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Megabakterien und Einzelhaltung

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    Megabakterien und Einzelhaltung

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    Hallo,

    ich habe in den letzten drei Jahren vier Wellis mit Megabakterien über die Regenbogenbrücke fliegen lassen müssen. Zunächst wurde das bei den ersten beiden nicht herausgefunden. Bei der letzten Kotprobe haben sie dann Macrorhabdus ornithogaster gefunden und gestern ist mein kleiner Happy gestorben. Ich bin super traurig, aber ich bin auch sehr erschöpft von dieser Krankheit, denn ich habe sie alle sehr lange pflegen müssen und wir haben auch alles versucht. Ampho, Thymian und Anis, dreimal täglich frisches Quellfutter, kein Zucker usw.

    Trotzdem haben alle vier - Shorty, Gino, Peppita und Happy - es nicht überlebt. Die Symptome fingen bei allen im Alter von 5 Jahren mit der Herbstmauser an. IMMER. Meine Wellis haben 24 Stunden Freiflug, gutes Futter von ****, Gemüse, im Sommer Sonne und Frischluft, an den Haltungsbedingungen kann es nicht gelegen haben, dass es bei allen ausgebrochen ist. Die vkTA meint, dass es daran liegt, dass die bunten Hansibubis sehr überzüchtet sind und ab einem Alter von 5 Jahren anfälliger werden. Ausserdem habe ich sie alle aus dem Tierschutz gehabt und sie kamen vorher aus sehr schlechten Verhältnissen, so dass die Vorgeschichte den Körper auch schon geschwächt hat. Das tröstet aber nicht wirklich und ich fühle mich auch schuldig, dass ich vielleicht gesunde Vögel ins Haus geholt habe und sie somit dem Tod ausgesetzt habe. Aber alle Kotproben waren immer negativ.

    Nun ist noch einer übriggeblieben - Winnie Puh. Winnie ist ein Halbstandard, er ist robuster als die anderen kleinen Hansi-Bubis und hat zwei von ihnen überlebt. Aber auch Winnie ist infiziert, zeigt zwischendurch leichten Durchfall, ist aber ansonsten fit und gut drauf. Winnie haben wir aus einem Haushalt gerettet, wo er in einem verrosteten Minikäfig sein Dasein auf dem Fussboden zwischen Katzen tristete. Er kam vor 3,5 Jahren zu uns und ist jetzt ca. 7-8 Jahre alt.

    Ich weiß nicht wirklich, was ich machen soll. Ich kann Winnie keinen Partner ersetzen und ich bin ein grosser Gegner von Einzelhaltung, aber ich möchte mir hier auch keinen Welli mehr ins Haus holen, der dann auch wieder an den Megas verstirbt. Ich bin unendlich traurig, dass Happy gestorben ist und meine Nerven sind von den vielen Monaten der Megaausbrüche bei vier Wellis einfach nicht mehr die stabilsten. Mir fehlt dafür die Kraft, zumal es bei meinem Winnie auch jederzeit wieder einen Schub geben kann.

    Wie entscheidet man sich in so einem Fall? Kann man einen Parner als Mensch für ein Weilchen ersetzen? Solange bis der Kopf wieder klar ist oder es sich herausstellt, dass Winnie stabil ist?

    Ich bin eigentlich sehr erfahren, was die Welli-Haltung angeht. Immerhin leben seit 20 Jahren Wellis bei uns und zwar niemals allein, aber ich bin auch wirklich traurig und verzweifelt im Moment und würde mich freuen, wenn jemand einen Rat hat für mich.

    Viele Grüße
    Ilona

    Zuletzt geändert von Forever; 08.02.2025, 05:58. Grund: Onlineshop entfernt
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    #2
    Ich kann Dir zwar leider Deine Frage nicht beantworten, aber es tut mir sehr leid, dass Deine Wellis gestorben sind.

    Kann Dich gut verstehen, einer meiner Wellis ist am 13.10.11 an der selben Krankheit gestorben, weil es zu spät erkannt wurde.
    Mein Lieblingswelli ist auch daran erkrankt und heute ist der letzte Tag für Ampho moronal, dann haben wir die 4 Wochen geschafft. Es geht ihm in Moment gut.
    Die anderen zwei haben noch nichts.

