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Hilfe - Schmerzen in den Füßen - Gicht?

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    Hilfe - Schmerzen in den Füßen - Gicht?

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    Hallo
    Wir wissen nicht mehr weiter. Unserem kleinen Einstein geht es seit dem Wochenende leider nicht gut.
    Er hat eine Verletzung am Bein, zeitgleich bekam er Durchfall und wurde nachts unruhig.
    Wir waren beim Tierarzt. Er bekommt Antibiotika und Schmerzmittel. Vieles deutet auf Gicht hin, der Tierarzt hält eine Untersuchung dazu für zu strapaziös.
    Am Tag schläft Einstein viel, aber ganz ruhig. Sein normales Futter rührt er auch nicht an, aber kolbenhirse isst er. Kaum ist es nachts, wird er unruhig und tritt alle paar Sekunden von einem Bein aufs andere und das bis tief in die Nacht. Wir haben Plattformen und eine Hängematte installiert und einige Stangen gepolstert, damit er seine Beine/Füße entlasten kann. Doch er benutzt nichts davon.
    Vor allem das Verhalten sobald es dunkel wird, gibt uns Rätsel auf.
    Hat jemand eine Idee, wie wir unserem Kleinen noch helfen können?

    Vielen Dank 🐦😭😭

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    #2
    Ist der Tierarzt ausgewiesen als vogelkundig?
    Hört sich für mich nicht danach an!

    Im Dunkeln Unruhe?
    Es könnte die rote Vogelmilbe dahinterstecken!
    Die kommt im Dunkeln aus ihrem Versteck und piesackt die Vögel!
    Ein etwaiger Befall wäre schlimm, da die rote Vogelmilbe sehr anhänglich ist!

    LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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      #3
      Hey,

      Vielen Dank für die Antwort. Seine Partnerin hat keine Symptome in dieser Richtung. Ist es möglich, dass nur ein Vogel so stark befallen ist?

      Gruß

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        #4
        Ich habe auch an die rote Vogelmilbe gedacht. Häng mal nachts ein weißes Tuch (ohne Schlingen) über den Käfig.

        Wenn du am nächsten Morgen rote Punkte (oder schwarze, auf jeden Fall kleine Punkte) an der Innenseite des Tuches findest,

        ist es ein Befall mit der roten Vogelmilbe.

        Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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          #5
          Vielen Dank erstmal für euren Input.

          Eine Vogelmilbe scheint es nicht zu sein – zumindest waren auf dem Kontrolltuch keinerlei Punkte erkennbar. Ich bin selbst Biologe und sehe zudem weitere Argumente, die gegen Milben sprechen, etwa dass die Henne keinerlei Auffälligkeiten zeigt.

          Meine Vermutung ist vielmehr, dass durch die nächtliche Ruhephase bzw. die fehlende Stimulation der Vogel länger auf einer Stelle sitzt. Dadurch könnten sich die Schmerzen in den Beinen verstärken, etwa durch eine schlechtere Durchblutung.

          Was den Tierarzt betrifft, bin ich etwas zwiegespalten. Er ist vogelkundig, wirkt in seinen Behandlungen jedoch manchmal eher konservativ. Zwar erwähnte er die Möglichkeit einer Blutuntersuchung, um Gicht auszuschließen, riet aber davon ab, da der Vogel mit aktuell 36 g zu schwach sei. Bei der Untersuchung hat er den Vogel gründlich abgetastet und beide Beine sorgfältig angeschaut, konnte äußerlich jedoch keine Anzeichen für Gicht feststellen.

          Als weitere Option nannte er eine Kotuntersuchung, die allerdings nicht immer eindeutige Ergebnisse liefert. Ich hatte zudem den Eindruck, dass sein Fokus in erster Linie auf der Wunde am Bein lag – was auch nachvollziehbar ist, da deren Heilung zunächst Priorität hat.

