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    Nebenwirkungen Hormonspritze GnRH Welli-Hahn Hodentumor behandeln

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    Hallo, mein 6jähriger Welli-Hahn leidet an einem Lipom an der Brust und am Hoden. Wir hatten es über zwei Jahre gut im Griff mit Homöopathie. In letzter Zeit hatte er ein bisschen Probleme Kot abzusetzen (musste schwer pressen und den Popo immer stark schütteln) und seine Wachshaut hat sich von blau nach braun verfärbt. Er war wie immer munter, aktiv, gut gelaunt, hat viel gespielt, sich viel bewegt und mit seinen 2 Freunden (Henne und Hahn) geschmust.

    Ich hatte mir nach all den schlechten Erfahrungen mit vk Tierärzten geschworen nie mehr zu einem Tierarzt zu gehen, aber ich war der Meinung der Hodentumor müsste zu diesem Zeitpunkt ggf. schulmedizinisch therapiert werden. (Odysee: 1jährige Henne Leber verletzt und verstorben bei Vitaminspritze, 3-jährige Henne gestorben nach unauthorisiereer Blutabnahme, 7-jährigem Hahn ohne Betäubung Federn wegen Psittakose-Verdacht ausgerissen und an falscher Stelle entnommen, so dass Verletzung zu permanenter Federmissbildung Schwanz führte, 4-jähriger Hahn gestorben bei Röngten <- Dieser User liebt es öffentlich zu popeln..),

    Viele haben von positiven Effekten der Hormonspritze im forum berichtet. In der *** wurde er geröntgt, ein Hoden wäre dicker als der andere, er bekam eine GnRH-Spritze - die alle 3 Wochen erneuert werden soll-, ein Lebermittel und ein Vitaminsaft. Er soll nur noch Grassamen bekommen und jede Woche 2-3 g abnehmen. Ich habe die Silber- und Kolbenhirse reduziert, aber an Wildsamen festgehalten. Innerhalb von einer Woche hat er 6g abgenommen, wurde erschreckend ruhig, teils apathisch, seine Federbild hat sich total verändert (Tupfenmuster, Schwärze), mein wunderschöner blau-weißer Hahn bekam dazu braune Flecken im Gesicht, an den Flügeln und am Schwanzende.

    Dann ging es nach einer Woche los mit Herzrasen, offener Schnabelatmung, immer um 9.00 und 16.00 Uhr. Da er nicht transportfähig ist, bat ich in der *** um eine Fern-Einschätzung und Hilfe. Die Antwort kam knapp 5 Tage später. Das GnRH hätte keine Nebenwirkungen (bzw. nicht solche; obwohl es ja immunsupprimierend wirkt). Ich soll ihm Durchblutungsmittel geben, zur Abklärung und zur nächsten Hormonspritze kommen, was ich bei 32 Grad und 100km nicht tue.

    Ich versuche ihn zu stabilisieren mit den homöopathischen Mitteln für Tiere, die ich dank Fachliteratur und Erfahrungsschatz habe und mit denen ich in den letzten 20 Jahren meinen Wellis helfen konnte. Es ist erschreckend zu sehen, welche Panik er bei den Anfällen hat, wie schmal er geworden ist, wie seine Haut unter den Federn rot hervor scheint, er rote Flecken wie von einer Strahlendermatis hat - ich frage mich, ob die Röngtendosis zu hoch wahr oder und die Hormonspritze zu hoch dosiert wurde oder falsch appliziert. Die Lipome haben nicht an Volumen verloren, pressen und Popo schütteln sind unverändert.

    Jetzt verfärbt sich sein Schnabel zu weiß bei seinen Kreislaufentgleisungen, die mehr als 2x/Tg auftreten und ich fürchte uns bleibt nicht mehr viel gemeinsame Zeit.
    Die GnRH-Spritze hat meiner Meinung nach das Tumorgeschehen erst richtig befeuert und es waren m.E. zu viele Veränderungen auf einmal: Hormone, Diät, Silymarin, Gladiator Plus.​

    Statt Verbesserung seiner Kotabsatz-Symptome haben wir eine gravierende Verschlechterung seines Allgemeinzustandes. Ich fühle mich hilflos, schuldig, verärgert und tot traurig. Wäre ich doch bloss nicht in die Klinik gefahren.

    Seine Lebensqualität mit Lipom und Tumor war vor dem Tierarztbesuch riesig und jetzt muss er ständig Notfallmedikamente bekommen, spielt in den normalen Phasen ein bisschen, geht wenig essen und redet fast nur am Abend. Die anderen beiden sind ebenfalls verängstigt und mitgenommen, weil es ihrem Kumpel so schlecht geht.

    Ich habe gehofft, dass sich sein Hormonspiegel ohne weitere Spritze wieder einpendelt und die Nebenwirkungen aufhören.

    Hat jemand ähnliches erlebt und kann uns Tipps geben?


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    #2
    Hallo Winnie,
    es tut mir leid, das Du solche Sorgen um deinen Welli hast, aber ich denke nicht, das der Tierarzt Schuld ist. Dein Welli hat seit 2 Jahren Lipome und ein Hormonproblem - sowas geht nicht einfach weg und man kann es zwar verlangsamen, aber für gewöhnlich nicht heilen. Wenn ein Turmor anfängt auf die Kloake zu drücken, wird der Kotabsatz schwierig. Da hilft dann einfach gar nichts. Und je mehr Lipom/Tumorgeschehen da ist, umso weniger Platz ist da für Organe. Wellis sollten auch wenn nur langsam abnehmen. Das dein Hahn in einer Woche 6 Gramm verloren hat, zeigt das er entweder nicht genug frisst oder das Futter nicht mehr verwerten kann.
    Ich hatte jetzt schon einige Wellis mit Tumoren und bin da mittlerweile sehr abgeklärt. Wenn der jeweilige Welli abnimmt obwohl er gut frisst, der Kotabsatz nicht mehr funtkioniert und er mehr schlechte als gute Zeiten über den Tag hat (und das über mehrere Tage), dann lasse ich ihn einschläfern. Und ich habe auch schon einen Welli einschläfern lassen, der an sich gut zufrieden war. Aber der Tumor war riesig und er war spindeldürr, obwohl er gut gefressen hat. Er wäre vor meinen Augen verhungert.Man sollte Tiere gehen lassen, wenn es keine Lebensqualität mehr gibt.
    Und für mich klingt es, als wenn dein Welli genau diesen Punkt erreicht hat.

    Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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      #3
      Hallo,
      ​​​​​​so wie sich das liest hast du wohl keinen VK Tierarzt den du vertraust. Das ist wirklich schade. Die Nahrungsumstellung sehe ich problematisch. Wie viel wiegt er den jetzt?

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        #4
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        Hallo Winnie,

        so wie du den Zustand von deinem 6jährigen Welli-Hahn beschreibst, komme ich zu dem gleichen Entschluss wie Indy.
        Manchmal muss man es so akzeptieren wie es ist ,und das was man so liebt, einen letzten Freundschaftsdienst erweisen.
        Sicher können Tierärzte auch Fehler machen, aber irgendwann gibt es einfach keine richtige Behandlungsmethode mehr.
        Mache dich mal mit diesen Gedanken vertraut .Entscheiden musst du das ganz alleine,aber der Tierarzt wird dir auch sagen was er empfehlen würde.
        So war es bei mir immer, gerade wenn es um Tumore geht.

        Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

        Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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