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Leberprobleme und Lungenentzündung

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    #16
    Ach Mensch, wie blöd. Das glaub ich gerne, das Dir das Herz in die Hose gerutsch ist auf der Heimfahrt. Gott sei Dank hat er sich ja gefangen.
    Ich drücke die Daumen das die Behandlung und die Quarantäne möglichst stressfrei für alle Beteiligten abläuft und Hanoi jetzt ganz gesund wird.

    Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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      #17
      Ach je Svenja , was für ein Drama für Euch und den armen kleinen Kerl. Ich kann gut nachempfinden wie Du und Sascha schon gedacht habt, dass Hanoi auf der Rückfahrt stirbt. Um so erfreuter bin ich, dass er jetzt wieder futtert und seinen Freunden vom Tierarztbesuch berichtet. Bestimmt wird er in den 5 Tagen im "Knast" viel meckern und randalieren. Er versteht ja nicht, dass Ihr nur das Beste wollt. Bei Eurer Fürsorge wird er ganz bestimmt wieder gesund.
      Alle Krallen und Daumen werden feste gedrückt.

      Liebe Grüße und gute Besserung für Hanoi.
      Silvia

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        #18
        Hanoi ist wirklich brav.
        Kein panisches flattern, kein beißen, nicht mal schreien tut er, wenn ich ihn in die Hand nehmen muss.
        Er ist wirklich ein Vorzeigepatient für Anfängerpfleger wie ich es bin. Ich könnte ihn knutschen
        So klappt das Antibiotika geben ziemlich gut. Angst hat er natürlich trotzdem, da er aber so brav ist, sind wir glücklicherweise immer sehr schnell fertig.

        Leider musste er mittlerweile ins Nachbarzimmer umziehen Das tut mir richtig leid, aber er wollte sich einfach nicht beruhigen.
        Wir haben heute Nachmittag nochmal versucht ihn ins Wohnzimmer zu stellen, aber solange er die Anderen hören kann will er auch zu ihnen und turnt wie bescheuert im Käfig herum. Das ist dann mal so ziemlich das Gegenteil von "Ruhe" wie es der Doc verordnet hat.

        Zum Trost, und um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen, haben wir ihm aber einen "schöneren" Quarantänekäfig spendiert.
        Der ist natürlich immer noch winzig, aber wenigstens so viel größer, dass vernünftige Äste und eine Schaukel hinein passt. Außerdem sind die Türen größer. Jetzt stößt er sich nicht mehr den Kopf, wenn ich ihn herausnehme.


        Das alte Ding. Irgendwo da oben sind zwei Plastikstangen, aber eigentlich ist das nur eine Transportbox. Zwar doppelt so hoch, aber diese winzige Tür... da passt meine Hand nichtmal ohne Hanoi so wirklich durch.


        Den Neuen kann man wenigstens ein wenig wohnlich einrichten. Und diese großen Türen - ein Traum!

        Hirse kann sehr dekorativ sein. Er muss ja keine Diät halten. Mit 36gr ist er im unteren Durchschnitt. (Nein, man kann das Brustbein nicht fühlen, aber weniger wiegen sollte er auch nicht unbedingt)

        Die große, transparente Unterschale habe ich mittlerweile beklebt. Er hat einfach nicht verstanden warum er da nicht durch kann und ist immer wieder dagegen gelaufen.

        Jetzt muss es ihm nur bitte bald besser gehen. Er atmet immer noch schwer. Der Schwanz wippt und die Geräusche hört man auch auf Entfernung deutlich. Sobald er sich aufregt, oder nach der Medikamentengabe, ist es am schlimmsten.
        Und er darf erst wieder raus, wenn die VIEL besser geworden sind.

