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Hilfe, was tun? Unverdaute Körner im Kot.

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    Hilfe, was tun? Unverdaute Körner im Kot.

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    Hallo zusammen,
    mein Wellensittichmännchen Chili hat seit etwa vier Wochen schwere Verdauungsstörungen. Ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun soll. Angefangen hat alles vor etwa sechs bis sieben Wochen; ich habe unverdaute Körner im Kot entdeckt und bin natürlich gleich zum TA. Der hat eine Kotprobe fürs Labor entnommen und dem Vogel eine Spritze zur Verdauungsanregung verabreicht; nach zwei bis drei Tagen war der Kot wieder normal. In der Probe wurden keine Megas gefunden, und ich war vorerst beruhigt, doch seit etwa drei bis vier Wochen verdaut er keine Körner mehr!

    Ich war seitdem bestimmt schon fünfmal beim TA; er hat mehrfach wiederholt eine Spritze erhalten, doch es wurde nicht besser. Der Arzt meinte, es könne sich, da keine Megas gefunden wurden, um eine Verdauungsstörung handeln, und riet mir, erstmal nur drei bis vier Tage lang Kolbenhirse zu verfüttern, da diese leichter verdaulich sei. Habe ich gemacht, aber als ich dann wieder normales Futter verfüttert habe, waren wieder unverdaute Körner im Kot.

    Im Moment bekommt er eine spezielle Mischung mit Grit und Mineralien, die ich ihm unters Futter mischen soll, um die Verdauung wieder anzuregen bzw. damit der Magen richtig arbeiten kann, aber es hilft nichts. Immer noch unverdaute Körner im Kot. Inzwischen war ich aus lauter Verzweiflung bei einem anderen Tierarzt, der nochmal eine Kotprobe entnommen hat; am Mittwochabend soll ich nochmal mit dem Vogel hin. Inzwischen hoffe ich beinahe schon, dass man was findet, einfach nur, damit man weiß, was weiter zu tun ist!

    Ich suche die ganze Zeit fieberhaft nach Futteralternativen, damit ich weiß, was ich Chili in der Zwischenzeit geben soll. Eifutter zur Überbrückung, wie es mir der Tierarzt vor einigen Wochen angeraten hatte, verträgt er nicht; er bekommt Durchfall davon.

    Meine Frage lautet nun: Was kann ich tun, um den armen Kerl inzwischen aufzupäppeln? Welches Futter soll ich ihm geben? Bin im Internet auf lauter Tipps gestoßen und überlege nun, ihm z.B. gekochte Körner, gekochte Kartoffeln bzw. Gemüse allgemein vorzusetzen, damit er nicht langsam verhungert. Dazu muss man wissen: beim letzten TA-Besuch (vergangenen Freitag) meinte die Tierärztin, der Vogel mache insgesamt einen guten Eindruck, er sei nicht zu leicht (wie man das nach drei Wochen gestörter Verdauung meinen könnte) und munter, auch von der äußeren Erscheinung her deutet nichts auf eine Krankheit hin. Das stimmt; Chili singt, tobt und fliegt genau wie seine drei Wellifreunde. Nur beim Fressen ist mir aufgefallen, dass er a) heißhungrig ist und b) scheinbar wahllos im Futter herumpickt, und wenn er dann frisst, hat er meistens einen der großen, flachen Körner im Schnabel, auf dem er dann lange herumkaut.

    Ich weiß, dass vieles auf GLS / Megas hindeutet, aber wie gesagt, bei der ersten Probe wurden keine gefunden; die zweite steht noch aus. Hat jemand von euch vielleicht schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tipp geben, was die Ernährung etc. angeht? Dafür bin ich euch sehr dankbar.

    Viele Grüße,
    Alice

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    #2
    Hi,

    ich blieb mit sowas bis jetzt zum Glück verschont.

    Was mir einzig bei sowas einfällt ist - du schriebst Tierarzt. War er vogelkundig? Das ist das A und O. Ein normaler ohne diese Zusatzausbildung stößt schnell an die Grenzen des Wissens.

    Ich würde - um das abnehmen zu verhindern - weiter Kolbenhirse füttern, auch wenn er sie gut verträgt. Bis er beschwerdefrei ist. Dann ganz langsam einschleichtend mit 1 neuen Sache beginnen und eine Art Ernährungstagebuch führen. Wenn du immer 1 nach dem anderen einführst, und er dann auf etwas reagiert, weißt du, dass es nur das neue Mittel sein kann (neues Gemüse etc.). Aber dafür ist erstmal Beschwerdefreiheit, zB mit Kolbenhirse, die er verträgt, nötig, damit du genau weißt, wovon es kommt. Das Ernährungstagebuch würde ich dann einem vkTA vorliegen, der genau beurteilen kann, wann es bei was Probleme gab.

