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Papageienkrankheit und verlorenes Vertrauen

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    Papageienkrankheit und verlorenes Vertrauen

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    Hallo Hallo,

    ich habe mich zwar gerade erst registriert aber habe schon ein nicht so schönes Anliegen.

    Wir haben vor etwas über einem Monat uns Nymphensittiche (Loki & Balu) geholt und vor knapp 2 Wochen sind unsere beiden Wellis (Kiwi & Yuki) dazu gekommen.
    Anfangs war alles super aber letzten Sonntag ist uns aufgefallen dass Kiwi wenig Federn um die Augen hat.
    Am Montag bin ich dann direkt mit ihm zum Tierarzt gefahren wo er mir dann auch erstmal ausgebüchst ist (Typischer Montag).
    Er wurde jetzt auf die Papageienkrankheit getestet und das ganze Unterfangen hat uns sage und schreibe 167,88€ gekostet. (Benzinkosten nicht einberechnet.)

    Gestern kam nun also das Ergebnis vom Test und es ist Positiv. Kiwi hat die Papageienkrankheit. Da wir noch Anfänger sind was das halten von Vögeln anbelangt
    haben wir am Anfang die Vögel in einer Pseudo-Quarantäne gehalten für ca. 3 Tage. Also getrennte Käfige die dennoch nebeneinander standen.
    Jetzt dürfen wir alle 4 Vögel behandeln lassen in 2 Sitzungen (in jeder Sitzung 2 Vögel).

    Nun komme ich zu meinem Problem:
    Nicht nur mussten wir die Wellis einfangen um sie wieder von den Nymphies zu seperieren, ich musste Kiwi auch einfangen um ihn zum Tierarzt zu bringen und wir mussten ihn auch jeden Tag 2 mal einfangen um ihm Augentropfen zu geben (da noch nicht fest stand ob Antibiotika sinnvoll sind.). Die Wellensittiche hatten sowieso noch nicht viel Vertrauen zu uns da ich damit etwas überfordert bin und jeder Tipp den ich bekomme vom Vogel wehement abgelehnt wird und nach diesem Ereignis fliehen die beiden nur noch. Selbst Yuki, welcher nicht mal beim Tierarzt war, flieht mehr als vorher.
    Die kleinen Racker wissen natürlich nicht dass es ihrem Wohl dient aber trotzdem verletzt es mich so sehr dass sie solch eine Angst haben. Yuki konnte ich gestern mal am "Kinn" streicheln das war aber auch nur weil er richtig müde war und währenddessen eingeschlafen ist. Seit heute morgen flüchtet er wieder wie eine eins.

    Gibt es eine Möglichkeit das Vertrauen der beiden zu bekommen? Ich rede täglich mit ihnen in einer ruhigen Stimme und versuche ihnen Futter anzubieten, manchmal auf Abstand, manchmal von der Hand. Ich habe selbst versucht sie im Homeoffice bei der Arbeit neben mich zu stellen aber da waren sie erst entspannt als ich in der Pause neben dem Käfig eingeschlafen bin.
    Am Montag haben wir den ersten Termin und da werden die Wellis erstmal behandelt.
    Kann dieser Termin das Vertrauen irreparabel beschädigen?
    Hat jemand Erfahrung mit dieser Krankheit? Wie viel kostet so eine Therapie?
    Mir wurde gesagt dass Vögel häufig an dieser Erkrankung sterben, stimmt das? Das ist meine größte Angst denn, auch wenn sie noch nicht lange ein Teil unserer kleinen Familie sind, sie sind mir so unglaublich ans Herz gewachsen dass selbst das Einfangen zum seperieren mich komplett fertig gemacht hat weil die beiden mir so leid getan haben. Eigentlich müsste ich das Wohnzimmer auch mal wieder lüften aber sie gehen einfach nicht in den Käfig rein seit gestern Abend. Zumindest Kiwi nicht. Locken funktioniert auch nicht und ich will ihn deshalb nicht einfangen müssen weil ich nicht will dass er mich mit dem Gefühl von Angst verbindet. Ich will doch nur dass es unseren süßen gut geht...

    Hat jemand Erfahrungen mit sowas oder Tipps wie wir mit der gesamten Situation umgehen können und wie wir weiter vorgehen können? Ich bin derzeit kaum in der Lage normal zu denken weil es so belastend ist.

    Vielen Dank im vorraus!

    MfG,
    Pyeah​

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    #2
    Hallo,

    es tut mir leid, dass du direkt mit so einer Krankheit konfrontiert wirst.

