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Doxycyclin und paar Fragen

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    Doxycyclin und paar Fragen

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    Hallo zusammen,

    meine Beiden haben vor gut 2 Stunden ihre erste von drei Doxycyclin-Injektionen erhalten.
    Bis jetzt alles gut, sie sind halt müde. Haben aber gleich gefressen und getrunken als ich wieder zuhause war.

    Kurz zur Vorgeschichte: Henne schon immer schwere Atmung und Hahn jetzt(Schwanzwippen), beide seit Dezember häufiges Niesen, Kratzen am Schnabel/Kopf, verschleimt (sie "schmatzen")
    ?> Hahn Eingangscheck im Dezember, bei dem alles ohne Befund war
    ?> Henne im November komplettes Labor Kropf ohne Befund, im Dezember Nativpräparat verschiedenfach angefärbt ohne Befund, Kotprobe ohne Befund, Nativabstriche komplett sauber (hab es mir selbst angeschaut unter dem Mikroskop), Röntgenbild unauffällig
    ALSO: keine Bakterien, keine Pilze, keine Trichomonaden, keine Chlamydien, Mega negativ (von insgesamt 3 verschienenen Tierärzten gecheckt, davon waren 2 vk)

    Ich habe dann mit Propolis-Pulver und PT-12 als Dauergabe (2 Wochen lang und dann gewechselt) angefangen und hatte es damit einigermaßen gut im Griff (kein Niesen mehr, leichte Schwanzatmung).
    Seit einer Woche ist es wieder deutlich schlechter und gemeinsam mit meiner Tierärztin (nicht ausgewiesen vk aber kompetent/macht alle Untersuchungen und kennt sich schon aus) habe ich beschlossen, nicht nochmal alle Tests durchzuführen, sondern beide mit Doxycyclin zu behandeln gegen eine Mykoplasmen-Infektion. Sicherlich werden das viele von euch nicht verstehen können, aber zum einen hatte ich alleine im Dezember TA-REchnungen von über 600 Euro und zum anderen sind die Symptome exakt dieselben und passen wie Faust aufs Auge zu einer Mykoplasmose.

    Ich habe nun ein paar Fragen zum Doxycyclin:

    1. Eine Unverträglichkeit o.ä. müsste eigentlich relativ schnell nach der Injektion auftreten, oder? Hatte nämlich große Angst, dass sie die Spritzen nicht vertragen aber bis jetzt alles unauffällig.

    2. Eine Besserung tritt im Normalfall spätestens nach 3-4 Tagen ein sofern es hilft?

    3. Darf ich parallel dazu das PT-12 weiter verabreichen oder erst in 15 Tagen wieder? Oder sollte man das nur nicht machen, wenn Antibiotika oral eingegeben werden?

    4. Wie sieht es mit Propolis aus? Dachte, ich könnte parallel zum Doxycyclin damit einer etwaigen Sekundärinfektion entgegenwirken...

    5. Ich dachte bisher, das Propolis nur gegen pathogene Keime wirkt und somit die Darmflora nicht angreift wie normales AB. Jetzt hat mir aber ein Apotheker anderes erzählt...damit würde ich die ganze Wirkung von PT-12 zerstören . Wie sind eure Erfahrungswerte hierzu?

    Ich hoffe so sehr, dass das Doxycyclin eine positive Wirkung zeigt. Mykoplasmen sind ja nicht heilbar und ich möchte lediglich eine Verbesserung der Lebensqualität erreichen. Tagsüber sind beide eogentlich topfit, nur abends kränkeln sie doch sehr und es tut mir weh sie zu sehen.

    Sollte das Antibiotika keine Wirkung zeigen, lasse ich vllt doch nochmal ein großes Labor machen. Natürlich verfälscht das Doxy das Ergebnis, aber zB kööööönnte ja ein eventueller Pilzbefall, der bisher nicht diagnostizierbar war, dann zum Vorschein kommen. Ich weiß, das ist um die Ecke gedacht, aber momentan klammere ich mich an jeden Hoffnungsschimmer .
    Den Mykoplasmen-Test habe ich nicht durchführen lassen, da zum einen wieder viel Zeit verstrichen wäre und zum anderen bedeutet ein positiver Test, dass eine Mykoplasmose vorliegt; ein negativer jedoch nicht automatisch, dass keine Mykoplasmen da sind (hatten dazu extra Rücksprache mit dem Labor, das die PCR durchführt).

    Liebe Grüße,
    Made mit Baby und Blue

    P.S.: Es geht um das Wellimädchen, dass momentan in der Januar-Galerie auf Platz 1 liegt...da sieht man ihr nicht an, dass sie eigentlich schwer krank ist

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    #2
    Hallo Made,

    da habt ihr ja eine Odyssee hinter euch...
    Mich würde es wohl wahnsinnig machen, wenn man sieht es geht dem Welli schlecht, aber man bekommt nicht heraus, was es sein kann.

    Zum Doxy:
    1. Eine Unverträglichkeit würde meiner Meinung nach spätestens einen Tag später auffallen, weil Wellis ja so einen schnellen Stoffwechsel haben. Spätfolgen kann man da natürlich noch nicht abschätzen. Meine habens immer gut vertragen.

    2. Besserungen konnte ich immer etwa einen bis anderthalb Tage später erkennen, einen Tag braucht zumindest unser Kleiner immer um sich vom Tierarztbesuch zu erholen.

