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Schnelles Atmen meines Wellis

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    Schnelles Atmen meines Wellis

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    Hallo,

    ich bin schon länger eifriger Leser dieses Forums, aber heute möchte ich auch mal eine Frage bezüglich eines meiner Wellis stellen.

    Vor knapp drei Wochen fand meine Frau einen entflogenen Wellensittich. Nachdem wir dem hiesigen Tierheim Meldung über diesen überraschenden Fund gemacht hatten, entschlossen wir uns den kleinen erstmal zu uns zu holen.
    Damit er nicht so einsam ist haben wir ihr drei Artgenossen aus einer Tierhandlung geholt. Soweit verträgt sich die Rasselbande sehr gut.

    Nur die kleinste macht uns etwas sorgen. Sie frisst, trinkt und spielt ganz normal. Sitzt auf der Schaukel und sondert sich auch nicht ab. Aber sie atmet sehr schnell. Jedenfalls schneller als ihre Artgenossen.

    Ich habe mal ein kleines Video unserer "Jaspis" aufgenommen (Sie ist die kleine rechts neben "Apple").

    Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben?

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    #2
    Hallo und Herzlich Willkommen.
    Das ist unbedingt ein Fall für einen vogelkundigen Tierarzt und zwar so schnell, wie möglich.
    Diese Atemfrequenz ist im Ruhezustand und ohne Panik absolut krankhaft und kann verschiedene Ursachen haben.
    Im ungünstigsten Fall ist es etwas Ansteckendes, weshalb ich den Welli vorsichtshalber separieren würde, bis es eine Diagnose gibt.

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      #3
      Hallo Tom,
      erst einmal herzlich Willkommen im Forum von Welli.net, auch im Namen des ganzen Teams!

      Schön, dass du zu uns gefunden hast!

      Zu deinen Sorgen
      Das schnelle Atmen ist wirklich unnormal und sieht für mich aus, als habe sie entweder gerade ganz viel Stress oder eventuell Herz-/Kreislaufprobleme.
      Atmet sie immer so schnell oder nur in bestimmten Situationen? Hörst du ein Knacken oder Pfiepen, während der Atmenzüge? Kann sie fliegen?

      Ich würde dir empfehlen zu einem vkTa zu gehen. Dieser kann durch abhören und Röntgenbild sicher herausfinden, was der süßen Maus fehlt. https://www.welli.net/tierarztliste.html
      Es ist sehr wichtig, dass es tatsächlich ein vogelkundiger Tierarzt ist - alle anderen können nur bedingt helfen.

      Es können leider sehr viele Sachen hinter einer beschleunigten Atmung stecken - ein vergrößertes Herz, Kreislaufproblme, Luftsackmilben, Wasser in den Lungen - meistens durch ein Herzleiden etc. Aber das muss alles nicht sein! Wichtig ist nur, dass ihr bemerkt habt, dass der kleinen Maus etwas fehlt und reagiert!

      Alles andere wird sicher wieder gut werden!
      Ich drücke euch jedenfalls ganz fest die Daumen, dass der Kleinen nichts Ernstes fehlt und sie noch ein langes wundervolles Leben bei euch und mit ihren Freunden haben wird!

      Liebste Grüße und alles, alles Gute,
      Jacky

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        #4
        Hallo Tom,

        erstmal Herzlich Willkommen hier im Forum auch im Namen des Teams

        Das ist ja eine tolle Geschichte - ein kleiner, ängstlicher Fundvogel hat das Glück von fürsorglichen Federlosen gefunden zu werden und bekommt dann auch noch neue Spielgefährten! Super! Vielen Dank für so viel Engagement!

        Die erste Frage die sich einem aufdrängt ist natürlich: wurden die 3 Neuzugänge von einem vogelkundigen Tierarzt durchgecheckt? Das ist immer empfehlenswert, egal aus welcher Quelle sie stammen und was sie für einen Eindruck machen. Vögel verstecken es gut und lange, wenn es ihnen schlecht geht und wenn man etwas bemerkt, ist es meist schon 5 vor 12. Außerdem kann man das Verhalten von Neuzugängen noch nicht richtig einschätzen. Jeder Welli ist anders. Was bei einem ein unrundes, krankes Aufplustern ist, ist bei dem anderen vielleicht seine Eigenart usw. Um zu wissen, wie die Vögel sich verhalten, wenn sie wirklich gesund sind, sollte ein vkTA die Gesundheit zuvor bestätigen.