    Ich habe zwar keine Erfahrung mit der Papageienkrankheit, aber sehr wohl mit dem Vertrauensverlust. Meine zwei jungen Wellis waren gerade mal 2 Monate bei mir, als es zu den ersten Tierarztbesuchen kam und die Diagnose Spulwürmer im Raum stand. Dann kam noch eine Bindehautentzündung hinzu. Ich musste die Vögel für die Medikamentengabe jeden Tag scheuchen und fangen und sie hatten dann auch Angst vor mir, obwohl Fredy gerade noch wenige Tage nach Einzug auf meine Hand gesprungen war.

    Ich dachte, ich hab's verkackt und bekomme nie wieder eine gute Verbindung zu meinen Vögeln.
    ​​​​​​
    Das Einfangen habe ich so gestaltet: alles abgedunkelt, Kapuze übergezogen, Handschuhe an, Käfigtrennwand reingeschoben und während des Fangens nicht mit ihnen geredet.

    Ich hatte das Gefühl, dass sie es dann nicht so sehr mit mir in Verbindung gebracht haben.

    Das Vertrauen musste ich mir wieder erarbeiten. Habe ihnen vorgelesen und zur Fütterungszeit immer wieder mal Futter auf der Hand angeboten.

    Als meine Vögel dann auf Diät gesetzt werden mussten, war das Vertrauen noch schneller da, weil sie natürlich Hunger hatten und mir dann dichter auf die Pelle gerückt sind... Sogar Wilma, die sonst etwas zurückhaltender ist, kommt zuerst auf die Hand, obwohl sie sonst eher im Hintergrund war und erst Fredy machen lassen hat. Zu Anfang habe ich sie auch zum Wiegen gefangen und nicht mal das hat sie besonders abgeschreckt. Mittlerweile gehen sie zum Glück selbst auf die Waage.

    Das Vertrauen ist seitdem noch besser als vorher.

    Ich will dir damit nicht empfehlen, deine Vögel auf Diät zu setzen, aber das Vertrauen kann man sich zurück holen. Wie lange es dauert, hängt vom Tier ab. Ich drück dir die Daumen. ?

    Die Frage ist aber, was ist für dich Vertrauen? Geht es dir um eine Verbindung, wo die Vögel dich akzeptieren und keine Angst in deiner Nähe haben und dir mal auf die Schulter oder Hand fliegen oder geht es dir tatsächlich auch um Nähe wie Streicheln? Letzteres mögen Wellis nämlich in den seltensten Fällen.

    Zuletzt geändert von cyberkauz; 25.08.2023, 10:28.

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      #3
      Hallo,

      willkommen im Forum, auch wenn der Anlass kein Grund zur Freude ist. Bitte lies Dir unter dem Thema "Krankheiten" auf der Startseite "Psittakose" durch, dann weißt Du, worauf Du achten musst. Ansonsten kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten, dass es sehr lange dauert, bis die Tiere nicht vor Angst flüchten. Ich musste meine Wellis behandeln, das ist schon 3 Wochen her, aber wenn sie mich in der Nähe am Käfig sehen, sind sie weg. Anfangs habe ich geweint, aber mich damit abgefunden und ich hoffe, dass meine Wellis merken, dass ich nichts von ihnen will.
      Ich wünsche Dir, Deiner Familie und den Federtierchen alles Gute. Bitte berichte weiter, denn es ist interessant für uns, zu erfahren, wie die Behandlung anschlägt.

      Liebe Grüße
      Silvia und Heinis

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        #4
        Hallo,

        wegen der Papageienkrankheit kann ich dir leider nicht weiter helfen, damit habe ich zum Glück noch keine Erfahrungen. Ich empfehle einfach, dass du wie Silvia bereits meinte, hier auf der Seite unter Krankheiten darüber nachließt.