    Das ist eine Sch... Krankheit und ich hoffe, dass es mal irgendwann eine bessere Hilfe gibt und die kleinen Federbälle nicht daran sterben müssen.

    Viele Grüße und

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      #3
      Schlimme Sache, das mit den Megas. Ich kann es dir gut nachempfinden, habe ich doch gerade selbst in einem Monat 2 Vögel verloren, zwar nicht an GLS, aber zwei andere habe ich auch fast 6 Wochen lang behandeln müssen. Sie sind jetzt alle wieder stabil.
      Was deine Frage zur Einzelhaltung betrifft: Verständlich, dass du keinen neuen Welli infizieren möchtest. Aber deiner wird allein durch die Tatsache, nicht mehr von Wellis umgeben zu sein, wieder gestresst sein und das kann wieder einen Schub verursachen. Wenn du da im Moment eine Pause brauchst, wäre es vielleicht besser, wenn du deinen Vogel hier im Vermittlungsforum ein neues Zuhause suchst. Oder für ihn einen Vogel, der auch Mega-positiv ist. Anders wird es wohl nicht gehen.
      LG, aikota

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        #4
        Zitat von Elektra
        Ich kann Dir zwar leider Deine Frage nicht beantworten, aber es tut mir sehr leid, dass Deine Wellis gestorben sind.

        Kann Dich gut verstehen, einer meiner Wellis ist am 13.10.11 an der selben Krankheit gestorben, weil es zu spät erkannt wurde.
        Mein Lieblingswelli ist auch daran erkrankt und heute ist der letzte Tag für Ampho moronal, dann haben wir die 4 Wochen geschafft. Es geht ihm in Moment gut.
        Die anderen zwei haben noch nichts.

        Das ist eine Sch... Krankheit und ich hoffe, dass es mal irgendwann eine bessere Hilfe gibt und die kleinen Federbälle nicht daran sterben müssen.

        Viele Grüße und

        Oh das tut mir sehr leid, dass bei euch auch die Megas sind. Ich wünsche Dir für Deine Federbällchen, dass keine Schübe mehr kommen werden. Danke für Deine lieben Worte.

        Viele liebe Grüße
        Ilona

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          #5
          Zitat von aikota
          Schlimme Sache, das mit den Megas. Ich kann es dir gut nachempfinden, habe ich doch gerade selbst in einem Monat 2 Vögel verloren, zwar nicht an GLS, aber zwei andere habe ich auch fast 6 Wochen lang behandeln müssen. Sie sind jetzt alle wieder stabil.
          Was deine Frage zur Einzelhaltung betrifft: Verständlich, dass du keinen neuen Welli infizieren möchtest. Aber deiner wird allein durch die Tatsache, nicht mehr von Wellis umgeben zu sein, wieder gestresst sein und das kann wieder einen Schub verursachen. Wenn du da im Moment eine Pause brauchst, wäre es vielleicht besser, wenn du deinen Vogel hier im Vermittlungsforum ein neues Zuhause suchst. Oder für ihn einen Vogel, der auch Mega-positiv ist. Anders wird es wohl nicht gehen.
          LG, aikota
          Das tut mir sehr leid für Dich, denn das tut so weh so einen süßen Fratz zu verlieren. Ich hoffe, dass Deine anderen Wellis gesund bleiben.

          Wenn ich einen megapositiven Vogel hole, kann mir das Gleiche theoretisch wieder passieren, ich sitze in einiger Zeit wieder mit nur einem positiven Vogel da. Ihn wegzugeben kann ich mir gerade nicht vorstellen. Aber ich werde über Deinen Rat nachdenken, wenn es zum Wohle von Winnie wäre. Allerdings würde doch so ein Umzug auch einen enormen Stress bedeuten und könnte einen Schub auslösen. Viel mehr als wenn er ein Weilchen allein, aber in seiner gewohnten Umgebung wäre oder?