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          #19
          Hallo Ihr Beiden,
          Euer kleiner Patient tut mir so leid, aber Ihr habt es ihm ja so schön wie möglich gemacht, mehr geht nicht. Der neue Käfig ist schön und er kann sich darin viel besser bewegen. Einige Tage Ruhe einhalten und in einem anderen Zimmer ohne Freunde zu sein, wird er auch verkraften, er ist ja ein tapferer lieber kleiner Kämpfer. Damit er sich nicht so einsam fühlt, könnt Ihr im auch Musik vorspielen, er wird sich bestimmt freuen.
          Ihr wisst ja, dass alle Krallen und Daumen für eine schnelle Genesung gedrückt bleiben.

          Euch alle guten Wünsche.
          Liebe Grüße
          Silvia

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            #20
            Hallo Svenja,

            klasse, dass du Hanoi einen neuen Krankenkäfig spendiert hast. Kann man immer gut gebrauchen.
            Meiner steht fertig in der Küche, denn im Notfall möchte ich ihn griffbereit haben.

            Die Erfahrung die du mit deinem Musterpatienten machst, kann ich nur bestätigen. Den Krankenkäfig im Wellizimmer zu belassen klappt nur äußerst selten. Sie verstehen einfach nicht, warum sie von den anderen getrennt sind.

            Bei der Medigabe war es bei Jamie ähnlich, als er 28 Tage lang, 2mal tgl. Ampho bekommen musste. Gegen Ende der Behandlung, schaute er mich wissend an, als wolle er sagen: Ich weiß, dass du mir helfen willst, aber mein Instinkt befiehlt mir zu flüchten. Also bringen wir es hinter uns.

            Ich glaub sie wissen tatsächlich, dass sie uns nicht fürchten müssen, können aber nicht aus ihrer Haut.

            Ich drücke Hanoi ganz fest die Daumen. Er schafft das.

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              #21
              Ich drücke weiterhin die Daumen, das Hanoi sich schnell erholt und gesund wird. Schön das er so ein Vorzeigepatient ist, das macht es für ihn und dich einfacher bis er gesund ist. Und der neue Krankenkäfig hilft ja nicht nur gegen schlechtes Gewissen. Er hilft ja auch Hanoi sich wohler zu fühlen und Dir, ihn zu behandeln. Win Win auf allen Seiten

              Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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                #22
                Tag 5 der Antibiotikagabe:

                Das erste mal hat er keine Atemgeräusche nachdem ich ihn zurückgesetzt habe. Schweres Atmen ja, Schwanzwippen auch, aber alles geräuschlos.
                Und die 36gr hat er auch gehalten. Wobei ich wirklich damit gerechnet habe, dass er zugenommen hätte... sogut wie keine Bewegung und dazu Hirse so viel er mag...tja, offenbar braucht er die Energie irgendwo.

                Aber, das alles bedeutet doch, dass es vorwärts geht, oder?
                Er ist mein erster kranker Welli der Zuhause versorgt wird... und bis gestern dachte ich noch, dass sich überhaupt gar nix an seinem Zustand ändert und war schon kurz davor ihn schon wieder zum TA zu schleppen.
                Jetzt bin ich aber guter Hoffnung, dass es wirklich reicht am Montag (nach Ablauf der 10 Tage) zu fahren.

                Dann darf auch Kairo mit. Und wir bekommen hoffentlich ein Update zu ihrem Zustand und ihrer weiteren Behandlung.

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                  #23
                  Schon mal gut, dass Hanoi nicht abgenommen hat und die Atemgeräusche nicht mehr zu hören sind. Dann kann es nur noch besser wrden.
                  Weiterhin gute Besserung für Hanoi.

                  Liebe Grüße
                  Silvia

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                    #24
                    Hallo ihr Lieben,
                    Achtung, echt langer Text, sorry!


                    Wir waren zur Kontrolle beim Doc. Es war ernüchternd.


