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Wellensittiche - zum Tode verurteilt?

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    Wellensittiche - zum Tode verurteilt?

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    Hallo liebe Welli-Halter,

    ich muss meinen Gedanken mal freien Lauf lassen... Seit ich 4 Jahre bin, wachse ich mit Wellensittichen auf. Mein erster, unwissend einzeln gehalten, wurde stolze 13 Jahre und starb ganz normal an Altersschwäche. Dann folgten später weitere... es wurden bis zu 6 Wellis. Diese hielt ich dann auch artgerecht. Und was passiert? Jedes mal ist etwas anderes... Als erstes ging mein Tilly, er wurde nur 3/4 Jahre. Ein Tumor... Dann ging Charly, er wurde auch nur 3/4 Jahre... Das war ein harter Leidensweg... Er hatte Megabakteriose und nahm immer mehr ab... Dann ging Nicky, sie war gerade mal 1 Jahr bei uns (sie war ca. 4 Jahre)... wieder ein Tumor... Dann, Ende letzten Jahrs lag plötzlich Yuki einfach tot da... Es wurde auch nur 4 Jahre... Und jetzt muss es natürlich weiter gehen... Meine Pauli leidet wahrscheinlich an Gicht...

    Sind Wellensittiche denn zum Tode verurteilt?
    Man fragt sich ja schon, wer ist wohl der nächste? Ich kann ehrlich gesagt kaum noch Freude finden... Es ist einfach nur noch traurig, wie Wellensittiche so überzüchtet werden und dann wirklich geboren um zu sterben sind... Es tut einfach weh zu sehen, wie (joa fast jedes Jahr) einer sterben muss... die ältesten Wellis sind nun 5 Jahre, Flips und Sunny. Diese beiden haben wir adoptiert, sie sind ursprünglich von einem Züchter... Unsere anderen (bis auf Mia, sie ist aus dem Tierheim und anscheinend von einem verstorbenen Züchter) aus der Zoohandlung... Man merkt, dass unsere Wellis vom Züchter viel kräftiger wirken, sie sind auch viel aktiver... Es macht wirklich einen Unterschied... Man sollte einfach keine Wellensittiche aus der Zoohandlung kaufen... Dann hören die auch irgendwann mal auf die so zu überzüchten... Aber andrerseits, wenn man diese Tierchen dann da so sitzen sieht... Die können ja auch nichts dafür... :-(

    Ich kann jetzt nur hoffen, dass meine Pauli doch kein Gicht hat (was ich jedoch nicht glaube, es deutet alles drauf hin)... Und dass sie noch ein langes, schönes Leben haben darf... Bis dann wieder der nächste kommt... Es ist verflucht...

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    #2
    Hier noch 2 Bilder zu meiner Pauli... Es fing mit dem Gefieder an... Es tat ihr weh beim putzen, oder wenn ein anderer sie berührte... ich denke, sie rupfte sich dann auch Federn aus (man sieht ja, dass sie seitlich etwas nackt ist...) Und nun fängt der Fuß an... Er ist geschwollen, blau-rötlich, unten etwas aufgeschürft und der Zeh ist total verdreht... :-(

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      #3
      Hallo Sera,
      mir ist noch kein Welli verstorben, aber ja, man hört immer wieder, dass die Lebenserwartung sinkt.

      Übrigens denke ich nicht, dass man zwischen Zoohandlungen und Züchtern unterscheiden kann, denn auch Zoohandlungen bekommen alle Tiere von Züchtern geliefert. Dort haben die Tiere zwar zusätzlichen Stress und Infektionsdruck, aber ich glaube nicht, dass sich das stark auf die Lebenserwartung auswirkt (erhöht nur die Wahrscheinlichkeit, dass sie in den ersten Wochen erkranken/sterben).
      Aber natürlich ist es aus Tierschutzgründen besser, wenn man nur bei guten Züchtern kauft, wo die Tiere gut gehalten und versorgt werden. Aber Überzüchtung lässt sich dadurch leider auch nicht verhindern.

      Aber ich finde es traurig, dass du dadurch keine Freude mehr an den Federbällchen findest. JEDES Lebewesen wird nur geboren, um irgendwann zu sterben, der Tod gehört einfach zum Leben dazu, wichtig ist nur, dass das Leben - egal ob kurz oder lang - ein möglichst schönes war.
      Als Zurückbleibende sollten wir immer glücklich und dankbar sein, dass wir an ihrem Leben teilhaben durften, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit.

