Und jetzt ist er ein Nymphi- Opi und fühlt sich immer unsicherer. Außerdem brauchen Verhaltensstörungen auch immer einige Zeit bis sie sich ausbilden. Es kann sein dass durch den Käfig und die Einzelhaltung die Grundlage dafür gelegt wurde und jetzt kam irgendein Stressfaktor dazu und hat das ausbrechen lassen.
Werbung
Ankündigung
Federnausfall bei unserem Nymphensittich
-
Gast
Naja, ich bin da zwar kein Experte aber mit 17 ist er schon recht alt oder? Ältere Menschen sind ja teilweise auch nicht mehr so stressresistent, vielleicht kommt es daher...?
Und jetzt ist er ein Nymphi- Opi und fühlt sich immer unsicherer. Außerdem brauchen Verhaltensstörungen auch immer einige Zeit bis sie sich ausbilden. Es kann sein dass durch den Käfig und die Einzelhaltung die Grundlage dafür gelegt wurde und jetzt kam irgendein Stressfaktor dazu und hat das ausbrechen lassen.
Werbung nur für Gäste
Gast
Hallo Nikki,Zitat von NikkiAber der Vogel hat schon 17jahre in diesem Käfig gewohnt, deswegen finde ich es komisch das es erst jetzt auftrit
die genaue Ursache kennen wir alle noch nicht. Es ist deshalb ganz wichtig, daß Du einen Fachmann aufsuchst!
Wahrscheinlich hast Du die Empfehlungen von Gaby (Feenseeschwalbe) bereits erhalten.
Unabhängig von der Arztdiagnose: Bitte glaube uns, daß der runde Käfig sehr schlecht für Dein Vögelchen ist. Gründe dafür haben Dir die Anderen auch schon aufgeführt. Das Dein Vögelchen einsam ist, weißt Du jetzt auch.
Das Du nicht absichtlich Deinem Nymphi schaden möchtest, glaube ich Dir sofort. Ein Beispiel ist ja schon, daß Du Dir Sorgen machst und darum hier das Forum aufgesucht hast.
Unsere Ratschläge kennst Du. Jetzt mußt Du auch handeln.
Liebe Grüße
Leni
Kommentar
Werbung nur für Gäste
Gast
Als wir beim Tierarzt waren hat er uns ein Vitamin-Präperrat gegeben daraufhin hat sich aber leider keine Besserung eingstellt.
Angefangen haben die Probleme vor 3monaten als die Hauptbezugsperson des Vogel erkrankte.
Er wird aber nach wie vor 2mal in der Woche geduscht (was er sehr genießt)
Bekommt jeden Tag seine Vitamine vom Tierarzt und wird auch weiterhin liebevoll betreut.
Alleine im Haus ist er eingendlich nie, der Tierazt gab zu bedenken das das Tier mindestens 17 Jahre alt ist (er ist uns nämlich vor 17Jahren zugeflogen) sodass das Alter nicht ganz zu ermittlen ist.
Kommentar
Gast
Das hört sich leider sehr nach einem nicht vogelkundigen TA an. Das ist meist das Mittel der Wahl: Stärkungskur oder einfach irgendein Antibiotikum, weil sich die Ärzte einfahc nicht mit Vögeln auskennen. Nur ein vogelkundiger Tierarzt von der Liste kann die wahren Ursachen ermitteln.
Kommentar
Werbung nur für Gäste
Gast
Kommentar
Na, also wenn die Hauptbezugsperson krank geworden ist und dann das Gerupfe angefangen hat, liegt die Ursache ja eigentlich schon auf der Hand... ich vermute, der Vogel ist auf diese Person geprägt, da er ja auch keinen anderen Partner hat. Nun ist die Person erkrankt (und nicht mehr täglich bei ihm?). Dadurch ist gewissermaßen der Lebensmittelpunkt dieses Vogels nicht mehr da. Es ist keine Seltenheit, dass in solchen Momenten der Vogel zu rupfen beginnt!
Ich weiß, dass du dich um den Vogel sorgst und finde es klasse, dass du dieses Forum darum aufgesucht hast. Aber: Ich werde jetzt mal ganz offen sprechen: Du hast hier um Hilfe gebeten und dir wurde von vielen fachkundigen Menschen geantwortet. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, warum dein vogel rupft, aber:
- Wenn die Vitaminkur bisher keine Besserung erbracht hat, liegt darin höchstwahrscheinlich auch nicht die Ursache!
- Es ist gut, dass ihr das Tier duscht. Wasser lindert oft den Juckreiz. Aber das Duschen alleine wird die Ursache auch nicht beseitigen.
