Ich hatte mir nach all den schlechten Erfahrungen mit vk Tierärzten geschworen nie mehr zu einem Tierarzt zu gehen, aber ich war der Meinung der Hodentumor müsste zu diesem Zeitpunkt ggf. schulmedizinisch therapiert werden. (Odysee: 1jährige Henne Leber verletzt und verstorben bei Vitaminspritze, 3-jährige Henne gestorben nach unauthorisiereer Blutabnahme, 7-jährigem Hahn ohne Betäubung Federn wegen Psittakose-Verdacht ausgerissen und an falscher Stelle entnommen, so dass Verletzung zu permanenter Federmissbildung Schwanz führte, 4-jähriger Hahn gestorben bei Röngten <- Dieser User liebt es öffentlich zu popeln..),
Viele haben von positiven Effekten der Hormonspritze im forum berichtet. In der *** wurde er geröntgt, ein Hoden wäre dicker als der andere, er bekam eine GnRH-Spritze - die alle 3 Wochen erneuert werden soll-, ein Lebermittel und ein Vitaminsaft. Er soll nur noch Grassamen bekommen und jede Woche 2-3 g abnehmen. Ich habe die Silber- und Kolbenhirse reduziert, aber an Wildsamen festgehalten. Innerhalb von einer Woche hat er 6g abgenommen, wurde erschreckend ruhig, teils apathisch, seine Federbild hat sich total verändert (Tupfenmuster, Schwärze), mein wunderschöner blau-weißer Hahn bekam dazu braune Flecken im Gesicht, an den Flügeln und am Schwanzende.
Dann ging es nach einer Woche los mit Herzrasen, offener Schnabelatmung, immer um 9.00 und 16.00 Uhr. Da er nicht transportfähig ist, bat ich in der *** um eine Fern-Einschätzung und Hilfe. Die Antwort kam knapp 5 Tage später. Das GnRH hätte keine Nebenwirkungen (bzw. nicht solche; obwohl es ja immunsupprimierend wirkt). Ich soll ihm Durchblutungsmittel geben, zur Abklärung und zur nächsten Hormonspritze kommen, was ich bei 32 Grad und 100km nicht tue.
Ich versuche ihn zu stabilisieren mit den homöopathischen Mitteln für Tiere, die ich dank Fachliteratur und Erfahrungsschatz habe und mit denen ich in den letzten 20 Jahren meinen Wellis helfen konnte. Es ist erschreckend zu sehen, welche Panik er bei den Anfällen hat, wie schmal er geworden ist, wie seine Haut unter den Federn rot hervor scheint, er rote Flecken wie von einer Strahlendermatis hat - ich frage mich, ob die Röngtendosis zu hoch wahr oder und die Hormonspritze zu hoch dosiert wurde oder falsch appliziert. Die Lipome haben nicht an Volumen verloren, pressen und Popo schütteln sind unverändert.
Jetzt verfärbt sich sein Schnabel zu weiß bei seinen Kreislaufentgleisungen, die mehr als 2x/Tg auftreten und ich fürchte uns bleibt nicht mehr viel gemeinsame Zeit.
Die GnRH-Spritze hat meiner Meinung nach das Tumorgeschehen erst richtig befeuert und es waren m.E. zu viele Veränderungen auf einmal: Hormone, Diät, Silymarin, Gladiator Plus.
Statt Verbesserung seiner Kotabsatz-Symptome haben wir eine gravierende Verschlechterung seines Allgemeinzustandes. Ich fühle mich hilflos, schuldig, verärgert und tot traurig. Wäre ich doch bloss nicht in die Klinik gefahren.
Seine Lebensqualität mit Lipom und Tumor war vor dem Tierarztbesuch riesig und jetzt muss er ständig Notfallmedikamente bekommen, spielt in den normalen Phasen ein bisschen, geht wenig essen und redet fast nur am Abend. Die anderen beiden sind ebenfalls verängstigt und mitgenommen, weil es ihrem Kumpel so schlecht geht.
Ich habe gehofft, dass sich sein Hormonspiegel ohne weitere Spritze wieder einpendelt und die Nebenwirkungen aufhören.
Hat jemand ähnliches erlebt und kann uns Tipps geben?



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