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        #4
        Zitat von Elimi
        ...wichtig ist nur, dass das Leben - egal ob kurz oder lang - ein möglichst schönes war.
        Als Zurückbleibende sollten wir immer glücklich und dankbar sein, dass wir an ihrem Leben teilhaben durften, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit.
        Das sind wahre und aufbauende Worte... Danke...
        Ich habe gerade gesehen, dass Nicky sogar nur 5 Monate bei uns war... Und in der Zeit ist sie mir schon so sehr ans Herz gewachsen, es gibt so viele Bilder von ihr und uns... sie mochte es, wenn ich ihr eine Feder hingehalten habe, sie nehmen konnte, daran rumzupfte, runterschmiss und ich sie ihr wieder aufhob und gab... manchmal konnte sie es gar nicht erwarten bis ich endlich wieder die Feder hochholte, da riss sie mir voll gierig die Feder aus der Hand :-) Das sind wirklich sehr schöne Erinnerungen...

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          #5
          Hallo Sera,

          diese Gedanken kenne ich nur zu gut. Auch ich mache sie mir momentan wieder weil ich vor einigen Wochen meine kleine Chilly auch ziehen lassen musste. Sie musste wegen eines Leberschadens, der letztes Jahr festgestellt wurde und der sich sehr verschlimmert hat, eingeschläfert werden. Sieben Jahre ist sie alt geworden, eigentlich auch noch kein Alter für einen Welli. Ich hab zuvor auch schon Wellis an Tumore verloren, meine beiden ersten wurden beiden nur dreieinhalb Jahre alt. Cookie starb an einem Lebertumor, Coco an einem Tumor der auf den Darm drückte. Hier habe ich jetzt noch 5 Wellis sitzen: Okar hat einen Hodentumor (der aber Gott sei Dank gut behandelbar ist und jetzt verschwunden zu sein scheint). Großi hat Megas und schwammartiges Gewebe im Kopf und am Darm, wo man nicht sagen kann was es ist. Sie haben letztes Jahr versucht das aus dem Kopf herauszuoperieren weil er dort auch eine Zyste in Verbindung mit dem Gewebe hat, die immer wieder kommt. Es ist aber leider inoperabel. Lilly hat auch einen Leberschaden. Und meine kleine Chillymaus die ja eingeschläfert werden musste hatte außer dem Leberschaden noch Megas und poliostische Hyperostose, eine Stoffwechselkrankheit.

          Ich denke dass die Wellis einfach total überzüchtet sind...ich selber nehme auch nur noch Vermittlungswellis auf, ich kaufe weder Wellis in der Zoohandlung noch vom Züchter, weil hier in der umgebung was Züchter anbelangt scheinbar nur schwarze Schafe leben. Der Züchter z.B. wo ich meinen Cookie damals herhatte hatte Massen an Wellis, die er in einem kleinen, dreckigen Kabuff versauern ließ, wo der Vogeldreck, Sand und Staub quasi bis zu den Fußknöcheln stand und er unumwunden zugab dass es ihm nur ums Geld verdienen geht...Bei anderen Züchtern waren die Wellis in engen Käfigen zusammengepfercht, etc...

          Als ich mit Emilio vor ein paar Jahren zum Eingangscheck in die Klinik fuhr sagte mein Doc etwas was ich nie vergessen werde. Emilio war damals 3 Jahre alt und kam aus zweiter Hand zu mir. Da sagte der Doc:" Wollen wir ihn röntgen um uns einen Überblick über die inneren Organe zu verschaffen? Ich garantiere Ihnen bei einem 3 Jahre alten Welli finde ich mit Sicherheit was. Drei Jahre ist heutzutage das Durchschnittsalter für einen Welli, älter werden sie leider selten aufgrund der Überzüchtung." Sie haben dann auch was bei ihm gefunden, aber Gott sei Dank nur Kleinigkeiten und er erfreut sich bis heute bester Gesundheit. Mittlerweile ist er 7 Jahre alt. Als ich jetzt Chilly einschläfern lassen musste hab ich mit ihm darüber gesprochen dass Chilly jetzt schon mein zweiter Weilli ist, der an einer Lebergeschichte verstorben ist und er sagte mir dass sie das auch ganz oft als Todesurache bei Sektionen sehen.

          Ich glaube wirklich es ist einfach so dass sie total überzüchtet sind. Ich versuche meine Wellis wirklich so artgerecht wie möglich zu halten, sie haben 24h Freiflug, einen großen Käfig und gestalte die Ernährung sehr natürlich und flexibel. Ernährungstechnisch gehe ich auf jeden Welli ein weil ich ein Dickerchen im Schwarm habe das abnehmen muss (das auch den Leberschaden hat), aber andererseits auch Wellis mit Megas oder sehr schlanke Wellis im Schwarm habe die nicht abnehmen dürfen. Aber egal wie viel man macht habe ich das Gefühl, früher oder später sterben sie an einem Tumor oder Leberschaden...

