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Häufiges Trinken - Folgeerscheinung durch Antibiotikum?

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    Häufiges Trinken - Folgeerscheinung durch Antibiotikum?

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    Hallo zusammen,

    ...wer den Tread gelesen hat "Diagnose Herzschwäche..." kennt hierzu die Zusammenhänge.

    Meine kranke Nicki bekommt seit verg. Samstag jeden Tag xxxxx Antibiotikum (Baytril) in den Schnabel. Der Verdacht hierzu ist eine Infektionserkrankung.

    Sie hat schon länger mehr getrunken als sonst, aber es war nicht für mich besorgniserregend, im Gegenteil, es ist ja eher etwas Gutes.Sie war ja ansonsten fit.

    Als wir am verg. Samstag in der Tierklinik waren, war ihr Kot noch relativ normal.Ein Häufchen von normaler Größe, etwas weich, aber die Ärztin war zufrieden.
    Es fällt jedoch sehr auf, daß ihr Tagesablauf seit dem nur vom Trinken bestimmt ist. Sie hält sich wirklich dran. Wenn sie außerhalb des Käfigs ist, dauert es nicht lange u. sie steuert den Trinknapf an.Selbst in der Nacht wenn es im Raum dunkel ist, springt sie von ihrer Schlafschaukel u. trinkt. Gestern habe ich von nur einem Tag die halbe Schale Vogelsand wechseln müssen, da der pladdernaß war.Habe mal ein Zewa unter ihrem Sitzplatz gemacht, das hatte innerhalb einer halben Stunde einen großen "Wasserfleck" Hier u. da sieht man etwas Harnanteil, denn sie frißt ja gottseidank noch gut. Aber ich glaube nicht, daß das normal ist. Mein Freund meint, ob der extreme Durst vielleicht von dem Antibiotikum kommt...Sie bekommmt es noch bis Freitag.
    Ich versuche heute morgen mal meinen vkTA an die Strippe zu bekommen, was er meint, ob ich wirklich noch mal den weiten Weg zu ihm kommen muß. Habt Ihr einen Rat? LG

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    #2
    Huhu,

    Ich berichte mal schnell von meinen Erfahrungen diesbezüglich:
    Baytril mussten wir auch schon (mehrfach) geben, aber eine vermehrte Wasseraufnahme konnte ich als Folgeerscheinung nicht bei unseren Wellis feststellen.

    Was du schreibst, erinnert mich jedoch gerade an unseren Coco:
    Als er zu uns kam, fiel uns sofort auf, dass er viel mehr trinkt als die anderen Wellis und dass der Urinanteil in seinem Kot sehr flüssig ist. Oftmals hinterließ er auch regelrechte Pfützen ohne Kotanteil. Er verhielt sich ansonsten ganz normal, kein unrundes Aufplustern, kein vermehrtes Schlafbedürfnis, nix. Nur eben, dass sein Kot nicht in Ordnung war. Daraufhin sind wir mit ihm zum vkTA, der eine Niereninfektion feststellte. Coco hatte sie sich wohl beim Züchter zugezogen und kämpfte nach Aussage des vkTA mutmaßlich schon mehrere Wochen damit, bevor er letztlich zu uns kam. Die Niere war auf das dreifache der ursprünglichen Größe angeschwollen. Der vkTA stellte uns in Aussicht, dass Coco zeitlebens einen Nierenschaden haben könnte. Glücklicherweise wurde Coco wieder gesund. Seit mehreren Jahren war nun nichts mehr mit seinen Nieren, sein Trinkverhalten ist normal und der Kot ist top

    Ich will dir weiß Gott keine Angst machen, aber als ich deinen Beitrag las, kam mir das, was du beschreibst, so verdammt bekannt vor. Vielleicht schreiben hier ja noch andere User etwas dazu, aber wie gesagt trat bei unseren Wellis nach einer Baytrilgabe nie eine vermehrte Wasseraufnahme auf. Den vkTA anzurufen und gegebenenfalls vorbeizufahren, ist wohl die sicherste Option.

