Was für Näpfe hast du denn für deinen kleinen Monsterchen?
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unruhige Füße (Hilfe - ich versteh meine Vögel nicht - was machen die da?)
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Gast
Zudem sind die als "für zwei Sittiche ausreichend" in den Zooläden empfohlen werden quasi immer viel zu klein. Selbst bei ganztägigem Freiflug sind die i.d.R. nicht wirklich ausreichend. Zumal ja immer mal was sein kann, weshalb sie doch mal mehr im Käfig sein müssten.
Was für Näpfe hast du denn für deinen kleinen Monsterchen?
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Gast
Hallo
ich danke nochmals für die Antworten und die Mithilfe.
Ja, die Stangen werde ich sofort austauschen. Und die Füße werde ich beobachten.
Mal schauen, ob es besser wird.
Ansonsten - Tierarzt. Ich melde mich wieder.
BESTEN DANK!
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hallo und willkommen bei uns.
Diese Stangen sind fast immer bei käfigen dabei, weil sie billiger herzustellen sind. Das heißt aber nicht, dass sie geeignet sind. Hier erfährst du, wieso und wie richtige Sitzäste aussehen solltenZitat von knorblchenDie Stangen im Käfig sind wie gesagt aus Plastik und "normal" dick. Die waren beim Käfig mit dabei. Verfärbte Stellen oder sonst was Verdächtiges habe ich auf der Unterseite der Füße auch nicht entdeckt. Ich dachte zunächst auch an "Entlastung".
Unabhängig davon, ob sie für das konkrete Verhalten verantwortlich sind oder nicht, solltest du sie entfernen und austauschen.
Dass dieses Verhalten normal ist, stimmt. Sittiche tun das, um sich zu entspannen. Das Getippel deines Sittichs ist aber nicht mit diesem Verhalten identisch!Ich habe auch mal gelesen, dass es normal ist wenn die Wellensittiche die Füße anziehen und nur einbeinig auf der Stange sitzen. Vielleicht macht meiner das halt auf diese Weise?!
Ich hab auch auch eine gute Nachricht für dich; ich glaube nämlich, zu wissen, was für ein Verhalten du meinst. Sieht es so aus, als würde er immer die Vorderzehen bei einem Fuß hochschnellen lassen und greift danach sofort wieder zu? Meistens abwechselnd und das Geräusch entsteht, wenn er die Zehen "zurückflitschen" lässt?
Das habe ich auch einmal bei meiner Henne beobachtet, es ist aber schon eine Weile her. ich bin davon in der Nacht aufgewacht (damals standen sie nachts noch in meinem schlafzimmer). Das Verhalten tauchte noch einmal ein paar Tage später auf, dann hörte sie plötzlich wieder damit auf, und seitdem ist es nicht vorgekommen. ich habe damals aber auch recherchiert, was die ursache sein könnte, und habe nicht viel gefunden - bis ich im englischsprachigen Web gesucht habe.
Das Getippel wird häufig in Zusammenhang mit "Wing flapping" genannt, also quasi ein Flügel-Flappen - dabei zucken die Vögel kurz mit dem Flügel auf und direkt wieder in die normalhaltung zurück, ohne dabei aber los zu fliegen.
Eine wirklich gesicherte Erklärung habe ich nicht gefunden, aber einige Vermutungen, die zum Teil plausibel klangen. Zum einen kann es sich bei so etwas wie bei allen zuckenden Bewegungen um eine neurologische Störung handeln. Gerade, wenn er das so oft und schon länger macht, würde ich das von einem vogelkundigen Tierarzt abklären lassen. Lass dich nicht davon abschrecken, dass es davon vielleicht nicht in unmittelbarer Nähe einen gibt; der weg lohnt sich, denn ich vermute, dass dir hier nur ein Spezialist helfen kann.
Auch Vergiftungen können solches Verhalten auslösen, das gleiche gilt für Milbenbefall.
