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Die eine Kralle lässt sich nicht mehr öffnen

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    Die eine Kralle lässt sich nicht mehr öffnen

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    Mein Billie hat ein großes Problem mit einer Kralle.
    Schon seit längerem (ca. ein Monat) hat er hin und wieder gehumpelt. Aber, es war nicht durchgehend. Meistens ging es ihm gut und ich habe ihm nichts angemerkt.
    Heute ging es ihm etwas schlechter und weil seine Partnerin (Mausi) ihn immer wieder von dem Platz - wo er sich gerade hin gequält hat - verjagt hat, wollte ich sie raus holen und in einem anderem Käfig unterbringen.
    Dabei hat sich Billie dermaßen erschreckt, dass er im ganzen Käfig herum geflattert ist und seit dem kann er die rechte Kralle nicht mehr öffnen. Jetzt hat er natürlich Probleme mit dem Klettern und dem Festhalten. Und ich mache mir riesige Vorwürfe. Ich wollte ihm doch nur helfen und jetzt habe ich es schlimmer gemacht, als es vorher war.
    Natürlich werde ich so bald wie möglich mit ihm zur Tierärztin gehen. Aber, ich habe große Angst, dass sie ihn einschläfern muss.
    Ich habe eben in einem anderen Thread was von einem Seniorenheim (für Vögel) gelesen. Ich würde es meinem Süßen gerne leichter machen. Vielleicht könnt Ihr mir dabei helfen. Was kann ich tun, damit er weniger Schmerzen hat und sich besser ausruhen kann.
    Ich habe schon einiges versucht aber, er nimmt nichts an.
    Ich habe die Sepia-Schale waagerecht in den Käfig gehängt, damit er sich darauf legen kann. Und den Boden weich abgepolstert. Aber, er klettert immer nach oben, auf die Schaukel. Es bringt nichts, was ich tue. Und jedes Mal, wenn er wo anders hin will, fällt er herunter. Warum bleibt er nicht gleich unten liegen? Das wäre bestimmt besser, für ihn. (Das war jetzt eine rein rhetorische Frage).
    Was mache ich mit dem Licht? Lasse ich es an, damit er sich besser zurecht findet, wenn er runter fällt? Lasse ich ihn von jetzt an im Käfig? Fliegen kann er ja. Und lasse ich ihn besser allein, im Käfig, damit Mausi ihn nicht jagen kann und er Ruhe hat?

    Bitte helft mir, damit ich meinem Süßen helfen kann.

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    #2
    warte erstmal den Arztbesuch ab. Vielleicht hat er sich nur wehgetan und will den Fuß nicht belasten.
    Wenn er runterfällt kannst du eine Decke in den Käfig legen, damit er sich nicht wehtut.

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      #3
      Hallo!

      Warte erstmal ab was der Ta sagt. Ich hoffe du gehst zu einem vogelkundigen Tierarzt?!

      Ich habe Erfahrungen mit solch Wellis. Eine meiner damaligen Hennen hatte 7 von 8 Zehen nach vorne stehend. Natürlich wollte die auch immer auf einen Ast, dabei konnte konnte sie sich natürlich nicht mehr optimal festhalten. Ich habe ihr dann auch Sitzbretter gebastelt. Die wurden zu Beginn aber von den anderen Wellis benutzt, aber nach und nach auch von meiner Henne. Die Henne war zusätzlich flugunfähig. Klettern klappte, auch wenn es manchmal etwas dauerte. Sie hat die Kralle dann immer eingehakt und kletterte dann weiter
      Zusätzlich hatte ich den Boden gepolstert, damit sie sich nicht allzu sehr verletzt.

      Kopf hoch
      Ich drücke dir und deinem Patienten die Daumen

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        #4
        Hallo zusammen!

        Die TÄ hat bei Billie eine Nervenlähmung festgestellt. Ich soll ihn allein in einen Käfig setzen und er soll Ruhe haben. Leider ist er mir - beim zurück bringen in den Käfig - geflohen. Jetzt ist er mit seiner Partnerin wieder zusammen und die nimmt überhaupt keine Rücksicht auf ihn.
        Zu Anfang bin ich noch hinter ihm her und wollte ihn wieder einfangen. Aber, das war unmöglich. Deshalb habe ich ihn erst einmal draußen gelassen. Spätestens heute abend werde ich ihn wieder zurück setzen in seinen Käfig und dann im Schlafzimmer hinstellen. Wenn er sich denn einfangen lässt.
        Ich habe 4 Spritzen Medikamente mit bekommen. Davon soll ich ihm jeden Tag xxx Tropfen ins Schnäbelchen geben. Hoffentlich geht er mir da nicht wieder stiften.
        Ich soll ihm auch Obst geben. Doch da steht er gar nicht drauf.

