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Wellensittich quietscht beim Kotabsetzen

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    Wellensittich quietscht beim Kotabsetzen

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    Hallo ihr Lieben.

    Vielleicht kennt ja einer von euch zufällig das Problem!
    Beim Googeln hab ich nichts gefunden.

    Mein neuer Wellensittichhahn, ca. 10 Monate, (vor 1 Woche gekauft) wimmert beim Kotabsetzen :-(
    Habe deshalb bereits 2 vkTierärzte konsultiert, ausführlicher Eingangscheck bei beiden,
    wobei hier dann die Meinungen teilweise auseinandergingen (anderes Thema)

    Tatsache ist:

    Der Kot ist bzgl. Farbe und Konsistenz normal, aber recht klein.
    Beim Abtasten und Abhören keine Auffälligkeiten.
    Megabakterien (PCR) negativ
    Ornithose (PCR) negativ
    Kropfabstrich Trichomonaden negativ
    Kotabstrich Giardien negativ
    Kloake sauber und nicht entzündet
    Ernährungszustand „sehr gut“ meint die Ärztin,
    nicht so gut, eher „mittelgradig reduziert“, meinte der Arzt.
    Leichte Druckstellen an den Ballen
    Er verhält sich sehr lebhaft, turnt in seinem Quarantänekäfig rum und ruft die Henne im Käfig gegenüber.

    Es liegt nun meiner Meinung nach nahe, dass ein organisches Problem vorliegt. Vielleicht drückt etwas auf den Darm?! Die Leber evtl.?
    Deshalb habe ich vorgeschlagen, mal einen Ultraschall zu machen, aber da wurde bislang nicht drauf eingegangen, Röntgen lassen möchte ich ihn nach Möglichkeit nicht (Strahlenbelastung, Kontrastmittel, Strapaze).

    Es wird nicht wichtig sein, da schon eine Woche her und das Problem besteht immer noch - aber im Zoohandel hat er lange Zeit an einer Orange gefressen (mit Schale). Die Wellis bekamen das dort regelmäßig, wie ich mich informiert habe. Könnte sein Magen „übersäuert“ sein?

    Er rührt bei mir leider bislang noch überhaupt kein Grünzeug und Gemüse an.

    Werde natürlich noch eine dritte Meinung (leider die letzte mir mögliche) einholen. Hoffe dass diese Ärztin nun eine Idee hat. Wisst ihr, langsam verliere ich die Nerven, wir waren wegen der Wellis die letzten 3 Monate wöchentlich bei verschiedenen Tierärzten...

    Liebe Grüße
    Emily

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    #2
    Hallo Emily,

    oh je, bei Dir ist ja richtig was los. Evtl. hat Dein Welli Schmerzen beim Korabsetzten. Ich würde ihm Fencheltee geben, der wirkt krampflösend.
    Ich wünsche dem kleinen Kerl alles Gute.

    Viele Grüße
    Silvia

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      #3
      Hallo Emily,

      es tut mir leid, was du mit deinen Wellis durchmachst.

      Vielleicht kann das Mittel aciprim helfen. Meine Hennen quietschen auch des öfteren beim Kot ablassen. Bei ihnen liegt es daran, dass sie zu dick sind und eine dazu noch einen Pendelkopf hat.

      Ist die Kloake von deinem Hahn wirklich sauber, bei meinen hängt meist dann etwas Kot noch dran.

      Kleinen Kot hatte einer meiner Neuzugänge auch eine Zeitlang auch dies ist mit aciprim besser geworden und nach den er sich an das Futter gewöhnt hatte.

      Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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        #4
        Hallo Silvia,

        danke, das ist eine gute Idee. Werde ich gleich besorgen!
        Vielleicht sind es auch Krämpfe, wie „Bauchschmerzen“. Kann ich als Laie nicht beurteilen. Er quietscht, und lässt dann erst Kot. Das tut mir selbst richtig weh, ich sitze viel bei ihm. Aber von den Ärzten wird es offensichtlich nicht richtig ernst genommen. Naja, bin schon mal sehr froh über alles, was der Kleine NICHT hat! (ZB. Megabakterien)

        Würdest du momentan Grit anbieten oder nicht?
        Also meine Henne fängt ohne Zugabe von Grit an, trocken zu würgen. Einerseits benötigen die Wellis es ja zur Verdauung, andererseits könnte es den Magen momentan reizen?

        Die ersten 3 Tage habe ich ihm keinen Grit gereicht, da quietschte er aber auch schon. Aber mit Grit quietscht er ebenso, der arme kleine Mann (mir ist noch kein passender Name eingefallen).

        Danke schon mal für den Tipp mit dem Tee ?

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          #5
          Hallo Emily,
          momentan würde ich kein Grit anbieten, warte damit, bis es ihm besser geht. Evtl. weiß noch ein anderer User, ob Grit oder nicht.
          Der Kleine hat noch keinen Namen? Na, dann wird es aber Zeit, momentan könnte er "Quietschi" heißen, aber das wäre gemein.
          Viel Glück und viele Grüße
          Silvia

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            #6
            Hallo Pezzy!