- Wenn euer Tierarzt den Vogel nicht genauer untersucht hat, und dazu gehören bei Rupfern auf jeden Fall ein Hautabstrich wegen Bakterien und Pilzen und meiner Meinung nach auch eine Blutprobe und/oder Röntgenbild, um organische Probleme auszuschließen, therapiert er ins Blaue hinein und hat keine großen Chancen, das Rupfen zu beenden. Außerdem erstaunt mich ehrlich gesagt, dass er euch nicht darauf hingewiesen hat, dass ein Rundkäfig nicht gut geeignet ist. Das sollte ein Tierarzt wissen und auch sagen, finde ich. Er hätte sich auch nach den Haltungsbedingungen erkundigen sollen und euch auch darauf hinweisen müssen, dass Einsamkeit, Langeweile und Stress häufig Auslöser für Rupfen sein können.
Wir haben versucht, dir zu helfen, die Ursache herauszufinden, und ich kann dir eins sagen:
Wir sind hier keine Kampf-Tierschützer, die dir Vorwürfe machen wollen, sondern wir sagen dir die Wahrheit: Diese Rundkäfige, und erst recht in so kleinen Größen, sind unter Fachleuten, dh. Tierärzten und Biologen, schon seit Jahren als absolut ungeeignet bekannt. Die Gründe dafür wurden dir hinreichend genannt.
Ebenso unangezweifelt ist, dass Nymphensittiche wie alle anderen Papageien auch mindestens einen artgleichen Partner haben sollten.
Der Kontakt zu einem anderen Vogel ist nicht nur wichtig, damit die Tiere natürliche Verhaltensweisen ausleben können: Alleine gehaltene Tiere entwickeln fast immer Fehlprägungen wie das Füttern von Gegenständen, das teilweise Verlernen der eigenen Sprache (kein Witz, einige Vögel zwitschern etwas anders als ihre Artgenossen, die im Schwarm leben, weil ihnen einfach das "Vorbild" fehlt) oder Begattungsversuche bei Menschen oder Gegenständen. Ein Partnervogel ist auch ein wichtiger Faktor gegen Stress. Schwarmtiere fühlen sich in Gegenwart von Artgenossen sicherer, und die gegenseitige Gefiederpflege baut Stress ab. Ein Zweitvogel ist immer da, spricht dieselbe Sprache und kann angemessen auf alle Verhaltensweisen reagieren, was ein Mensch, egal wie sehr er sich bemüht, leider nicht immer kann.
Außerdem: Papageien sind intelligente Tiere. Sie brauchen viel Beschäftigung und Bewegung, d.h. sie brauchen täglich Freiflug, Äste oder Ähnliches zum Beknabbern, Spielzeuge, auf denen sie klettern oder die sie zerstören können.
Wenn sie sich nicht auf diese Weise beschäftigen können, entwickeln sie meistens Psychosen, fangen an zu schreien, die Käfigeinrichtugn zu zerstören, werden schlimmstenfalls aggressiv und bissig, oder fangen eben an, zu rupfen oder gar sich selbst zu beißen.
Der Vogel lebt schon lange in diesem Käfig, meiner Meinung nach habt ihr Glück, dass er nicht schon länger so verhaltensauffällig ist. Die Trennung von seiner Bezugsperson, seinem "Partner", ist für ihn vermutlich ein großer Schock gewesen, der ihn so sehr stresst, dass er nun im Rupfen ein Ventil sucht.
Wir können dir nicht vorschreiben, was ihr mit dem Tier macht. Aber ich sage dir ganz schonungslos:
Wenn ihr nichts an seinen Haltungsbedingungen ändert, wird ihn auch eure liebevolle Pflege sehr wahrscheinlich nicht vom Rupfen abbringen. Ihr könnt abwarten, ob es sich von alleine bessert oder ob der Vogel sich ganz kahl rupft oder irgendwann beginnt, sich auch zu blutig beißen. Leider entwickelt sich eine Rupferkarriere öfter so als einem lieb ist.
Also noch mal als Fazit: ich vermute eher eine psychische Ursache. Eine körperliche ist aber auch nicht auszuschließen. Wenn euch das Tier am Herzen liegt, meine Bitte, die auch schon hier geäußert wurde:
- Fahrt zu einem wirklich vogelkundigen Tierarzt und lasst den Vogel gründlich untersuchen.
- Kauft einen großen, mit Spielzeug und Naturästen ausgestatteten Käfig. Es gibt diese auch vergleichsweise günstig gebraucht zu kaufen und das internet ist voll von guten Hinweisen für die richtige Käfigausstattung und Nymphiehaltung. Wenn ihr auch draußen attraktive Lande- und Spielplätze schafft und mit ein wenig Leckereien lockt, wird der Vogel vermutlich auch Geschmack am Freiflug finden.
