Werbung

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Kotbaellchen kleben fest

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Kotbaellchen kleben fest

    Werbung nur für Gäste

    Hallo,
    meinem 12 1/2-jaehrigen Hahn Ceddy kleben seit kurzem immer wieder Kot-'Klunker' an den laengeren Federn um die Kloake fest. Er hat keinen Durchfall, die Haeufchen sind ganz normal, er ist gut drauf und zeigt keinerlei Verhaltensaenderung (und ich beobachte ihn seit er im Dezember seinen Partner von 12 Jahren an einen Tumor verloren hat intensivst). Er frisst gut, trinkt und singt. Ich kenne ihn sehr gut, ich weiss, wie er ist, wenn es ihm nicht gut geht. Er ist gut drauf. Ich denke, es liegt daran, dass er vor allem beim Schlafen auf seinem Lieblingsseil schief sitzt. Er kann nicht mehr fliegen und hat durch einen 'Nachtschreck'-Unfall vor ein paar Jahren ein behindertes Fuesschen, wo die hinteren Krallen nicht bzw. eine nur noch schlecht greifen koennen. Gelenkig wie ein Jungvogel ist er natuerlich auch nicht mehr. So ist es fuer ihn schwierig, sich an dieser Stelle zu putzen oder die 'Klunker' mit dem Fuss abzustreifen (er versucht es natuerlich). Ich habe ihn vor 3 oder 4 Tagen dann letztendlich gefangen und gesaeubert, denn das haette er nie selbst abbekommen und natuerlich stoert es ihn, ist ja auch ein Gewicht das an den Federn ziept. Er ist nicht zahm, daher war das fuer ihn sehr stressig - er hat es recht ruhig uber sich ergehen lassen aber sein Herzchen hat so gerast, dass ich richtige Angst hatte, er kollabiert mir. Nun kleben wieder Haeufchen an einer Feder fest.
    Ceddy ist englischer 'pet budgie', ist also etwas groesser als ein Hansi-Bubi und seine Federn sind ein bisschen laenger, weil etwas Standard-Welli mit drin ist (s. Foto). Meine Frage waere, ob es Tipps gibt, wie ich ihm helfen koennten. Koennte ich z.B. die laengsten Federn, wo die Haufen kleben, vorsichtig ein bisschen mit einer Baby-Schere stutzen? Oder friert es ihn dann am Hinterteil (wir haben noch Frost)? Oder gibt es andere Tipps? Ich will ihm wirklich nicht alle paar Tagen diesen Stress zumuten, dass ich ihn fange und sauber machen muss... Danke sehr!
    Du hast keine Berechtigung diese Galerie anzusehen.
    Diese Galerie hat 1 Bilder

  • Kostenlos bei Welli.net registrieren

      Werbung nur für Gäste


    #2
    Hallo Ceddy,

    erst einmal Glückwunsch, dass du so einen alten Herren bei dir hast. 💪

    Ist ganz sicher, dass die "Kotklunker" von seinem behinderten Füßchen kommen? Wenn es erst seit kurzem so ist, frage ich mich, ob er generell Schwierigkeiten hat abzukoten, also dass er z. B. sehr stark drücken muss und vor Anstrengung fiept?

    Kommentar


    •   Werbung nur für Gäste


      #3
      Hallo,

      dieses handicap hat er schon seit ein paar Jahren, schreibst du, aber da hatte er nie Probleme damit, dass sich der Kot am Gefieder festsetzt oder ist das mit dem schiefen Seil neu und damit auch neu mit dem Kot?

      Die Federn am Po würde ich nicht weg schneiden.
      Hätte er mit der länge der Federn Probleme, hätte er schon seit Jahren immer wieder Klumpen am Po kleben gehabt, was nicht der Fall war, es also nicht an den Federn selbst liegen kann, denn die wachsen nicht plötzlich länger.

      Ich kann nur schreiben, was ich machen würde, aber auch wenn er noch so fit und gut drauf wirkt, ich glaube, ich würde 3 Tage Köttel sammeln (am besten den Klumpen am Po) und mit dem Tier zum Check-up zum vk Tierarzt fahren.

      Vielleicht hat er Parasiten oder andere Ursachen im Kot, dass die mehr kleben oder, in dem hohen Alter, könnte ich mir auch Arthrose in den Beinen/Füßen gut vorstellen, gerade, weil da Fehlstellungen mit zugange sind.
      Ggf. hat er Arthrose, die weh tut und er deswegen es nicht mehr schafft, sich sauber zu halten, was mit zugabe von Schmerzmittel dann wieder besser klappen würde, wenn der Schmerz in den Beinen weg wäre?

      Allein lebt er sicherlich ja nicht oder?
      Haben die Partnertiere denn auch diese Auffälligkeiten mit dem Kot am Po?


