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Durchblutungsstörung Füßchen - Wie heilen?

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    Durchblutungsstörung Füßchen - Wie heilen?

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    Jerry hat seit einigen Tagen Durchblutungsstörungen an beiden Füßchen, laut Tierärztin.

    Er tippelt mit beiden Füßen einmalig auf derselben Stelle. Das in regelmäßigen Abständen.

    So ist natürlich sein Schlaf beeinträchtigt.

    Besonders vor dem Schlafengehen ist es schlimm.

    Es sind bereits 3 Sitzbretter im Käfig und er schien gestern abend auf einem dieser Sitzbretter zu schlafen, zumindest für ein paar Stunden.

    Selbst auf den Brettern tut er tippeln, aber weniger schlimm.

    Ich biete ihm tagsüber ununterbrochen Wärme durch einen Dunkelstrahler an.

    Trinken tut er normal. Essen tut er etwas weniger, aber zeigt er noch guten Appetit.

    Ich hole ihn ab und zu raus, damit er auch auf weicheren Oberflächen laufen kann, wie z. B. auf dem Bett.

    An den Füßen ist er berührungsempfindlich und lässt sich greifen, aber das verursacht Stress bei ihm.

    Er knabbert ab und zu an seinen Füßen. Besonders sein (von vorne aus gesehen) rechter Fuß scheint betroffen zu sein.

    Was kann ich tun, damit er diese Durchblutungsstörungen nicht mehr hat? Ich bin für jeden Rat von euch dankbar.

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    #2
    Hallo AngelBritney

    Ich muss sagen, das klingt für mich etwas merkwürdig, nicht das Verhalten vom Welli, aber du schreibst das der Tierarzt sagt der der Welli Durchblutungsstörungen hat, hat er nichts dagegen unternommen?
    Keine Medikamente, leichte Massagen, Dehnübungen oder so? 😳 Ich meine, er kann dir doch nicht so eine Diagnose an den Kopf knallen und tschüss!


    Dann schreibst du, das du den Welli nun raus holst, bekommen deine Wellis keinen Freiflug? Kann der Welli nicht fliegen?


    Die Durchblutung wird gefördert durch kalt\ warm wechsel, nur wie beim Welli umsetzen 🤔🤔🤔

    Du kannst ihn wahrscheinlich nicht mit seinen Füßchen abwechselnd in richtig kaltes und anschließend in warmes Wasser halten, oder ?
    Das würde ich so ca 3 mal hintereinander probieren, nur für ca 30 Sekunden oder so.
    Ich würde sonst mal in der Apotheke nachfragen, es gibt Crem's, die die Durchblutung fördern, vielleicht haben die was leichtest was nicht giftig ist wenn der Welli es abschlabbert


    Gute Besserung dem Flauschi

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      #3
      Wie hat die Tierärztin denn die Diagnose gestellt? Hat sie spezifische Untersuchungen durchgeführt? Mir kommt das auch reichlich seltsam vor, zumal die Beschwerden ja erst akut vor ein paar Tagen aufgetaucht sind. So etwas entwickelt sich nicht "einfach so", es müsste eine akute Ursache zugrunde liegen und die sollte man behandeln. Falls es überhaupt eine Durchblutungsstörung ist, denn das Trippeln kann auch z.B. bei Juckreiz auftreten, der durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden kann (Milben, Lebererkrankungen etc.).

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        #4
        Ich wollte es nicht so direkt sagen, aber an eine Durchblutungsstörung glaube ich nicht wirklich!

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          #5
          Hallo ihr Lieben,

          erstmal vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen und Fragen.

          Ich habe es mal beobachtet: Wärme scheint dieses Tippeln bzw. Zuckungen eher zu begünstigen. Und die Tipps, dass er abwechselnd die dünneren und dickeren Stangen sowie das Brett nutzen soll, bringen irgendwie keine Linderung bei ihm.

          Die Ärztin tippte auf Durchblutungsstörung, weil die Füße von Jerry bläulich aussehen. (Wurde vor Besuch mit einer Salbe eingerieben, die ich von einem Onlineshop für Vögel gekauft habe. Wahrscheinlich hat das die Füße so aussehen lassen?
          ​(Ich hatte seit meinem 2. Wellensittich mehrere Wellensittiche, deren Füße eher Richtung helles Lila (?) gehen, auch bei Gesundheit.)

          Sie geht davon aus, dass Jerry diese Störungen hat aufgrund dessen, dass er schlecht Luft kriegen würde.

          Er hat Luftsackmilben (beim Atmen hört man eine Art knistern), sie hat es durch Abhören festgestellt.

          Leider leidet Jerry noch derzeit an Durchfall, doch dafür wurde ihm bereits etwas von der Ärztin verabreicht.

          Wir vermuten nun auch, dass es eher Milben sind. Er schüttelt ab und zu kurz und sanft seinen Kopf, was nicht zu seinem Verhalten passt.

