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Welli knabbert immer wieder seine Wunde auf

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    Welli knabbert immer wieder seine Wunde auf

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    Leider kein erfreulicher 1. Beitrag, aber unser Zitruskopf hatte im April angeblich Milben. Jedenfalls war er nachts immer unruhig, hatte Durchfall und war ganz abgemagert. Neben Antibiotika und einem Wurmmittel, was ihn wieder etwas auf die beine brachte bekam er Dectomax. Nach der 1. Wiederholung fing er an sich im Nacken blutig zu hacken. Der TA meinte, er könne ihm nun nicht mehr helfen. Dann gab er uns noch ein Mittel für die Wunde. Daraufhin äzte es ihm fast 2 cm Haut auf dem Rücken weg. Armer Welli ! Nach 3-maligem TA-Wechsel bekam er ein Wundsalbe - Wedederm. Sie schlug auch sofort an. Ist eigentlich eine sehr gute Salbe, welche die feuchte Wundheilung fördert und Juckreiz unterbinden soll. Nach der Heilung fing er wieder an seine Federn im Nacken rauszurupfen bis es blutet. In unserer Not bastelten wir zwischendurch eine Halskrause. Mit ihr kommt er ganz gut zurecht, da sie nicht ganz so steif ist. Nach der Heilung versuchten wir es mit einer Welli-Dame, aber ohne Erfolg, sie interessierte ihn überhaupt nicht. Mittlerweile haben wir alles mögliche ausprobiert. Den Käfig mit Kieselerde (ist das gleiche wie Kieselgur) ausgestaubt, Rotlicht, V22-Tropfen gegen Federrupfen, Exzeme etc. zusätzlich Gabe von Vitamintropfen ausprobiert. Zur Beruhigung der Haut haben wir ihn auch schon gebadet, wie uns der Züchter empfohlen hatte und anschließend mit Rotlich getrocknet. Der TA meinte da wären wohl noch immer irgendwelche Milben, evt. unter der Haut, denn sonst würde er sich die Federn nicht ausreisen.
    Ansonsten geht es ihm gut, er spielt, frisst, trinkt, badet gern und schläft tagsüber viel, da er nachts keine Ruhe findet, trotz Dectomax.
    Was würdet Ihr mir raten? Mein Mann denkt schon ans einschläfern , aber wir lieben unseren Zitruskopf.

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    #2
    hm, ich habe ein ähnliches Problem wie du. Mein Vogel hatte eine Zinkvergiftung, die erfolgreich behandelt wurde, aber er ist auch immer noch an seinem Hals zu Gange, sprich, er knabbert ihn immer wieder auf.
    Nachts ist er auch oft unruhig.

    Ich werde nun versuchen, ihm mal eine weiche Moosgummikrause anzulegen, denn was anderes fällt mir nicht ein. Er wurde schon auseinander genommen mit Hautabstrich, Kotprobe, Kropfabstrich, röntgen und großem Blutbild. Was sagt denn euer neuer TA dazu? Ist der vogelkundig? Was ist Dectomax?
    Wedederm habe ich übrigens auch.

    Schätze, es kann wohl sein, dass die Vögel sich das Rupfen angewöhnen, und wenn es dann nicht richtig verheilt, juckt es vielleicht einfach immer weiter...
    hm. Es ist ein Elend.

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      #3
      Ja, es juckt und dann wird wieder gekratzt. Auf Moosgummi bin ich noch nicht gekommen, habe eine Aktenfolie genutzt und am Hals mit Klebeband ein Stück Elastikbinde angebracht. Aber mittlerweile knabbert er sich unten am Hals durch. Und will auch ganz oft gekrault werden, was wir natürlich gern tun.

      Ach ja: Dectomax ist ein Milbenmittel, was auf die Haut aufgetragen wird und dann einzieht.

      Gute Besserung!

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        #4
        hm, also so eine krause hatte ich auch mal, aber das war nicht so der Renner, weil mein Kahua sich die immer zur Seite gedreht und sich damit - trotz polsterung - gescheuert hat.

