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Ankündigung
Rückfall nach zweiter Antibiotika-Spritze (Kropfentzündung)?
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Blau hat es heute Nacht geschafft. Gestern Abend hab ich den Entschluss getroffen, sie heute einschläfern zu lassen, damit sie nicht noch über Pfingsten leidet und sich weiter quälen muss. Ihr Leben bestand nur noch aus Schlafen und Essen, wobei das offenbar nie im Magen angekommen ist. Gestern Abend ist sie beim Essen mehrfach eingeschlafen und hat es nicht mehr geschafft, vom Boden zur niedrigsten Sitzgelegenheit zu fliegen (klettern ging noch). Bakterien waren es nicht und gegen Parasiten hatte ich auch ein Mittel bekommen. Mit dem Wissen von heute hätte ich sie früher einschläfern lassen müssen, aber man versucht ja alles...
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Lissie
Welli.netTeam- Ein Wellensittich
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Soeren
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Gast
Hallo Olaf,
mein Beileid zu deinem Verlust.
Du hast ihr den letzten Liebesdienst erwiesen.
Alles Gute kleine Blau
, fliege frei und unbeschwert im Hirseland mit neuen Freunden.
Mitfühlende Grüße,
Carmen
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Gast
Lieber Olaf,
ich schliesse mich den anderen an. Es tut mir aufrichtig leid, dass sie es nicht geschafft hat.
Du hast alles versuchst, bist mehrmals mit ihr zu den Tierärzten und hast sogar einmal gewechselt, weil du dir Hilfe für deine süße durch einen anderen Tierarzt erhofft hattest.
Auch das Futter extra eingeweicht hattest du, doch alles leider völlig vergebens...
Es ist wichtig sich damit Zeit zu lassen, zu trauern und ja, Abschied zu nehmen.
Das was deine süße wohl gehabt haben mag, wurde nie festgestellt, doch das lag nunmal nicht in deiner Hand, sondern war die Aufgabe der Vogelspezialisierten Tierärzte.
Nimm dir Zeit zum trauern, dass ist sehr wichtig.
Fühl dich lieb umarmt...
Mitfühlende Grüße
Nem
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Danke euch allen
Die Trauer hatte ich eher in der Zeit, wo ich ihren Verfall beobachten musste und natürlich gestern Morgen als ich sie zu meinen Eltern gebracht habe, um sie im Garten begraben zu lassen. Es war aber irgendwie eine Erleichterung, dass sie natürlich gestorben ist und nicht beim Tierarzt. Ich stand ein paarmal kurz davor zu sagen, dass es keinen Sinn mehr macht, aber man klammert sich doch immer an ein Stück Hoffnung, z.B. wenn man sieht wie toll ihr Partner sich noch um sie gekümmert hat, oder wenn sie isst und man nichts Erbrochenes sieht, aber am Abend vor dem Tod war klar, dass es nur noch ein Ringen war, ob sie oder der Tierarzt schneller ist. Grau und Blau waren meine ersten Wellensittiche seit über 20 Jahren, daher hat man sich mit den beiden schon enger verbunden gefühlt - dass die beiden viel zu früh gestorben sind, ist schon sehr schade.
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Gast
Hallo Olaf,
ich kann deine trauer nur zu gut nachempfinden, da kämpft man und verliert dennoch... das ist hart und schmerzhaft.
Warst du denn bei dem Tierarzt, xxx, oder bei einem aus der Welli.net Liste, der ausgemalte Wellensittiche hat?
Bitte verstehe mich nicht falsch, ich will nicht sagen, dass es der falsche Tierarzt war, nur habe ich mich in der Tierarztliste von Welli.net mal umgesehen, weil du schriebst, dass dir 2 Wellensittiche schon zu früh verstorben sind xxx
Die Liste beruht leider nur auf Erfahrungen anderer und sollte es diese Praxis sein, bitte Wechsel dann einfach die Praxis, denn dort können sie einen ohne diese Qualifizierung mit Vögel nicht helfen.
