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Hilfe :,( Mein Welli Bazi schläft sehr viel…Ist das noch Mauser oder etwas anderes?

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    Hilfe :,( Mein Welli Bazi schläft sehr vielIst das noch Mauser oder etwas anderes?

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    Hallo ihr Lieben,


    ich hoffe so sehr, dass mir hier jemand weiterhelfen kann, denn ich mache mir große Sorgen um meinen kleinen Bazi.


    Ein bisschen Hintergrund:

    Bazi lebte fünf Jahre lang alleine bei meiner Oma. Er war immer sehr lebendig, hat viel geredet, gesungen, getanzt und sogar meine Oma nachgeahmt. Leider wurde in seiner Umgebung geraucht, und er bekam nur Körner und Kolbenhirse. Seit März lebt er nun bei mir, da meine Oma leider verstorben ist. Ich habe ihm sofort eine große Voliere eingerichtet und ihm einen jungen Partner (Tweety) dazu geholt. Die beiden verstehen sich wirklich toll, füttern und kraulen sich. Und endlich ist er nicht mehr alleine.


    Nun zu meinen Sorgen:
    • Schon meine Oma meinte, dass sein Schnabel immer schneller wächst. Früher musste er nur einmal im Jahr geschnitten werden, inzwischen alle 1–2 Monate. Ich habe gelesen, dass das mit der Leber zusammenhängen könnte. Aber Bazi ging es gut, er hat sich ganz normal verhalten, wir mussten mit ihm auch mal zum Schnabel schneiden, leider haben wir hier in der Umgebung nur „normale“ Tierärzte.
    • Nun aber..Seit Anfang August hat Bazi Probleme mit dem Kot: mal bleibt er am Gefieder hängen, mal ist er sehr dunkel (oliv bis fast schwarzgrün), dann wieder normal.
    • Er schläft inzwischen sehr, sehr viel, oft mit Köpfchen im Gefieder und einem Bein hochgezogen.
    • Er fliegt überhaupt nicht mehr, klettert nur noch im Käfig. Sonst ist er gerne geflogen.
    • Seit Kurzem hängt ein Flügel leicht herunter und dieser „zuckt“ manchmal, besonders nach Ruhephasen.
    • Da Tweety gerade mausert und ich die Anzeichen einer Mauser auch bei Bazi sehe..jedoch nicht so stark ( nur vereinzelt neue Federkiele ) er schüttelt sich oft..dachte ich vielleicht die Mauser an allem Schuld?
    • Er putzt sich aber noch, frisst und trinkt, nimmt Leckerlis von der Hand, lässt sich von Tweety füttern und zeigt auch noch Nähe. Aber er singt, tanzt und plaudert gar nicht mehr..ausser es läuft Musik. Ja und fliegen mag er gar nicht mehr



    Ich habe ihm von Anfang an sehr hochwertiges Futter besorgt ( Claus Basis ) und wollte ihn langsam an Frischfutter gewöhnen, aber er nimmt es bisher nicht an. Zusätzlich gebe ich nun 2-3 mal die Woche ganz wenig Korvimin auf die Körner.. Ich habe auch Hepakur, Alamin und Mariendistel da, weiß aber noch nicht genau, wie ich das am besten einsetze.


    Mein Problem:

    Der nächste vogelkundige Tierarzt ist 2 Stunden entfernt. Ich habe große Angst, dass die Fahrt ihn noch mehr schwächt. Hat jemand von euch Erfahrung, ob man einem Vogel diese Fahrt zutrauen kann? Und mit welchen Kosten müsste man bei einem gründlichen Check ungefähr rechnen? Ich habe gehört, es könnte bis zu 800 € sein – stimmt das? Natürlich würde ich alles für ihn tun, aber ich möchte wissen, was realistisch ist.


    Meine Fragen an euch:
    • Könnte es „nur“ die Mauser sein oder steckt vielleicht wirklich ein Leberproblem dahinter?
    • Könnten seine Symptome auch auf Schmerzen hindeuten?
    • Hat jemand Erfahrung mit so schnell wachsendem Schnabel und gleichzeitig veränderten Kotfarben? Und einseitiges gelegentliches Flügelzittern?
    • Welche Erfahrungen habt ihr mit langen Autofahrten zu einem vkTA gemacht?
    • Gibt es Tipps zur Anwendung von Korvimin / Alamin / Mariendistel, um die Leber zu unterstützen?