        Meine Wellis sind alle nicht zahm, haben aber auch keine Angst, wenn ich in der Nähe bin. Trotzdem sind Tierarztbesuche und Medikamentengabe schwer. Um dir das Einfangen künftig zu erleichtern und zu verhindern, dass die Wellis eventuell noch ängstlicher werden, hab ich hier ein paar Tipps die mir bei meinen Vögeln helfen.
        • Ich benutze beim Einfangen und Festhalten einen dunklen Handschuh (einen aus festem Stoff, da ich Angst habe, dass sich bei Wollhandschuhen eine Kralle in den Maschen verfangen könnte) und es scheint zu helfen, dass sie Hände nicht mit etwas negativem verbinden. Nachteil ist jedoch, dass sie sofort wissen was los ist, wenn ich mir die Handschuhe anziehe.
        • Ein Fangnetz oder ein kleines Handtuch sind echt hilfreich, gerade das Netz ist gut wenn man einen sehr großen Käfig hat bei dem man nicht alle Ecken erreichen kann
        • Wenn ich sie dann einfangen muss geh ich sicher, dass sie alle in ihrem Käfig sind und mache diesen zu. Dann dunkel ich das Zimmer so weit ab, das ich gerade so noch was sehen kann, hab mir davor aber schon gemerkt, welcher Vogel wo sitzt. Dann öffne ich leise die Tür und fange den benötigten Vogel entweder mit der Hand oder mit dem Netz und setze sie vorsichtig in die Transportbox um.
        • Ich hab kleine Hände und wenn ich sehr unruhigen Wellis Medikamente geben muss kann das schon ziemlich schwer werden. Deshalb lege ich mir eine Serviette oder ein Küchentuch auf die Handfläche bevor ich den Vogel dann mit dem Fixiergriff festhalte. Dadurch ist der Vogel wie ein Burrito eingepackt und kann nicht wild mit den Flügeln oder Beinen umherschlagen. Wichtig ist dabei, dass man bloß keinen Druck auf die Brust ausübt, da der Vogel sonst nicht atmen kann. Außerdem hilft es, den Vogel etwas mit dem Oberkörper zu stützen, in dem man den Vogel leicht an sich drückt. Den Trick habe ich mal bei einer Tierärztin gelernt.
        • Die Transportbox nach dem Einfangen zumachen und ein Handtuch drüber, damit der Vogel sich beruhigen kann.

        Wegen dem Problem, das Kiwi nicht in den Käfig zurück will: biete außerhalb dem Käfigs kein Futter an. Idealerweise im Käfig auch nicht so, dass das Futter durch die Gitterstäbe zu erreichen ist. Sobald die kleinen Piepser genug Hunger haben, werden sie normalerweise selbstständig wieder rein gehen.

        Das mit dem Vertrauen wird wahrscheinlich seine Zeit brauchen. Nachdem meine Wellidame Tequila vor gut zwei Jahren zwei mal operiert wurde und mehrfach täglich Medikamente bekam, hatte sie nicht nur Angst vor Menschen, sondern wurde auch aggressiv, wenn sie für eine Untersuchung in die Transportbox musste. Inzwischen kann ich mit ihr reden, ohne das sie abhaut und auch die Aggression wegen der Transprtbox hat sich gelegt. Also verlier nicht die Hoffnung und gib dem ganzen seine Zeit.

        PS: Falls irgendwas unverständlich ist, bitte nachfragen. Ich hab den Text jetzt in kurzer Zeit runtergeschrieben

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          #5
          Kleines Update:

          Hallo erstmal und danke für eure Antworten!
          Wir waren gestern mit den 4 Flauschis beim Tierarzt für die erste Behandlung von der noch ein oder zwei weitere folgen sollen.
          Falls sich jemand fragt wie viel es gekostet hat: Die Spritzen für alle 4 Vögel + Pulver zum schutz der Darmflora während der Behandlung waren insgesamt 210€.

          Sowohl die beiden Nymphies Balu und Loki als auch Yuki sind soweit wohlauf so wie ich das beurteilen kann. Natürlich müde von der Behandlung.
          Kiwi, welcher die offizielle Diagnose bekommen hat, ist jedoch sehr schläfrig. Er frisst zwar soweit ich es beurteilen kann und er kommt sogar mit Kolbenhirse auf meine Hand, was vorher gefühlt undenkbar war, aber wie gesagt ist er sehr schläfrig. Seine Augen sind nicht mehr ganz auf und ich schätze mal dass es die Erschöpfung vom Kampf gegen die Krankheit ist. Ich bin mir sicher er wird es schaffen aber er braucht bestimmt momentan viel ruhe und viel mehr Zuneigung.
          Es macht uns zwar fertig ihn so zu sehen aber nicht mehr viele Behandlungen und er hat es geschafft.

          Drückt uns die Daumen

          MfG,
          Pyeah


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            #6
            Hallo Pyeah,

            aber natürlich drücken wir alle Daumen und meine Wellis ihre Krallen für eine schnelle Genesung So was kann dauern und Medikament machen auch müde und die Krankheit dazu, ach je.
            Mit dem Preis bist Du noch gut bedient, ich habe vor einigen Wochen für 2 Wellis 206 € bezahlt und ein Medikament für ca. 90 € gekauft. Günstig ist es nicht, aber was solls, das Geld ist dazu da, um es auszugeben, was hätten wir sonst schwere Taschen.

