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Milbenbefall am Schnabel

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    Milbenbefall am Schnabel

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    hallo alle zusammen,

    peppie, unser "baby" (ca. 6 monate alt) scheint sich mit milbenbefall am schnabel herumzuärgern. bei allen meinen vorherigen wellis gabs das nie und willi (ca. 2 jahre) hat auch nix derartiges (beide bewohnen einen vogelbauer). jetzt meine frage. ich habe im net gefunden, dass bei leichtem befall 2x öl (ich nehm natives olivenöl) auf schnabel und nasenhaut helfen kann. peppie hat sich mittlerweile (seit 3 tagen) mit der behandlung abgefunden und hält leidlich still. nur hab ich heut gesehen, dass er um die augen und auch rechts und links ein bisschen "gerötet" aussieht. kanns am öl liegen? eine freundin (die ne ganze voliere voll hat ) meint, es könne nicht schaden und ich soll mal schauen, wie die sache nach einer woche aussieht. was meint ihr? ich bin jetzt ein bisschen unsicher. ansonsten ist der kleine aber recht fidel.

    liebe grüße von andrea.

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    #2
    Hi,

    also das täglich einfangen und auch noch mit öl bepinseln ist für den kleinen massig Stress!

    Zudem tötet öl im ersten Moment die Milben ab, jedoch nicht die Milbeneier!

    Geh doch bitte zum vogelkundigen Tierarzt und lass all deine Wellis mit der Spot On Methode behandeln. Wenn einer das hat , haben 99% der anderen es auch.
    Spot On heisst; der VK TA gibt einen Tropfen Ivomec oder Stronghold in den Nacken, nach 10 Tagen muss eventuell nachbehandelt werden. Das wars!

    Zudem bitte ALLES an Spielzeug und Ästen waschen und im Backofen auf 100 grad 10 min backen.(ausser Plastik *gg*)
    Dann kannst du sicher sein das alles hinüber ist.

    Hab das heute auch machen müssen, weil meine auch Grabmilben haben.

    Woher sie das haben können?

    1. hat der kleine es schon aus dem Nistkasten mitbekommen und durch den Umzugsstress ist es ausgelöst worden

    2. du hast neues Spielzeug hingehängt ohne es vorher zu waschen und zu backen


    Bei mir trifft beides nicht zu, da ich vermute meine Neuzugänge haben es mitgebracht und erst jetzt nach 1 Monat erfreuen sich die blöden Viecher (Milben) an meinen Wellis.

    Aber nimmer lang *gg*

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      #3
      Meine Wellis hatten damals auch Milben, der TA streichte mit einen Medikament um den Schnabel, seit dem keine Probleme mehr. Öl erinnert mich an an Zecken bei Hunden, was damals DAS Mittel war, aber em Ende kam raus, daß die Zecken dann erst recht Speichel absonderten. Ok, vergleichen kann man das jetzt evtl. nicht. Hab damals für das Fläschchen 10€ bezahlt, um meine anderen Wellis damit auch ums "Maul" zu schmieren.

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        #4
        hmm, also ich hab damals als unerfahrene Wellihalterin auch so ein Zeugs schmieren müssen, beim nicht VK TA!

        Das hat ewig nix geholfen.

        Das von mir beschriebene Prozedere is stressfreier für die kleinen und ich hab heut 4 Euro für alle 6 Wellis bezahlt.

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          #5
          Du weisst, daß deine Prozedur Nebenwirkungen haben kann? Ich musste mein Wellis nur 1x fangen. Haben sie mir nicht für Übel genommen.
          Zitat von Lady Fee
          hmm, also ich hab damals als unerfahrene Wellihalterin auch so ein Zeugs schmieren müssen, beim nicht VK TA!

          Das hat ewig nix geholfen.

          Das von mir beschriebene Prozedere is stressfreier für die kleinen und ich hab heut 4 Euro für alle 6 Wellis bezahlt.

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            #6
            Kann sein, aber nenne mir ein Medikament dass keine Nebenwirkungen hat.

            Deswegen muss auch der VK TA die Medikation übernehmen, damit die richtige Dosierung angewendet wird

            Peppi kann sich ja vom VK TA beraten lassen und sich dann entscheiden

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              #7
              Dem stimme ich zu. Kein Öl bei Milbenbefall, keine Einzelbehandlung, sondern ALLE Wellis, Kontaktgiftbehandlung bis zu 3x von einem Tierarzt oder vogelkundigen Doc, keine Selbstbehandlung und vor allem keine Selbstdosierung.

              Wenn Ihr hier mal die Suchfunktion zu Grab- bzw. Räudemilben einschaltet (diejenigen, die glauben, man könne mit Öl gleich welcher Art hantieren), werdet Ihr ab und zu mal threads finden, die vor der Gefahr warnen, es selbst zu versuchen: Vogel kann im schlimmsten Fall aufgrund falscher Dosierung sterben, Vogel wird weiter Überträger sein, weil die Eier nicht abgetötet wurden. Folge: Befall wird stärker und stärker. Einmal abgesehen von dem Stress, dem man seinen Wellis mit dem ständigen Einfangen aussetzt, damit eine Ölbehandlung bei ganz, ganz leichtem Befall überhaupt Erfolg zeitigen soll.

              Mein VK-TA. hält bei Räudemilben nichts von Desinfektion, auch nichts von über das normale-Maß-hinausgehende-Putzen, sondern lediglich den Staubsauger stärker als sonst im Gebrauch halten, da die Viecher nur von Vogel zu Vogel weitergegeben werden.

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                #8
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                ... ja, ich werds ihm anbieten, ein 4-augen-gespräch zwischen doc und patient, soll er die entscheidung selbst fällen... ... werd morgen schauen, welcher tier-doc bei uns auf vögel spezialisiert ist... peppies vorgänger, unser gelbes schippel, ist nämlich nicht wieder gesund geworden... zu dem doc geh ich nicht mehr. das arme kerlchen ist damals in meiner hand gestorben... und das war traurig ohne ende, weil ich ihm nicht helfen konnte, ausser ihm bis zum schluß noch ein bisschen körperwärme zu schenken...

                dankeschön für eure mails.

                andrea

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