    Hier sind alle Daumen und Krallen gedrückt, dass deine Nicki schnell wieder gesund wird

    Liebe Grüße,
    Lisa

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      #3
      Es kann auch vorkommen, dass ältere Vögel mehr trinken, als jüngere.
      Wie alt ist denn dein kleiner Mann?

      Mir ist aufgefallen, bei meinem Benny, er wartet morgens direkt darauf, bis das Wasser endlich gewechselt wird. Und dann stürzt er sich regelrecht auf den Wassernapf. Benny ist mittlerweile 6 Jahre alt, zwar noch nicht uralt, aber auch nicht mehr der jüngste. Pro Tag sitzt er wohl 3-4 mal am Wassernapf, am meisten wird aber morgens getrunken
      Ich denke, das wird sich noch im Rahmen des Normalen bewegen.

      Aber wenn ein Wellensittich soviel trinkt, dass sein Tagesablauf davon bestimmt wird?
      Ich kann mir das wirklich nur mit einer Nierenerkrankung erklären ... vielleicht kann jemand anders weiterhelfen, der diese Situation vielleicht schon selber hatte?

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        #4
        Hallo,

        ich habe deinen anderen Thread gelesen und Duisburg hat leider keinen Tierarzt, der sich auf Vögel wirklich gut spezialisiert hat.(wohne in Duisburg)
        Darf ich fragen in welcher Klinik du warst? Die am xxxxx haben keine Medikamente für Vögel, auch wenn sie diese annehmen und natürlich auch Antibiotika mitgeben...
        Die Tierklinik in xxxxx behauptet zwar, dass sie eine Tierärztin dort haben die sich mit Vögel auskennt, ebenso die Klinik in xxxxx, doch da beide nicht in der Liste für Vogelkundige Tierärzte aufgelistet sind, bezweifel ich ganz stark ihre Kompetenzen (der in xxxxx ist nicht Vogelkundig, war dort selber schon in seiner Praxis in xxxxx).

        Wegen Nicki:
        Baytril begründet leider nicht das viele Wasser trinken und lassen und so wie du es schilderst, erinnert es mich ganz stark an meinen Pflegling der eine Chronische Niereninsuffizienz hat und genau das selbe Trink und Harn lassen Verhalten zeigt...

        Du schriebst in dem anderen Thread, dass dir Veränderungen an seinen Füßen aufgefallen sind... sind das gelb/weißliche Knötchen, oder wie sehen diese aus?
        Sind es die Nieren steigt der Harnsäurespiegel an, dieser lagert sich dann in Gewebe ab. In den aller meisten fällen betrifft es die Gelenke, die sich meist dann durch Gicht Bildung zeigt und diese dann auch oft an den Füßen, bzw. Zehen zu finden sind...
        Auch ist es bei Menschen so, dass bei einer Niereninsuffizienz sich Wasser in der Lunge oder den Gelenken ansammeln kann, wo ich auch bei deinem mit der Atmung und der schnell aus der Puste sein, ein Zusammenhang sehen würde (denke nicht, dass sich die Symptome bei Tieren wirklich sehr viel von Menschen unterscheiden)...

        Was meinte der VK Tierarzt denn heute am Telefon? Ein Röntgenbild (am besten mit Kontrastmittel), oder was eigentlich am sichersten währe... eine Blutentnahme Untersuchung der Werte, vielleicht auch des Blutzuckers (Niereninsuffizienz kann unter anderem auch durch Diabetes entstehen) brächten die sichersten Möglichkeiten zu erfahren was ihr fehlt.

        Nierenkranke Vögel sollten jedenfalls kein Leitungswasser bekommen. Meine Tierärztin riet zum Wasser von V*tt*l. Da es enorm wichtig ist, dass die Tiere ihre Nieren gut durchspülen, kann man das Wasser auch noch zu 20% mit Granberry Saft vermischen. Dann schmeckt es den Tieren noch besser und verleitet zum mehr trinken. Die zufuhr von Elektrolyte sind ebenfalls enorm wichtig. Da kann dir dein Tierarzt etwa ein Präparat mitgeben oder falls es deine mag, kannst du ihr Tyrodelösung anbieten.

