Heute morgen aber saß er plötzlich ganz apathisch auf dem Käfigboden. Ich hab ihn hochgenommen und wollte ihn auf eine Stange setzen, aber er konnte sich gar nicht halten. Als er das gemerkt hat, hat er leider Panik bekommen und ist rumgeflattert.
Ich bin dann direkt zum Tierarzt gefahren, ein wirklich toller vogelkundiger Tierarzt. Der hat ihn auf dem Tisch rumlaufen lassen und da hatte er irgendwie eine schiefe Haltung und wirkte desorientiert und abwesend.
Der Tierarzt meinte, das sei ein Problem im Gehirn, wenns schlecht läuft, ein Tumor, vielleicht aber "nur" ein Krampfanfall o.ä. Er hat Schlafmittel bekommen, sollte zur Ruhe kommen und das Gehirn auch. Er ist stationär aufgenommen worden.
Vielleicht hat er sich bei seiner Flatteraktion auch noch gestoßen und das hat es noch schlimmer gemacht.
Ich soll mich morgen melden und hören, wie es ihm geht. Die meinten, wenn vorher was ist, werde ich angerufen. Dass ich noch nichts gehört hab, werte ich als gutes Zeichen.
Er ist ja in guten Händen, aber ich mach mir natürlich trotzdem Sorgen und hab auch seiner Partnerin versprochen, dass er wieder nach Hause kommt.
Hat jemand von euch sowas schon mal gehabt und kann mir dazu was sagen?


die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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