          Also ich will ihn nicht für immer allein lassen, aber wir haben gerade Ampho hinter uns und sein Kot ist nach wie vor nicht so doll. Ich habe einfach Angst, dass innerhalb kurzer Zeit sein Zustand sich verschlechtert, was dann wieder zur Übertragung der Megas auf den zweiten führen würde. Das will ich mir und den Wellis ersparen. Wenn er aber ein Weile stabil bleibt und auch sein Kot sich wieder bessert, dann würde ja einem zweiten nichts im Wege stehen.
          Es ist ein Kreislauf, man kann sich drehen und wenden wie man will. Er trällert aber vor sich hin und ist wie entfesselt.


          Viele liebe Grüße
          Ilona

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            #6
            Hallo Nordstern, tut mir leid, dass du soviel Kummer mit Megabkaterien hattest. Leider muss man im Kopf behalten, dass heute immerhin 80% aller Wellensittiche als infiziert gelten. Ein negativer Abstrich heißt dabei noch lange nicht, dass ein Welli gesund ist - er kann dennoch infiziert sein. Mittlerweile geht man davon aus, dass sich die Tiere bereits im Nest infizieren, die Ansteckungsgefahr unter erwachsenen Tieren aber eher gering ist. Unterm Strich heißt das, dass, wer Wellensittiche hält, fest damit rechnen muss, dass seine Wellis mit Megabakterien infiziert sind und die Krankheit auch ausbrechen kann. Erkrankt ein neuer Partnervogel an GLS, ist es wahrscheinlicher, dass er bereits infiziert war als dass er sich direkt angesteckt hat.
            Deine Möglichkeiten sind nun:
            - der Welli bekommt wieder einen Partner
            - Du gibst die Wellihaltung auf und vermittelst ihn. Hier haben schon mehrere User mega-infizierte Wellis in ihre Schwärme aufgenommen.
            Die Einzelhaltung ist keine Option.

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              #7
              Zitat von Bavaria
              Hallo Nordstern, tut mir leid, dass du soviel Kummer mit Megabkaterien hattest. Leider muss man im Kopf behalten, dass heute immerhin 80% aller Wellensittiche als infiziert gelten. Ein negativer Abstrich heißt dabei noch lange nicht, dass ein Welli gesund ist - er kann dennoch infiziert sein. Mittlerweile geht man davon aus, dass sich die Tiere bereits im Nest infizieren, die Ansteckungsgefahr unter erwachsenen Tieren aber eher gering ist. Unterm Strich heißt das, dass, wer Wellensittiche hält, fest damit rechnen muss, dass seine Wellis mit Megabakterien infiziert sind und die Krankheit auch ausbrechen kann. Erkrankt ein neuer Partnervogel an GLS, ist es wahrscheinlicher, dass er bereits infiziert war als dass er sich direkt angesteckt hat.
              Deine Möglichkeiten sind nun:
              - der Welli bekommt wieder einen Partner
              - Du gibst die Wellihaltung auf und vermittelst ihn. Hier haben schon mehrere User mega-infizierte Wellis in ihre Schwärme aufgenommen.
              Die Einzelhaltung ist keine Option.
              Hallo Bavaria,

              darf ich mal fragen, woher Du diese Information hast, dass 80 % aller Wellis infiziert sind? Also ich weiß, das kursiert im Internet, aber ich habe bisher keine einzige Studie dazu gefunden, die das belegt. Weißt Du da mehr oder hast Du es so übernommen?

              Wenn das so wäre, dann wäre das doch fatal. Das hätte ja seuchenähnlichen Charakter, würde fast an Qualzucht grenzen und ich verstehe dann nicht, dass es da dann keinen Aufschrei seitens der ganzen vielen Wellihalter und des Tierschutzes gibt, dass so immer weiter gezüchtet wird.

              Es wäre super, wenn Du gesicherte Infos dazu hättest, dann würde ich das gerne mal weiterverfolgen das Thema. Das wäre dann sehr erschreckend, finde ich.