          Wichtig zu erwähnen ist noch, dass der Vogel ein übermäßiges Schnabelwachstum zeigt, was wiederum in Richtung Gicht deuten könnte.
          ​

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            #6
            Unter vogelkundig versteht man einen TA, der direkt eine Spezialrichtung studiert hat und keinen, der lediglich behauptet sich mit Vogelkrankheiten auszukennen.

            Leider sind normale TÄ meistens nicht ehrlich und doktern nur an den Vögeln sinnlos herum!
            Behaupten diese oder jene Untersuchungsmethoden sind nicht für Vögel geeignet und flüchten sich in Ausreden.
            Dem Vogel wird dort nie geholfen, man wird lediglich abkassiert und der Leidtragende ist der Vogel.
            Und der Tierhalter muss dem Leid des Tieres tatenlos zuschauen und lässt ihn bestenfalls einschläfern und das noch auf humanes Anraten des TA!

            Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung!

            Also bitte immer nur zu einem vogelkundigen TA mit einem Vogel gehen, auch wenn der Weg weit ist und eine längere Anfahrt erfordert!
            Viele Vogelhalter fahren 100km bis zum nächsten vkTA in der nächsten Großstadt!
            Nur in den Händen eines vkTA hat ein Welli eine Chance das ihm wirklich geholfen wird.

            Ich kenne aus der Vergangenheit leider keinen normalen TA, der ehrlich ist und zugibt das er von der Behandlung von Vögeln keine Ahnung hat und dir sagt das du bei ihm falsch bist!
            Selbst nicht die, wo ich jahrelang mit meinem Hund und meiner Katze in Behandlung war.

            LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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              #7
              Danke für den Hinweis. Der Tierarzt ist auch beim Vogelbund als offizieller Vogel Tierarzt gelistet. Ich werde jetzt versuchen eine zweite Meinung einzuholen.

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                #8
                Hallo zusammen,

                wir waren heute für eine zweite Meinung bei einem anderen Tierarzt. Die haben seinen Zustand als relativ kritisch eingeschätzt und vermuten ein Leberproblem. Der Vogel ist jetzt übers Wochenende dort um die Chancen zu optimieren, dass er sich wieder erholt. Es wurden auch direkt ein paar generelle Tests gemacht.

                Danke nochmal an dieser Stelle unser üblicher Tierarzt scheint tatsächlich nicht wirklich fachmännisch mit Vögeln umzugehen. Hat jemand eine Idee wie man das produktiv feddbacken kann?

                Wir drücken jetzt erstmal die Daumen, dass er sich wieder erholt.

                Viele Grüße

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                  #9
                  Wir drücken euch ganz fest die Daumen das er sich wieder erholt!

                  Ein Welli mit Leberproblemen von uns musste öfters stationär mit Infusionen behandelt werden. Das ging immer über 5 Tage.
                  Er erholte sich immer und wurde dann trotz seiner Krankheit recht alt!

                  Ich habe bei dem TA, der einige meiner Wellis durch unsachgemäße Behandlung auf dem Gewissen hat, eine aussagekräftige Bewertung hinterlassen!
                  Das wenigstens andere Tierhalter gewarnt sind!

                  LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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                    #10
                    Ahh, du warst ja schon bei einem anderen Arzt. Sehr gut.
                    Ich hätte wegen der Unruhe und dem Schnabelwachstum auch noch eine Diagnostik auf Leberproblem vorgeschlagen.
                    Wenn Giftstoffe nicht richtig abgebaut werden können, können die Vögel auch unter Juckreiz leiden. Vielleicht daher die Unruhe. Schwer betroffene Vögel können sogar anfangen sich zu rupfen.

                    Alles Gute dem kleinen Einstein

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                      #11
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                      Heute durfte unser Einstein wieder nach Hause. Er sich so weit stabilisert. Es soll jetzt zusätzlich eine Rotlichtlampe bekommen, für vorallem Nachts. Habt ihr da Empfehlungen?

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