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wiederholtes Würgen ohne Befund

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    wiederholtes Würgen ohne Befund

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    Hallo ihr Lieben,

    unser Welli-Hahn Kikko ist unser kleiner Sorgenvogel. Wir haben ihn gemeinsam mit einer Henne im letzten September als Jungvogel gekauft. Bis jetzt hatten wir bei ihm schon Schnupfen und immer mal wieder trockenes Würgen. In der letzten Woche war das Würgen wieder ziemlich akut. Er würgt vorrangig morgens, wenn er wach wird. Das geht ein paar Minuten, dann trinkt er was und stürzt sich auf den Futternapf. Generell ist er recht oft am Futternapf. Wir waren mit ihm wieder mal in der Tierklinik und es wurde eine Behandlung mit einem Antibiotikum begonnen. Das ging einen Tag gut, dann habe ich ihn aber ziemlich matt und mit tränendem Auge am Morgen würgend im Käfig gehabt. Daraufhin gleich wieder in die Tierklinik. Dort blieb er einen Tag zur Diagnostik: Kropfspülung, Kontrastschluck, Abstrich Kropf und Kot. Alles ohne Befund. Das einzige, was noch aussteht, ist eine Futterumstellung. Da das Futter bestellt ist, kann ich dazu noch nichts sagen. Der Tierarzt und wir sind nun bald der Meinung, dass es irgendwie stressbedingt ist. Allerdings hat sich an der Situation der beiden Wellis nichts geändert - alles wie immer. Beim Tierarzt kann man gut beobachten, dass er vor der Untersuchung wieder würgt und danach ist alles wie weggeblasen. Die Henne jagt zwar abends ein bissl im Streit um die Schlafplätze, sonst ist es aber ganz okay mit den Beiden.
    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und eine Idee, woher das trockene Würgen kommen kann?

    Liebe Grüße
    Sabine

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    #2
    Hallo Sabine,

    für mich deutet leider viel von dem was Du geschrieben hast auf Megabakterien.
    Das sind Hefepilze, die viele Wellis im Darm haben, aber die nicht immer zum Ausbruch kommen.
    Das tückische an den Dingern ist, dass sie nicht immer bei einer Untersuchung nachweisbar sind, sondern nur sporadisch ausgeschieden werden.
    Die Megabakterien führen dazu, dass der Welli häufig vermehrt frisst, aber nicht zunimmt, sondern ehr abnimmt.
    Ich selbst habe einen Megapatienten im Scharm.

    Kennst Du das Gewicht von deinem Welli?
    Hat der Arzt ihn vielleicht gewogen?

    Gibst Du zur Zeit noch irgendwelche Medikamente?

    Dazu würde auch passen, das er öfter mal kränkelt, weil die Megas dazu führen, dass das Immunsystem nicht ganz auf der Höhe ist.

    Es gibt ein spezielles Medikament dagegen, das heißt Amphomoronal.
    Das hat aber einige Nebenwirkungen, deshalb gebe ich immer mal Thymiantee.
    Ich kenne aber die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht, deshalb würde ich ihn nur geben, wenn Du keine anderen Medis gibst.
    Er hat eine pilzhemmende Wirkung und ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.

    Was war das denn für ein Arzt, was er speziell vogelkundig?

    LG
    Susi

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      #3
      Hallo Sabine,

      als ich gerade Deinen Beitrag las, kam mir auch sofort der Gedanke: Megas!
      Einiges deutet darauf hin - allerdings bleibt es natürlich ein Verdacht.

      Vielleicht würde es auch was bringen, wenn Du einen zweiten vogelkundigen Tierarzt aufsucht. Manchmal sehen 4 Augen einfach mehr als zwei oder er hat einfach noch andere Untersuchungsmethoden/ -geräte usw. Ich habe zumindest schon zweimal sehr gute Erfahrung damit gemacht, einen anderen TA zu konsultieren.

      Wäre echt super, wenn Du uns auf dem Laufenden hälst.

      Liebe Grüße, Anne

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        #4
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        Hallo ihr Lieben,

        erstmal sorry, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe! Aber jetzt will ich euch auf den neuesten Stand bringen.
        Nachdem der betreffende Welli nun auch noch verklebstes Gefieder an der Kloake hatte, sind wir wieder in die Tierklinik. Wieder wurde der Kot untersucht - nichts. Man schob alles weiterhin auf den Stress durch die Henne. Naja. Ich habe parallel dazu eine TÄ konsultiert, die auch ganzheitlich behandelt. Ich habe ihr gesagt, dass ich von Anfang an in der Tierklinik auch immer gesagt habe, dass der Hahn pullert. Er riecht auch an den Schwanzfedern nach Harn. Durchfall hat er nicht, die Federn sind von dem Urin verklebt. Sie war auch meiner Meinung und hat mir einige homöopathische Sachen aufgezählt. Der Welli verliert nicht an Gewicht, fressen tut er normal und auch nicht übermäßig.

        Ich bin mir nun fast sicher, dass wir einen nierenkranken Welli haben. Naja. Damit er nicht so viel Stress durch seine Henne hat, haben wir heute zwei neue Wellis dazu geholt. Einer ist auf jeden Fall ein Hahn, bei dem anderen hoffen wir mal das Beste. Soweit vertragen sie sich gut, nur die Henne dominiert die Truppe. Aber so verteilt sich das jetzt auf drei Wellis, statt nur auf einen. Ich will nun sehen, ob sich der Zustand unseres Sorgenkindes verbessert.

        Liebe Grüße
        Mausmädel

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