        Leider konnte ich nicht zu einer vogelkundigen Tierärztin gehen, da ich selber gehbehindert und auf Hilfe angewiesen bin. Meine Betreuerin hat mich gefahren und die kann mich leider nicht stundenlang in eine andere Stadt fahren, die 50 Km entfernt ist. Aber, ich habe vollstes Vertrauen zu der Tierärztin, wo ich hin gehe. Sie betreut meine Süßen schon sehr lange. Mausi - die immer viel rumzetert - wenn sie in die Hand genommen wird, hört sogar auf zu zetern, wenn die Tierärztin darum bittet, während sie das kleine Herzchen abhört. Wenn sie damit fertig ist, sagt sie zu Mausi: "So, jetzt kannst Du wieder anfangen, zu zetern." Und das braucht sie meiner Kleinen nicht zweimal sagen. Das schafft sonst keiner.



        @Lintu: Ganz lieben Dank, für Deine Tipps. Ich werde mal versuchen, Billie so eine "Sitzbank" zu besorgen. Kann ich die in einem Tiergeschäft kaufen, oder muss ich die selber herstellen?
        Das mit der Decke im Käfig, würde Billie glaub ich, nicht zulassen. Ich will nicht noch einmal der Grund dafür sein, dass er kopflos durch den ganzen Käfig flattert.

        @Chuja: vielen Dank, auch für Deine guten Wünsche.
        Das und warum ich ihm keine Decke in den Käfig legen will, habe ich ja schon geschrieben. Er kennt so was überhaupt nicht. Und da habe ich einfach Angst, dass er vor lauter Panik wieder kopflos im Käfig herum flattert. Das wäre wirklich nicht so toll.

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          #5
          Hallo,
          ich hatte auch einen Welli mit gelähmten Krällchen und meine Cousine hatte ebenfalls einen. Anfangs tun sich die kleinen immer etwas schwer, aber bei uns ist das ja nicht anders, wenn irgendeine Veränderung passiert. Das mit den Sitzbänken ist eine gute Idee, aber der Vogel lernt auch, wieder recht passabel zu klettern und auf Stängchen und Schaukelchen zu sitzen. Allerdings solltest du ihn ab und zu genauer beobachten, da viele Vögel ihr krankes Füßchen schonen wollen und ihr ganzes Gewicht auf das gesunde Krällchen verlagern. Dort können dann Druckstellen entstehen, das muss aber nicht zwangsläufig sein. Schau einfach ab und zu mal nach den Füßchen von dem Welli, z.B. wenn er auf dem Käfig sitzt, dann kannst du von untendurch die Gitterstäbe lunsen und musst ihn nicht in die Hand nehmen.
          Ich wünsch dir viel Glück mit deinen Wellis

          La Perruche

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            #6
            Hallo und Herzlich Willkommen.
            Selbst hatte ich zum Glück noch keine gelähmten Vögel, habe aber hier einen link, wo du Informationen bekommst.
            Vielleicht kannst du deine Tierärztin damit besser auf die Beschwerden deines Wellis ansprechen.
            Hier ist dann noch etwas zum Umgang mit behinderten Vögeln : https://www.welli.net/behinderte-wellensittiche.html

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              #7
              Hallo zusammen!

              @La Perruche: Ganz lieben Dank, für Deinen Tipp mit den Druckstellen. Ja, Billie hat sein Gewicht auch fast ständig auf der gesunden Kralle. Ich werde sie von jetzt an ganz genau beobachten.

              @Maggie: Vielen, lieben Dank, auch Dir. Ich habe mir die Seiten mit den Links gerade angesehen. Sie scheinen wirklich sehr gut zu sein.
              Am Liebsten würde ich gleich mit der Krankengymnastik bei meinem Billie anfangen. Manchmal kriegt er die Zehen tatsächlich auseinander. Also, es scheint noch nicht alles verloren zu sein. Leider versucht er es nur sehr selten. Ich versuche ich ihn dazu zu bewegen.
              Habe ihn inzwischen wieder in die Stube geholt. Im Schlafzimmer hat er überhaupt nichts mehr gegessen. Auch lasse ich ihn wieder fliegen. Ich denke mir, dass in seinem Gehirn ja die Abläufe noch gespeichert sind. Und durch das Fliegen und ständige Landen kann er vielleicht irgendwann wieder darauf zurück greifen. Hoffe ich zumindest.

              Die Medizin von der Ärztin ist heute aufgebraucht und sein Zustand hat sich noch nicht verändert. Aber, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Noch nicht. Vielleicht hilft ihm ja die Krankengymnastik. Auf jeden Fall werde ich mit der Ärztin nach den Feiertagen mal darüber sprechen.


              Bis bald,

              Dornenvogel.

