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Wurmbefall beim Wellensittich-Wurmkur-Darmverschluss

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    Wurmbefall beim Wellensittich-Wurmkur-Darmverschluss

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    hallo zusammen,

    dienstag wurde bei einem meiner wellis wurmbefall festgestellt. die eingabe der wurmkur führte nach 3 tagen leider zum tod meines wellis, da die sterbenden würmer wohl zum darmverschluß führten.
    Tweety möge in frieden ruhen

    nun habe ich noch 39 weiter wellis in der voliere. bisher zeigt keiner auffälligers verhalten und ich habe smstag die ganze bande eingefangen und mit dectomax behandelt, da im internet stand, das mittel würde auch die würmer abtöten. übers trinkwasser war mir das zu ungewiss, ob jeder auch davon trinkt.

    die meinungen zu der wirkung scheinen aber auseinander zu gehen und ein vogelkundiger tierarzt rät mir zu flubenol.

    wer hat damit schon erfahrung ? mal lese ich übers futter, dann lese ich was von paste. muß ich alle einfangen und wiegen ?*schluck*
    wäre für erfahrungsberichte dankbar.

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    #2
    Hi,
    ich hatte auch schon Wurmbefall im Bestand, bei uns wurde das mit wunderbaren Ergebnissen mit Concurath über das Wasser behandelt. In der richtigen Verdünnung darf man es sogar in Badehäuschen und im Wasserspender anbieten, dann kann man schon davon ausgehen dass jeder mal nen Schluck nimmt wenn man das Frischfutter weglässt. Das Mittel hat auch den Vorteil dass man es nur zwei Mal geben muss, das zweite Mal nach 10 (oder waren es 14?) Tagen. Allerdings muss man viel putzen in der Zeit, das hat mich fast wahnsinnig gemacht...
    Ich drücke die Daumen dass du das in den Griff bekommst.

    Das mit Tweety tut mir übrigens sehr Leid Wie traurig

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      #3
      Nabend

      also wir hatten vor einem Jahr mal Würmer - aber zum Glück haben/hatten wir nur ZWEI Wellis. (die TA sagte allerdings direkt: Kotprobe auch vom 2. ranschaffen nachdem der erste diagnostiziert war ... und der hatte es natürlich dann sofort auch, war allerdings noch symptomfrei)

      habe damals lange mit der vogelkundigen TA über das Thema gesprochen, da mich eine gewisse Angst vor Entwurmungsmitteln durch aufmerksames Forenlesen beschlichen hatte.

      wir haben dann auf Rat der TA stark verdünntes (ich weiss die Dosierung nichtmehr, aber wenige ml auf einen ganzen Eimer voll Wasser) Panacur als Trinkwasser geben. Zweimal einige Tage lang mit einer Pause von 14 Tagen (4 Wochen?) dazwischen. Danach waren - zum GLück *seufz* - bei beiden die Kotproben wurmfrei und die spätere Kontrollprobe auch.

      Die TA meinte damals: manchmal lässt sich der WUrmbefall mit so einer verdünnten Lösung noch gut in den Griff kriegen. Das sei dann relativ unbedenklich selbst daheim zu machen. Man müsse nur intensivst auf Verdauungsbeschwerden achten, eben wegen eines möglichen Darmverschlusses.
      Sollte das Zeug so verdünnt aber NICHT anschlagen, dann müsste man "intraschnabulös" geben und DANN würde sie sehr sehr sehr empfehlen, die Sittiche einige Tage lang zu ihr zu geben, da das Überdosierungsrisiko bei "Laien" einfach zu riesig sei und man auch sehr genau beobachten müsse, wie die Pieper reagieren. In der TA Praxis vor Ort sei das dann deutlich ungefährlicher.

      Ich hatte dann noch gefragt, ob wir wirklich einen Rieseneimer ansetzen müssen, nur um dann irgendwie 5 Tage daraus den Wassernapf zu befüllen, aber die TA meinte, das sei einfach die harmloseste Methode, weil man dann die Verdünnungsmischung am besten und risikolosesten hinkriegt. Lieber weg mit den Resten des Eimervoll Medikament, als kleine Portionen ansetzen und versehentlich zu stark dosiert...

      Bei uns haben beide Pieper das ganze zum Glück gut vertragen!
      Sprich doch mal mit deinem TA über ne Gabe per Trinkwasser.

      Drücke dir die Daumen dass es klappt
      Alex

      ps: ich hatte damals übrigens sogar mehrfach gelesen, dass manche Sittichhalter mit großen Schwärmen in Außenvolieren (wurmgefahr wohl größer) einmal im Jahr VORSORGLICH übers Trinkwasser entwurmen... ob ich das allerdings so machen würd... keine Ahnung...