          Letztes Jahr saß ich alle 14 Tage beim Tierarzt, und immer nur wegen solcher Geschichten. Megas, Großis schlimme Entzündung im Kopf aufgrund des gefundenen schwammartigen Gewebes im Kopf in Verbindung mit einer Zyste, die sich dort letztes Jahr bildete, Oskars Hodentumor, Chillys Leberschaden mit daraus resultierendem Lungenödem, Lillys Leberschaden wurde bei ihrer Eingangsuntersuchung letztes Jahr festgestellt, anfangs hatte sie auch ein Lungenödem weil sie einfach ihre Organe so verfettet waren dass sie nicht mehr genug Platz zum arbeiten hatten (Falsche Ernährung durch meine Vorgängerin, die auch Megas im Schwarm hat)

          Ich finde es ist einfach nur frustrierend. Letztes Jahr hab ich über 1500 Euro nur beim Tierarzt gelassen wegen dieser Dinge und für die Wellis war es auch nicht schön. Ständig musste wer gefangen werden und zum Doc, ständig brauchte jemand schnabulös Medikamente...

          Ich verstehe Deine Gedanken nur zu gut...

          LG
          Ramona

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            #6
            Aber andererseits kann ich auch sagen dass meine Wellis alle sieben Jahre alt sind. Ausser Isis, die ist sechs. Also scheinen meine Süßen das Durschnittsalter meines Docs weit überschritten zu haben und es geht ihnen wieder gut. Großis Zyste am Kopf ist zwar noch da aber sie stört ihn nicht groß. Es ist auch nichts mehr entzündet bei ihm im Kopf und die Megas sind auch im Griff. Oskars Hodentumor scheint wieder weg zu sein Dank Behandlung. Die schlimmen Tierarztzeiten scheinen vorbei zu sein. Ich hoffe jetzt können sie erstmal das Leben genießen und einfach nur Wellis sein... Vielleicht ist das ja ein kleiner Hoffnungschimmer für dich, dass sie durchaus noch älter werden können und es auch tatsächlich ausnahmsweise mal einen Tumor gibt der sich gut behandeln lässt.

            LG
            Ramona

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              #7
              Hallo Ramona,

              das hat mich jetzt schon wieder fast zu Tränen gerührt... Ich kann da wirklich mitempfinden... Wenn man nur noch zum Tierarzt raßt und sich ständig Gedanken macht... Man kann dann ja auch nicht mehr schlafen... Man fragt sich dann auch selber, ob man was falsch gemacht hat... Ob man vielleicht hätte lieber das oder das machen sollen... Ich weiß auch noch, wie wir Nächte lang nicht geschlafen haben... Ein mal war mein Freund bei Charly, ein mal ich... Er war in einem Krankenkäfig, haben den Boden ausgepolstert, da saß er... Haben noch eine Wärmelampe aufgestellt, ihm Wasser und Essen auf den Boden gestellt... Immer in der Angst, ihm geht es schlechter oder, dass er gehen muss... Zum Glück konnten wir ihn dann noch einschläfern lassen... Da weiß man wenigstens, dass sie ganz friedlich einschlafen... Bei meinem Tilly hat damals der Tierarzt angerufen und gefragt, ob er ihn erlösen kann, weil er so starke Schmerzen hatte... Das war auch hart, konnte mich nicht mal verabschieden... Mein herzliches Beileid noch zu deiner Chilly...

              Zitat von Monsti
              " Wollen wir ihn röntgen um uns einen Überblick über die inneren Organe zu verschaffen? Ich garantiere Ihnen bei einem 3 Jahre alten Welli finde ich mit Sicherheit was. Drei Jahre ist heutzutage das Durchschnittsalter für einen Welli, älter werden sie leider selten aufgrund der Überzüchtung."
              So kommts mir wirklich vor... die sind jetzt alle so um die 3 / 4 Jahre gewesen, als sie sterben mussten... Das krasse ist auch, wenn ich dann beim Tierarzt bin heißt es immer (egal was sie haben), "ja, das tritt bei den Wellensittichen sehr gerne auf"...