                    Hanois Lunge sieht auf dem Röntgenbild soweit gut aus, aber seine Luftsäcke sind stark überschattet. Die Entzündung hat sich dort festgesetzt und beansprucht, so wie ich das erkennen konnte, gut 80% des Raumes den er eigentlich zum Atmen braucht. Nach über 10 Tagen Antibiotika darf das einfach nicht so aussehen tut es aber.
                    Also ist es chronisch, sagt der Doc.
                    Er sagte auch, dass es unter absolut optimalen Haltungsbedingungen (nicht zu viel, und nicht zu wenig Bewegung, saubere Luft, korrekte Luftfeuchtigkeit, keine Umweltgifte etc) vielleicht wieder ein bisschen besser wird. Aber das geschädigte Gewebe wird sich nicht wieder regenerieren. Man könne versuchen diese Bedingungen zu schaffen, aber ohne einen Reinraum wird man wohl schon an der normalen Staubbelastung eines Wohnraumes scheitern.
                    Er wird also nie wieder gesund werden.


                    Wir machen jetzt für 14 Tage eine Behandlungspause. Dann soll es nochmal 8 Tage lang AB geben. Aber Hoffnung auf Besserung gibt es eigentlich nicht.


                    Außerdem sollen wir den Vernebler so aufstellen, dass er sich darunter setzten kann, wenn er das möchte, es könnte ihm etwas Linderung verschaffen.
                    Wir dürfen auch Thymian- oder Salbeitee vernebeln. Wobei das wohl nur einen geringen medizinischen Nutzen haben dürfte, da die Wasserpartikel nicht so klein sein werden, dass sie wirklich in der Lunge ankommen, sie werden nur die oberen Atemwege erreichen.
                    „Richtiges“ Inhalieren mit einem entsprechenden Gerät und z.B. Kochsalzlösung geht nur in einer Transportbox. Das würde bedeuten, dass er 2x täglich eingefangen werden muss oder weiterhin alleine in Quarantäne bleibt. Und ich weiß nicht , ob ich ihm das zumuten möchte, zumal ihn das Inhalieren nicht wieder gesund machen wird.


                    Auf der Anderen Seite ist sein aktueller Zustand wirklich nicht gut. Auch wenn die Atemgeräusche weitestgehend weg sind wippt er doch nahezu pausenlos mit dem Schwanz. Bei Aufregung oder Anstrengung fängt er sofort an zu hecheln. Und abgenommen hat er auch.
                    Wie das passieren konnte kann ich mir wirklich nicht erklären. Er verputzt eine ganze Kohi pro Tag und an sein normales Futter geht er dazu auch noch, außerdem hat er ja wirklich keine Bewegungsfreiheit gehabt in den letzten Tagen.
                    Wie konnte er unter diesen Bedingungen 3gr abnehmen?
                    Kann ich ihn da wirklich wieder zu den Anderen lassen? In der großen Voli muss er sich anstrengen und fliegen um an sein Futter zu kommen. Außerdem ist dort ja gerade Diät angesagt. Er ist nicht zahm, sonst könnte ich ihm Abends vielleicht etwas zufüttern, so müsste ich ihn sogar dafür einfangen und stressen.


                    Also, was mache ich jetzt? Ihn weiterhin alleinelassen, damit er futtern kann was und soviel er will? Vor Überanstrengung wäre er dann zwar auch sicher, aber eben alleine. Allerdings hat man mir ja keine Hoffnung darauf gemacht, dass es ihm wieder besser gehen wird. Soll er dann für den Rest seines Lebens in einer kleinen Kiste, alleine wohnen? Oder lasse ich ihn zu den Anderen und riskiere, dass er noch mehr abnimmt, sich übernimmt und zu sehr anstrengt und dann vielleicht erstickt?


                    Ich weiß wirklich nicht weiter.



                    Nun zu Kairo. Die Gute hatte heute ebenfalls ihre Kontrolluntersuchung.


                    Vorgeschichte: zu dick, vergrößerte Leber.
                    Dagegen gab es vier Wochen lang Cynara AL (Artischocke) und Silymarin AL (Mariendistel) über das Futter. Außerdem Phosphor und Vit. B12 ins Trinkwasser. Auf eine andere Futtermischung sind wir auch umgestiegen.