Es gibt aber auch andere Erklärungen, und eine davon ist Stress. Das hibbelige Verhalten deines Vogels könnte ein Kompensationsversuch sein, ähnlich wie Fingernägelkauen oder Augenzwinkern. Falls das die Ursache sein sollte, müsstest du uns genau deine haltungsbedingungen schildern - wie groß ist der Käfig? Wie gut verstehen sich die Vögel? Haben sie genug Freiflug, Beschäftigungsmöglichkeiten? Wie lange schlafen sie und besitzt du eine Vogellampe (Birdlamp)?
Hier könnten nämlich Ursachen für dauerhaften, vielleicht sogar eher unterschwelligen Stress liegen - der deinen Welli aber permanent nervös machen!
Ein Kriterium, was du auf jeden Fall als mögliche ursache in Betracht ziehen musst, ist die Ernährung. Womit fütterst du deine vögel? Viele Halter, die das zehentippeln bei ihren Vögeln beobachtet haben, vermuten dort Zusammenhänge. Ich habe einmal von einem Vogel gelesen - ich glaub, es war ein Graupapagei - der das Verhalten eindeutig an den Tag legte, wenn er Mais gefressen hatte, leider finde ich die Seite nicht mehr. Mais ist an sich gut verträglich; aber es scheint individuelle Unverträglichkeiten zu geben. Du solltest einmal versuchen, ob es aufhört, wenn du irgendeine Obst- oder Gemüsesorte weglässt oder die Futtermischung wechselst. du solltest ferner mal versuchen, nur ungespritztes Grünfutter zu füttern.
Was auch bei manchen Vögeln helfen soll, ist ein Calciumpräparat, denn an diesem Mangel kann es scheinbar auch liegen - frage bitte den Tierarzt, was er dazu meint. Aber auch eine Überdosis an Vitaminen könnte es sein - deshalb würde mich interessieren, ob du irgendein Vitaminpräparat gibst?
Entschuldige den langen Text. Es ist jetzt vermutlich erst mal erschlagend, so viele mögliche Ursachen zu lesen anstatt einer klaren Antwort, aber wie bei allen Verhaltensstörungen in dieser Richtung, wie z.B. auch Federrupfen, gibt es viele mögliche Ursachen, die man überprüfen muss, wenn man der Sache auf den Grund gehen will. Es wäre gut, wenn du uns so umfassend wie möglich über deine haltungsbedingungen aufklären könntest - nur dann können wir versuchen, dir zu helfen. Bei meiner Henne war es nur sehr kurzfristig, weshalb ich darauf tippe, dass sie kurzzeitig etwas gestresst hat. ich habe ihre "verdunklungszeit" daraufhin auch etwas verlängert und es ging dann sehr schnell von selbst weg, sonst hätte ich auch einen Arzt mit ihr aufgesucht.
ich habe noch einen text gefunden, der sich mit dem Phänomen beschäftigt, allerdings auf Englisch. Es geht um Edelpapageien, aber das Verhalten tritt bei vielen Papageienarten auf.
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Stimmt, man kann nie auslernen.Zitat von knorblchenAuch finde ich, man kann nicht über alles informiert sein. Bin echt noch recht neu dabei mit meinen Wellensittichen. Aber man kann ja nie auslernen
Und man muß bestimmt auch nicht über alles informiert sein, denn es gibt immer mal wieder neue Dinge, von denen man noch nichts weiß und zu denen einem erst Fragen kommen, wenn man sie bemerkt. So wie mit den Fußbewegungen Deines Wellis.
Aber mal ganz ehrlich: Das Plastikstangen nicht geeignet sind, ist einer der wichtigen Punkte in der Käfigausstattung, die Du auf jeder vernünftigen Welli-Seite nachlesen kannst. Sogar in den allermeisten Ratgeberbüchern steht das drin - inklusive Infos, welche Holzarten denn anstatt geeignet sind.