      Liebe Grüße
      Krummschnabel

      Kommentar


        #4
        Hallo,vielleicht hilft ein winziges Tröpchen Öl.damit nichts mehr fest kleben kann,aber eben wirklich nur winzig.

        Kommentar


        •   Werbung nur für Gäste


          #5
          Falls der ältere Herr dafür noch zu begeistern ist, wäre es vielleicht auch sinnvoll ihm regelmäßig Badewasser anzubieten, vielleicht ein bisschen lauwarm, damit der Kot aufweicht und leichter entfernt werden kann, vielleicht auch von ihm selbst.

          Kommentar


            #6
            Zitat von Krummschnabel Beitrag anzeigen
            Vielleicht hat er Parasiten oder andere Ursachen im Kot, dass die mehr klebenl
            Genau deswegen habe ich auch nach dem Piepsen beim Koten gefragt - meine beiden hatten das damals auch, dass immer wieder was hängen blieb und es stellte sich heraus, dass sie Spulwürmer hatten. Dazu hat es gereicht, ein paar Kotproben zum TA zu geben. Das wäre aber eher unwahrscheinlich, wenn sich in der Umgebung des alten Wellis gar nichts geändert hat, z. B. Äste von draussen, andere Wellis die neu hinzugekommen sind... Meine haben die Würmer damals vermutlich von einer anderen Sittichart mitgeschleppt, die mit in der Voliere gelebt hat.


            Zitat von Trugbild Beitrag anzeigen
            Falls der ältere Herr dafür noch zu begeistern ist, wäre es vielleicht auch sinnvoll ihm regelmäßig Badewasser anzubieten, vielleicht ein bisschen lauwarm, damit der Kot aufweicht und leichter entfernt werden kann, vielleicht auch von ihm selbst.
            Die Idee finde ich auch gut. Meine haben sich erst interessiert, als Salat in der Badeschale lag.

            Kommentar


            •   Werbung nur für Gäste


              #7
              Danke fuer eure Antworten. Ich hatte es vielleicht etwas unverstaendlich formuliert, er hat seit seiner Behinderung immer mal etwas Kot festkleben gehabt, den er aber immer selbst wieder weg bekam, Daher ist die Vermutung, dass es mit Arthrose usw. zusammenhaengt, dass er es nun nicht mehr schafft, logischer. Es ist zu dem Zeitpunkt, wo es anfing, auch unmoeglich gewesen, dass Parasiten in die Voli gekommen sind. Ich bringe nie Aeste oder aehnliches von draussen, wasche alles Gekaufte gruendlich und kein neuer Vogel kam da in seine Naehe. Er setzt sonst ganz normal Kot ab, ohne Laute von sich zu geben. Also braucht er vielleicht Schmerzmittel. Leider sind hier in England vogelkundige TA so haeufig wie Schaukelpferde-Aepfel. Mal ein Zitat vom angeblich vk TA, bei dem wir waren, als er krank war: "Das AB hat wohl nicht geholfen, naja, Sie koennen ja noch was davon auf die Koerner giessen". Noch Fragen?

              Kommentar


                #8
                Und nein, meine anderen Wellis haben keine Probleme mit dem Kot.

                Kommentar


                •   Werbung nur für Gäste


                  #9
                  Ich würde es mit etwas Öl probieren,es rutscht dann von alleine ab,zumindestens habe ich die Erfahrung gemacht. Der TA ist ja ein ganz toller Typ (Ironie),man oh man.

                  Kommentar


                    #10
                    Naja auch in Deutschland ist es bei VK Tierärzten leider nicht unüblich einfach ein x beliebiges Breitband Antibiotikum zu verordnen, ohne die Tupferproben auswerten zu lassen.
                    Es gibt einfach zu viele Tierhalter, die nicht bereit sind, diese Untersuchung im Labor zu bezahlen.

                    Wichtig bei Vogelkundigen Tierärzten ist die Zusatzqualifikation für Zier-, Zoo- und Wildvögel.
                    Hat der Tierarzt sie nicht, ist er auch nicht Vogelkundig.
                    Daher ist es im Grunde gar nicht so kompliziert einen richtigen Tierarzt für Vögel zu finden.
                    Einfach nach der Zusatzqualifikation fragen, wenn ja Termin machen und wenn nicht dann bye bye.


                    Liebe Grüße
                    Krummschnabel

                    Kommentar


                      #11
                      da satimme ich Dir zu 100% zu,viele Halter scheuen den Aufwand,egal ob es finanziell oder der Weg ist und gehen dann zum Kleintierarzt. Der normale TA kann sicherlich die Krallen kürzen,aber wirklich kundig ist er meistens nicht. Ich fahre gut 30 Minuten mit der S- Bahn zu meinem TA und mit ihr bin zu zu 100% zufrieden.