            Meine 10 jährige Henne Merline hat seit Jahren ein großes, leider inoperables Geschwür an der Kloake bzw. Bauch und wir müssen sie beinahe täglich rausfischen und den Kot vom Hinterteil wegmachen :-( Sie bekommt auch Medikamente ins Wasser. Sonst schlägt sie sich aber sehr tapfer, meine kleine Maus. Sie ist trotz ihres Schicksals sehr fröhlich, und freut sich schon auf ihren neuen Mann.

            Die letzen 3 Monate war es nicht nur einer, sondern insgesamt 4 Patienten. Vk Tierärzte sind ziemlich weit weg, wir wohnen ländlich. Meine „Lieblingsärztin“ ist aber leider zur Zeit krankgeschrieben, noch bis Mitte Dezember. Sie ist die einzige, der ich voll vertraue.

            Du hast Recht, beim Check war die Kloake blitzsauber, wurde mir auch gezeigt. Momentan hängt aber gelegentlich ein Kotbällchen (nicht mehr) dran. Das fällt dann nach kurzer Zeit ab.

            Aciprim soll ganz super sein, die Empfehlung bekam ich auch schon von „Welliburg“. Merline bekommt es schon länger, Er bekommt es seit ein paar Tagen reichlich unters Futter gemischt. Vielleicht sollte ich nicht so ungeduldig sein, das Aciprim muss seine Wirkung im Darm ja auch erst entfalten!

            So eine Umstellung ist ja auch psychisch belastend, da bleibt die Hoffnung dass es sich noch einpendelt.
            Haben Deine Hennen evtl. eine vergrößerte Leber, Pezzy bzw. ist da was bekannt?

            Werde das Wochenende erst mal mit dem Tee überbrücken, dann am Montag hab ich einen Termin für eine Telefongespräch mit der Vertretung meiner „Lieblingstierärztin“.

            Liebe Grüsse
            Emily

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              #7
              Ok Silvia, ich lass das Grit wohl besser momentan weg.

              Danke für den Tipp

              Liebe Grüße Emily

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                #8
                Hallo Emily,

                ich habe meine Hennen nicht auf einer vergrößerten Leber untersuchen lassen, da sie übergewichtig sind ist aber das Risiko da und sie bekommen immer Mal wieder Silimarien ins Futter.

                Meine Ärztin meinte halt nur Mal da die Henne zu dick ist die Kanäle nicht entsprechend frei liegen und der Kot nicht immer sauber abgesetzt werden kann.

                Ich hoffe deine Ärztin kann dir endlich helfen.

                Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                  #9
                  Hallo Silvia,

                  der Kleine bekommt jetzt seit 2 Tagen verdünnten Fencheltee.
                  Nun setzt er keinen richtigen Kot mehr ab sondern nur noch Wasser und den weißen Urinanteil, welcher aber auch total flüssig ist! Bin ganz erschrocken und habe nun wieder Wasser statt Tee gereicht. Hoffe das normalisiert sich wieder :-(

                  Liebe Grüße Emily

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                    #10
                    Hallo Emily,
                    wenn der Kleine Wasser ausscheidet quietscht er dann auch? Kamillentee hilft bei meinen , wenn sie Mage-Darmprobleme haben. Zitrusfrüchte ist nicht so gut für Wellensittiche. Es könnten sich Nierensteine gebildet haben? Die sind sehr schmerzhaft bei Mensch und Tier. Kann man nur durch Röntgen erkennen. Radiciosalat, oder Chicorée versuchen anzubieten. Aber das schmeckt ihm vielleicht nicht. Die Bitterstoffe könnten helfen.
                    Wie gehts ihm denn inzwischen?
                    Viele Grüße und gute Besserung
                    Marie69

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                      #11
                      Hallo Emily,
                      meines Erachtens kommt die Veränderung beim Kotabsetzen nicht durch den Tee. An Deiner Stelle würde ich den kleinen Kerl zum lieben Onkel Doc bringen, es müssten Kotproben untersucht werden, denn wenn ein Welli flüssigen Kot absetzt, ist er krank. Bitte warte nicht zu lange.
                      Gute Besserung und halte uns weiter auf dem Laufenden.

                      Viele Grüße
                      Silvia

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                        #12
                        Hallo Marie, hallo Silvia,

                        nachdem ich den Tee nicht mehr gebe hat sich sein Kot wieder völlig normalisiert.
                        Während der Gabe des Tees, als der Kot so flüssig war, hat er übrigens nicht gequietscht.

                        Verstopfung hab ich bei den Ärzten angesprochen, hat er angeblich keine, da der Kot schön cremig ist (Meinung von 2 unterschiedlichen vkTierärzten). Man sieht das auch, er ist leicht feucht, gar nicht hart, sodass er eigentlich nicht pressen muss bzw.müsste.