            Weiterhin alles Gute und liebe Grüße
            Silvia und Heinis

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              #7
              Zitat von Silvia H Beitrag anzeigen
              Hallo Pyeah,

              aber natürlich drücken wir alle Daumen und meine Wellis ihre Krallen für eine schnelle Genesung So was kann dauern und Medikament machen auch müde und die Krankheit dazu, ach je.
              Mit dem Preis bist Du noch gut bedient, ich habe vor einigen Wochen für 2 Wellis 206 € bezahlt und ein Medikament für ca. 90 € gekauft. Günstig ist es nicht, aber was solls, das Geld ist dazu da, um es auszugeben, was hätten wir sonst schwere Taschen.

              Weiterhin alles Gute und liebe Grüße
              Silvia und Heinis
              Dann bin ich ja froh dass das noch günstig war.

              Ich konnte kiwi eben mit kolbenhirse nochmal auf meiner hand aus dem Käfig holen (Bild unten). Als er auf den käfig wollte ist er leider abgestürzt und hat sich unter der voliere versteckt. Mittlerweile ist er auf meinen arm gesprungen und ich konnte ihn von ast zu ast durch die voliere tragen. Am ende schien er nicht mehr von meiner hand runter zu wollen.
              Mir macht es sehr sorgen zu sehen dass er nicht richtig fliegen kann. Klar er ist schwach durch die krankheit aber ich habe (unfreiwillig) videos gesehen in denen wellis behandelt wurden und nach wochen von zuneigung und pflege trotzdem gestorben sind.

              Ich sag ganz ehrlich: ich habe verdammt große Angst. Ja, wir haben ihn erst seit knapp 3 wochen aber ich hab den flauschi schon so lieb gewonnen und würde alles dafür geben dass es Ihm besser geht. Wir wollen ihn ja noch sehr viele Jahre bei uns behalten..

              Mir gehen einige Fragen durch den Kopf: ist es unsere schuld weil wir ihn nicht direkt getestet haben? Ist der züchter schuld der ihn nicht testen lassen hat und alle anderen vögel auch nicht? Hätten wir etwas besser machen können dass die krankheit nicht so schlimm für ihn geworden wäre? Können wir irgendwas tun um schlimmeres zu verhindern? Sowas wie temporäre einzelhaltung mit viel liebe?

              Ja Menschen können sich anstecken aber ich habe gelesen das betrifft eigentlich nur risikogruppen und mein immunsystem ist schon stark würde ich behaupten.
              ​​​​​​Für Ihn würde ich das tun wenn ihm aufmerksamkeit und zuneigung vielleicht helfen würden. Da würde sich der ein oder andere natürlich fragen wo die grenze zwischen liebe und dummheit ist.. ich bin durcheinander. Viele fragen und wenige antworten.

              20230831_130030.jpg

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                #8
                hallo, ich würde auch eine wärmelampe anbieten, kranke vögelchen verbrauchen eine menge energie und so kann man sie unterstützen
                alles gute für deinen kranken piepser
                lg jo

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                  #9
                  Gute Besserung auch von uns...alles wieder gut

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                    #10
                    Zitat von Pyeah Beitrag anzeigen

                    Ich sag ganz ehrlich: ich habe verdammt große Angst. Ja, wir haben ihn erst seit knapp 3 wochen aber ich hab den flauschi schon so lieb gewonnen und würde alles dafür geben dass es Ihm besser geht. Wir wollen ihn ja noch sehr viele Jahre bei uns behalten..

                    Mir gehen einige Fragen durch den Kopf: ist es unsere schuld weil wir ihn nicht direkt getestet haben? Ist der züchter schuld der ihn nicht testen lassen hat und alle anderen vögel auch nicht? Hätten wir etwas besser machen können dass die krankheit nicht so schlimm für ihn geworden wäre? Können wir irgendwas tun um schlimmeres zu verhindern? Sowas wie temporäre einzelhaltung mit viel liebe?

                    Ja Menschen können sich anstecken aber ich habe gelesen das betrifft eigentlich nur risikogruppen und mein immunsystem ist schon stark würde ich behaupten.
                    ​​​​​​Für Ihn würde ich das tun wenn ihm aufmerksamkeit und zuneigung vielleicht helfen würden. Da würde sich der ein oder andere natürlich fragen wo die grenze zwischen liebe und dummheit ist.. ich bin durcheinander. Viele fragen und wenige antworten.