        Moosgummi ist auch nicht perfekt, aber ich dachte an ein Modell in dieser Art *** (ganz nach unten scrollen, dort ist ein Bild von einer Amazone mit einer schaumstoffkrause, an sowas dachte ich auch).

        ich würde ihm ja auch gerne mehr helfen, aber ich hab echt alles versucht.

        Zuletzt geändert von Forever; 26.07.2026, 05:45. Grund: orenfremder Link entfernt.

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          #5
          Hallo,

          Dectomax ist schon i.O. soll etwas besser verträglich sein als das übliche, meiner hat es gut vertragen.

          Ich denke auch, daß die Ursache eine andere sein muß, aus deinen Erzählungen lese ich raus, daß er alleine ist, und es mit der Vergesellschaftung nicht geklappt hat?
          Was Blueberry schon erwähnt hat, ist ganz wichtig, der TA muß vogelkundig sein:
          Hier noch eine Liste mit vk Tierärzten:

          Vogelkundiger Tierarzt: Liste

          Das ist jetzt mal das A und O, daß er gesund wird, muß ja nicht gleich was lebensbedrohliches sein.
          Es sieht wirklich sehr dünn aus, bitte warte nicht mehr hin.
          Sollte es wirklich nur am fehlenden Partner liegen:

          Hier sind noch Tipps zur Vergesellschaftung:

          nicht zu vergessen die obige Homepage, falls du sie noch nicht entdeckt hast:

          www.welli.net

          Wäre schön, wenn du uns auf dem Laufenden hältst.

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            #6
            Hallo Blueberry,

            diese Krause sieht nicht schlecht aus, mal etwas anderes. Nur besteht bei mir das Problem, dass die wunde bis zwischen die Flügelansätze geht und da gibt es wohl damit Probleme.

            Und danke an Judith. Die TA-Liste hatte ich mir schon angeschaut. Da gibte es nur xxx in xxx. Aber auf einer anderen Seite hatte ich mir mal die 3 Einträge angesehen und das war auch nicht so berauschend. Ich habe jetzt einfach den Nachfolger von xxx ausprobiert. Dort war auch immer unser Züchter gewesen. xxx hatte selbst Wellis gezüchtet. Aber der Nachfolger macht zwar einen guten Eindruck, aber ich weiß noch nicht so recht. Ob ich morgen wieder den TA wechsel und zu xxx gehe?
            Jedenfalls muss er wesentlich teurer sein und da wird nur von Milbenbehandlung gesprochen

            Liebe Grüße vom Zitruskopf

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              #7
              Auf diese Empfehlungsseite würde ich nicht allzu viel geben. da kann sich jeder eintragen und ich habe da auch schon eine Empfehlung für einen Arzt gelesen, der in meinen Augen alles andere als Ahnung hatte - konnte jedenfalls nicht mal das Geschlecht meiner Henne bestimmen

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                #8
                Hallo Zitruskopf,

                es tut mir sehr leid, dass Du solche Probleme mit Deinem armen Vogel hast. Die Krause ist furchtbar, sie muss unbedingt durch eine sinnvollere ersetzt werden. So, wie sie jetzt sitzt, drückt sie auf den Kropf und kann einen Stau verursachen. Das kann ganz, ganz üble Folgen haben bis hin zum Tod! Also ganz fix abmachen und durch einen korrekt am Hals sitzenden Kragen ersetzen. Eine Halskrause sollte bei einem Vogel niemals, wirklich niemals auf den Kropf drücken, das ist alleroberste Regel!

                Solch gravierende Probleme, wie Dein Vogel sie an den Tag legt, rühren meist von einem Organschaden her. Erst rupfen die Tiere, dann beginnen sie sich blutig zu beißen. Das ist ein Klassiker, ein trauriger Klassiker.