                        Werde dann heute um 15:00 Uhr mit einer 3. vkTierärztin telefonieren. Hoffe die hat eine Idee!
                        Auf die Möglichkeit von Nierensteinen kann ich sie auch ansprechen. Vermute auch dass Orangen als Dauergabe ungeeignet sind. Wer weiß was das bereits angerichtet hat! Werde anregen, Ultraschall oder im Notfall Röntgen zu lassen. Das war es aber leider, mehr als 3 vkTierärzte sind hier nicht in Reichweite.

                        Die eine ist zwar freundlich aber weiß offensichtlich nicht weiter, auch wenn sie es nicht direkt zugibt .

                        Der andere Arzt stellt insgesamt zwar ganz gute Diagnosen (zb. hat die „Nette“ übersehen, dass der Kleine Druckstellen an den Füßen hat) handelt aber nie sofort und lässt einen immer wieder und wieder kommen. Ein Mal war es für den Patienten dadurch fast schon zu spät (schnell wachsender Tumor). Kooperativ ist er auch nicht, er hat mich letzt, weil ich wohl zu viele Fragen gestellt habe, aus dem Behandlungsraum geworfen. Mein Partner durfte freundlicherweise bleiben.

                        Und er „warte jetzt das Ergebnis der Megabakterien und Psittakose-Untersuchung ab.“
                        Falls diese negativ ausfällt (was mittlerweile feststeht), würde er als Nächstes auf Verdacht auf Flagellaten behandeln, trotz des Fakts dass das Flagellaten-Ergebnis (frischer Kotabstrich) negativ ausgefallen ist! Hat er selbst untersucht! Er meinte hierzu das sei nicht unbedingt aussagekräftig. Ich würde aber ungern auf Verdacht behandeln lassen!

                        Es ist zum Verzweifeln.

                        Liebe Grüße
                        Emily

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                          #13
                          Mensch Emily,
                          das hört sich an, wie russisches Roulett mit den Tierärzten. Wenn Du Dir Sorgen wegen der Röntgenstrahlung machst, brauchst Du das nicht, denn die Belastung ist ganz gering. Menschen und Tiere, die in hoch gelegenen Gebieten leben, oder die Menschen, die ein Flugzeug benutzen, bekommen mehr an natürlichen Röntgenstrahlen ab, als Menschen und Tiere, die nie fliegen und im Flachland leben. Wenn es dann nötig werden sollte, den Welli röntgen zu lassen, dann würde ich es machen.
                          Nun bin ich echt gespannt, wie es weiter geht und drücke natürlich alle Daumen.

                          Viele Grüße
                          Silvia

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                            #14
                            Danke Silvia für deine lieben Worte! Das tut gut nach all den Sorgen.

                            Meine „Lieblingstierärztin“, welche nett zu Mensch und Patient, und auch kompetent ist, ist momentan leider noch wochenlang krank geschrieben. Ich telefoniere heute mit der Vertretung, die ich aber nicht kenne.

                            Sind seit September (da fing das ganze Unglück an) mindestens 1x wöchentlich bei diversen Tierärzten gewesen. Allerdings nicht nur wegen eines Wellis. Haben auch lange Anfahrt. Naja, kann man sich nicht immer aussuchen. Hoffentlich gibt‘s jetzt bald mal eine Diagnose. Ich melde mich wieder und danke für die Anregungen. Da ich und mein Partner nicht immer wieder unverrichteter Dinge gehen wollen haben wir ja nun hier „Ideen“ gesammelt.

                            Liebe Grüße
                            Emily

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                              #15
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                              Hallo zusammen,

                              ich habe nun gestern nochmal mit 2 Tierärzten telefoniert, der Vertretung meiner Tierärztin und mit dem unfreundlichen Arzt, den ich oben bereits erwähnt habe. Beide sehen wohl keine Alternative mehr zum Röntgen :-(
                              Der Vogel soll teilstationär aufgenommen werden, es wird Kontrastmittel verabreicht. Es sollen wohl
                              mehrere Bilder angefertigt werden vom Darm.

                              Das alles klingt für mich so drastisch, mir liegt ein Stein im Magen.

                              Für viele Fragen hatten die Ärzte am Telefon keine Zeit, was ich auch verstehe, bei dem unfreundlichen traue ich nicht nicht zu fragen, er ist sehr ungeduldig und ich habe Angst, dass er dann die Weiterbehandlung abbricht wenn ich ihn zu sehr nerve. Kann mir das nicht erlauben weil die Vertretung meiner Ärztin zwar nett aber die nächste Zeit kaum da ist...

                              Bei gleich mehreren Bildern ist doch die Strahlenbelastung sicherlich ziemlich hoch? Er will den Darm betrachten...
                              Gleich einen halben Tag stationär? Vermutlich wegen der Narkose, ich weiß es nicht.

                              Die derzeit leider kranke Tierärztin hat meine Wellidame wegen ihrer Umfangsvermehrung an der Kloake mit Ultraschall untersucht, warum geht das beim Darm nicht? Das wäre doch viel schonender.

                              Bin fix und fertig mit den Nerven, was ich dem Kleinen noch antun muss.

                              Emily

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