                    20230831_130030.jpg
                    Total nachvollziehbar, dass Du Angst hast um Deinen Schatz. Die Vögelchen stehlen einem sofort das Herz und man will das Beste für sie. Dass es Eure Schuld sein könnte, weil Ihr die Vögel nicht sofort getestet habt, würde ich verneinen. Klar sollte man einen Eingangscheck beim vk TA machen lassen, aber der schickt ja nicht auf blauen Dunst etwas ins Labor, ohne einen konkreten Verdacht. Auf den Fotos in Deinem Vostellungsthread sehen Deine Vögel für mich normal aus.
                    Ob der Züchter Schuld hat, lässt sich schwer beantworten. Was machte der denn für einen Eindruck? Gabs dort ordentliche Haltungsbedingungen? Waren die Vögel dort gesund, oder ist Dir irgendetwas aufgefallen? Auch Züchter können sich unglücklich eine Krankheit in den Schwarm holen, ohne das sofort zu merken. Ich hoffe aber, dass der Züchter informiert wurde, damit er entsprechend reagieren kann. Die Papageienkrankheit ist doch meldepflichtig soweit ich weiß.
                    Ich denke, Du musst einfach abwarten, dass die Medikamente ihren Dienst tun. Verwöhnen mit Hirse kannst Du Deine Maus natürlich und eine Wärmelampe anbieten ist bestimmt auch eine gute Idee.
                    Hier sind alle Daumen und Krallen gedrückt.

                    Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
                    Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

                    Kommentar


                      #11
                      Dich trifft ganz bestimmt keine Schuld.

                      Ich denke, jeder Züchter sollte sich mit der Papageienkrankheit auseinandersetzen. Die gibt´s nicht erst seit gestern.

                      Meines Wissens war diese Krankheit der Grund, dass auch Wellis bis vor einigen Jahren einen Ring tragen mussten und Käufer beim Erwerb eines Wellis ihre Adresse angeben mussten.

                      Es musste nachvollziehbar sein, wohin der betreffende Welli umgezogen ist für den Fall, dass in einem Vogelbestand, auch Züchter / Zoohandlung, die Papageienkrankheit ausbricht.

                      Warum das alles abgeschafft wurde, ist mir ein Rätsel

                      Du schreibst sehr liebevoll über deinen Kiwi und ich wünsche euch von Herzen ?, dass die Therapie anschlägt und er wieder gesund wird.

                      Nach deiner Schilderung hat er bereits verstanden, dass du ihm helfen willst.

                      Deine Vögel werden die belastende Zeit vergessen und dir wieder vertrauen, da bin ich mir ganz sicher.



                      Liebe Grüße die Fanny & Co.


                      Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                        #12
                        Hallöchen.

                        Nochmals vielen Dank für die lieben Worte.
                        Leider ist Kiwi heute, am 01.09.23 irgendwann zwischen 14 und 16 Uhr, von uns gegangen.

                        Ich hatte ihn heute noch auf der Hand, konnte ihn streicheln, habe ihn dazu gebracht ein paar schlücke zu trinken.. und nachdem ich von einem Kundentermin nach hause kam lag er auf dem Boden der Voliere...ich bin ja bei weitem kein gläubiger Mensch aber ich bete ans Universum dass die anderen 3 Vögel es unbeschadet überstehen oder, noch besser, gar nicht erst infiziert sind.
                        Kiwi war noch nicht lange bei uns. Knapp einen Monat und trotzdem tut es so unglaublich weh weil wir ihn so sehr ins Herz geschlossen haben..

                        Ich kann euch bei Interesse gerne auf Update halten was die Therapie der anderen Flauschis angeht. Jetzt brauchen wir aber erstmal ein paar Tage...

                        Kiwi.jpg

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                          #13
                          Mein herzliches Beileid für euch
                          Es tut mir sehr leid dass es der Kleine nicht geschafft habt, aber ihr habt alles Mögliche getan.
                          Ich wünsche euch alles Gute, auch für Yuki und die beiden Nymphen.
                          LG
                          Steffi

                          Kommentar


                            #14
                            Neiiiiin Das tut mir so leid! Mein allerherzlichstes Beileid... ​​​​​​

                            Das Bild ist so schön...

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                              #15
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                              Auch von mir herzliches Beileid für die kleine Maus. Komm gut rüber, kleiner Kiwi.

                              Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
                              Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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