Heute Morgen hat sie gut halbreife Hirse gemuffelt, Yanni gehackt und auch ein bissi gespielt. Jetzt habe ich der Rasselbande Kinderklassik aufgelegt und Miyu hat mit Interesse zugehört. Sie schläft viel.
Ich achte auf Schlafhygiene. Die Wellis gehen regelmäßig gegen 19:30 Uhr auf die Schlafschaukeln. Dann ist Licht aus und Ruhe. Ich muss zwar durchs Welli-Zimmer, mache aber nie Licht an und gehe auf Socken. Mehr Ruhe kann ich ihnen nicht bieten. Aufstehen tun sie aktuell gegen 6:30 Uhr.
Ich wollte sie eigentlich zum Tierarzt bringen. Habe mich aber trotz der Gedanken, die ich mir mache, erst einmal dagegen entschieden.
Miyu war, wie Washi, ein Opfer einer angeblich vogelkundigen Tierärztin bei der Eingangsuntersuchung als 8 Wochen altes Küken. Sie hat die "Behandlung" damals fast nicht überlebt. Schockzustand und heftiges Trauma. Während Washi sich zu einer wilden Welli-Wutz entwickelt hat, die mit allem und jedem tobt und nur Unfug in ihrem kleinen Hirnchen hat, ist Miyu von Beginn an sehr introvertiert, still und zurückgezogen geblieben.
Sie genießt meine Aufmerksamkeit. Aber sie ist sehr ängstlich und zieht sich schnell in eine sichere Ecke, wie Ihr Kuschel-Körbchen, das Kuschelhäuschen oder den höchstmöglichen Ast unter der Decke zurück.
Ich habe Angst, dass sie die knapp 2 Stunden Autofahrt zur Tierklinik und das Anfassen der Ärztin aus Angst und Panik nicht übersteht. Es bringt nichts den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.
Sorgen mache ich mir trotzdem.


Kommentar