Liebe Grüße
Nem
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Interessant, dass du das schreibst, weil ich mir Ähnliches gedacht habe. Der erste Vogel, der gestorben ist, hatte im Vorfeld null Symptome. Ich bin von der Arbeit gekommen, da saß der apathisch auf der Stange, ich konnte den so wegpflücken. Die Laboruntersuchung hat nachher Lebernekrose ergeben - morgens war der fit, abends bei der Untersuchung gestorben, was aber kein Arzt hätte verhindern können.
Nur: wenn man gegen 18 Uhr von der Arbeit kommt und einen Tierarzt braucht, hat man ein Problem. Die meisten gehen schon gar nicht mehr dran. Mein erster Anruf ging zu dem hier gelisteten Arzt und wenn ich dann höre "och nee, also so kurz vor Feierabend einen Notfall, das ist schlecht" (natürlich von der Helferin und nicht dem Arzt selber) - der könnte noch so gut sein, der ist dann für mich völlig ungeeignet. Ich war dann froh als ich im fünften Anlauf in der Nachbarstadt einen Tierarzt gefunden habe, der sagte "na klar, wir schließen um 19 Uhr, aber wenn Sie das nicht schaffen - wir wissen ja jetzt, dass sie kommen." Wie gesagt, für den Tod konnte der Arzt nichts, stutzig machte mich nur, dass ich die echt mühsam dazu überreden musste, dass die den Vogel zur Untersuchung ins Labor schicken.
Im aktuellen Fall war wegen der Hilfsbereitschaft diese Praxis jetzt meine erste Ansprechstelle. Die erste Behandlung schien zu wirken, die zweite ging in die Hose. Mir sind da aber auch beim ersten Termin einige Zweifel gekommen, dass dies die richtige Anlaufstelle für mich ist. Daraufhin habe ich beschlossen, den Arzt zu wechseln und mir natürlich Gedanken gemacht zu wem. Zu dem Arzt auf der Liste bestand nach der vorherigen Episode natürlich eine Abneigung, dazu haben mir einige Tierhalter (allerdings nicht Vogelhalter) von ihm abgeraten. Und genau das, was du schreibst, hab ich mir auch gedacht: ich sehe auf dessen Website keinerlei Hinweis darauf, warum der für Vögel geeignet sein soll. Dazu sitzt der auf einem Bauernhof, was eher auf Großtiere hindeutet. Fachlich kann ich ihn nicht beurteilen, aber wenn der hier nicht auf der Liste stehen würde, könnte ich keinen Grund nennen, warum ich zu ihm gehen sollte. Ich bin daher zu einer anderen Ärztin, wo ich keine Hinweise auf eine besondere vogelkundige Ausbildung feststellen kann, aber wenn schon zumindest Vögel auf der Website sind und in der Praxis gleich ein großes Poster mit Wellensittichen hängt, ist das schon mal kein schlechtes Zeichen. Dem Vogel ging es mittlerweile schon erheblich schlechter. Gegen die Untersuchungen kann ich nichts sagen, es wurde mit zwei Ärzten geschaut und untersucht, es wurde ein Kropfabstrich ins Labor geschickt, der Bericht liegt mir vor. Es wurden zweimal Kropfspülungen vorgenommen, die haben Mittel angerührt und mir mitgegeben zur Behandlung, aber letzten Endes bleibt die alte Weisheit "wenn Beutetiere eine Schwäche zeigen, ist es oft schon zu spät". Ich habe mich da gut aufgehoben gefühlt und sehe keinen Grund an der Praxis zu zweifeln - beim nächsten Mal würde ich ohne zu Zögern wieder zu der Praxis gehen.
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Gast
Sehr gut, dass es nicht die Praxis war, die ich schon in Verdacht hatte.