    3. Ich hab PT12 immer während der Behandlung gegeben. Mein TA hat mir immer BeneBac während der Behandlung empfohlen, aber das ist ja ähnlich.

    4. Keine Ahnung, aber ich würde glaub ich nicht zuviel auf einmal geben.

    5. Propolis wirkt ja antibiotisch und antimykotisch, aber ich weiß nicht, ob auch gegen "gute" Bakterien. Bei Wikipedia steht was von gram-positiven und negativen Keimen, dass wären ja fast alle. Aber da weiß vielleicht jemand anderes genaueres.

    Ich drück dir die Daumen, dass eine schnelle Besserung auftritt.

    lg, Chrissi

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      #3
      Hallöchen,

      also nach einer sehr unruhigen Nacht mit viel Geflatter war meine Henne heute laut meiner Mutter aktiv und ist viel geflogen, mein Hahn hingegen kränkelt doch sehr. Aber wenn man auch bedenkt, dass sie (58 Gramm) und er (42 Gramm) dieselbe Dosis bekommen haben...schon irgendwie verständlich, dass es ihn mehr mitnimmt wie sie.

      Aber gefallen tun sie mir irgendwie noch weniger wie in den letzten Tagen . Heute Nacht beim Geflatter hab ich gedacht, sie kippt mir gleich mit nem Kreislaufkollaps von der Stange. Sie japst manchmal sehr nach Luft und atmet dann sehr schwer.

      Seit einigen Tagen putzt meine Henne sich noch hektischer (manchmal bisschen Getue von ihr) als sonst und kratzt sich vermehrt an der Kloake. Aber die sieht völlig normal aus, sowit ich das beurteilen kann bei den vielen Federn (sie hat soooo viele Federn, sogar auf den Füßen ).
      Nicht dass die Leber bzw. Niere schlapp macht und sie daher einen Juckreiz verspürt . Das wäre der Supergau.

      Da ich es heute das erste Mal so extrem beobachte (und ich stalke meine Vögel wirklich) ist es vielleicht doch eine Nebenwirkung vom Doxycyclin?

      Ach alles blöd . Ich hab solche Angst, dass ich sie verliere bzw. dass es ihnen immer schlechter geht .
      Auch wenn Blue mir in der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen ist und ich beide sehr liebe...mein Wellimädchen ist einfach mein Ein und Alles. Meine kleine Maus, mein "Seelenvogel"...

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        #4
        So, morgen steht die dritte und letzte Doxy-Injektion an.
        Ich weiß nicht so recht, was ich von der ganzen Situation halten soll. Baby geht es auf jeden Fall besser, ihre Atmung ist tagsüber fast normal. Schwanzwippen ist nur noch minimal vorhanden. Abends merkt man allerdings, dass sie noch verschleimt ist, dann schluckt sie oft und schmatzt.
        Blue geht es nicht wirklich besser . Er niest immernoch sehr viel und atmet auch noch deutlich sichtbar. Zudem sind seine Nasenlöcher nicht ganz frei, vermute dass da getrockneter Schleim klebt.

        Ich werde morgen von beiden nochmal einen Kropfabstrich einschicken lassen zwecks bakt. und myk. Untersuchung und von Blue wahrscheinlich noch zusätzlich einen Abstrich auf Mykoplasmen untersuchen lassen.
        Natürlich ist mir bewusst, dass die Ergebnisse durch das AB verfälscht sein können. Aber zB Pilze oder Bakterien, die gegen Doxy resistent sind, wären ja trotzdem noch da und ich denke auch nachweisbar . Wenn da tatsächlich was rauskommt, dann Hallelujah. Falls nicht, kann ich wohl nicht mehr tun, als beiden das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.

        Bezüglich Medikamente/Unterstützung ist folgendes geplant:

        - momentan bekommen beide Quadruplex PLV übers Futter
        - 5 Tage nach der letzten AB Injektion fange ich wieder mit PT-12
        - eventuell danach dann kurweise Propolis-Pulver übers Futter
        - habe Engystol und Echinacea als Ampulle bestellt --> das gibt es dann wohl auch über das Futter geträufelt abends (wenn sie sich gleich auf den Napf stürzen, weil sie hungrig sind). Ich will sie einfach nicht jeden Tag einfangen und stressen
        - eventuell lasse ich sie mit einem Kaltvernebler Kochsalzlösung inhalieren, sofern das klappt so wie ich es plane

        Aus tierärztlicher Sicht sind sie wohl austherapiert

        Auch wenn ich kaum Antworten bekomme, hat von euch einer noch eine Idee?

        Liebe Grüße

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          #5
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          Vohin gab es die letzte Injektion, Blue hat leider ein bisschen geblutet aber nicht schlimm und er sitzt munter im Käfig und hat gefressen.

          Wir haben noch einen Kropfabstrich eingeschickt und lassen eine mykologische Kultur anlegen. Er ist total verschleimt.
          Kommt dabei nichts raus, sind es zu 99% Mykoplasmen und ich werde nur im akuten Notfall wieder Baytril/Doxycyclin einsetzen. Da müssen die beiden leider alleine durch...werde sie homoöpathisch und pflanzlich unterstützen, inhalieren werden sie auch. Zunächst mir Kochsalzlösung, dann vielleicht mit Thymiantee zum schleimlösen.

          LG

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