    So macht man es bei Menschen. Vllt hilft das auch den Piepern. Schaden sollte es nicht.

    PS: wenn er Beschwerdefrei durch Kolbenhirse war, und du zB Kohlrabi gegeben hast, und die Probleme wieder auftreten, Kohlrabi absetzen, wieder mit Kolbenhirse füttern bis wieder Beschwerdefreiheit da ist, dann was neues ausprobieren. Also nicht das krankmachende dann weiter füttern, versteht sich.

    So macht man bei Menschen jedenfalls die "Auslassdiät" bei Nahrungsmittelintoleranzen.

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      #3
      Hallo,

      wie du sagst, es deutet viel darauf hin, dass dein Kleiner Megas in sich trägt. Die Megas werden schubweise ausgeschieden, deshalb sind (auch mehrere) negative Kotproben kein sicherer Beweis, dass er die Pilze nicht doch in sich trägt.
      Ich habe noch ein paar Fragen:
      - War der TA vogelkundig, bei dem du warst? Hier im Forum gibt es eine Liste mit vogelkundigen Ärzten: https://www.welli.net/tierarzt-liste.html
      Vielleicht ist ein Arzt in deiner Nähe dabei.
      Es ist wichtig, dass der TA sich mit Vögeln wirklich auskennt, da die Behandlung der Flattermänner viel Wissen erfordert, was "normale" Kleintierärzte oft nicht haben.

      - Hast du Sammelkotproben abgegeben oder wurde bisher nur der frische Kot untersucht? Ggf. kannst du über 3 - 4 Tage Kot sammeln (in Alufolie einwickeln, damit er nicht austrocknet) und nochmal untersuchen lassen? Damit können die Untersuchungsergebnisse sicherer ausfallen.

      - Hast du eine genaue Gewichtsangabe von deinem Vogel? Es wäre sinnvoll, dass du ihn regelmäßig wiegst, damit du das Gewicht auch etwas monitoren kannst.

      Zur Sicherheit würde ich dem Kleinen kalorienreiche Kost anbieten und sicherheitshalber darauf achten, dass kein Zucker enthalten ist. Also kein Obst, keine Knabberstangen, kein Eifutter (da ist glaub ich auch Zucker drin). Alternativ zur Kolbenhirse kannst du z. B. auch geschälten Hafer anbieten. Der enthält auch viele Kalorien und ist kropfschonend.

      Viele Grüße und alles Gute für deinen Kleinen!

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        #4
        Hallo,
        vielen Dank für die Antworten! Zu den Fragen:

        Der erste Tierarzt, bei dem ich war, wird in den Vogelforen nicht explizit als vogelkundig geführt; ich kenne ihn aber schon seit Jahren; er hat zwölf Jahre lang meine Wellidame behandelt, die leider vor einem Jahr an Altersschwäche verstorben ist, und ich habe mich bisher immer gut bei ihm aufgehoben gefühlt. Im Internet habe ich aber auch schon Beiträge zu ihm gesehen, in denen er nur positive Bewertungen und Empfehlungen, unter anderem auch "Auch für Vögel zu empfehlen" erhalten hatte. Wie gesagt - mein Altvogel wurde zwölf Jahre lang gut von ihm behandelt.

        Da er jedoch anscheinend nun mit seinem Latein am Ende war, sind meine Eltern vor ein paar Tagen (ich bin erst seit gestern wieder aus dem Urlaub zurück) mit Chili zu einer explizit vogelkundigen Tierärztin in unserer Nähe gefahren. Sie hat ihn untersucht, jedoch keine Kotproben für eine mikroskopische Untersuchung entnommen (wie ich erst vor zwei Stunden am Telefon erfahren habe); da sei wohl ein Missverständnis vorgefallen, hatte mir die Arzthelferin erklärt; sie hätten den Kot zwar angeschaut, ihn aber nicht ins Labor geschickt, wo ich mir dann dachte: wieso? Jedenfalls hatte sie heute keinen Termin mehr frei und bis Mittwoch will ich nicht mehr warten. Auf die Frage, womit ich Chili denn füttern soll, wusste die Arzthelferin auch keine Antwort - na danke auch, dachte ich mir. Und jetzt habe ich bei einem weiteren vogelkundigen Tierarzt in meiner Nähe angerufen und fahre nachher mit Chili hin, als Notfall. Mir bricht es das Herz, ihn ständig fangen zu müssen, zumal er sehr scheu ist, aber ich habe wohl keine Wahl. Deshalb ärgert es mich auch so, dass bisher nur eine "richtige" Untersuchung gemacht wurde, und das bei dem Tierarzt, der nicht explizit vogelkundig ist, während eine vermeintlich vogelkundige Tierärztin es nicht für nötig hält, den Kot trotz wochenlanger (!) Beschwerden genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich bin schier am verzweifeln.

