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wellensittich verträgt angeblich kein Kortison?

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    wellensittich verträgt angeblich kein Kortison?

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    Man kann sich vorstellen, wie aufgeregt ich bin:Meine Bonnie ( neulich Beitrag von mir) hatte bei der letzten Hitzewelle Atemprobleme entwickelt. Das es sehr heiß war, brachte ich sie zum Nottierarzt ( nicht VK), der ihr Kortsion spritzte und ein Mittel zur Erweiterung der Bronchien.Ich hatte berichtet, dass es ihr sehr schnell besser ging.Da sie noch immer vermehrt und leicht mit dem Schwanz wippte , stellte ich sie heute einem sog. vk Tierarzt, der überall, auch bei euch, als vk angepriesen wird.dafür fuhr ich 2 Stunden mit dem Auto.Dieser vermutete! ohne Untersuchung einen Atemwegsinfekt und spritzte Doxycyclin. Mein Vögelchen rührt sich aber nach der Spritze kaum mehr und schläft nur noch.Nun argumentiert der Ta , der Kortison- Spritzer wäre verantwortlich und der Vogel werde jetzt wohl an Leberversagen sterben.Er wusste aber , dass Kortison gespritzt werden musste und worden ist.Hört mir endlich auf mit eueren vk ...! Dieser hat mein Tier , das putzmunter war, bevor es zu ihm ging , auf dem Gewissen!

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    #2
    Hallo Hyazinthe,
    ich kann mir gut vorstellen wie aufgeregt und verärgert du bist. Zu der medizinischen Sache selbst kann ich leider nicht viel beitragen, da ich kein Veterinär bin. Es kann durchaus sein, dass der erste Tierarzt die Schuld trägt, es kann aber genauso sein, dass der vogelkundige die Schuld trägt oder sogar beide, eine sichtbare Besserung heißt ja leider auch nicht immer unbedingt, dass auch tatsächlich eine Heilung geschehen ist.
    Aber generell gehen Behandlungen leider immer mit einem Risiko einher, das ist beim Menschen genauso wie beim Tier. Bei jedem Medikament können Nebenwirkungen auftreten, die zu Folgeschäden oder auch zum Tode führen können und dieses Risiko wird auch bei der Zulassung kalkuliert und in Kauf genommen, da es doch in viel mehr Fällen hilft als dass es schadet. Ein gutes Beispiel beim Menschen dafür ist z.B. die Chemo bei Krebspatienten. Genauso gibt es auch unter Ärzten welche, die mehr und welche, die weniger kompetent sind, da spielt es keine Rolle ob sie nun vogelkundig sind oder nicht, manchmal entscheidet leider sogar die Tagesform über einen Erfolg oder Misserfolg der Behandlung.
    Trotzdem ist generell zu einem vogelkundigen Tierarzt zu raten, auch wenn du leider diese schmerzliche Erfahrung machen musstest. Denn Vögel sind nun mal keine Säugetiere und haben andere Behandlungsbedürfnisse als "normale" Kleintiere, sodass eine Zusatzausbildung einfach notwendig ist.

    Es tut mir wirklich leid für dich, dass du diese schmerzhafte Erfahrung machen musstest, es nützt einem persönlich auch nichts, wenn es in vielen anderen Fällen gut geht, man selbst aber Pech hat. Ich selbst bin in der glücklichen Position, dass eine vogelkundige Tierärztin meinen Liebling retten konnte, daher habe ich leichtes reden, aber ich wünsche mir, dass dein Liebling es trotzdem noch schafft, denn ich habe selbst erlebt, wie ein Vögelchen dem eigentlich sicheren Tod gerade noch von der Schippe springen konnte.

    Persönlich kann ich dir nur empfehlen, auf eine Untersuchung zu bestehen, du kannst sie einfordern, das ist dein Recht. Eine Behandlung ohne gründliche Untersuchung ist meiner Meinung nach nicht tragbar. Ich kann wohl nicht mehr tun, als dir viel Kraft und alles Gute für dich und deinen Wellensittich zu wünschen.