              Vielen lieben Dank für Deine Antwort und viele Grüße
              Ilona

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                #8
                Hallo Nordstern,

                natürlich gibt es Studien (sowie den Austausch mit Vogel-Fachärzten). Beispielsweise wurde in den Arbeiten von L. Filippich u.a., Megabacteria in birds in Australia, bereits 1993 eine Infektionsrate von Wellensittichen mit Macrorhabdus ornithogaster in australischen Brutkolonien von bis zu 64% konstatiert. Seither hat man zum einen eine rasante Ausbreitung von M.o. sowohl bei wildlebenden Vögeln (Sittiche, Agaporniden, Hühner, Finkenarten, Strauße) als auch bei domestizierten Sittichen, Sperlings- und Finkenarten sowie Kanarienvögeln beobachtet und weiß zum anderen, dass Kotabstriche in gut 20% der Fälle falsch-negative Ergebnisse liefern. Die extrem hohe Zahl unsymptomatischer Trägertiere hat zwischenzeitlich auch zu der Überlegung geführt, ob M.o. nicht zur "normalen" Besiedelung des Vogeldarms gehört, was allerdings deutlich negiert wurde. Die Forschung läuft in verschiedene Richtungen: M.o. als mögliche Sekundärinfektion, genetische Disposition, Übertragungswege (hier scheinen tatsächlich Nestlinge am gefährdetsten. In einer sehr jungen Studie, die ich nicht mehr finde, wurden infizierten Welli-Eltern die Eier weggenommen und die Küken komplett per Hand aufgezogen, sie sind M.o.-frei - aus Perspektive des Tierschutzes natürlich mehr als fragwürdig. um Vergeich dazu werden Küken infizierter Eltern durch Füttern oder Aufnahme von Kot in der Regel fast alle schon kurz nach dem Schlupf infiziert). Wenn du dich damit beschäftigen willst, im Internet findest du Berge an Informationen.
                Ähnlich hohe Infektionsraten werden übrigens für PBFD (Agaporniden, Wellis, Großsittiche uvm.) angenommen.

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                  #9
                  Zitat von Nordstern
                  Das hätte ja seuchenähnlichen Charakter, würde fast an Qualzucht grenzen und ich verstehe dann nicht, dass es da dann keinen Aufschrei seitens der ganzen vielen Wellihalter und des Tierschutzes gibt, dass so immer weiter gezüchtet wird.
                  So sieht es leider aus Nur das Problem ist, dass a) einige Züchter nicht zum vkTA gehen bzw. noch nie davon gehört haben und/oder trotzdem weiterzüchten und b) Vögel leider massenweise unkontrolliert zusammengesetzt und ohne Untersuchung weitervermittelt werden- egal ob in Zoohandlungen, Tierheimen oder privat.
                  Auch ist ein Nachweis durch Megas nicht immer leicht, manchmal fällt die Untersuchung trotz Befall negativ aus.

                  Das ist in der Tat erschreckend

                  lg Jule

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                    #10
                    Da stimme ich zu bei denen, die wissentlich mit M.o. im Bestand züchten. Allerdings ist das Problem ja komplexer. Bei geschätzten 20% falsch-negativen Abstrichen liegt eine Lösung nicht wirklich nahe, zumal M.o. in hohem Maße ja auch Wildvögel betrifft (die ersten M.o.s wurden in den Achtzigern bei wilden Wellis nachgewiesen).

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                      #11
                      Zitat von Bavaria
                      Hallo Nordstern,