        Ihr habt in der Kleinen Maus ja ein ganz hübsches Beispiel für den Farbschlag: Blackface. Wirklich goldig, die Süße! Atmet sie denn immer so oder wird sie auch mal ruhiger dabei? Wenn ihr weit weg seid und sie sich unbeobachtet fühlt - "pumpt" sie dann auch so? Wenn die kleine Jaspis (heißt sie so?) wirklich ständig so atmet, würde ich einen Gang zum vogelkundigen Tierarzt anraten. Es könnte z.B. ein Infekt dahinter stecken, aber das kann nur durch fachkundige Untersuchungen geklärt werden (die beim "normalen" Tierarzt zu 99% nicht gemacht werden).
        Falls ihr noch keinen vogelkundigen Tierarzt in Eurer Region kennt, hilft vielleicht ein Blick in unsere Liste: https://www.welli.net/tierarzt-liste.html

        Liebe Grüße, Anne

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          #5
          Vielen lieben Dank für die ganzen Antworten.

          Ich werde morgen mal einen vogelkundigen Tierarzt aus eurer Liste anrufen und einen Termin vereinbaren.
          Sollte ich sicherheitshalber die ganze Rasselbande zum Tierarzt mitnehmen, denn nach dem Kauf wurde noch keiner von ihnen gecheckt.

          Jaspis atmet eigentlich fast immer so. Ab und an wird er ruhiger wenn mein Frau sich mit ihr unterhält. Ich werde sie aber auch mal von der Ferne beobachten.
          Ob sie fliegen kann, kann ich leider noch nicht beantworten, denn irgendwie wollen meine Wellis nicht aus dem Käfig raus. Aber daran arbeiten wir noch, ich will sie auch nicht zwingen.

          Eins habe ich noch vergessen. Jaspis schläft nachts immer an am Käfig geklammert und nicht auf der Stange/Schaukel wie die anderen.

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            #6
            Vom Fundwelli zu 4 Wellis , also toll , das ihr so was gemacht habt.Danke .
            Die Atmung der kleinen Maus schaut echt nicht gut aus, lange würde ich nicht warten und so schnell wie möglich zum TA gehen.

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              #7
              Manche wellis schlafen am Gitter festgeklammert, andere machen es weil sie krank sind. Macht sie das auch tags über? Wenn sie am Gitter hängt mit dem Schnabel längere Zeit, kann es auch sein, dass sie versucht ihre Luftröhre gerade zu machen um so besser Luft zu bekommen.
              Ich hab gerade so einen Fall: zwei neue Vögel geholt, eine atmete auch schneller, wippte stark mit dem Schwanz und quietschte ab und an beim atmen (Klang wie eine nicht geölte Tür) vkTA sagte sofort sie hat luftsackmilben. Die werden jetzt behandelt und es schlägt auch schon etwas an.
              Ich würde direkt alle mit zum TA nehmen. Falls sie etwas ansteckendes wie luftsackmilben hat, müssten alle behandelt werden. Sonst ist ein Eingangscheck auf jeden Fall sinnvoll.
              Evt noch als tipp : sammel vor dem Termin 1-2 Tage Kot von deinen vögeln ( einfach backpapier in den Käfig legen und davon aufsammeln), davon können die Tierärzte dann besser evt Parasiten bestimmen, da die nur phasenweise ausgeschieden werden.

              Ist den der Kot der kleinen normal?

              Hoffe ihr fehlt nix schlimmes. Drück fest die Daumen!
              Halte uns fleißig auf dem laufenden wie es ihr geht ja

              lg merle

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                #8
                So... wir waren gerade beim hiesigen vogelkundigen Tierarzt.

                Naja, leider ist der wohl schlimmste Fall eingetreten. Jaspis hat eine vergrößerte Leber und Niere, welche gut auf dem Röntgenbild zu sehen waren.
                Diese Deformation beeinträchtigt die Atemwege, deshalb die schnelle Atmung. Auch dachten wir das sie noch recht jung ist wegen der Größe, aber alles deutet auf ein Gendefekt hin

                Wir mussten sie laut der Tierärztin von den anderen trennen und in einen anderen Käfig bringen.

                Dann bekommt sie noch eine Menge Medikamente:

                Usovit, Zylexis, Lamisil, Phyto-Legasel-50 und Baytril...

                Jetzt steht sie bei mir im Büro und ruft die anderen Wellis und die antworten auch noch... das bricht mir das Herz...

                Ich kenn mich jetzt nicht so aus, aber besteht denn noch eine Hoffnung?

                Die anderen drei Wellis sind wohlauf.

                Meine Frau und mich nimmt das schon mit

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                  #9
                  Hallo Tom,

                  das tut mir sehr leid, dass Jaspis so krank ist. Ich würde aber dennoch zuversichtlich sein. Die Leber ist ein Organ, das sich sehr schnell wieder regenerieren kann. Ich hatte auch einmal einen jungen Wellensittich mit einem Nierenleiden. Er bekam auch Baytril und ist wieder gesund geworden.

