Dann hab ich angefangen rigoros abzuwiegen. Das ist mein aktueller Weg. Ich zähle meine Vögel, rechne für jeden den groben Bedarf aus, für kleine ein wenig weniger als für große und dann wird die Gesamtmenge jeden Tag abgewogen. Und jeden Tag schau ich genau, ob was übrig ist oder ob ich den Eindruck habe, dass noch wer Hunger hat. Dafür bekommt man ein Gefühl. Ergänzt wird ggf. dann mit Einzelgaben aus der Hand. Die hungrigen holen sich das dann. Wer keine so vertrauensvollen Vögel hat, kann auch gern noch ein paar Knubbelchen Kohi verteilen und sehen, ob was angenommen wird bzw. am nächsten Tag die Menge ein wenig steigern. Aber sobald was über bleibt, entsprechend reduzieren.

                            Ich weiß nicht viel, ich habe einfach sehr, sehr viel dazu gelernt in vielen Jahren Haltung und ich habe selbst zu viele Fehler gemacht, als dass ich von Wissen reden könnte. Das sind Erfahrungen. Und ich versuch einfach sie weiterzugeben.

                            Liebe Grüßle, Ive

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                              #15
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                              Hallo Ive,

                              die Idee mit dem kleingeraspelten Gemüse finde ich richtig gut! Meine Vögel tun sich mit Grünzeug zum Teil leider etwas schwer, deshalb würde ich die Methode hier gerne auch einführen.
                              Wie lange darf diese "Müslimischung" mit den Körnern denn dann im Napf bleiben bzw. wie oft wird sie am Tag ausgewechselt? Und gibst du dann zwischendurch auch Körner ohne kleingemachtes Gemüse?

                              Liebe Grüße
                              narcissa

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