              Wir müssen Pauli jetzt auch wieder jeden Tag fangen und ihr die Medis eintröfeln... Letztes mal hatte sie immer so angst und geschrien, wo wir sie fangen wollten und ich hatte das Gefühl, dass sie uns gar nicht mehr mag... Erst letzte Woche kam sie wieder zu mir her, ich hab sie mit einer Feder gestreichelt und sie hat dann auch damit gespielt... Und jetzt verliere ich diese Bindung schon wieder... Die verstehen ja auch nicht, dass man ihnen ja nix böses will... Wobei, letztes mal als ich sie fangen musste hatte sie mich gebissen und ich hab sie nur angeschaut und ihr verzweifelt gesagt, dass ich das doch auch nicht will und ich ihr doch nur helfen will. Da hat sie los gelassen, mich angeschaut und sich die Medizin geben lassen... Vielleicht verstehen sie es manchmal ja doch...

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                #8
                Zitat von Monsti
                Ich garantiere Ihnen bei einem 3 Jahre alten Welli finde ich mit Sicherheit was.
                Naja, man kann auch garantiert bei jedem 20-jährigen Menschen was finden. Jedes "gesunde" Lebewesen ist einfach noch nicht gründlich genug untersucht worden.
                Die Frage ist nur, ob jedes Problem behandlungsbedürftig ist, oder ob die ganzen Untersuchungen, Medikamente usw. nicht teilweise mehr schaden als nutzen.

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                  #9
                  Ich hab 3 Wellis in einem Jahr durch Tumore verloren, sie waren um die 5 Jahre alt
                  Ja sie sind überzüchtet, aber 3 als Durchschnittsalter halte ich dennoch für zu gering.
                  Ich denke eher so 5 - 6
                  Also 3 meiner Wellis sind jetzt so um die 5,5 Jahre alt.
                  Eine Henne ist 3 und die beiden anderen werden demnächst 1 Jahr alt.

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                    #10
                    Hallo Sera,

                    danke für deine Gedanken, ich hatte nämlich schon ähnliche. Zum Glück noch nicht, weil es mich betroffen hat.

                    Ich bin jetzt 40 und hatte in der Kindheit immer Wellis. Also so 70er, 80er, frühe 90er Jahre. Die hatten wir sehr lang, und wir waren glaube ich 2-3x beim Tierarzt, soweit ich mich jetzt erinnere. Einmal wegen einem Ei, und einmal weil der Schnabel was hatte. Also keine "Krankheiten". Die Bedingungen waren schlechter als jetzt, man wusste es nicht besser, es gab noch kein Internet und Co - kleiner Käfig, Plastikstangen, schlechte Näpfe, was weiß ich. Aber den Wellis gings gut und sie wurden alt.

                    Jetzt habe ich nach langer Zeit wieder welche, und war ganz erstaunt, nachdem ich mich hier angemeldet habe, was es jetzt alles für Krankheiten gibt. Ich war schon relativ panisch anfangs, habe alles kontrolliert, und wenn sie sich mal aufplustern mache ich mir schon Gedanken. Wir haben sie erst 3 Wochen, und ich bin echt unsicher momentan, vor allem, je mehr ich lese.

                    Also offenbar hat sich, im Vergleich zu vor so 30 Jahren, wirklich einiges verändert?

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                      #11
                      Hallo Lysira,

                      meine Eltern und auch mein Opa hatten immer Wellis, Nymphis, Kanarien oder Singsittiche. Da war auch nie was... Mal Krallen schneiden oder so... Das war ja bei meinem Billy (Anfang/Mitte 90er) genau das selbe. Der hatte nie was... Glaub musste insg. vielleicht 5 mal zum Krallen schneiden, das wars... Und wir hatten Billy auch von einer Zoohandlung... Erst nach ihm hat das mit den "Welli-Krankheiten" angefangen... Meine Eltern kennen sowas auch nicht... Da hat sich jetzt in den letzten Jahren wirklich einiges getan... Aber du darfst dir da jetzt nicht zu viele Gedanken machen... Eine Freundin von mir hat auch 2 Wellis, die sind glaub 5 Jahre, und denen geht es prima. Die sind auch aus der Zoohandlung. Es kann gut sein, dass deine auch gar nichts haben werden, aber es stimmt schon, heutzutage sind die Vögel einfach viel anfälliger... gerade die Wellis... Klar... die mag jeder, sie sind bunt, singen, lernen sprechen, kosten nicht viel, sind pflegeleicht... Im Prinzip das perfekte Haustier... Ich hab mir jetzt wirklich auch viele Gedanken gemacht und ich glaube es ist das beste, einfach die Zeit zu genießen, solange sie da sind. Du weißt ja, dass sie es bei dir gut haben und ein schönes Leben haben werden (wenn auch vielleicht kein langes)... Aber so kann es auch mit anderen Tieren kommen... Unser Hund war z.B. total verkrebst... Der wurde glaub echt um die 5 oder 6 mal operiert... Viele Medikamente... Dann kam noch eine Augenkrankheit hinzu und Knieprobleme... Sie musste deshalb auch 2 mal operiert werden... Aber sie wurde 13 Jahre alt (sie starb dann wegen den vielen Medikamenten, das haben die Organe dann irgendwann einfach nicht mehr gepackt)...