Ich würde nur nie wieder zu einem Tierarzt fahren, der nicht die Zusatzqualifiezierung für Zier-, Zoo-, und Wildvögel besitzt, unabhängig ob sie hier bei Welli.net ausgemalte Wellis hat oder die Praxis selber Welli Bilder aufgegangen haben.
Denn schau mal, sie haben zwar Kropfabstriche und Kropfspühlungen vorgenommen, was zumindest darauf schließen lässt, dass sie nicht völlig Vögel unerfahren sind, aber eine Diagnose gab es nicht, oder?
Und das Medikament, was auf gut Glück mitgegeben wurde, half doch auch nicht, richtig?
Warum willst du dann noch einmal dahin?
Du hast natürlich recht, dass dein Welli leider schon sehr angeschlagen war, doch alles getahn um deinem Tier zu helfen hat die Praxis leider nicht...
Wurde der Kot untersucht um Megabakterien festzustellen? Nein!
Megabakterien sind keine Bakterien, sondern Pilze, die man hauptsächlich nur im Kot finden kann und gegen die Antiparasitika und Antibiotika machtlos sind.
Das viele fressen, das Erbrechen und Gewicht verlieren was deiner hatte und das viele schlafen waren mit ein Hinweis darauf, dass es Macrorhabdiose/Megabakterien gewesen sein könnten.
Wegen des harten Kropfes hätte man auch noch Röntgen können, man hätte noch Blut abnehmen können und vor allem hätte man ihn stationär aufnehmen können, um ihm per Kropfsonde besser zu päppeln, anstatt dich mit ihm völlig allein zu lassen...
Es tut mir leid, wenn ich dich in deiner Trauer jetzt damit Überfalle, du trägst keine Schuld daran, bitte gib dir keine Schuld!
Aber bitte mach dich mit den untersuchungsmöglichkeiten bei Wellensittichen besser vertraut, denn nur so erkennst du eine richtig gute Praxis und kannst mit über den Verlauf deines Tieres entscheiden.
Auch wenn ein Tier schon sehr krank ist, es gibt immer hoffnung und sie können wieder gesund werden. Man braucht nur die richtige Praxis, die hilft!
Wie Wellis untersucht werden ist hier sehr schön erklährt:
Wie man Wellis erkennt die krank sind, findest du hier:
Und noch eine Info zur schrecklichen Erkrankung, Macrorhabdiose:
Liebe Grüße
Nem
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Du kannst mir glauben, dass ich das halbe Internet durchgewälzt habe auf der Suche nach Lösungen. Allein habe ich nichts gefunden, was 100% treffend gewesen wäre. Letzten Endes verlasse ich mich auch lieber auf den Tierarzt als auf Eigendiagnosen oder Ferndiagnosen über das Internet.
Das Medikament hat nicht geholfen, aber auch da hätte nichts anderes mehr geholfen in dem Zustand. Das war ein letzter Versuch, der zehn Tage angewandt werden sollte, aber nach der Hälfte ist sie gestorben und da hätte ich sie auch einschläfern lassen wenn das nicht der Fall gewesen wäre. Der Kot wurde beim ersten Tierarzt angesehen, aber rein optisch. Weitere Untersuchungen in der Richtung wurden nicht gemacht, weil der normal aussah. Beim zweiten Tierarzt war ja schon kaum noch was durch den Darm gewandert, so dass der Kot natürlich nicht mehr normal war. Viel spricht für Megabakteriose, keine Frage, aber auch nach mehrfachem Studium mehrerer Seiten darüber blieben Zweifel, weil sowohl der Vogel wie auch der Kot nicht aussahen wie auf den einschlägigen Seiten abgebildet. Blau war von Anfang an ein eher inaktiver Vogel, der viel geschlafen, gegessen und sich gerne aufgeplustert hat. Vor ihr ist jeder andere Vogel an die Seite gesprungen wenn sie ans Futter wollte - im Winter wäre die manchmal als blaue Wachtel durchgegangen... Sie war erst seit April mit Grün zusammen und dadurch wurde die plötzlich lebendig und vital wie nie zuvor, deswegen hab ich mir auch erst nichts dabei gedacht als sie Gewicht verloren hat und hab es auf die erhöhte Aktivität zurückgeführt.