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        #4
        Hallo, Petrus,

        ich hatte seinerzeit - siehe hier:



        mit Flubinol (per Schnabelgabe), entweder via VK oder durch uns, behandelt. Mit sehr gutem Erfolg. Würmer waren weg und sind seit dato nie mehr aufgetaucht. Allerdings Schnabelgabe. Und das Medikament war selbstredend angesetzt vom VK-TA. Panacur würde ich nie geben - bzw. mir auch nicht vom Arzt geben lassen.

        Eine prophylaktische Wurmkur 1x jährlich (siehe Alex-Beitrag) würde ich natürlich auch nie machen - das wäre ja so, wenn ich mir einmal im Jahr eine Chemiekeule über einen längeren Zeitraum reinpfeifen würde, ohne krank zu sein. Darin sehe ich keinen Sinn - und schätze eine solche Gabe eher kontraproduktiv ein, da das Immunsystem über Gebühr grundlos beansprucht wird.

        Die Putzerei ging mir auch auf den Nerv. Aber das muss bei Spulwürmern unbedingt sein - noch mehr als die übliche Hygiene.

        Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir den gleichen VK-Doc? Also, kann Dich nur ermuntern - meine vier haben es bestens weggesteckt. Und ich vertraue ihm.

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          #5
          jepp, deine Bedenken zur prophylaktischen Gabe hätte ich eben auch. wie gesagt: ich las, dass es einige machen.

          bei panakur habe ich dann der TA vertraut, da sie wirklich allseits (auch hier im Forum) bekannte Vogelspezialistin ist, und ich so derart ausführlich nachgehakt hatte und sie mich beruhigt hat. Aber wenn es was harmloseres gibt, würde ich jederzeit nachhaltig bei ihr danach fragen, falls wir es mal wieder brauchen sollten. werde mir also Flubinol gleich mal merken

          grüßes
          ALex

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            #6
            ja leider hatte der doc urlaub. die notfallwahl war auch vogelkundig. das panacur son teufelszeug ist, habe ich später auch gelesen.
            ich habe für 2 weitere tage die fertige dosis mitbekommen und brauchte es nur noch eingeben.
            die kleine quasselbacke war am nächsten tag total munter und wollte aus einer einzelhaft wieder zu den anderen. am 3.tag konnte er sich nicht mehr auf der stange halten. ich kam von der arbeit und war geschockt, wie schlecht es ihm ging. da kam jede hilfe zu spät.
            den möglichen darmverschluß durch die toten würmer hatte man erwähnt.
            habe seit 9 jahren die gartenvoliere und zu wurmbefall ist es bisher noch nie gekommen. habe auch noch nie vorsorglich entwurmt.
            mache ich auch bei meinen hunden nie. wenn ich keinen verdacht auf würmer habe, gebe ich freiwillig auch kein gift.
            Concurat L fürs trinkwasser habe ich noch da. befürchte halt nur, daß nicht alle davon trinken, wo wellis doch 3 wochen locker ohne wasser auskommen können.
            flubenol pulver übers futter wäre da wohl sicherer.

            hach ja, alles nicht einfach.

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              #7
              Schxxx, das tut mir leid um Deine Tweety.

              Passiert auch immer am Wochenende oder wenn keine/r da ist und und und ...

              Wünsch Dir viel Glück und Kraft für Deine Entscheidung der Behandlungswahl. Mit diesen Mistviechern ist ja wirklich nicht zu spaßen!

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                #8
                Mir tut es auch sehr leid, wegen deiner Tweety. Die arme Maus

                Wie bekommen die wellis denn Würmer?
                Ich kenne das nur, das Tiere welche kriegen, wenn sie rohes Fleisch essen. Aber Wellis essen doch nur Körner

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                  #9
                  Hi Girly,

                  das ist eine andere Art von Würmern als die, die in rohem Fleisch wohnen. Spulwürmer beispielsweise haben meine Wellis von der Wiese bekommen, weil ich ihnen Kräuter mitgebracht habe. Infizierte Vögel koten auf die Gräser und auch beim Waschen bekommt man teilweise nicht alle Eier ab, insbesondere weil man die auch nicht sehen kann. So kann man sich ganz schnell mal Würmer bei seinen Vögeln einfangen.

                  LG

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                    #10
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                    Zitat von twixx_87
                    Hi Girly,

                    das ist eine andere Art von Würmern als die, die in rohem Fleisch wohnen. Spulwürmer beispielsweise haben meine Wellis von der Wiese bekommen, weil ich ihnen Kräuter mitgebracht habe. Infizierte Vögel koten auf die Gräser und auch beim Waschen bekommt man teilweise nicht alle Eier ab, insbesondere weil man die auch nicht sehen kann. So kann man sich ganz schnell mal Würmer bei seinen Vögeln einfangen.

                    LG
                    Oje, das hat mir jetzt Angst gemacht. Wenn ich Äste vom Wald mitnehme, für Sitzstangen oder Spielplatz bauen, könnten diese Wurmeier dort auch drauf sein? Und ich wollte auch wieder Vogelmiere pflanzen. Nicht das die in der Erde sind und meine Süßen sich infiziere können.

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