LG Lissie
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Sind neu hier - Infektion?
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Lissie
Welli.netTeam- Ein Wellensittich
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Soeren
Ich würde den nur gelegentlich dicken Bauch beim vkTA ansprechen. Ein "aufgeblasener" Kropf kann auf verschiedene Erkrankungen hindeuten, beispielsweise auch Hefepilze
LG Lissie
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So - hier mein Bericht zum gestrigen vkTA-Besuch :
Was ich noch nicht wußte :
Der TA sagt :
Der Piepmatz ist ein Halbstandard. Diese Vögel haben aus Zuchtgründen (Vogelschauen) mehr Federn als andere Wellis, also auch im Bereich der Kloake. Was bei Durchfall mehr den je den Nebeneffekt hat, das dort auch mehr Kot hängen bleibt.
Maßnahme :
Es wurden im Bereich der Kloake mehrere Federbüschel weggezupft das der Kot auch wirklich den Gesetzen der Schwekraft folgen kann. Der Vogel hat sich das ohne Gemecker und Gebeiße gefallen lassen.
Ich habe den TA auf den "Bauch" angesprochen. Das kommt durch das Mehr an Federn. Stimmt - ist er in Aktion sieht er normal aus. Den Bauch sieht man eigentlich nur wenn er schläft oder sitzt. Auch hat der TA den Vogel abgehört (Herz, Atmung). Nein - nicht mit dem Stetoskop sondern am Ohr. Vielleicht ist das ja normal unter Welli-Züchtern daß man das auf diese Art macht. Jedenfalls gabs keine Beanstandungen.
Allgemeinzustand:
Kescha ist in einem völlig normalem Ernährungszustand. Das vermehrte Schlafen kommt zum einem von der möglichen bakteriellen Infektion im Zusammenhang mit den durch die Mauser geschwächten Abwehrkräften.
Die kleinen Pfützen um die Kotbällchen herum kommen davon, das der Vogel seinen Urin nicht richtig konzentrieren kann (Niere). Daher besteht der Kot vorwiegend aus einem grünen Durchfallwürstchen mit Wasser drumrum (was normalerweise der weiße Anteil wäre (siehe auch die vor ein paar Tagen eingestellten Bilder).
Infektion:
(Kothäufchen, etwa 1,5 Std alt wurden von mir mitgebracht)
Auf meine Bitte einen Abstrich der Kloake und des Kropfs zu machen sagte der TA folgendes :
Die Kothäufchen sind schon zu alt für eine korrekte Analyse. Ich soll Alufolie (gibt keine Stoffe ab an die Probe wie z.B. Papier und hält das Häufchen frischer) in den Käfig legen und ein wirklich frisches Häufchen oder mehrere sammeln, einrollen. Dann gab er mir ein vorausgefülltes Formular fürs Labor mit. Ich soll die Kothäufchen dorthin schicken zwecks Analyse auf Baktereien und Trichomonaden.
Das Labor heißt:
LABOKLIN (Labor für klinische Diagnostik GMBH & CO.KG), Bad Kissingen.
Daher gab es keinen Abstrich der Kloake. Anbei bemerkte er, das diese Abstriche in der Regel ohnehin nicht klappen.
Abstrich des Kropfs, Kropfspülung, Trichomonaden im Kropf:
Kescha hat eine Entzündung der Kropfschleimhaut, dies hat der TA durch Abtasten festgestellt.
Der TA sagte, das der Kropfabstrich eine sehr *schwierige Sache sei. Er müße dazu den Kropf des Vogels mit Wasser füllen und dieses auch wieder entfernen. Davon wird dann auch eine Probe fürs Labor genommen. Er tat dies nicht mit der Begründung, siehe * und daß man das nur bei größeren Vögeln wie Tauben usw. machen sollte.
Weitere Behandlung:
6 Tage Chlor-tetracyclin C20 KS (ein Penicillin, Pulverform) nach seiner Mischvorgabe ins Trinkwasser rühren wegen der Bakterien, des Durchfalls und wohl der Schleimhautentzündung am Kropf.
Danach:
4 Tage chevi-col (Pulverform) präventiv nach seiner Mischvorgabe ins Trinkwasser rühren gegen evtl. vorhandene Trichomonaden.
Nach diesen 10 Tagen weiter mit Phytorenal-F, 1ml auf den Wasserspender.
Angesprochen auf das Grit am Käfigboden:
Das ist absolut nicht in Ordnung, weil der Vogel beim picken nach Grit automatisch wieder Teile seines Kots am Boden aufnimmt. Daraus entsteht bei bakteriellem Befall ein dauerhafter Kreislauf, der den Vogel nicht gesunden lässt.
