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Tuberkulose - was nun?!

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    Tuberkulose - was nun?!

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    Hallo!

    Ich bin neu hier und habe (hatte) 6 Wellensittiche. Letzten Sonntag mußten wir eine unserer Hennen in die Vogelklinik bringen, weil sie Krampfanfälle hatte. Nach längerem Suchen bekam ich heute den Anruf: Tuberkulose, festgestellt durch eine Kotuntersuchung. Da die Henne viele Leucozythen im Blut hatte, Niere und Leber schon vergrößert waren und sie auch auf das Antibiotikum nicht gut ansprach, bat mich die TA, den Vogel einschläfern zu lassen, damit sie eine Biopsie vornehmen kann. Dem habe ich dann zugestimmt.

    Morgen teilt sie mir das Ergebnis mit und wir haben vereinbart, dass ich Kotproben der anderen 5 Vögel mitbringe.

    Ich bin fassungslos und furchtbar traurig: was soll ich denn jetzt machen? Meine Stammtierärztin (vogelkundig) sagte sofort am Telefon, dass ich - wenn es wirklich TBC sei - alle Vögel einschläfern lassen soll, obwohl noch keiner Symptome zeigt und alle "gesund" scheinen (wir haben zusätzlich noch Megabakterien im Schwarm, das klappt aber momentan ganz gut).

    Ich habe hier zwar 2 threads gefunden, die sich auch um TBC in einem Schwarm drehten, die brachen aber ergebnislos ab.

    Deshalb meine Frage: hat hier jemand Erfahrung damit? Wie gehe ich jetzt vor: beim Veterinärsamt nachfragen? Einen dritten vogelkundlichen TA zu Rate ziehen?!
    Ich kann doch nicht den ganzen Schwarm einfach so einschläfern lassen!

    Danke und Grüße

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    #2
    Da ja einige mein Posting gelesen haben, berichte ich mal, wie es weitergeht.
    Charlie (die Henne, die eingeschläfert wurde) hatte wohl mit ziemlicher Sicherheit Tuberkulose. Die Ärztin versucht jetzt, den genauen Erreger zu bestimmen, um nach diesem gezielt in den Kotproben der anderen 5 Wellensittiche zu suchen.

    Die Empfehlungen der mittlerweile 3 Ärzte gehen auseinander:
    a) ich solle den ganzen Schwarm sofort einschläfern lassen, weil bei allen früher oder später die Erkrankung ausbrechen werde und sie dann womöglich für uns ansteckend sind (das kann ich nicht! den anderen 5 geht es dem Anschein nach gut, ich kann doch nicht einfach ALLE Vögel töten lassen!);
    b) ich solle die Erreger ausscheidenden Vögel einschläfern lassen, weil diese eben potentiell gefährlich sein könnten (es gäbe keinen überlieferten Fall, dass sich Menschen tatsächlich beim Vogel an Tuberkulose angesteckt hätten, aber man solle sehr vorsichtig sein bei immunsuppremierten Patienten und AIDS-Kranken).

    Das tückische ist, dass sich der Erreger - ähnlich wie bei den Megabakterien - nicht immer im Kot nachweisen lässt.
    Die Krankheit sei nicht meldepflichtig beim bayerischen Veterinärsamt und mich könne niemand zur Tötung der Tiere zwingen.

    Ich bin echt verzweifelt.
    Anja

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      #3
      Hallo,

      wir sind seit 14 Tagen in einer ähnlichen Lage und ich bin vor lauter Nachdenken schon ganz krank..., daher wollte ich eigentlich zur Zeit das Forum meiden, um mich nicht noch mehr verrückt zu machen.

      Wir haben vor fast drei Wochen eine Henne einschläfern lassen. Auf dem Röntgenbild waren kleine weise Punkte auf der Lunge erkennbar, was wohl unter anderem darauf hinweisen kann (Tuberkelen, die aber auch andere Ursachen haben können).

      Mein TA geht nicht davon aus, da es nunmal sehr selten ist, aber mir reicht schon die Möglichkeit aus umd mich verrückt zu machen.
      die Obduktion ergab einen riesengroßen bösartigen Tumor und erstmal nichts weiter. Mein TA geht jetzt davon aus, dass die Punkte auf der Lunge Kalkablaagerungen des Tumors waren.

      Allerdings versuchen sie jetzt im Labor die TBC-Erreger anzuzüchten, ist ein normaler Vorgang bei den Punkten auf der Lunge. Dieses dauert bis zu acht Wochen, solange leben wir in Unsicherheit und das macht mich soooo krank! Unsere anderen drei Vögel sind auch fit!

      Bei uns in NRW soll es jedenfalls meldepflichtig sein und das Amt lässt einem keine Entscheidungsmöglichkeit. Da wird dann umgehend eingeschläfert, WIR zum Arzt geschickt, der Hund untersucht... ich habe solche Angst, dass es das doch ist!