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                        #12
                        Zitat von Vampire G
                        Ja sie sind überzüchtet, aber 3 als Durchschnittsalter halte ich dennoch für zu gering.
                        Das denke ich auch. Mein Tierarzt hat zwar auch gesagt, dass die Tumoranfälligkeit aufgrund der Überzüchtung zugenommen hätte, aber dass die allgemeine Lebenserwartung von Wellensittichen offiziell nach unten korrigiert worden wäre, dafür habe ich bisher nicht eine einzige Quelle gefunden. Die Fachliteratur und auch Tierschutzverbände wie respektiere gehen immer noch von einer Lebenserwartung zwischen 8 bis 15 Jahren aus. Das hängt wohl auch damit zusammen, ob es sich um einen Standardwellensittich handelt oder einen Hansibubi.

                        LG

                        sweet4

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                          #13
                          Hallo Sera,
                          also ich bin der Meinung das Wellensittiche überzüchtet und Krebsanfällig sind.Das habe ich auch schon ein paar mal vom Tierarzt gehört.Einer meinte das Durchschnittsalter liegt bei 6 Jahren und heute sagte mir meine VKTÄ die meisten Vögel werden nur noch 4 Jahre alt.Wir hatten als Kinder schon Wellis zu Hause und die hatten teilweise auch Tumore.Meine Giny wurde auch nur 4 Jahre, sie hatte einen Nierentumor.Die Wellis aus der Zoohandllung wurden im Durchschnitt 8 Jahre bei mir und die waren von Anfang an Gesund.Die Vögel vom Züchter waren von Anfang an Krank ,immer Atemwegsinfektionen.
                          Auch die Sache mit der Leberverfettung,da bin ich der Meinung ,das man nie den Freiflug gewähren kann den sie auch in der Natur hätten.Denn ich glaube das ist eine Krankheit die nur Hausvögel haben.

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                            #14
                            Zitat von sweet4
                            aber dass die allgemeine Lebenserwartung von Wellensittichen offiziell nach unten korrigiert worden wäre, dafür habe ich bisher nicht eine einzige Quelle gefunden.
                            Offiziell war das auch nicht, er sagte das wären so die Erfahrungen die sie in der Klinik machen mussten. Das hat echt ganz schön reingehauen damals... Ich möchte auch lieber an höhere Zahlen glauben, die Zahlen die er genannt hat ziehen ganz schon runter... Ich bin einfach nur froh dass meine jetzigen Schatzis jetzt schon älter sind und bisher den organischen Geschichten, Tumoren und Co ganz gut ein Schnippchen schlagen. Bis auf Chilly eben

                            LG
                            Ramona

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                            •   Werbung nur für Gäste


                              #15
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                              Zitat von Elimi
                              Naja, man kann auch garantiert bei jedem 20-jährigen Menschen was finden. Jedes "gesunde" Lebewesen ist einfach noch nicht gründlich genug untersucht worden.
                              Die Frage ist nur, ob jedes Problem behandlungsbedürftig ist, oder ob die ganzen Untersuchungen, Medikamente usw. nicht teilweise mehr schaden als nutzen.
                              Das stimmt, da hast du schon recht. Aber ich finde es schon wichtig wenn Vögel neu einziehen auch einmal zu gucken was die inneren Organe machen denn wenn da was ernstes vorliegt kann man evtl. unterstützend helfen. Bei Lilly z.B. wurde so ihre Fettleber und ihr Lungenödem entdeckt. Das verschwand Gott sei Dank von selbst weil sie bei mir anderes Futter bekam als bei meiner Vorgängerin und abnahm. Aber so weiss ich jetzt dass sie Leberprobleme hat und kann mit Silymarin und Alamin unterstützen. Wenn jetzt nur Kleinigkeiten festgestellt werden, wie z.B. bei Emilio (ganz leicht vergrößerte Leber und Nieren), da wird dann auch nichts gemacht weil alles noch im Rahmen ist. Die Leberschutztherapie bekommen sie ja eh alle weil das über das Trinkwasser und Futter geht und Lilly das haben muss. Die schadet ihnen aber nicht sondern hilft ihnen. Ich denke letzendlich muss man immer die Vorteile und Nachteile abwägen und dann sehen wie man am besten fährt.

                              LG
                              Ramona

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