          Den gesamten Käfig habe ich vorhin heiß abgewaschen (kräftiger Strahl aus dem Duschkopf) und im Nachhinein mit verdünnten Apfelessig desinfiziert (1:1 Mischung).

          Futternapf sowie Wassernapf ebenfalls heiß abgewaschen, desinfiziert und zum Trocknen hingelegt.

          Ich habe heute 2x auf Jerry's Füße etwas von dieser Apfelessig-Mischung gesprüht, weil leider ist ja Montag frei und wir könnten erst frühstens Dienstag früh wieder dahin.

          Ist das Sprühen von verdünntem Apfelessig eine gute Lösung fürs Erste?
          Was kann ich noch tun, damit Jerry ab heute Abend wieder schlafen kann?

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            #6
            Das klingt ehrlich gesagt alles gar nicht gut. Wenn Jerry Atemgeräusche hat und offensichtlich schlecht Luft bekommt, dann kann eine bläuliche Färbung der Füße auch auf einen Sauerstoffmangel zurückzuführen sein. Blut erscheint durch die Haut bläulich, wenn es sauerstoffarm ist, bei Menschen ist das auch so.

            Wann hat er denn eine Behandlung gegen die Luftsackmilben bekommen und zeigt sich eine Besserung? Hat man ihn auch auf Bakterien untersucht oder Pilze?

            Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich dir bezüglich des Trippels raten soll, da mir das doch ein komplexeres Problem zu sein scheint. Magst du vielleicht mal ein paar Fotos von Jerry posten, vielleicht auch von seinem Durchfall-Kot? Vielleicht fällt jemandem noch irgendwas auf.

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              #7
              Hmm, ich schließe mich Trugbild an!
              Ich glaube auch nicht das nur seine Füße das Problem sind! Mein Perfex ist kern gesund und seine Füße sind auch bläulich, allerdings ist auch sein Gefieder blau.

              Sauerstoffmangel durchs schlecht Luft bekommen, da muss dein Tierarzt aber doch was gemacht haben und auch bei den Milben

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                #8
                Er hat diesen Freitag die Tropfen gegen Luftsackmilben in seinen Nacken bzw. am Hinterköpfchen erhalten.

                Bis jetzt höre ich noch dieses Geräusch, wenn er atmet.

                Sie hat ihn diesmal nicht untersucht auf Bakterien oder Pilze. Das Antibiotika hat sie in der Behandlung auch gespritzt und hoffte, dass das vielleicht das Problem beheben kann. Wir haben für nächsten Donnerstag einen Folgetermin, doch bis jetzt habe ich wenig Hoffnung, dass Jerry es bis nächsten Dienstag schafft.

                Er scheint Schmerzen zu haben (lehnt sich nach links manchmal) und der eine Fuß scheint etwas schwächer im Griff jetzt zu sein. Ich weiß nicht mehr weiter.

                ​​​​​​Er war vorhin auf dem Boden um zu essen, ist dann wieder von alleine hochgeklettert und hat beim normalen Futternapf gegessen.

                Er wirkt sonst wie gehabt, nur seine Füße machen es ihm schwer.

                Ich habe Angst, dass er vor lauter Schmerz tot umkippt.

                Ich traue mich nicht seine Füße zu massieren.
                Weiß auch nicht ob ein sanftes Wechselbad helfen kann...

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                  #9
                  Möchte noch zusätzlich zu meiner obigen Antwort ergänzen:
                  Wir würden ansonsten Dienstag schon zum TA fahren, aber er muss erstmal bis dahin durchhalten.

                  Und er braucht Schlaf. Es ist ein Wunder wie er das durchhält, ohne Schlaf und das seit nun 3 Nächten.

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                    #10
                    Er wird schon etwas schlafen, ohne geht's ja nicht.

                    Vielleicht schaust du mal im Netz nach , ob du Videos finden kannst bei YouTube oder so, wo gezeigt wird wie man vorsichtig die Füße des Wellis massieren kann.
                    Ich drücke die Daumen das Jerry es bis Dienstag schafft !

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                      #11
                      ich kenne dieses trippeln auch als dauerzustand, eine wellihenne hatte das , der vk ta stellte milbenbefall fest, das lässt sich ja gut behandeln mit spot-on
                      gute besserung

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                        #12
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                        Persönlich würde ich zu der Tierärztin entweder gar nicht mehr hinfahren und statt dessen einen Tierarzt aufsuchen der auch wirklich die Zusatzqualifikation für Zier-, Zoo- und Wildvögel besitzt oder die Tierärztin drum bitten, dass das Tier geröngt und der Kot angezüchtet und ein Antibiogramm erstellt wird.

                        So ohne Diagnostik ist das das reinste herum raten was sie da macht.

                        Wie geht es dem Tier denn nun?


                        Liebe Grüße
                        Krummschnabel

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