      Insofern müssen wir abwarten und mein Artikel hilft dir nicht weiter! Außer, dass ich mitleide! Außerdem fürchte ich, dass es vielleicht doch gar nicht so selten ist. Denke die Dunkelziffer ist recht hoch, denn es lassen ja nicht viele den Vogel obduzieren oder gehen zum TA.

      Sei du aber froh, dass man euch nicht zwingen kann...

      viele Grüße Funkel

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        #4
        Liebe Funkel,
        wie furchtbar! Das tut mir sehr sehr leid! Ich habe auch eine schlaflose Nacht hinter mir, weil ich im Internet eben genau Deine Schilderung gefunden habe (meldepflichtig, den ganzen Schwarm einschläfern lassen). Und wie frustrierend, dass es unterschiedliche Regelungen der Länder gibt.

        Ich drücke Dir die Daumen, dass es "nur" ein Tumor war. Komplett fit erscheinende Tiere einschläfern lassen zu müssen ist ein Alptraum.

        Herzliche Grüße
        Anja

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          #5
          Hallo Anja und Funkel,

          ich kann leider nichts Erhellendes zum Thema beitragen.
          Es ist ganz schrecklich und ich leide mit Euch.
          Ich hoffe so, so sehr, dass das Schlimmste nicht passiert.

          Ganz liebe Grüße,
          Carmen

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            #6
            Danke an Euch! Leider ist meine Fantasie da auch grenzenlos! Die Vögel wären ja schon der Alptraum, aber wenn der Hund sich auch noch angesteckt hätte...
            Aber ich versuche nun mich nicht verrückt zu machen! Über acht Wochen hält das keiner aus und ich war schon ne Woche krank, da mir so schwindlig war... und man darf anderen noch nicht mal erzählen warum!

            Aber egal wie es ausgeht, ich fände es sehr wichtig, dass wir das Ergebnis hier dann zumindest kurz mitteilen. Denn auch ich war bei der Suche im Internet nie erfolgreich, weil nie irgendwo geschrieben stand, wie es ausgegangen ist.
            Insofern sollten wir anderen helfen, die dieses vielleicht später durchmachen müssen.

            Anja: wenn du eh nochmal zum TA fährst, kannst du mal nachfragen, ob es verschiedene Erreger gibt, die unterschiedlich bewertet werden?

            Ich drücke uns allen die Daumen!

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              #7
              Zusatz:
              Bei uns in NRW läuft es so, dass wenn die TBC festgestellt wird vom Untersuchungsamt sofort eine Mitteilung an die Behörde gemacht wird und ich dann direkt von denen aufgeklärt werden würde. Insofern hat man noch nicht mal Zeit sich vorher mit seinem TA in Verbindung zu setzen. Der ist in dem Moment sofort außen vor.

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                #8
                Funkel: na klar, deshalb hab ich ja vorhin schon Teil II geschrieben. Die Krankheit scheint doch häufiger zu sein, als ich zuerst dachte :-( Und wenn das hier irgendwem hilft: umso besser! Aber selbst meine eigentliche TA (vogelkundig! sie wird auch hier im Forum empfohlen) wusste nicht, dass das auch Wellensittiche kriegen können.

                Es gibt wohl unterschiedliche Erreger, der häufigste bei Vögel heißt Mycobacterium Avium (man sehe mir nach, wenn ich falsche Dinge schreibe: ich bin keine Medizinerin und plappere nur nach, was die Ärztin sagte).
                Diagnostik sei schwierig: es gibt wohl Bakterien, die bei einem Säuretest ähnlich reagieren wie der Tuberkuloseerreger, darauf hoffe ich eigentlich auch noch, denn die TA hat mir vorhin gesagt, dass sie fertig seien mit der Obduktion und tuberkulosetypische Organvergrößerungen gefunden haben, die zwar sehr sehr häufig mit Tuberkulose einhergehen, aber nicht zwingend DAS Sympton dafür seien.
                Deshalb wollen sie in der Klinik nun die DNA des Bakteriums bestimmen.

                Infizieren können sich der Mensch durch den Vogelkot, aber auf meine Frage, ob ich ein bestimmtes Desinfektionsmittel kaufen solle, wurde mir nur gesagt, ich könne das ruhig machen, aber die Vögel schieden ja eh den Erreger immer aus...
                Ehrlich gesagt reagieren die Ärzte da alle unterschiedlich drauf, wie oben schon geschrieben (alle töten lassen - nur vorsichtig sein bei bestimmten vorbelasteten Besuchern...)

                Wir wissen auch nicht mehr weiter.