                Oft sind es Vergiftungen (Schwermetalle wie Zink), was Blueberry ja schon geschrieben hat. Oder es stecken schwere Leber- und Nierenschäden dahinter, auch andere Erkrankungen wie Diabetes können der Auslöser sein. Es ist sehr wichtig, dass Du zu einem fachkundigen Vogel-Tierarzt gehst, ich würde Dir gern einen bestimmten empfehlen, der in solchen Fällen einer der allerbesten Ansprechpartner ist. Zu ihm würde ich mit einem solchen Patienten auch fahren, obwohl das vier bis fünf Stunden Fahrt bedeuten würde und ich eigentlich einen sehr guten Arzt 20 Minuten zu Fuß entfernt habe. Bitte sage mir doch, wo Du wohnst, dann kann ich Dir gegebenenfalls die Adresse des Spezialisten per privater Nachricht mitteilen, falls es einigermaßen machbar ist, dorthin zu fahren.

                Viele liebe Grüße,
                Gaby

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                  #9
                  Wegen TA - ich wohne in Dresden. Werde heute anrufen ob der vk TA in der Klinik ist. Wenn ja, dann wechsel ich den TA, ansonsten weiss ich noch nicht.
                  Vielleicht hängt dies ja auch mit der Gabe eines Antibiotikas bei einem der TA zusammen. Er hat es nur so in den Schnabel geträufelt und nicht mit Kropfkanüle gegeben. Das er da irgendwie einen kleinen Schaden weghat. Meiner Freundin ihr Boby ist daran gestorben - war nur ein Jahr alt. Wir nehmen an, dass da etwas in die Lunge gekommen ist, denn er hat danach tagelang gewürgt.

                  Marion

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                    #10
                    Liebe Marion,

                    man kann nicht sagen, woran der arme Bobby gestorben ist. Es kann sein, dass eine andere Erkrankung vorhanden war und nicht die Art der Verabreichung des Medikaments zu seinem Tod geführt hat. Das ist alels ein schwieriges Thema, aber prinzipiell ist es wichtig, zu einem fachkundigen Tierarzt zu gehen. Auch wenn solche Ärzte nicht grundsätzlich alle Medikamente per Kropfkanüle verabreichen. "Intraschnabulös" (also oral) ist an sich die gängige Methode und ich habe bisher noch nie erlebt, dass sich ein Vogel verschluckt hat.

                    Wie dem auch sei, ich drücke Dir ganz doll die Daumen, dass Du schnellstmöglich einen Facharzt antriffst. Dein Patient tut mir sehr leid, er hat sicher schlimme Beschwerden. Meine private Nachricht hast Du vielleicht schon entdeckt. Zu dem Arzt, den ich weiter oben umschrieben habe, ist der Weg von Dresden aus leider extrem weit. Das ist wirklich schade, denn ich schätze, er könnte helfen. *seufz*

                    Viele liebe Grüße,
                    Gaby

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                      #11
                      Die Verabreichung eines Antibiotikums über den Schnabel ist an sich schon okay, das ist auch bei guten vogelkundlern gängig. Aber es gibt Erkrankungen, allen voran Pilze, bei denen ein Antibiotikum nicht wirkt oder sogar schaden kann.

                      Bei Bobby kann es sein, dass sein Würgen nicht von Bakterien kam, sondern von Trichomonaden z.B., das sind Parasiten in der Schleimhaut, gegen die ist ein Antibiotikum machtlos und der Vogel würgt munter weiter, bis er stirbt. Bei Würgen muss immer ein Abstrich gemacht und direkt unter dem Mikroskop untersucht werden, damit man die Ursache feststellen kann, sonst kann man im Schlimmsten Fall die Erkrankung noch verschlimmern.

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                        #12
                        So, wir waren heute beim TA, Bubi hat noch einmal ein Milbenmittel bekommen und ein hömöopathische Mittel (Traumeen). Der vk TA, den ich gefunden hatte ist leider erst am Montag wieder da. Aber sein Vertreter hat die Krause nochmal gerichtet, damit sie besser sitzt. Er meinte auch, dass sie besser ist, als seine Exemplare im Schrank. Sie wäre viel leichter und nicht so starr.
                        Vorhin hat Bubi an seiner Meolne geknabbert und jetzt schläft er wieder. War ziemlicher Stress für ihn. In der Hoffnung, dass es besser wird.