                    Ergebnis der Untersuchung: die Leber hat sich noch weiter vergrößert. Auf dem Röntgenbild verdeckt sie das Herz mittlerweile vollständig. Und 4gr zugenommen hat sie auch noch.


                    Weitere Behandlung: Therapie wie gehabt fortsetzen und in sechs Wochen schauen wir nochmal.


                    War es wirklich so naiv zu glauben, dass es zumindest nicht schlimmer wird? *seufz*

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                      #25
                      Hallo Svenja,

                      oh nein, dass sind ja alles gar keine gute Nachrichten.

                      Echt komisch, dass Hanoi immer weiter abnimmt. Sicher, dass nicht doch Megas im Spiel sind. Gibst du Nackthafer, dass ist noch reichhaltiger als Hirse. Ich würde ihn auf gar keinen Fall ewig eingesperrt allein lassen, so schwindet doch auch seine Lebensfreude. Vielleicht 2 Wochen würde ich ihn noch in Einzelhaft lassen.

                      Dass mit Kairo ist auch eigenartig, eine Verbesserung der Leber hätte ich schon erhofft, aber vielleicht dauert es einfach noch länger.

                      Einen Rat hab ich leider nicht.

                      Ich kann nur weiter die Daumen drücken

                      Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                        #26
                        Hallo Svenja,

                        das tut mir unendlich leid, was du und deine Flauschis gerade durchmachen müssen.

                        Ich glaube wenn Hanoi austherapiert ist, würde ich ihn zu den anderen lassen. Manchmal ist das die beste Medizin oder aber er muss nicht allein ohne seine Freunde ins Hirseland fliegen.

                        Würde bei Kairo schon mal an einen Lebertumor gedacht? Wenn die Diagnose so lauten muss, kann man das Wachstum nicht aufhalten.

                        Ich drück dich ganz dolle. Sei für deine Süßen einfach da. Du merkst wenn sie nicht mehr können.
                        Dann bleibt die Euthanasie. So traurig es auch ist.

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                          #27
                          Das sind ja keine gute Neuigkeiten und tut mir echt leid für euch.
                          Ich würde Hanoi wieder zu den anderen lassen. Lieber ein kurzes aber glückliches Leben, als ein langes einsames.
                          Ich bin kein Freund davon, Tiere zu separieren oder sie in ihrer Lebensfreude einzuschränken, wenn keine bleibende Besserung in Sicht ist. Dann lieber nochmal alles mitnehmen lassen was geht.
                          Aber das sieht natürlich jeder anders und das müsst Ihr so entscheiden, das ihr auch mit den Konsequenzen gut leben könnt.

                          Wegen der Leber bei Kairo schließe ich mich welliburg66 an: Ist ein Tumor ausgeschlossen? Wenn nicht, würde ich wahrscheinlich einfach den Dingen ihren Lauf lassen.

                          Wenn einer deiner Federbälle nicht mehr kann oder will, kannst Du ihnen wenigstens das dahinsiechen ersparen. Bis dahin habt ihr dann hoffentlich noch eine schöne, lange Zeit miteinander.

                          Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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                            #28
                            Guten Morgen,

                            ich glaube, Hanoi ist tapferer als ich *g* ER hat immerhin schlafen können heute Nacht

                            Er wird heute Abend wieder in die große Voli umziehen. Ich möchte in der Nähe sein, deshalb erst nach Feierabend.
                            Ich sehe das ähnlich wie du, Indy. Ihn alleine zu lassen fühlt sich nach künstlichen, lebensverlängernden Maßnahmen an. Bei den Anderen wird es ihm vielleicht schneller schlechter gehen, als alleine, aber von den gewonnenen Tagen in Einzelhaft hätte er ja mal so gar nix.
                            Auf der anderen Straßenseite ist eine kleine TA Praxis. Vögel behandeln die zwar nicht, aber ich werde heute klären, ob ich im schlimmsten aller Fälle kurzfristig zu ihnen gehen kann.