                  Das ist immer sehr herzzerreißend, wenn man die Tiere trennen muss. Das kann ich gut nachvollziehen, denn ich habe gerade auch meinen Wellihahn Lenni mit einem lahmen Beinchen in Quarantäne. In diesem Fall kann glücklicherweise seine Partnerin bei ihm sein.

                  Ich wünsche Jaspis gute Besserung und drücke die Daumen, dass er bald wieder ganz gesund ist.

                  LG

                  sweet4

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                    #10
                    Hallo Tom,
                    ja, es besteht immer eine Hoffnung, wenn der Zwerg noch "lebendig" ist und sogar nach den Artgenossen ruft.

                    Mein Polly hatte ebenfalls eine stark vergrößerte Niere, jedoch im Alter, und bekam erst eine Spritze zur Entwässerung, dann Phytorenal. Er lebte gut damit und wir bekamen die Niere wieder auf eine normale Größe, obwohl es bei ihm bereits chronisch war.

                    Leberprobleme sind ebenfalls sehr häufig bei Wellis anzutreffen. Ich persönlich würde auch nicht gleich auf einen Gendeffekt tippen, ansonsten wäre eigentlich eine AB Gabe für mich nicht ganz nachvollziehbar. Aber ich bin auch keine Tierärztin.
                    Behalte meinen Einwand einfach im Hinterkopf, um noch etwas mehr Hoffnung zu haben - okay!?

                    Für mich klingt es nach einem Infekt, der die "Entgiftungsorgane" angegriffen hat. Leider kenne ich lediglich das AB (gebt ihr es schnabulös oder über das Wasser? Ersteres ist besser), was sie euch empfohlen hat. Phyto-Legasel-50 klingt wie eine Abwandlung vom Phytorenal. Ist dieses für die Leber oder Niere oder für beides?
                    Da ihr schon so viele Medikamente geben müsst, möchte ich euch auch gar nichts mehr groß empfehlen.
                    Geht es ihr besser, würde ich einmal mit dem vkTa abklären, ob eine Kur mit Propolis - zur Stärkung ihres Immunsystems - oder eine Kur mit Silymarin - für die Leber - sinnvoll wäre.

                    Ansonsten rate ich bei Erkrankungen immer zu ganz viel rote Hirse für den Patienten. Sie ist wie ein natürliches AB und die Kleinen können ihr meistens nicht widerstehen. So beugst du vor, dass der Zwerg arg abnimmt.

                    Also bitte gib die süße Maus nicht auf! Ihr habt alles richtig gemacht! So schnell, wie ihr reagiert habt und zum Vogeldoc gefahren seid, machen es nur wenige.
                    Sie hat also gute Chancen wieder auf die Beine zu kommen.

                    Ich schreibe gleich noch einer ganz lieben und sehr fachkundigen Userin. Vielleicht kann sie euch noch etwas raten oder zu den Medis sagen, die ihr der Süßen geben sollt.

                    Auf jeden Fall gibt es noch Hoffnung!

                    Meine Daumen sind ganz fest gedrückt und ich denke an euch!
                    Hälst du uns auf dem Laufenden?

                    Ganz liebe Grüße, Jacky

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                      #11
                      Leider kenne ich mich da nicht aus , aber ich drücke hier ganz toll die Daumen , dass es der kleinen Maus bald besser geht.daumendrück

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                        #12
                        Zitat von Jacky1990
                        Hallo Tom,
                        Für mich klingt es nach einem Infekt, der die "Entgiftungsorgane" angegriffen hat. Leider kenne ich lediglich das AB (gebt ihr es schnabulös oder über das Wasser? Ersteres ist besser), was sie euch empfohlen hat. Phyto-Legasel-50 klingt wie eine Abwandlung vom Phytorenal. Ist dieses für die Leber oder Niere oder für beides?
                        So soll ich die Medikamente verabreichen:

                        Lamisil: x Tablette Lamisil auf x ml Wasser. Die angemischte Lösung bitte im Kühlschrank aufbewahren und vor Gebrauch gut schütteln. x ml täglich in den Schnabel geben.
                        Phyto-Legasel-50: Eine x Tablette mörsern und unters Futter mischen. Das ist für Leber und Niere.
                        Baytril mit dem Trinkwasser verabreicht.