        Ich hoffe, der nächste Tierarzt führt zumindest mal die notwendigen Untersuchungen durch, zumal ich jetzt festgestellt habe, dass Chili nun auch Probleme hat, die Kolbenhirse zu verdauen -es sind auch Hirsekörner im Kot; ich biete ihm seit heute Vormittag ausschließlich Hirse an und beobachte ihn dabei. Wie gesagt, er ist äußerlich gesund und putzmunter und balzt fleißig sein Weibchen an, aber aus Erfahrung weiß ich, dass das auch sehr schnell zu Ende sein kann

        Drückt mir die Daumen, dass der TA zumindest herausfinden kann, was Chili fehlt... vielleicht stellt er ja doch noch Megas fest; ich habe zwar Angst davor, habe aber gelesen, dass das inzwischen recht gut behandelbar ist. Oder besteht bei diesem Stadium keine Hoffnung mehr...?

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          #5
          [QUOTE=Spachtelwachtel;716243]Hallo,

          wie du sagst, es deutet viel darauf hin, dass dein Kleiner Megas in sich trägt. Die Megas werden schubweise ausgeschieden, deshalb sind (auch mehrere) negative Kotproben kein sicherer Beweis, dass er die Pilze nicht doch in sich trägt.
          Ich habe noch ein paar Fragen:
          - War der TA vogelkundig, bei dem du warst? Hier im Forum gibt es eine Liste mit vogelkundigen Ärzten: https://www.welli.net/tierarzt-liste.html
          Vielleicht ist ein Arzt in deiner Nähe dabei.
          Es ist wichtig, dass der TA sich mit Vögeln wirklich auskennt, da die Behandlung der Flattermänner viel Wissen erfordert, was "normale" Kleintierärzte oft nicht haben.

          - Hast du Sammelkotproben abgegeben oder wurde bisher nur der frische Kot untersucht? Ggf. kannst du über 3 - 4 Tage Kot sammeln (in Alufolie einwickeln, damit er nicht austrocknet) und nochmal untersuchen lassen? Damit können die Untersuchungsergebnisse sicherer ausfallen.

          Nein, es war nur frischer Kot. Ich werde den Tierarzt nachher darauf ansprechen bzw. wahrscheinlich spricht er es selbst an. Wenns sein muss, fahre ich jeden Tag hin.

          - Hast du eine genaue Gewichtsangabe von deinem Vogel? Es wäre sinnvoll, dass du ihn regelmäßig wiegst, damit du das Gewicht auch etwas monitoren kannst.

          Nein, ein genaues Gewicht habe ich leider nicht, ich muss mich noch nach einer Küchenwaage umschauen und dann sehen, dass ich ihn evtl. zusammen mit dem Transportkäfig wiege und dann nach Abzug des Käfiggewichtes schaue, was er wiegt. Werde den TA nachher aber um eine Gewichtskontrolle bieten; soweit ich informiert bin, wurde Chili beim letzten Mal nicht gewogen (also als meine Eltern mit ihm beim Arzt waren).

          Zur Sicherheit würde ich dem Kleinen kalorienreiche Kost anbieten und sicherheitshalber darauf achten, dass kein Zucker enthalten ist. Also kein Obst, keine Knabberstangen, kein Eifutter (da ist glaub ich auch Zucker drin). Alternativ zur Kolbenhirse kannst du z. B. auch geschälten Hafer anbieten. Der enthält auch viele Kalorien und ist kropfschonend.

          Werde ich ausprobieren, danke.