Und die Aussage, daß Du noch recht neu mit Deinen Wellis bist, lasse ich persönlich nicht gelten, wenn es auf der anderen Seite heißt, Du hättest sie schon ein halbes Jahr. Ein halbes Jahr ist für diese kleinen Tiere schon eine recht lange Zeit.
Entschuldige, wenn ich da kein Blatt vor den Mund nehme, aber es gibt einige grundlegende Dinge, über die man sich nun einmal eigentlich im Vorfeld informieren sollte - wie etwa Käfig und Sitzstangen. Darum bitte ich Dich, lies doch noch mal bei uns auf www.welli.net nach, damit Du mehr über Deine Vögelchen erfährst und sie und ihre Bedürfnisse auch besser kennenlernst.
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Hallo!
Jetzt melde ich mich auch mal zu Wort. Die Plastikstangen solltest du natürlich sofort austauschen.
Zu dem "Zucken": Was mich wundert, ist, dass bisher niemand eine auch sehr wahrscheinliche Möglichkeit genannt hat: Die Grabmilben! Das sind Milben, die die Füße, die Kloake, die Augen oder den Schnabel/Wachshaut (= Nase) befallen können. Das ist für die Vögel mit starkem Juckreiz verbunden.
Ich spreche aus Erfahrung - Daisy, mein gelber Welli, zeigte fast genau die gleichen Symptome. Da ich schon einmal Erfahrungen mit den Viechern gemacht hab, (Aber am Schnabel) kam mir das als erstes in den Sinn. Er (ja, er) spreizte die Vorder- und Hinterkrallen sehr oft hintereinander gleichzeitig kurz nach vorne bzw. hinten ab. Das ist es doch, was du meinst?
Ich lag mit meinem Verdacht tatsächlich richtig, aber leider hat mir das kein TA bestätigt, da meine Eltern micht nicht "schon wieder" zum so weit zum vk TA fahren wollten. "Wenn das Milben wären, dann würde man das sehen". Tut man aber im Anfangsstadium nicht.
Also tat ich, was blieb mir anders übrig, die nächste Möglichkeit: Eigenbehandlung. Da Grabmilben durch Öl ersticken, habe ich Daisys Füßchen zweimal am Tag (morgens/abends) mit Sonnenblumenöl eingerieben. Wir gingen das Ganze so an, dass er auf der Stange sitzen bleiben konnte, während ich mir einem dicken Pinsel kurz (aber gründlich!) drübergewischt hab. Danach gabs Belohnungs-Kolbenhirse. So stressig war das Ganze gar nicht, aber ich hab es permanent zwei Wochen durchgezogen. Schon nach zwei Tagen wurde das Zucken weniger, bis es nach den zwei Wochen ganz weg war.
Also sind es tatsächlich Grabmilben gewesen.
Soviel dazu, wie ich darauf gekommen bin.
Ich möchte aber nochmal extra hervorheben, dass das nur eine Notlösung war, und das ganze viel schneller und effektiver von einem vogelkundigem Tierarzt behandelt werden hätte könnte. Das soll eher ein Beispiel sein, wie man es nicht machen soll. Der TA (falls es wirklich Milben sind, kann er aber feststellen) träufelt dem Vogel zweimal im Abstand von zehn Tagen ein Kontaktgift in den Nacken, damit ist die Sache erledigt! Also bitte nicht selber versuchen! Wie gesagt, ich hatte keine andere Möglichkeit.
Es kann natürlich auch etwas anderes, das schon genannt wurde sein. Dies ist nur eine Möglichkeit von vielen! Helfen kann da nur ein vogelkundiger Tierarzt.
Weitere Infos: https://www.welli.net/grabmilben.html https://www.welli.net/grabmilben.html
Puh, ich glaub soviel hab ich noch nie geschrieben. Bin ja eher der "Auf-drei-Sätze-Beschränker".
Viele Grüße und geh zum Tierarzt!
von SunFlower
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