                        Begeistert ist Jaspis allerdings nicht gerade über die "Schnabellösung"

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                          #13
                          Hallo Tom,

                          danke für den ausführlichen Bericht! Schön, dass ihr so schnell bei einem vkTA gewesen seid - nur traurig, was dabei rauskam. Aber wie Jacky schon ganz richtig sagte: Kopf hoch und bitte immer positiv denken!

                          Ich "übersetze" mal die Medis:
                          Lamisil: leichtes Antimykotikum (gegen Pilze/ Hefen)
                          Phyto-Legasel: pflanzliches Mittel zur Nieren- & Leberunterstützung
                          Baytril: Breitbandantibiotikum

                          Alles in allem ist das schon eine recht "breit" aufgestellte Medikation. Warum diese allerdings angewandt wird, wenn die Ursache ausschließlich ein Gendefekt der Organe ist, erschließt sich mir im Augenblick nicht - was nichts heißen muss, bin schließlich Laie!
                          Darf ich fragen wie genau untersucht wurde? Kropfabstrich, Kloakenabstrich, Kotuntersuchung, Röntgen? Wurde irgendwas davon gemacht? (Steht vielleicht auch auf der Rechnung, falls ihr die habt).

                          Zitat von Tom
                          Begeistert ist Jaspis allerdings nicht gerade über die "Schnabellösung"
                          Aber es ist definitiv die einzig zuverlässige Methode, wenn eine exakte Dosierung wichtig ist. Wellis können gerne auch mal ohne (oder nur wenig) zu trinken auskommen, wenn ihnen das Wasser mit den Medis nicht schmeckt. Bitte verabreiche derzeit keine Frischkost - das könnte sonst den Durst löschen und so verhindern, dass der süße Patient trinkt.

                          Wie Jacky schon sagte: ihr solltet Euch keine Vorwürfe machen und nicht den Kopf hängen lassen. Ihr habt alles richtig gemacht und ich könnte wetten, dass Jaspis bald wieder fit ist. Und dann gehts auch wieder ab zum Rest des Mini-Schwarms!
                          Daumen sind gedrückt!

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                            #14
                            Hallo Tom,

                            auch ich drücke die Daumen, dass Jaspis wieder ganz gesund wird und bald zu ihrem kleinen Schwarm zurückkehren darf.

                            Vermutet euer Tierarzt eine Aspergillose? Die Kombination der Medikamente bringt mich auf diese Frage. In diesem Fall gäbe es nämlich noch weitere, einfach umzusetzende unterstützende Maßnahmen.

                            Liebe Grüße und gute Besserung für Jaspis
                            Mariama

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                              #15
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                              Lieber Tom,
                              auch ich frage mich, ob evtl. eine Pilzinfektion vorliegt; aber: Woher will Deine VK das wissen? Sind Abstriche incl. Kulturen angelegt? Ergebnisse bei Pilzen/Hefen lassen oft Tage auf sich warten. Oder hat sie über das Röntgen einen etwaigen (Schimmel)Pilzbefall vermutet? Das würde ich klären mit der VK ...

                              Aber das Wichtigste:
                              Warum soll die Maus separiert sein? Wenn Leber und Niere angegriffen sind, die man auf vielerlei Art oral/über das Futter/über das Trinkwasser unterstützen kann, auch wenn sie, ohne diesen Trennungsstress jetzt aushalten zu müssen, im Schwarm ist?
                              Da gibt es übrigens auch noch mehr als lediglich die Mariendistel über das Futter ... denn davon kommt meistens sehr wenig beim Vogel an als alleinige unterstützende Maßnahme.

                              Und wenn Du ohnehin das Lamisil oral eingeben sollst, wäre es doch ebenso möglich, das Baytril ebenfalls oral einzugeben. Wofür ist das Antibiotikum - hat sie eine Entzündung?
                              Antibiotikagabe über das Trinkwasser ist allerdings mehr Vabanque ... Vögel nehmen auch hier meistens nicht genügend Wirkstoff auf. Auch Entzündungen werden normalerweise über Abstriche herausgefunden. Und auch hier muss man einige Tage bis gar Wochen warten, bis manche Erreger wachsen ... Vorsorglich wird ein AB nur gegeben, wenn Gefahr in Verzug ist. Oder die Abstriche bereits Bakterien zeigen ...
                              Falls Ihr Euch doch - sicherer wäre das bei gesicherter Diagnose - für eine orale AB-Gabe entscheiden solltet, müsstest Du allerdings Rücksprache mit Deiner VK halten, denn die orale Dosierung ist immer eine andere als die für das Trinkwasser.

                              Zurück zur Separation:
                              Bisher lese ich nichts Ansteckendes, was die Trennung vom Schwarm erklären/rechtfertigen würde. *weissnicht*

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