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            #6
            Hallo

            Ich weiß, man macht sich um die kleine Flauschies immer große Sorgen wenn es ihnen nicht gut geht.
            Hiermit ein Vorschlag?
            Vielleicht kannst du deinem Welli Keimfutter oder auch eingeweichte
            Körner anbieten.
            Bei unserer kleinen Minni war auch mal der Verdacht auf Megas.
            Da sie zu der Zeit aber von unseren 2 Welli-Männern angebalzt wurde und nicht fliegen kann, war sie sehr gestreßt und hatte auch unverdaute Körner ausgechieden.

            Duch die weichen Körner wurde es besser.

            Versuche es einmal, unsere kleinen Pupsies füttern sie sehr gerne.
            Schöne Grüße Meise

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              #7
              Hallo,

              und, gibt es schon Neuigkeiten von eurem Arztbesuch.

              Da muss ich dir recht geben, die vermeintlich vkTÄ hört sich irgendwie nicht so kompetent an...gut, dass du dich dazu entschieden hast, Chili von einem weiteren und hoffentlich kundigeren TA untersuchen zu lassen. Klar ist es etwas stressig für den Kleinen. Aber du machst das Richtige und Chili wird dir das Fangen und Herumgefahre sicher schnell verzeihen.

              Im Fall einer Sammelkotprobe müsstest du nicht jeden Tag hinfahren. Ich hab es so gemacht, dass ich über 4 Tage die Häufchen, sobald sie "produziert" wurden, auf eine Alufolie gepackt hab und die Ränder gleich eingeschlagen. Wenn ein neues Häufchen dazu kam, wieder aufgepackt, Häufchen rein, wieder zu. Zusätzlich hab ich die Pakete dann in einen Gefrierbeutel gepackt. Ist zwar etwas umständlich, aber die Häufchen waren auch nach 4 Tagen noch verwertbar für die Untersuchungen.

              Sprich den TA ruhig aufs Wiegen an. Und falls du eine geeignete Waage auftreiben kannst (wir haben uns damals eine Feinwaage geholt, weil wir zwei Mega-Träger haben, kostet ca. 15 €), wiege deinen Chili regelmäßig. Das Gewicht ist oftmals auch ein Indikator auf den Gesundheitszustand.

              Mit Keimfutter kenne ich mich selbst leider nicht aus, kann dir also keine Tipps zur Zubereitung o. ä. geben. Wichtig ist aber, dass du das Keimfutter - gerade bei warmen Temperaturen - nicht zu lange im Käfig stehen wollte, da es schnell schimmeln kann.

              Ich drücke für den Kleinen die Daumen und hoffe, es geht ihm bald besser! Und falls es doch die Megas sind: Kein Grund, direkt das Schlimmste anzunehmen. Hier im Forum kannst du dir ganz viele gute Tipps abholen, um deinen Kleinen zu unterstützen!

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                #8
                Hallo zusammen,
                ich war vorgestern beim Tierarzt. Er hat sich den Kot angeschaut und auch einen Kropfabstrich gemacht, das Ergebnis soll morgen vorliegen. Werde morgen wieder hinfahren. Ich hoffe, es sind keine Megas. Er hat Chili eine Spritze gegeben, irgendwas Prophylaktisches, habe vergessen, wie das hieß Außerdem hat er - mal wieder - bene bac und Tropfen bekommen, die sehr viele Kalorien enthalten, die ihn also bei der Stange halten sollen, bis klar ist, was weiter zu tun ist. Er wog vorgestern 43 Gramm, gar nicht so dramatisch also für einen Halbstandard und bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass das Ganze schon seit Wochen geht (er war aber auch davor schon ziemlich propper gewesen, das muss man auch sagen - man merkt, dass er total auf Kolbenhirse steht ). Naja, jedenfalls fühle ich mich bei dem Tierarzt jetzt besser aufgehoben, und Chili geht es soweit blendend, wenn man mal von seiner Verdauung absieht - er ist immer noch ganz der Alte und balzt seine Bella an, was das Zeug hält Drückt alle bitte die Daumen / Flügel, dass er bald wieder gesund wird! Sollte er sich in die Mega-Ecke einreihen, hoffe ich, dass wir auch das hinkriegen. Scheint hier im Forum ja ein altbekanntes Problem zu sein; von daher bin ich auch hier sehr über Tipps dankbar.

                Viele Grüße, die federlose Alice mit ihren Rackern Chili und Bella sowie - im Moment - zusätzlich Tobi und Olli, die die Truppe zwei Wochen lang aufmischen :-)

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                  #9
                  Hallo Alice,

                  ich drücke feste die Daumen, dass Chili bald wieder ganz gesund ist und dass hoffentlich keine Megas vorliegen. Es freut mich, dass der kleine Kerl auf dem Weg der Besserung ist und er schon wieder Bella anbalzen kann.