    Viele Grüße
    Eiswürfel

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      #3
      Tut mir leid dass es Deinem Welli micht gut geht nach der Spritze mit dem Antibiotikum. Gute Nesserung dem kleinen Patienten. Im Titel hast Du ein Fragezeichen gesetzt deshalb hier noch eine Information dazu. Es stimmt, dass Wellensittiche Kortison nur im absoluten Notfall bekommen sollten, da sie es sehr schlecht vertragen Ob ein solcher Fall vorliegt kann nur det jeweils behandelnde TA beurteilen LG Lissie

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        #4
        Hallo Hyazinthe,

        ich drücke deinem Welli feste die Daumen, dass es ihm bald wieder besser geht. Vielleicht ist er noch von der Behandlung erschöpft. Das habe ich bei meinen Wellis auch schon einige Male erlebt, dass es zunächst aussah, als habe sich der Zustand verschlechtert. Aber dann ging es wieder bergauf. Ein Tierarzt sagte mir mal, dass ein Antibiotikum einige Stunden braucht um zu wirken.

        LG

        sweet4

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          #5
          Danke Euch, Eiswürfel, Liessie und sweet 4 für Euere Antworten.

          Lg hyazinthe

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            #6
            Hallo Hyanzinthe,

            bitte halte uns auf dem Laufenden, wie es deinem kleinen Welli geht.

            LG

            sweet4

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              #7
              Lass dich knuddeln. Dem kleinen Welli drücken wir fest die Daumendaumendrück das er es schafft und wieder gesund wird.

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                #8
                Hallo Hyazinthe,
                ich drücke Bonnie ganz doll die Daumen, dass es ihr morgen wieder besser geht!

                Hoffnungsvolle Grüße

                Mariama

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                  #9
                  Hallo Hyazinthe,

                  ich drück dir bzw. deinem kleinen Schatz auch ganz feste die Daumen, dass es bald besser wird.
                  Einer meiner Piepser hat auch mal Doxycyclin bekommen. Als ich heim kam, hat er den ganzen Tag nur noch geschlafen, ich bin auch fast durchgedreht weil ich ihn so fertig gar nicht kannte. Aber am nächsten Tag war er fast wieder der alte. So ein TA-Besuch ist auch immer sehr anstrengend für die Kleinen. Eine Medizingabe schlaucht zusätzlich. Gönn deinem Flauschi etwas Ruhe, und halte uns auf dem Laufenden, wie es sich entwickelt!

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                    #10
                    Hallo Hyazinthe,

                    ich drücke ganz fest die Daumen, dass es Bonnie bald wieder besser geht.

                    Es ist wirklich furchtbar, dass du so eine Erfahrung machen musstest. Ich hatte vor ca. 15 Jahren 2 Wellis und war bei einem normalen TA. Er hat Willi damals das Leben gerettet. Ich kannte ihn, war mit meiner Katze, die ich vorher hatte, öfters beim ihm und er ist ein toller TA.

                    Kürzlich hat meine Freundin mit einer vkTA auch zweimal sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich musste glücklicherweise noch nicht mit meinen beiden zum Arzt, weiß aber, dass ca. 30 km von mir eine tolle vkTA ist. Dort werde ich dann hinfahren.
                    Ich denke, es gibt unter allen Ärzten Idioten. Ich hoffe, dass dein Schatz sich wieder erholt und du einen besseren Arzt findest für die Zukunft.

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                      #11
                      Wie geht es denn Deinem kleinen Patienten heute?
                      Ich hoffe, er hat die Nacht gut üebrstanden. Bitte bringe uns doch mal auf den neusten Stand der Dinge.