                            Megas wurden nicht aktiv ausgeschlossen. Zumindest nicht in der letzten Untersuchung gestern.
                            Vor 10 Tagen wurde der letzte Abstrich untersucht. Und für gut befunden.
                            Könnte man einen Megasbefall auch auf einem Röntgenbild feststellen?
                            Der Doc hat mir jedes einzelne Organ gezeigt und dazu gesagt, wie gut es doch aussieht - mit Ausnahme der Luftsäcke.

                            Apropos Röntgen: kann ein TA auf einem Röntgenbild eine "normal" vergrößerte Leber von einer tumorösen unterscheiden? Ich kann das sicher nicht, und der Doc hat in diese Richtung nichts gesagt.
                            Wenn man das hätte sehen können, dann würde ich einen Tumor ausschließen, unser Tierarzt hat einen guten Ruf und Jahre an Erfahrung. Ihm wäre es dann sicher aufgefallen. (Hoffentlich)

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                              #29
                              Hallo Saskia,

                              mit großer Traurigkeit muss ich nun lesen, dass es Hanoi schlecht geht und schließe mich den Meinungen meiner Vorschreiber an, dass der kleine Kerl nicht mehr alleine sein sollte. Aber das änderst Du ja heute. Die Zeit, die er hat, sollte er im Kreise seiner Freunde verbringen dürfen.
                              Bezüglich einer Röntgenaufnahme ist es so, dass sich ein Tumor von einer Vergrößerung unterscheidet, denn das Gewebe eines Tumors ist nicht so strahlendurchlässig, wie das einer Umfangvermehrung. Also wird auf einem Röntgenbild das verdichtete Tumorgewebe heller dargestellt, als das der Umfangsvermehrung, welches dunkler ist. Schau doch mal bei Google rein unter dem Suchbegriff "Röntgenbild Lebertumor bei Wellensittich", dort kannst Du sehen, was ich meine.
                              Für Deine kleinen Sorgenwellis drücke ich die Daumen, dass sie noch viel Lebensfreude haben.
                              Fühle Dich gedrückt, ich kann mir vorstellen, wie Du Dich fühlst.

                              Liebe Grüße
                              Silvia

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                                #30
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                                Hallo zusammen,

                                Hanoi ist am Dienstag nicht wieder zu den Anderen gezogen. Es ging ihm so viel schlechter, als ich Feierabend hatte, dass ich sofort wieder beim TA angerufen habe.
                                Die sagten, er solle so lange alleine sitzen und sich nicht bewegen, bis es wieder besser wird... wenn es nicht besser wird soll er Freitag nochmal in die Praxis... Es wurde nur minimal besser

                                Also Freitag wieder hin.
                                Ihn zu den Anderen, oder auch in den Freiflug, zu lassen hätte ihn vermutlich umgebracht.
                                Jetzt ist er wieder stationär. Mit Cortison und Antibiotika. Es sieht wirklich, wirklich schlecht aus und wir haben natürlich unsere Einwilligung gegeben ihn zu erlösen, sollte die Behandlung nicht anschlagen.
                                Der kleine Kerl hat aber soviel Lebenswillen, dass der Doc ihm diese letzte Chance geben möchte. "Er hat noch nicht aufgegeben, also sollten wir ihn auch nicht aufgeben."
                                Er plustert nicht, frisst so viel er kann und kommt sogar ans Gitter wenn man ihn anspricht.

                                Ich bin mir nicht sicher, ob das jetzt alles so richtig ist. Also verlasse ich mich auf die Einschätzung der Fachleute in der Praxis und warte darauf, ob nicht vielleicht doch noch ein Wunder passiert. Das hätte diese kleine, tapfere Seele so sehr verdient. Aber wir wissen ja alle, dass das Leben einfach nicht fair ist.

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