                  LG

                  sweet4

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                    #10
                    Ich drücke die Daumen, dass Chili bald wieder ganz gesund ist.

                    Halte uns bitte auf dem Laufenden, was der vkTa gesagt hat.

                    Kommentar


                      #11
                      Ich drücke auch ganz doll die Daumen.

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                        #12
                        Zuerst, Tamm Tamm & ich drücken dir die Daumen und Krallen mit
                        aber selbst wenn dein schlimmster Verdacht wahr wird... mein Tamm Tamm trägt auch Mega`s in sich und das bereits ohne erneuten Schub, Quicklebendig seid guten 3 Jahren und in Gesselschaft von 3 weiteren Kerngesunden Damen
                        Wie es hier schon gesagt wurde, kein Grund an das "Ende" zu denken... hab ich auch- und siehe da, er/sie (?) lebt immer noch
                        Hier bekommst echt ne Menge Tipps & Hilfe was du tun kannst & auch musst falls es eintrifft... aber jetzt warten wir ab, ich wollte dir nur Mut machen/ vllt. etwas deine Angst nehmen und sagen:...
                        "auch ein Welli mit Mega`s im Bauch kann so lebendig sein wie ein gesunder"

                        Viel liebe grüße

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                          #13
                          Hallo ihr lieben,
                          es gibt vorerst Entwarnung: Chili hat - Gott sei Dank - keine Megas. Der Arzt hat den Kropfabstrich untersucht und eine ungewöhnlich hohe Konzentration an "schlechten" Magenbakterien gefunden, die die "guten" zunehmend schädigen und reduzieren. Sie sorgen dafür, dass die Verdauung nicht mehr richtig funktioniert.

                          Er hat dem kleinen Kerl gleich nochmal eine Spritze mit einem Medikament verabreicht, das diese schlechten Bakterien abtötet bzw. maximal reduziert. Gleich am zweiten Tag hat sich der Kot sichtbar verbessert. Chili bekommt das Zeug jetzt täglich; gleichzeitig kriegt er Bene-Bac-Gel, dass die "guten" Bakterien wieder aufbauen soll. Nach einer Woche sollte alles wieder gut sein. Zugenommen hat er auch; am Donnerstag stellte der Arzt bereits 45 Gramm (statt 43) fest :-) Was bin ich froh!

                          Problematisch gestaltet sich allerdings die Medikamentengabe: Ich soll ihm Tropfen und Gel direkt in den Schnabel verabreichen, aber der Kleine Kerl wehrt sich so sehr, dass ich es nicht über mich bringe. Als ich ihn vorgestern einfing und mein Mann versuchte, ihm das Medikament einzuträufeln, drehte der Vogel ständig das Köpfchen und wollte den Schnabel einfach nicht öffnen. Nach fünf Minuten gaben wir auf, weil er in eine Art Schockstarre verfiel und ich Angst hatte, dass er gleich einen Herzinfarkt bekommt. Also setzte ich ihn wieder rein und gab ihn ein wenig Kolbenhirse, vermischt mit den Tropfen - zum Glück hat er nach dem Fangen noch keine Angst vor meiner Hand bekommen. Bella musste mit Kolbenhirse auf der anderen Käfigseite abgelenkt werden, denn sonst hätte sie ihn, wie immer, abgedrängt, um sich das Leckerli mit den Medikamenten selbst zu schnappen Gar nicht so einfach also. Ich hoffe, wir kriegen das die nächsten Tage auch so gut hin. Jetzt muss ich morgen erstmal zum Tierarzt, weil mir das Bene Bac ausgegangen ist, um am Donnerstag gehts zur Kontrolle.

                          Vielen Dank also fürs Daumendrücken - es ging alles nochmal gut. Auch wenn mir viele gesagt haben, dass man Megas inzwischen ganz gut behandeln kann, bin ich doch froh, dass er keine hat.

                          LG Alice und die Flauschis

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                            #14
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                            Wenn es sich bei dem, was du geben sollst um ein Antibiotikum handelt, dann sollte schon die genau bemessene Dosis im Vogelschnabel landen. Übers Futter gereicht kannst du das leider nicht steuern und wenn du Pech hast, bilden sich Resistenzen.

                            Solltest du es gar nicht hinbekommen, würde ich ihn lieber stationär behandeln lassen, bis es ausgestanden ist.

                            Alles Gute dem armen Schatz!

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