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                          #13
                          Liebe Marion,

                          diese vielen Milbenmittel sind hoffentlich nicht doch zu viel für ihn ... Ich bin da nach wie vor skeptisch. Traumeel ist auf alle Fälle schon mal gut. Hoffentlich hält der Kleine weiter durch und nagt nicht an der Wunde - was sicherlich durch die Halskrause ganz gut verhindert werden dürfte, aber trotzdem ...

                          Viele liebe Grüße,
                          Gaby

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                            #14
                            Hallo,

                            ich wollte mich noch mal melden, wir waren jetzt bei dem vkTA und er hat unseren Bubi in Narkose gelegt, Wunde gesäubert, alte Federn rausgezogen, Salbe drauf, Halskrause neu angelegt und ihm eine Antibiotika-Spritze verpasst. Das war ganz schön heftig für den Kleinen.
                            Am nächsten Tag konnte er mit dem einen Flügel nicht mehr richtig fliegen und blieb daraufhin den ganzen Tag im Käfig. Auch mussten wir nochmal zu einer Antiobiotika-Spritze zum vkTA. Jetzt müssen wir ihn selbst versorgen. Er bekommt noch 5 Tage je einen Tropfen Baytril 2,5% und seinen Wunde wird auch immer mit Leukase-N-Salbe eingecremt. Wenn es nicht besser wird oder Bubi nach der Heilung wieder da rumhackt, müßte die Stelle wohl zugenäht werden.
                            Aber ich hoffe, dass es jetzt wird. Seit gestern zwitschert und erzählt er wieder. Schläft aber auch noch sehr häufig. Fliegen geht immer noch nicht. Der vkTA meinte er hätte dort wohl sehr wenig Federn. Was mich wundert, da er vor dem TA-Besuch noch seine Rundflüge ohne Probleme absolviert hat. Sicherlich hat der vkTA ein paar zerfressene Federn entfernt. Jedenfalls Milben hat er keine mehr.

                            Grüße von Marion

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                              #15
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                              Hallo,

                              ich weiß nicht, ob das vergleichbar ist, aber ich habe einen Nymphie, der sich unterm Flügel rupft. Milben waren hier wohl nie vorhanden, sondern ursache ware vermutlich das fehlen eines Partners.
                              Die wunde wurde auch immer größer und es kamen natürlich bakterien rein, so dass sie sich entzündete, blutete, anfing zu eitern.
                              Ich habe AB geben müssen, gegen die bakterien. Das rupfen hatte sie sich aber angewöht, bzw war ja wohl eh psychisch, deswegen hat sie damit nicht aufgehört, wunde hat sich wieder entzündet etc.

                              Aber obwohl die wunde wie gesagt schon blutig war musste/konnte sie nie genäht werden. Auch ist dies wohl kein Grund zum einschläfern, jedenfalls wurde mir dazu von tierärztlicher seite noch nie geraten. Solange der Vogel nicht permanent starke schmerzen hat und noch recht munter ist kann man sich wohl auch nicht dafür entscheiden.

                              Von einer Halskrause wurde mir jahrelang abgeraten, bneim jetzigen sehr guten vk TA bin ich aber auch erst seit einem Jahr. Eine Halskrause wird mein Nymphie nicht bekommen könne, obwohl es wohl sehr förderlich für die Wundheilung ist, da dies den Vogel wohl sehr stark psychisch belastet und er in den ersten 24 h eine rundumbetreung braucht. Meine Süße ist leider herzkrank und der stress dafür einfach zu groß.
                              Hatte deiner die halskrause schon, als ihr ihm die Partnerin dazugesetzt habt?

                              Lieben Gruß, Erdbeere

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