- Auch wenn der Vogel schon alt ist, ist eine Verpaarung noch möglich und kann eine große Besserung erbringen, ich gebe allerdings zu, dass ich mich mit Nymphen nicht so gut auskenne und nicht weiß, wie unkompliziert so etwas geht. Da bist du in einem Nymphenforum oder vllt auch bei Usern hier mit erfahrung besser aufgehoben.
Wenn ihr das nicht durchführen könnt oder wollt, gebt den Vogel bitte ab. Es gibt einige Menschen, die ihn in einen Schwarm integrieren können und wo das Rupfen vllt eingestellt wird.
Danke fürs Lesen und verzeih die drastischen Worte, aber nur wenn ihr den Tatsachen ins Auge blickt, kann dem Vogel geholfen werden. Es ist eure Entscheidung, aber eins steht fest: Je länger die Ursache besteht, desto schlimmer wird das Rupfen und desto schwerer wird man es dem Tier wieder abgewöhnen können.
Ich hoffe, dass ihr euch nun für das Richtige entscheidet oder den Vogel abgebt. Wir werden euch gerne weiter unterstützen, wenn ihr dem Tier zu helfen versucht.
Kommentar
Werbung nur für Gäste
Dagi
Ist Futterfest- Dagi
- weiblich
- Mannheim
- Besitzt keine Vögel
Ich kann mich diesem Beitrag nur anschließen.
Wir wollen Dir helfen aber Du musst Dir auch helfen lassen. Es ist sicher nicht angenehm etwas zu hören, was ebennicht gut oder nicht gesund. Es aber eben schon immer gemacht wurde.
17 ist übrigens ein gutes Alter für Nymphis. 25 kann er locker werden oder sogar bis 30, allerdings nur, wenn ihr jetzt handelt, wie auch immer ihr Euch entscheidet.
Übrirgens geben manche Tierheime auch große Käfige gegen Geldspenden ab. Ist vielleicht auch eine günstige Alternative einen zu bekommen.
Mit 17 kann man den Nymphensittich verpaaren. Ich habe eine 18 jährige Henne bekommen und auch aus dem Kreis der Kollegen kann man bis 20 Jahre durchaus einen Verpaarungsversuch starten. Vergesselschaftet sollten aber auch ältere Tiere (ab 20 Jahre) werden, dann am besten in einem kleinen Schwarm (4-6 Nymphis).
Kommentar
Gast
Ich würde gerne wissen, woran es liegen kann, dass sich ein Vogel die Federn selbst rupft. Ich habe eigentlich schon alle Dinge, die man so im Netz lesen kann versucht und auch gekuckt, an was es liegen könnte, aber irgendwie trifft nichts zu. Gibt es vielleicht ganz außergewöhnliche Situationen, bei denen man einfach dagegen nichts machen kann?
Kommentar
Werbung nur für Gäste
Gast
Hast du auch einen Vogel der sich rupft? Wenn ja: beschreib doch mal die Haltungsbedingungen, den Käfig inklusive Größe, ob er Artgenossen hat etc dann können wir dir besser weiterhelfen.
Kommentar
Es gibt wirklich unzählige Ursachen für Federrupfen. Ob man etwas machen kann oder nicht, kann man pauschal wirklich nicht sagen...
Sicher ist, dass nicht immer psychische Ursachen dahinter stecken.
Kommentar
Gast
Werbung nur für Gäste
Hallo Bambabora,
es gibt immer eine Ursache für das Rupfen, die Psyche ist es mitunter, aber sehr häufig ist es etwas anderes. In letzter Zeit habe ich immer häufiger davon gehört, dass Leberprobleme die Rupferei ausgelöst haben. Insofern interessiert mich nun, ob Du auch das schon durch eine Blutuntersuchung bei Deinem Vogel ausschließen lassen hast? Denn falls nicht, würde ich Dir raten, dies mal zu versuchen.
Viele liebe Grüße,
Gaby
Kommentar
Werbung nur für Gäste
Werbung bottom
EinklappenWerbung (nur für Gäste sichtbar)
Die Seite wurde um 11:51 erstellt.Lädt...XWir verarbeiten personenbezogene Daten über Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen, Werbung zu personalisieren und Websiteaktivitäten zu analysieren. Wir können bestimmte Informationen über unsere Nutzer mit unseren Werbe- und Analysepartnern teilen. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie.
Wenn Sie unten auf "Einverstanden" klicken, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie und unseren Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken wie dort beschrieben zu. Sie erkennen außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Ihres Landes gehostet wird und Sie der Erhebung, Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, zustimmen.

Kommentar