                      natürlich gibt es Studien (sowie den Austausch mit Vogel-Fachärzten). Beispielsweise wurde in den Arbeiten von L. Filippich u.a., Megabacteria in birds in Australia, bereits 1993 eine Infektionsrate von Wellensittichen mit Macrorhabdus ornithogaster in australischen Brutkolonien von bis zu 64% konstatiert. Seither hat man zum einen eine rasante Ausbreitung von M.o. sowohl bei wildlebenden Vögeln (Sittiche, Agaporniden, Hühner, Finkenarten, Strauße) als auch bei domestizierten Sittichen, Sperlings- und Finkenarten sowie Kanarienvögeln beobachtet und weiß zum anderen, dass Kotabstriche in gut 20% der Fälle falsch-negative Ergebnisse liefern. Die extrem hohe Zahl unsymptomatischer Trägertiere hat zwischenzeitlich auch zu der Überlegung geführt, ob M.o. nicht zur "normalen" Besiedelung des Vogeldarms gehört, was allerdings deutlich negiert wurde. Die Forschung läuft in verschiedene Richtungen: M.o. als mögliche Sekundärinfektion, genetische Disposition, Übertragungswege (hier scheinen tatsächlich Nestlinge am gefährdetsten. In einer sehr jungen Studie, die ich nicht mehr finde, wurden infizierten Welli-Eltern die Eier weggenommen und die Küken komplett per Hand aufgezogen, sie sind M.o.-frei - aus Perspektive des Tierschutzes natürlich mehr als fragwürdig. um Vergeich dazu werden Küken infizierter Eltern durch Füttern oder Aufnahme von Kot in der Regel fast alle schon kurz nach dem Schlupf infiziert). Wenn du dich damit beschäftigen willst, im Internet findest du Berge an Informationen.
                      Ähnlich hohe Infektionsraten werden übrigens für PBFD (Agaporniden, Wellis, Großsittiche uvm.) angenommen.

                      Ich habe schon so viel zusammengesucht und bin gerade am Sichten. Ich danke Dir für die Infos und die Namen, so kann ich noch einmal gezielt weiter suchen. Falls Du die ganz junge Studie zu den handaufgezogenen Küken noch einmal findest, wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du sie mir schicken würdest. Mir war nicht bewußt, dass die Infektionsrate so hoch ist.

                      Danke und viele Grüße

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                        #12
                        Zitat von Nune
                        So sieht es leider aus Nur das Problem ist, dass a) einige Züchter nicht zum vkTA gehen bzw. noch nie davon gehört haben und/oder trotzdem weiterzüchten und b) Vögel leider massenweise unkontrolliert zusammengesetzt und ohne Untersuchung weitervermittelt werden- egal ob in Zoohandlungen, Tierheimen oder privat.
                        Auch ist ein Nachweis durch Megas nicht immer leicht, manchmal fällt die Untersuchung trotz Befall negativ aus.

                        Das ist in der Tat erschreckend

                        lg Jule




                        So war das bei uns leider auch. Macrorhabdus wurde in den ersten Fällen überhaupt nicht festgestellt und das obwohl sogar ganz gezielt getestet wurde. Ich bin auf jeden Fall geschockt, dass die Infektionsrate so hoch ist und werde mir jetzt mal alles, was ich gefunden habe, in Ruhe durchlesen. Es ist ja nicht so, dass ich nie davon gehört hätte, aber wenn man gezielt sucht...SCHOCK

                        Vielleicht sollte ich mir mal im Urlaub die Zeit nehmen und alle Informationen, Links usw. zusammentragen, dann müssen nicht alle immer suchen und suchen udn zusammentragen.

                        Vielen lieben Dank auf jeden Fall für die ganzen Infos.

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                          #13
                          Ich hab mir übrigens mal einiges an wissenschaftlichen Berichten dazu ausgedruckt, darin werden auch viele ausländische Quellen zitiert. Falls es dich interessiert.

                          lg Jule

                          Kommentar


                            #14
                            Oh super, ich danke Dir von Herzen, das werde ich am Wochenende alles einmal durcharbeiten.

                            Viele Grüße
                            Ilona

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                              #15
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                              Hier waren alle so nett, so dass ich doch mal berichten möchte, dass der Winnie eine Leberfunktionsstörung hatte und deshalb eine Weile Ruhe brauchte, die aber komplett geheilt ist und wir nun im Vermittlungsforum eine nette ältere Dame für ihn suchen

                              Er bleibt also nicht allein...aber weggeben mag ich ihn auch nicht, das bringe ich überhaupt nicht übers Herz.

                              Die ganzen vielen Links waren sehr interessant. Vielen Dank noch einmal dafür

                              Viele Grüße
                              Ilona und Winnie (auf Freiersfüßen)

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