                Ich weiß auch noch nicht, was ich mache, wenn ein Teil meiner Vögel sogenannte "Ausscheider" sind - mein Mann ist beruflich für 3 Wochen unterwegs und telefonisch null erreichbar; der will auf keinen Fall, dass ich irgendwen einschläfern lasse, bevor er zurück kommt. Geschweige denn, dass ich allein heil mit den Vögeln zur Klinik fahren könnte in der Situation.

                Funkel: Augen zu und durch und das Beste hoffen. Auch für den Hund!

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                  #9
                  Hallo ihr beiden,

                  erstmal möchte ich euch beide feste ,
                  denn das was ihr gerade mitmacht, ist wohl so ziemlich das schlimmste, was einem in der Vogelhaltung passieren kann.
                  Ich habe gerade wenig Zeit, aber da ich sehe, dass ihr beide online seit, möchte ich euch kurz schreiben, dass ich einen Bekannten hatte, bei dem ein Vogel eine Darm-TB hatte und auch Mykobakterien ausgeschieden hat.
                  Der Vogel musste eingeschläfert werden, da gibt es leider keine Alternative, aber der Rest lebt weiter.

                  Zitat von Funkel
                  Bei uns in NRW soll es jedenfalls meldepflichtig sein und das Amt lässt einem keine Entscheidungsmöglichkeit. Da wird dann umgehend eingeschläfert, WIR zum Arzt geschickt, der Hund untersucht... ich habe solche Angst, dass es das doch ist!
                  Das ist nicht richtig. Der Fall, den ich mitbekommen habe, ist in NRW und es musste nicht der gesamte Schwarm eingeschläfert werden.
                  Bitte lass Dich nicht von manchen TÄ oder Veterinärämtern verunsichern, denn das ist für die die einfachste Lösung des Problems, so hart das auch klingt. Sind die Vögel alle eingeschläfert, ist das Problem vom Tisch.

                  Ich schicke euch schonmal einen Link, der eine zweijähige Quarantäne nach dem Einschläfern der infizierten Tiere empfielt.
                  Vielleicht "beruhigt" euch das ein bisschen.

                  Bitte auch für Drittleser: Bitte versteht meinen Post nicht falsch: Tuberkulose ist eine schlimme Krankheit und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wenn man sich für die Quarantäne entscheidet, bedeutet das extreme Hygiene und besondere Rücksicht auf andere Vögel (zB würde ich dann keinen Zoo besuchen...).

                  Ich habe auch mit der vkTÄ meines Vertrauens über das Thema gesprochen. Ich schicke euch noch mal eine etwas ausführlichere PN, wenn ich Zeit habe (weiß nicht ob ich es heute noch schaffe).

                  Sorry für den relativ kurzen Post zu dem schwierigen Thema.

                  LG
                  Susi

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                    #10
                    Liebe Susi,

                    vielen vielen Dank für die Infos, die netten Worte und den Link!

                    Ich werde jetzt erstmal den Käfig putzen, was das Zeug hält und abwarten.

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                      #11
                      Hallo Anja, Hallo Funkel,

                      ich kann euch nicht wirklich helfen, da ich nur die Vorgehensweise in der Human-Medizin (Menschen) kenne.
                      Wichtig ist, daß ihr sämtliche andere Haustiere und auch Menschen, von den betroffenen Tieren fern hält.
                      Da es eine bakterielle Infektion ist, ist diese rassenübergreifend.
                      Das heißt, man kann sich auch an diesen Vögelchen anstecken und auch ein Hund, oder eine Katze.

                      Ich würde, bis die Diagnose wirklich gesichert ist, (d.h. wenn das Bakterium wirklich gefunden wurde),
                      nur noch mit einem Mundschutz (FP-2-Maske Din EN 149) sich den Vögelchen nähern.
                      Wenn ihr keine Bezugsquelle zu solchen Masken findet, benutzt wenigstens einenen einfachen Mundschutz,
                      den ihr in jeder Apotheke bekommt.
                      Der "Vogelstaub" kann mit diesen Bakterien versetzt sein.
                      Zusätzlich, entweder einfache Latexhandschuhe tragen, oder nach dem Kontakt, die Hände waschen und desinfizieren.
                      Bitte kein Sa*tan, dies ist lebertoxisch, es reicht alkohol-, oder jodhaltige Händedesinfektion (Apotheke).
                      Haltet den Käfig immer so sauber wie es geht, dadurch reduziert sich auch das Ansteckungsrisiko zwischen den Vögelchen.

                      Das Risiko sich an einem Welli anzustecken, ist alledings deutlich niedriger, als die Ansteckungsgefahr von Mensch zu Mensch,
                      da so ein kleines Tierchen, natürlich auch weniger Bakterien in dem kleinen Körper haben kann, als ein Mensch.
                      Trotzdem würde ich das Risiko so weit minimieren, wie es geht.