                      Kommentar


                      •   Werbung nur für Gäste


                        #12
                        Zitat von Spinnenbein Beitrag anzeigen
                        Ich würde es mit etwas Öl probieren,es rutscht dann von alleine ab,zumindestens habe ich die Erfahrung gemacht. Der TA ist ja ein ganz toller Typ (Ironie),man oh man.
                        Welches Oel genau, und wie gibst du das? Danke!

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von Krummschnabel Beitrag anzeigen
                          Naja auch in Deutschland ist es bei VK Tierärzten leider nicht unüblich einfach ein x beliebiges Breitband Antibiotikum zu verordnen, ohne die Tupferproben auswerten zu lassen.
                          Es gibt einfach zu viele Tierhalter, die nicht bereit sind, diese Untersuchung im Labor zu bezahlen.

                          Wichtig bei Vogelkundigen Tierärzten ist die Zusatzqualifikation für Zier-, Zoo- und Wildvögel.
                          Hat der Tierarzt sie nicht, ist er auch nicht Vogelkundig.
                          Daher ist es im Grunde gar nicht so kompliziert einen richtigen Tierarzt für Vögel zu finden.
                          Einfach nach der Zusatzqualifikation fragen, wenn ja Termin machen und wenn nicht dann bye bye.


                          Liebe Grüße
                          Krummschnabel
                          Ja, ist richtig, aber "ueber die Koerner giessen"? Das ist m.A.n. schon noch eine andere Hausnummer an Inkompetenz...

                          Und ich bin hier in England, wo Einzelhaltung nach wie vor die akzeptable Norm ist, und es tatsaechlich so gut wie keine Vk TA gibt, und insofern auch keine entsprechenden Untersuchungen. Einen hatten wir mal, da wurde auch alles gemacht, von Roentgen bis stationaere Behandlung (und wir scheuen definitiv keine Kosten, wenn es um unsere gefiederten Familienmitglieder geht), aber die Praxis wurde von so einer Kette aufgekauft, und nun kann man da nur noch 'kleine Saeugetiere' hinbringen. Hier ist alles noch hinter dem Mond, was kleine Voegel angeht, und definitiv komplizierter, als bei euch. Leider.

                          Kommentar


                            #14
                            Unser Jimmy hatte das mit fortschreitenden Alter auch und da seine Füße immer mehr zu Fehlstellungen neigten hat er sich nachts immer dort hingesetzt wo ein dicker Knoten oder andere breite Möglichkeiten gab. Das Resultat waren dann natürlich häufig die Kotbällchen. Am Anfang hat es ihm schon geholfen ihn mit warmen Wasser zu besprühen, wir haben dabei auf den Po gezielt. Baden wollte er leider nicht, aber manchmal hat auch ein nasses Salatblatt geholfen. Als es dann immer schlimmer wurde mussten wir ihn leider jedesmal fangen und sauber machen, das ging meistens nur mit Einweichen sonst hätte man ihm beim Rausziehen richtig weh getan. In seinem letzten Lebensjahr war das fast jeden Tag der Fall. Er fand es nicht gut, hat es aber nachher ohne großes Gezeter akzeptiert.

                            Die Idee mit dem Öl hab ich noch nie gehört, kann mir aber vorstellen das es funktioniert.


                            Kommentar


                            •   Werbung nur für Gäste


                              #15
                              Werbung nur für Gäste

                              Zitat von CeddyDarcy Beitrag anzeigen
                              Einen hatten wir mal, da wurde auch alles gemacht, von Roentgen bis stationaere Behandlung (und wir scheuen definitiv keine Kosten, wenn es um unsere gefiederten Familienmitglieder geht), aber die Praxis wurde von so einer Kette aufgekauft, und nun kann man da nur noch 'kleine Saeugetiere' hinbringen. Hier ist alles noch hinter dem Mond, was kleine Voegel angeht, und definitiv komplizierter, als bei euch. Leider.

                              Aber ist der Tierarzt denn dort auch geblieben bei der Kette oder ist er woanders hin?
                              Egal ob Kette ja oder nein, den um Rat fragen kann man doch dennoch, vielleicht weiß er auch einen Kollegen, den er euch empfehlen kann.

                              Was ich auch mal gemacht habe war, dass ich einfach mal bei x beliebigen Tierärzten angerufen habe und dort die Helferinnen gefragt hatte, ob sie eine Empfehlung haben für xy Sache und dort wurde mir dann gesagt, wohin diese die Leute damit schicken.

                              Wichtig ist wirklich die Zusatzqualifizierung, man muss nach der Fragen.
                              Nicht fragen, ob die Vogelkundig sind oder Vögel behandeln, da sagen selbst die Tierärzte in Deutschland, dass sie es sind, obwohl sie 0 Ahnung von Vögel haben.


                              LG

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X