    Ich möchte einfach nichts falsch machen. Bazi ist mir unglaublich wichtig – ich habe ihn von meiner Oma übernommen weil ich es ihr am Sterbebett versprochen habe Bazi schmust sooo gerne und ist mein ein und alles, ich will nicht dass er krank ist Ich habe ihn gerne genommen, auch wenn ich noch nie Haustiere hatte..weil er sonst zu Verwandten gekommen wäre, die sich nicht so gut gekümmert hätten. Ich will ihm endlich das Leben geben, das er verdient, mit Partner und Fürsorge.
    Und eigentlich war ja auch die ersten Monate alles super..aber jetzt

    Danke schon mal für jeden Ratschlag und jede Erfahrung, die ihr teilen könnt. 🩵

    ​

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    #2
    Ich würde ihn gründlich von einem vogelkundigen Tierarzt untersuchen lassen,denn wir können ja keine Ferndiagnose stellen.. Die Fahrt wird ihn nicht so große Probleme machen.

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      #3
      Das hört sich nach einem massiven Leberproblem an. Mein Serkalow hatte auch massive Probleme mit der Leber. Bei ihm wuchsen lediglich die Krallen sehr schnell, der Schnabel war bei ihm immer normal.Zuerst hat er so nach und nach seine Schwungfedern verloren, die nicht mehr richtig nachwuchsen. Auf Grund dessen war er flugunfähig. Sein Kot sah später immer etwas matschig aus, wie leichter Durchfall,manchmal auch sehr dunkel.Vom Arzt hat er dann Medikamente Verschriebven bekommen, die erstaunlich schnell halfen, Seine Flugfähigkeit hat er jedoch nicht wieder erlangt.
      Ich gabe damals inkl. Labor etwa 300 € bezahlt. Das ist aber 10 Jahre her und die Tierarzthonorare sind massiv gestiegen.
      Zwei Stunde Fahrt überstehen die Wellis. In der Großstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es auch so lange.Wichtig ist, dass die Transportbox gut abgedeckt ist, da Wellis sehr empfindlich auf Zugluft reagieren. Hirsekolben und eventuell ein Stück Gurke gegen den Hunger und Durst ist empfehlendwert.
      Den Boden der Transportbox mit Küchenpapier auslegen. Dann sieht der Tierarzt gleich, wie der Kot aussieht.
      Alles Gute für Bazi.
      Gruß Ratio

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        #4
        Du kannst auch den Partnervogel zur moralischen Unterstützung mitnehmen. Ich fahre ca. 1h bis zum TA und bisher hatte keiner meiner Vögel ein Problem damit. Hört sich nach einem Leberproblem an, zumindest das mit dem Schnabelwachstum. Dass deine Maus sich jetzt so anders verhält, kann aber auch noch zusätzlich andere Gründe haben.
        Hast du schon in die Tierarztliste geguckt? Vielleicht gibt es ja einen, der näher dran ist.

        Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
        Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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          #5
          Autofahrten fanden meine Vögel nie sonderlich stressig, zum Teil haben sie es sogar geliebt und die ganze Fahrt über geschnattert und erzählt (für Fussel und Molly hatte ich seinerzeit sogar Rollos für die Seitenfenster hinten installiert, damit sie vor der Sonne geschützt sind). Auch jetzt finden sie die Fahrten zum TA nie unangenehm, sondern sind recht entspannt (wohl auch, weil ich sie ein wenig abschotte gegen die Reize von außen und sie nur ein bißchen zu sehen bekommen).

          Stressig dürfte, wenn überhaupt, nur das Einfangen sein.

          Ich schließe mich meinen Vorrednern an und tippe auf eine Lebersymptomatik -- Mariendistel als homöopathische Lösung über das Trinkwasser (gerne in Kombination mit Goldrute für die Nieren) ist für den Anfang nicht verkehrt.

          Wichtig ist nur, daß Du den kleinen Kerl schnell bei einem Arzt vorbeibringst - jede Minute zählt bei Wellis.

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            #6
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            Hallo BaziTweety,

            Unsere Tierarztliste mit Adressen von unseren Usern empfohlenen vogelkundigen Tierärzten aus dem deutschsprachigem Raum.


            Hast du mal hier in die Liste geschaut, ggf. ist da einer, der doch etwas näher ist, als die 2 Stunden entfernte Praxis?
            Bei der Liste sind halt nur die Tierärzte, die vor ihrem Namen ein buntes VK stehen haben, diejenigen, die auch Ziervögel sich qualifiziert haben.
            Aber selbst wenn dort keiner zu finden ist, ist eine 2 Stündige Fahrt alle mahl weniger Stress für das Tier, als weiter unbehandelt zu bleiben.

            Ich finde, wie er sich so gibt, ist schon nicht mehr wegen der Mauser. Du hast schon recht damit, dass sie dann was ruhiger sind, weil Mausern immer anstrengend ist, aber sie ziehen sich da dann trotzdem nicht so deutlich zurück, wie es dein Bazi handhabt.

            Wie geht es dem kleinen denn derzeit?

            Mein aufrichtiges Beileid zum Verlust deiner Oma.
            Es liest sich, als hättet ihr beide euch sehr nahe gestanden, da schmerzt so ein Verlust natürlich sehr.


            Liebe Grüße
            Krummschnabel

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