                      TBC bei Menschen ist in ganz Deutschland meldepflichtig, wie es bei Haustieren aussieht, weiß ich nicht.
                      Dies kann auch von Bundesland zu Bundesland verschieden sein.
                      Wenn TBC durch ein Labor festgestellt wird, meldet dieses Labor (sofern es in dessen Bundesland meldepflichtig ist) die Erkrankung automatisch.
                      Und benachrichtigt umgehend den Betroffenen.
                      Der Tierarzt hat darauf keinen Einfluss.

                      Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß man keine Gelegenheit mehr hat,
                      bevor dann irgendwas geschieht, den Tierarzt nochmal zu sprechen.

                      Ich finde ebenfalls die Vorstellung grausig, einen ganzen Schwarm einfach so einschläfern zu lassen.
                      Also bei einem reinen Verdacht, ohne wirklichen Nachweis des Erregers, kann kein Mensch euch zwingen.
                      Auch die Meldeflicht besteht nur bei einem Nachweis und nicht bei einem Verdacht (zumindest in der Vetrerinärmedizin).
                      Solange nur der Verdacht im Raum steht, würde ich nur die o.g. Sicherheitsvorkehrungen treffen,
                      aber kein Tier einfach einschläfern.

                      Interessant wäre auch zu wissen, woher die betroffenen Tierchen diesen Erreger her haben können.
                      Gibt es evtl. einen Menschen, in eurem Bekanntenkreis, der schon länger auffällig hustet und kontakt zu den Wellis hatte,
                      diese wohlmöglich angesteckt haben könnte?
                      Vielleicht ist diese Erkrankung schon im Bestand des jeweiligen Welli-Züchters bekannt?
                      Ich weiß leider nicht, wie lange die Inkubationszeit (Zeit von Ansteckung, bis zum ausbrechen der Erkrankung) bei Wellensittichen ist.
                      Bei Menschen kann dies zwischen wenigen Wochen, bis zu Jahrzehnten sein.

                      Diese Erkrankung ist bei Menschen behandelbar, bei Wellis weiß ich es leider nicht.

                      Ich hoffe und bange mit euch
                      und drücke ganz feste die Daumen , daß sich keines der anderen Tierchen angesteckt hat.

                      L.G. Tobe

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                        #12
                        Hallo Tobi,

                        auch dir vielen Dank für deine lange Nachricht. Vielleicht kannst du mir -da du dich ja etwas auszukennen scheinst - eine generelle Frage beantworten! Wenn nicht, trotzdem danke.
                        die Obduzierung unserer Henne wurde ja nach 14 Tagen abgeschlossen. Dort kam ja erstmal nur das riesigige Adenokazinom raus.
                        Bei den anderen lese ich immer, dass der TBC verdacht dort schon wegen der säureresistenten Stäbchenbakterien erhoben wird. Bei uns besteht ja der Verdacht ermal nur wegen der Ablagerungen, die wohl generell Tuberkelen heißen.
                        Das müßte doch erstmal ein gutes Zeichen sein, oder zumindest, dass sie nicht lang ansteckend war, denn sonst müßte man die Bakterien doch schon gefunden haben, oder (so für mich als Laien).

                        Vom TA her brauchen wir erstmal keine Vorkehrungen (desinfizieren, Mundschutz...) zu treffen.

                        Lieben Dank im Voraus, Funkel

                        Kommentar


                          #13
                          Hallo Tobe,
                          danke für die Mühen!

                          Auch meine Tierärzte (sind ja mehrere in der Vogelklinik) meinten, dass ich keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen treffen müsste. Halt regelmäßig säubern, evt. Handschuhe dabei tragen, aber keine Desinfektionsmittel (hab ich ja extra nachgefragt).

                          Die Inkubationszeit ist bei Wellensittichen wohl ähnlich wie beim Menschen: einige Wochen bis Jahre. Behandeln kann man sie laut Tierklinik nicht; es gäbe wohl immer wieder Versuche bei Papageien, aber die Nebenwirkungen seien eben sehr stark.

                          Liebe Grüße
                          Anja

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                            #14
                            Ich habe gestern erstmal den Obduktionsbericht abgeholt und da geht definitiv nichts in diese schlimme Richtung draus hervor.
                            Mein TA hat mir nochmal versichert, dass die Einleitung der Anzüchten zum Standart gehört.
                            Er geht weiterhin davon aus, dass nichts wächst, da wir ja als Todesursache auch schon das Karzinom haben.
                            Insofern versuche ich jetzt positiv zu denken!

                            euch ein schönes WE, viele Grüße Funkel

                            Kommentar


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                              #15
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                              Liebe Funkel,
                              das klingt doch erstmal großartig!
                              Ich drücke fest die Daumen, dass alles gut wird.

                              Anja

                              Kommentar

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