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                        #12
                        Euch allen, die Ihr mir so nette und tröstende Worte gesagt habt, vielen Dank.
                        Heute klettert Bonnie wieder etwas in ihrem Vogelzimmer herum, sie fliegt auch ein bisschen. Gefressen hat sie auch bereits ein bisschen.
                        Nur ist sie noch sehr müde, was ich von ihr überhaupt nicht gewohnt bin. Normalerweise tobt sie mehr als die drei anderen Wellis zusammen.Das macht mir schon Sorgen.
                        Habe heute noch einmal eine große Vogelklinik angerufen und das Problem geschildet.
                        Dort meinte man, ein Leberversagen sei auszuschließen, wenn sie sich besser entwickelt. Natürlich könne die Leber aber geschädigt sein.
                        Kortison gäbe man im Notfall, jedoch sehr ungern bei Vögeln, da dies das gesamte Immunsystem zusammenbrechen lassen könnte.
                        Man gibt es nur in Verbindung mit Doxycyclin.
                        Dies hebe sie ja nun gestern bekommen.
                        Ich solle sie - wenn es ihr nicht schlechter geht- nicht von einem Ta zum anderen zerren, da sie zur Ruhe kommen müsse und medikamentös versorgt sei.
                        Hoffentlich wird es bald besser. Lg Hyazinthe

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                          #13
                          ich drücke dir ganz fest die Daumen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Welli noch k.o. ist von den ganzen Medikamenten. Daher ist Ruhe bestimmt gut.
                          Es ist doch super, dass es schon besser geht. Gib dem kleinen Schatz ein bißchen Zeit.

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                            #14
                            Hallo zusammen,
                            wollte nur noch einmal berichten:
                            Bonnie geht es wieder schlechter. Gestern abend war sie schon zeitweise sehr munter, hat gespielt und herumgeschrien.
                            Abends atmete sie kurz wieder schwerer und entwickelte vor allem richtiggehende Zuckungen mit dem Schwanz und den Flügeln.
                            Habe heute ( zum Unglück hinzu kommt , dass mein Auro heute nicht mehr ging und ich in die Werkstatt musste) wieder die Vogelklinik angerufen und einen bekannten Vogelspezialisten, der allerdings sehr weit weg wohnt.
                            Beide haben das Gleiche gesagt: Wahrscheinlich Leberschädigung wegen der vielen Medikamente, deswegen auch der Juckreiz und die Zuckungen ( die heute wieder besser sind). Dass sie sich von dem ganzen Zeug reinigen möchte, zeigt , dass sie dauernd putzt.
                            Wenn es ihr schlechter geht ( Zucken mit Kopf , Verwirrtheit) muss man ein Blutbild machen und Röntgen, da evtl. andere Ursachen bestehen könnten, evtl. auch Kropf- oder Kloakenabstrich.
                            Solange sie aber frisst und nicht schwer atmet, erst einmal ruhen lassen.
                            Das müsste ich ja nun glauben, beides Experten.
                            Aber ich zweifele und bin fast fest davon überzeugt, dass sie sich nicht mehr erholen wird.
                            Vielleicht ist es für manche von Euch ganz hilfreich das zu lesen, solltet Ihr einmal in eine ähnliche Situation kommen ( hoffentlich nicht!).
                            Denn letzterer war der Chefarzt einer riesigen Vogelklinik , die Tä ist die Oberärztin
                            der anderen Klinik, die ich ja nicht nennen darf.Eigentlich sollten die etwas wissen. Lg

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                              #15
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                              Hallo,

                              solche neurologischen Ausfallerscheinungen weisen tatsächlich auf eine eingeschränkte Leberfunktion hin. Ich habe das vor einiger Zeit selbst erlebt. Aber die Leber ist ein sehr regenerationsfähiges Organ. Du kannst für Bonnie Sylimarin CT Kapseln in der Apotheke besorgen und ihr etwas von dem darin enthaltenen Pulver über das Körnerfutter streuen. Zusätzlich kannst du Hepar Ampullen (eigentlich zur Injektion) besorgen und einige Tropfen davon über das Trinkwasser geben. Meine Tierärztin hat meiner Henne ein Vitamin B Präparat direkt in den Schnabel gegeben. Den Namen kann ich dir leider nicht sagen, aber der müsste über einen deiner Vogelfachärzte leicht heraus zubekommen sein.

                              In diesem Zustand - ganz besonders nach neurologischen Ausfallerscheinungen braucht Bonnie ganz viel Ruhe.

                              Ich drücke euch weiterhin die Daumen!

                              Liebe Grüße

                              Mariama

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