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Olli zerstört seine Federn

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    Olli zerstört seine Federn

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    Hallo,
    mit unseren beiden Wellis Olli und Max sind wir neu hier.
    Beide Hähnchen sind von verschiedenen Züchtern, Olli ist 1 1/4 Jahre alt, Max knapp 1 Jahr.
    Olli wurde als neuer Partner für Rudi gekauft, Rudi hatte wohl den Verlust seines Partners nicht verkraftet und starb
    dann auch. Wir haben dann Max als Partner für Olli gekauft.

    Beide vertragen sich gut, manchmal zicken beide aber auch rum. Besonders ums Futter.
    Beide leben gemeinsam in einem Käfig. Sie haben jeden Tag Freiflug. Im Wohnzimmer steht ein sehr großer verzweigter Ast
    unseres ehemaligen Aprikosenbaums, mit vielen anderen Zweigen zum Nagen, mit viel Spielzeug.
    Im Fenster steht ein Holzgestell, dort schauten beide sehr gern raus.
    Abends wurde ausgelost, wer zuerst zum Fressen in den Käfig fliegt, der andere natürlich sofort hinterher.
    Geht aber nicht mehr. Olli tragen wir mittlerweile zum Käfig-
    Gefüttert wird kein handelsübliches Futter, sondern selbst gemischtes von ******, kein Gebäck, keine
    zusätzlichen Kohlenhydrate. Und Möhrenkraut, junger Löwenzahn und Möhre. An grüne Gurke gehen beide nicht.
    Beide wiegen je 40 Gramm, gestern beim TA gewogen.
    Olli und Max waren während unseres Urlaubs Anfang August eine Woche zur Pflege bei einem Welli-Züchter.
    Mitte August begann dann bei Olli eine normale Mauser.
    Seit ein paar Tagen verliert Olli viele große Federn ... ok, wir dachten, es ist eine heftige Mauser. Er verliert jetzt auch Schwungfedern und Schwanzfedern.
    Er konnte fast von einem Tag auf den anderen nicht mehr fliegen, fällt wie ein Stein auf den Boden. Er möchte Max auf den
    Baum folgen, aber es geht nicht. Runden drehen erst recht undenkbar. Olli tragen wir dann auf den Baum. Fressen tut Olli normal, der Kot sieht normal aus.
    Olli ist ständig am Putzen, er schüttelt sich sehr sehr häufig und nachts hat er keinen ruhigen Schlaf mehr. Lebensfreude ist auch keine erkennbar.
    Gestern waren wir bei einem vogelkundigen Tierarzt in ****. Er konnte keine Parasiten entdecken, hat bei beiden vorsichtshalber
    einen Spot ins Genick gesetzt, falls doch Parasiten da sind. Max scheuert sich jetzt vermehrt an Gegenständen, fliegt aber noch normal.
    Ollis Federn, gerade die der Flügel stehen in alle Richtungen ab, teilweise sind Federn abgebrochen oder abgebissen worden. Federkiele sind blutig.
    Gestern nach dem Arztbesuch sind auch wieder zwei große Federn ausgefallen oder abgebissen mit blutigen Kielen. Ein Foto habe ich mal von den beiden Federn angehangen.

    Was können wir tun um Olli zu helfen?
    Wir haben den Verdacht auf französische Mauser geäußert, der TA geht allerdings erstmal nicht davon aus.
    Laboruntersuchung konnte Freitag Nachmittag nicht gemacht werden, denn wir waren die letzten bestellten Patienten.
    Wir sind jetzt ratlos.
    Was können wir noch tun?

    Viele Grüße Corinna&Frank
    Angehängte Dateien

    Zuletzt geändert von Forever; 16.09.2023, 21:00. Grund: Online Shop und Ortsangabe des Tierarztes entfernt
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    #2
    Hallo Corinna und Frank,
    gugelt mal nach der roten Vogelmilbe. Die hält sich nicht permanent auf dem Wirt aus, sondern belagert ihn in der Nacht. Das würde die nächtliche Unruhe und das permante Putzen erklären.
    Deckt den Käfig mal mit einem weißen Tuch (am besten Bettlaken) ab. Meines Wissens sind die Viecher dann am nächsten Morgen darauf zu sehen.
    Irgend jemand hier im Forum hatte mal ein Problem mit den roten Vogelmilben und hat ewig gebraucht, diese loszuwerden.
    Gruß Ratio

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      #3
      Hallo Corinna und Frank.

      Ich würde auf Polyoma oder PBFD testen lassen.
      Hoffentlich haben sie sich nichts vom Züchter geholt.
      Alles Gute.

      Grüße aus Sachsen

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        #4
        Ich denke nicht das Olli seine Federn zerstört so wie im Thread Titel angegeben!
        Es wird eine Erkrankung dahinterstecken, PBFD oder Polyoma oder auch ein psychisches Problem. (das ist bei unserem Jann der Fall, seit er durch einen Unfall nicht mehr fliegen kann, hat er ein psychisches Problem und rupft sich an bestimmten Stellen die Federn raus)

        Euer Olli kann nichts dafür, er macht das nicht einfach so.

        LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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          #5
          Hallo,

          zuerst Danke für Euere Antworten.
          Wir hatten letzte Nacht ein weißes Tuch über dem Käfig.
          Um drei bin ich aufgestanden um mit einer sehr starken Brille auf Milbensuche zu gehen.
          Im Tuch war nichts zu finden.
          Olli atmet mittlerweile recht angestrengt, wenn etwas Aufregung ist. Zwar kein Schwanzwippen aber deutliche
          Bewegung des Schnabels.
          Der tut mir so Leid, dass er krank ist und dem Max nicht folgen kann.
          Max versucht Olli zu locken und irgendwann traut sich Olli und stürzt sofort ab.
          Ich versuche einen dringenden Termin beim Tierarzt zu bekommen und bestehe auf Polyoma oder PBFD Test.

          Kann Wärme den Olli etwas unterstützen? Haben eine Keramik Wärmelampe ohne Rotlicht.

          Viele Grüße Corinna & Frank


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            #6
            Hallo Corinna,
            dass Olli seine Federn nicht aus lauter langer Weile und ohne Grund beschädigt und rupft ist klar. Für uns ist die Hilflosigkeit mittlerweile sehr schlimm.
            Viele Grüße Corinna & Frank

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              #7
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              ich würde einmal bei dem Züchter nach fragen,was passiert sein könnte

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