        Des weiteren kann ich dir noch raten zusätzlich Propolis und vor allem Sylimarin übers Körnerfutter zu geben.
        Sollten Bakterien mit drin stecken, wirkt Propolis unterstützend und stärkt das Immunsystem.
        Durch die Antibiotikum Gabe und sicher auch damals schon mit der Hormon Therapien hat die Leber auch mehr zu tun, weswegen ich dir halt zu Sylimarin rate, da das die Leber unterstützt und bei Leberproblemen auch gut anschlägt (meiner hat neben Nieren auch Leber Probleme)... Die der Firmen von CT und Stada sind Lactose frei und sind für Wellensittiche geeignet.

        Hier wurde ja auch bereits zu Brennnessel- und Löwenzahntee geraten. Frischen Löwenzahn geht auch und den findet man momentan ja auch glücklicherweise in Gärten und Spielplätzen.

        Sollten es die Entgiftungsorgane sein, sollte sie auch ein hochwertiges Futter in Bio Qualität bekommen... Seit dem meiner das bekommt geht es im zusammen mit den Medikamenten ganz gut und es verschlechtert sich zumindest nicht.

        Ich drücke die Daumen, dass die Ursache gefunden wird und hier geholfen werden kann.


        Liebe Grüße

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          #5
          Danke, für die lieben Ratschläge bzg.des Trinkverhaltens.
          Einleitend noch kurz: Ich habe meinen vkTA angerufen.Er meinte, wenn Nicki in der Beruhigungsspritzte fürs Herz Cortison hatte, wäre das die Ursache für ihr vermehrtes Trinken u. ich soll abwarten, bis ich mit dem Antibiotikum fertig bin. Eine weitere Behandlung ist jetzt erst mal nicht nötig, da man die Gabe von Antib.nicht unterbrechen sollte mit anderen Medikamenten.
          Wenn ich Glück habe, legt sich ihr Trinkverhalten wieder.Leider kann ich das tagsüber nicht so im Auge halten, da ich vor 17.00 Uhr nicht von der Arbeit zu Hause bin. Sie ist aber definitiv mehr als 4-5x am Trinknapf, sie trinkt nach wie vor auffallend viel.Für mich erschreckend viel.
          Leider ist mir seid gestern aufgefallen, daß sie auch kaum noch Kraft hat, zum Fliegen. Tagsüber lasse ich sie im Käfig u.wenn ich heim komme, lasse ich sie unter meiner Beobachtung raus.Ich denke mal, daß liegt an ihrer Herzschwäche (siehe anderer Tread) Sie ist gute 7 Jahre alt, für einen Halbstandard finde ich, schon ein tolles Alter, meinen Andere auch.

          Habe bzgl. Eurer Ratschläge aber noch Fragen:

          - Tyrode: Hätte ich zu Hause. Muß aber immer sofort mit einem Liter angerührt werden. Könnte ich durch Lagerung im Kühlschrank 7 Tage lang geben. Auf Grund des salzhaltigen Geschmacks und ihr jetzt schon vielem Trinken regt das doch dann noch mehr den Durst an. Soll ich das wirklich machen? Die Idee kam mir auch schon, damit sie mit Mineralien versorgt wird.
          - Acala schrieb bzg. Nierenvergrößerung (könnte auch möglich sein als Folge ihres Trinkverhaltens) ihrem Vogel geht es nachdem sie beim vkTA war besser. Hat er Medikamente bekommen, wenn ja welche, etwa pflanzlich? Wäre für Nicki auch noch eine Option.

          - Globulis für Herzschwäche: Welche sind das genau, und in welchem Verhältnis mischt man die im Trinkwasser?

          - Sylimarin gg. mögliche Bakterien im Körper: Bekommt man die in der Apotheke? Wenn ja - wieviel streue ich übers Futter?

          Kann ich 3 verschiedene Medis - auch wenn nur homeophatisch auf einmal verabreichen?