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                #8
                Hallo Doris,

                ich vermute mal, dass Dein Kleiner zwar eine sogenannte Nervenlähmung hat, aber der Grund wurde nicht festgestellt. Leider ist das in der Regel bei Hähnen meist ein Gonadentumor, eine vergrößerte Niere (Entzündung oder Tumor) kann ebenfalls ein Grund sein. Das ist eben das Problem wenn der TA nicht vk ist. Normalerweise hätte Dein Billie geröntgt werden müssen. Wie sieht seine Wachshaut aus, ist sie noch blau oder hat sie sich verfärbt wie bei einer Henne? Ist die Lähmung am linken Beinchen (das nennt sich übrigens Kusshandstellung)?

                VG Susanne

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                  #9
                  Hallo
                  Ich hab momentan 2 Vögelchen mit kleineren Handicaps an den Füßchen.
                  Bei Ramboline ist es ein Sehnenabriss, sodass zeitweise einfach mal an einer Kralle 3 von 4 Zehen nach vorne zeigen.
                  Sie klettert recht langsam, aber laufen und fliehen kann sie echt gut. In DIESEM Falle also nicht weiter schlimm.

                  Benny wurde der Teil einer Kralle amputiert, auch kein Problem.

                  Was aber auch schon war, bei meinem verstorbenen 8jährigen:
                  Er saß auf meinem Finger und konnte dann den Griff nicht mehr lösen.
                  Da ich damals ncoh keinen vk kannte, bin ich auch immer zu einer normalen gegangen und im Nachhinein versuche ich selber etwas zu rätseln. Ein Arzt kam mal mit der Vermutung Gicht an, die bei ihm im Alter von 6 schon leicht vorhanden war.
                  Also nehme ich an, kann sowas auch immer auf Gicht oder Athrose hindeuten, KANN !

                  VIELLEICHT lässt sich auch ein Schlaganfall nciht ausschließen!?
                  Das sind aber alles nur Vermutungen, und ich hoffe, dass dein kleiner Mann recht schnell wieder fit wird

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                    #10
                    Hallo Susanne!

                    Natürlich hat meine TÄ meinen Süßen auch auf einen Tumor untersucht. Ich habe nämlich meinen letzten Welli durch einen Tumor verloren, der zwischen den Beinen gesessen und meinen Tweety beim Laufen und Klettern sehr stark behindert hat. Sie hat nichts gefunden.

                    Ja, es ist der linke Fuß. Aber, die Kralle ist nicht rund geschlossen. Sie hängt einfach lang und kraftlos von seinem Körper herunter.
                    Seine Wachshaut ist noch blau. Also blau/lila.



                    Hallo Miss Kalashnikov!

                    Tut mir sehr leid, dass Deine Süßen auch Probleme mit den Krallen haben.

                    Deinem Benny wurde eine Kralle amputiert? Und er kommt gut damit zurecht? Wie ist denn das möglich? Ich denke, dass die Wellis zwei Krallen haben müssen, damit sie sich mal auf den einen und mal auf den anderen Fuß setzen können.

                    Sind Gicht und Arthrose nicht Krankheiten, die schleichend - also langsam verlaufen? Bei meinem Billie war das von jetzt auf gleich.
                    Und wären bei einem Schlaganfall nicht auch die Flügel betroffen? Fliegen kann er noch hervorragend.

                    Heute war ich wieder bei der TÄ und habe mir eine neue Spritze mit dem Medikament geben lassen, das ich ihm jetzt wieder eingeben will. Es heißt Metacam und wie ich gerade übers Internet und Google herausgefunden habe, soll das überhaupt nicht so gut sein. Im Gegenteil. In den USA soll es sogar verboten seiin, weil es die Nieren schädigen kann. Jetzt bin ich vollkommen irritiert und weiß nicht, ob ich ihm das Medi weiter geben soll.
                    Was würdet Ihr tun? Könnt Ihr mir weiter helfen? Heute hat er es schon bekommen. Aber, wenn es eine Alternative gäbe, würde ich gerne auf diese zurück greifen. Über Eure Antworten würde ich mich wirklich sehr freuen.


                    Für Euch und Eure Süßen erst einmal alles Gute und ein schönes Wochenende.

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                      #11
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                      Hallo Doris,

                      ist Dein Welli geröntgt worden. Nicht alle Tumore sind von außen sichtbar oder ertastbar.

                      Ja, es ist der linke Fuß. Aber, die Kralle ist nicht rund geschlossen. Sie hängt einfach lang und kraftlos von seinem Körper herunter.
                      Sowas deutet eher auf einen Bruch hin.

                      Sind Gicht und Arthrose nicht Krankheiten, die schleichend
                      Das ist richtig und weils bei Billie von eben auf jetzt kam, glaube ich da eher nicht an so ein Geschehen.

                      Dass Metcam nicht gerade gesund für Leber und Niere ist, ist bekannt, aber wenn Dein Kleiner Schmerzen hat solltest Du es ihm kurzzeitig nach Anweisung des Arztes geben.

                      VG Susanne

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