Beim letzten Tierarzttermin hat die Ärztin unter Bedenken noch die Kropfspülung gemacht und gleich gesagt, dass sie nicht garantieren kann, dass der Vogel das noch übersteht. Zu dem Zeitpunkt hätte ich dem Tier keine Blutabnahme mehr zugemutet, und von einem künstlichen Aufpäppeln halte ich nichts. Im Gegenteil, mit dem heutigen Wissen hätte ich sie früher einschläfern und nicht noch länger quälen sollen.
Ich war mit einem flugunfähigen Welli übrigens mal bei einem Tierarzt, der mir von einem Zoo empfohlen wurde, zu dem ich einen sehr guten Draht habe, und die selber mit dem arbeiten. Der Tierarzt ist vogelkundig, steht hier auch in der Liste und ist ein anerkannter Superguru auf dem Gebiet. Allein, ein Weg dahin dauert anderthalb Stunden, mit Wartezeit und Untersuchung sind das jedes Mal vier Stunden Aufwand für einen Tierarztbesuch, das funktioniert nicht. Helfen konnte auch er damals übrigens nicht, und trotzdem würde ich nie auch nur im Hauch eines Ansatzes seine Kompetenz in Frage stellen. Ein Lebewesen stirbt irgendwann, da ist nicht automatisch der behandelnde Arzt dran Schuld...
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Herzliches Beileid zum Verlust deines geliebten Wellis! ich finde auch immer schwer, eine Entscheidung treffen zu müssen: Einschläfern oder weiter kämpfen! Da leidet man selbst einfach mit, wenn das Vögelchen was hat!
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Gast
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Olaf, ich wollte auch den Tierarzt nicht kritisieren, ich wollte dediglich nur dir helfen, dass du erkrankte Tiere schneller erkennst und weist, wie Vögel richtig untersucht werden.
Drum dessen verlinkte ich dir die Links...
Du kannst dich nicht auf Bilder oder Berichte verlassen. Bei Vögel sind Laboruntersuchungen sehr oft das Mittel zum Erfolg und zwar nicht nur vom Kropf, sondern auch vom Kot.
Zudem kommen nicht alle Krankheitsanzeichen bei einer Erkrankung zu Tage, oft ist das total unspezifisch... wenn ein Vogel würgt, erbricht und viel schläft könnten das Megabagterien, Trichomonaden oder auch einfach nur ein bakterieller Infekt sein.
Um das aber heraus zu finden muss das Tier auf den Kopf gestellt werden, da reicht eine Kropfprobe eben nicht allein aus, nur weil der Kot noch normal erscheint.
Sorry, aber Ärzte sind keine Götter in Weiß, auch wenn sich manche gerne so aufführen, sondern es sind auch nur Menschen, die auch Fehler machen oder etwas nicht bedenken.
Es geht aber um deine Tiere und du zahlst und da hast du das Recht drauf auch auf eine komplette Kotproben Untersuchung zu bestehen, selbst wenn der Arzt es nicht für nötig hält.
Wir versuchen dir hier echt nur zu helfen. Wir haben dir Tipps gegeben und fragen gestellt, auf die du nicht eingegangen bist oder die Tipps abgeschlagen hast.
Schuldige, aber wenn du eh nur auf Ärzte vertraust und Rat aus dem Internet abtust, dann frag hier bitte nicht...
und ja, manchmal muss man ein Tier auf päppeln, wenn es überleben soll.
Aber das noch weiter auszuführen hat hier ohnehin keinen Sinn...
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