          Bzgl. Beinchen: Sie hat keine Verdickung oder Wasserablagerung in den Füßen.Die Farbe ist nur verändert- dunkelblau, aber nicht andauernd.Das deutet auf Durchblutungsstörung hin, ebenso ihre kalten Füße, was zur Herzinsufizenz paßt.

          Laut meinem vkTA soll ich erst mal abwarten wg.der Antibiotikumgabe. Daher werde ich vorerst nicht den weiten Weg dorthin fahren. In Ihrem Zustand ist Streß gefährlich.Es reicht schon, das ich ihr 1x am Tag die Medizin geben muß. Es hört sich grass an: So sehr ich an der Kleinen hänge u. sie nicht verlieren will, glaube ich, daß man da nicht mehr viel machen kann (vorallem, wo sie jetzt auch noch sehr schwach geworden ist.)Ich habe kommende Woche Urlaub u. werde sie genau beobachten u. ggf.eine Entscheidung treffen, wenn es noch schlimmer wird.

          Noch kurz zur Tierklinik: Wir waren in xxxxx. Die Ärztin war zwar nicht vk. aber hat sich doch sehr viel Zeit gelassen, uns alles erklärt und gesagt, daß sie - sofern es nicht besser wird, auf einem vkTA verweist. Nicki befände sich auf Grund ihrer Atemschwäche in einem äußerst kritischen Zustand. Das war Samstag. Die Herzberuhigungsspritze hat ihr doch ein Stück weit geholfen...die Atmung ist wesentlich besser geworden. sie ist auch nicht mehr apatisch, wenn man sie in der Hand hält...am Samstag noch drohte sie zu kolabieren, es war furchtbar.

          Abschließend noch eine Frage zu einer anderen Sache bzgl. meine arthrosekranken 12 jährigen Wellis. Es gibt da auch globulis zur Unterstützung der Knochen bei Entzüdungen in den Gelenken. Weiß jmd.welche das sind? Er kann durch die hängenden flügel kaum noch richtig fliegen u.kriegt fast 1 Woche schon xxxxx Metacam. Das kann ich aber doch nicht ewig geben, obwohl mein vkTA meinte, es wäre nicht schädlich für den Magen.

          Danke für Eure Geduld beim Lesen.

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            #6
            Metacam ist vielleicht nicht schädlich für den Magen, für die Nieren aber allemal!
            Würde ich nicht länger als maximal 7 Tage am Stück geben.
            Ich höre mich mal um bezüglich der Globulis

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              #7
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              Hallo Annett,

              als homöopathische Unterstützung bei Herzschwäche eignet sich Cactus comp. Du bekommst es in Ampullenform in der Apotheke. Es stammt aus der Humanmedizin und ist zur Injektion bestimmt. xxxxx

              Du kannst mehrere homöopathische Mittel zusammen geben.

              Silymarin unterstützt die Leberfunktion, das hattest du falsch verstanden. Silymarin CT gibt es in Kapselform in der Apotheke. xxxxx

              Gegen Bakterien hatte dir Fenchel Propolis empfohlen. Das bekommst du ebenfalls in Kapselform in Reformhäusern und teilweise auch in Drogeriemärkten. xxxxx

              Metacam schädigt nach Aussage eines sehr renommierten Facharztes für Ziervögel bereits nach zwei Wochen Dauergabe das Verdauungssystem und die Nieren irreversibel. Wenn die Schmerzen eher leicht sind, wäre Traumeel (ebenfalls in Ampullenform erhältlich) die Alternative der Wahl, bei schweren Schmerzzuständen gibt es auch eine schonendere Alternative. Bitte frage die Userin Malinja danach. Ihr Joschi bekam es kürzlich verordnet.

              Die Aussage deines vogelkundigen TAes kann ich nicht nachvollziehen. Ob in der Injektionslösung Kortison enthalten war, lässt sich durch einen Anruf bei dem Kollegen ermitteln.

              Irgenwie musst du nun total im Dunkeln fischen und behandeln, weil keiner weiß was die arme Kleine eigentlich hat.

              Liebe Grüße
              Mariama

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