Also Gritgabe mittels Extraschälchen. Die Zoohandlung sagte mir ich solle das Grit auf den Boden tun, das gibt ne Rücksprache...
So - das war der zweite Besuch beim vkTA.
Was meint ihr dazu ?
Grüße - Ricco
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Hallo Ricco,
also bei einigen Dingen bin ich leider ein bisschen überfragt.
Ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind:
1. Das mit den vielen Federn am Popo kenn ich auch. Habe auch so einen Matz, bei dem der Kot sogar in normaler Kotbällchenform öfter mal hängen bleibt. Allerdings ist meiner zusätzlich auch noch zu dick, sodass es an der dicken Wampe nicht vorbei kommt.
Trotzdem ist flüssiger Kot immer etwas, was eine Ursache haben muss.
2. Dass solch flüssiger Kot von der Niere kommen kann, hatte ich ja schon erwähnt. Hat der TA direkt gesagt, was mit der Niere ist? Also es kann ja eine akute Nierenentzündung sein...oder nen tumor...oder oder oder (jetzt keine angst kriegen...). Bei meiner Henne ist es gar nicht die Niere selbst, sondern die Leber, die so groß ist, dass sie die Niere in ihrer funktion beeinträchtigt (Kot sieht übrigens teilweise genauso aus). Wäre wichtig zu wissen für eine Behandlung, würde ich meinen.
3. Was will er denn beim Kropfabstrich mit Wasser rein und raus? Beim Kropfabstrich wird meiner Meinung nach nur ein Wattestäbchen in den Kropg geführt und so ein Abstrich genommen...Das geht total fix und der Vogel kann gar nicht so schnell gucken wie das Wattestäbchen schon wieder draußen ist. Vielleicht meinte er mit dem Wasser eine Kropfspülung?
4. "Anbei bemerkte er, dass diese Abstriche in der Regel ohnehin nicht klappen. " ? Meine Tierärztin nimmt meist einfach die Kotbällchen die sich während der Fahrt in der Transportkiste gesammelt haben und wirft sofort nen Blick unterm Mikroskop drauf, - dann kann sie zumindest schon sehen, ob vielleicht unverdaute Nahrung drin ist oder ob Megabakterien zu sehen sind ( diese kann man leider wirklich nicht in jeder Kotprobe nachweisen... aber sicher ist sicher)
5. Okay, dann mach das doch mit der Kotprobe so und schick sie direkt an das Labor
Auf jeden Fall geht es Kescha ja nicht gut und deshalb solltest du alles, was möglich ist, um herauszufinden, was er hat, auch wirklich wahrnehmen... (bei uns hat erst die letzte Entscheidung, das Röntgenbild, zu einer Erkenntnis geholfen...)
Zum Rest bin ich ratlos.
Liebe Grüße,
plueschkugel
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Maggie
Küken- weiblich
- Kreis Kaiserslautern
- 2 Wellensittiche
Das mit den vielen Federn am Allerwertesten ist mir noch nicht aufgefallen.
Werde da morgen gleich mal vergleichende Studien anstellen, denn ich habe fast nur Halb-Standards.
Da bleibt aber trotzdem rein gar nichts kleben.
Abhören mit dem Ohr macht meine TÄ auch.
Für Kotproben hat sie mir auch Alufolie empfohlen und sie dann aber auch selbst gleich unter das Mikroskop gelegt für eine erste Diagnose.
Eine weitere Probe ging an ein Institut.
Warum der Tierarzt keinen Abstriche zustande bringt, kann ich mir nicht erklären.
Mit dem Grit hat er aber jedenfalls recht.
Den gibts bei mir auch nur aus Schälchen, zumal mein Käfig einen Gitterboden hat.
Über dessen Nutzen herrscht hier eine geteilte Meinung, aber jedenfalls hält er die Wellis zuverlässig von ihrem Kot fern.
Wenn die AB-Behandlung durch ist, kann man übrigens etwas für den Wiederaufbau der Darmflora tun, z.B. mit bene-bac.
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Hallo Plueschkugel,
Überhaupt erstmal wieder ein Riesen-Dankeschön an alle hier für eure lieben Antworten und Tipps !
Der Unterschied zwischen Kropfabstrich und Kropfspülung ist, wenn ich die Ausführungen des TA richtig verstanden habe :
Kropfabstrich, fürs Labor um Trichomonaden-Befall ja/nein festzustellen.
Kropfspülung, um möglicherweise noch im Kropf befindliche verdorbene Nahrung, Körner etc. zu entfernen, da dies die Ursache für eine Kropfentzündung darstellen kann.
Grüßlings, Ricco
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