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Schnabel wächst und wächst

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    #16
    Bei der Gelegenheit: Juwel geht es sehr schlecht.
    Anfang Oktober, es war noch richtig warmes Wetter, und ich öfter mit den beiden im Käfig draußen, fiel mir auf, dass sie die Flügel etwas hängen läßt.

    Das Röntgenbild zeigte dann, dass sie kein Gramm Fett mehr auf der Haut hat (für Juwel besonders ungewöhnlich), und ein heller Fleck, der aber hinter den anderen Organen und daher nicht richtig zu identifizieren war.
    Sie wog auch viel zu wenig.

    Die TÄ gab ihr höchstens noch 2 - 3 Wochen, sagte sie könnte höchstens noch palliativ was tun und gab ihr eine Cortisonspritze. Dazu sagte sie, als Nebenwirkung könnte sie Durchfall bekommen.
    Danach lag sie nur noch matt auf dem Sitzbrett und ich dachte jeden Moment, jetzt ist es vorbei.
    Die TÄ hatte gesagt, sie soll sich nicht quälen müssen, aber sie war zu schwach zum Transportieren.

    "Durchfall war noch geschmeichelt untertrieben - 6 Tage lang oben rein, unten raus, es floß nur so. Flüssig und kein Kot mehr zu sehen.

    Ich habe so viel gebetet, und andere mit, und am 7 Tag wurde der Kot wieder leicht fester.

    Allmählich wurde er wieder annähernd normal, und Juwels Gewicht legte zu.
    Ich kann gar nicht genug danken, dass sie entgegen der vogelkundig-ärztlichen Prognose statt 2-3 Wochen bisher noch 4 Monate - und sogar gut und vergnügt! - lebte!

    Ihre Wachshaut, die hellblau geworden war, wurde wieder schön braun. Vielleicht sogar zu fest, denn jetzt ist die eine Hälfte weg, und das Nasenloch scheint viel freier zu sein, als auf der mit der dunklen Wachshaut.

    Und vor einiger Zeit stellte ich fest (leider ging die bisherige Waage nicht mehr, und anfangs wollte ich sie nicht stressen durchs Wiegen), dass sie 51 gr. wog. Da beide sehr verschwenderisch mit Futter sind, habe ich den Nachschub etwas reduziert. Ihr Gewicht ging dann bald auf 49 gr. runter.
    Doch dann ging es wieder hoch - sogar bis 53, dann 56, und jetzt bleibt es meist bei 55 (morgens) und bzw. 56. Trotz wirklich sparsamem Füttern. Fips füttert sie natürlich auch - wie immer, ob sie will oder nicht.

    Aber weil er zu anstrengend ist und, habe ich sie in zweierlei Käfigen nebeneinander und tagsüber unter Aufsicht zusammen.

    Juwel ist so mutig und lebensfroh. Sie putzt sich und pickt auch manchmal nach mir oder Fips, und frißt .

    Nun japst sie immer wieder. Fast hört es sich auch wie Röcheln an, wie wenn Wasser in der Lunge wäre...
    Ich höre sogar durch den Käfig durch das Herz schlagen.

    Andererseits ist es auch wieder ruhig und scheint besser, und dann hoffe ich wieder.
    Heute habe ich zweimal Kot entfernt, der hinten an den Federn hing. Sie ist ja handzahm, aber da es ihr nicht gut geht, ist sie dann aufgeregt und ich spüre den Herzschlag in ihren Füßen.

    Als sie mal 58 gr. Übergewicht hatte, zeigte die TÄ anhand des Röntgenbildes, daß Vögel solche Luftsäcke haben, die bei ihr durch die übermäßige Fettschicht aber auf ein Miniumun zusammengedrückt sind.

    Mittlerweile befürchte ich, es ist ein Tumor - vielleicht hat er im Herbst an dem Gewicht gezehrt, dass sie so untergewichtig war - und ist durch das Aufpäppeln gewachsen?

    Eigentlich kam sie mir, z. B. heute morgen auf der Hand, relativ zierlich vor, doch heute abend ist sie so aufgeplustert.
    Und wenn sie auf dem Sitzbrett sitzt, ist es als stehe hinten an der Stelle, bevor sich die Flügel kreuzen, eine Art Wulst raus.

    Wenn das ein Tumor oder Geschwülst wäre - vielleicht auch ein Lipo (wie heißt das nochmal genau?), könnte das operiert werden?
    Aber in diesem Zustand wäre eine Narkose vermutlich viel zu riskant.
    Und erst recht der Blutverlust...


    Einerseits ging das Gewicht kürzlich noch von 51 auf 49 runter (gut, ist auch nur 2 gr.) - doch jetzt ist es immer wieder auf 56 gr, trotz reduziertem Füttern.
    Normalerweise wäre ja Bewegung gut, doch da sie so schlecht Luft bekommt, und das Herz sich bei dem Gewicht viel mehr anstrengen muss, achte ich drauf, dass sie möglichst viel ausruht.

    Wenn die Waage nicht ausgefallen wäre - hätte ich nur früher bemerkt, als das Gewicht wieder normal, und dann mehr wurde...

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      #17
      Nachtrag: Lipom war das Wort, das ich suchte (war aber nur ein Gedanke von mir, steht nicht fest).
      (Wenn ich es mit dem Beispielfoto hier im Forum vergleiche - heute mittag dachte ich, als ich sie auf der Stange sitzen sah, sie hat ein kleines Bäuchlein. Könnte also durchaus ein Lipom sein).

      Radikal-Diät geht ja auch nicht, und so was schlägt ja auch beim Menschen nicht an.


      Die beiden sind soooo unendlich rührend zusammen!
      Jetzt, wo es ihr nicht gut geht, sucht sie auch seine Nähe (schon im Oktober lehnte sie sich richtig an) - obwohl er dann ab und zu zu aufdringlich und damit anstrengend wird. (daher über Nacht getrennte Käfige).

      Er hat sich so fürsorglich um sie gekümmert, und als sie so Untergewicht und den Durchfall hatte, war ja gut, dass er sie fütterte.
      Sie sind noch nicht mal ein Jahr zusammen, sein Besitzer war gestorben und dann sein bisheriger Kamerad, da fragte die TÄ, ob ich ihn dazu nehmen möchte. Und da Hansi an einem Lebertumor gestorben war, hatte ich schon einige Zeit vergeblich einen älteren Hahn gesucht.
      Und die beiden passen so harmonisch zusammen! Sie sollen doch noch wenigstens ein paar gemeinsame schöne Jahre haben - bitte!

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        #18
        So, wir waren nochmals röntgen. Auf den ersten Blick meinte sie, es kann eine Fettansammlung oder Tumor sein.

        Es ist offensichtlich ein Tumor, nur noch ein Teil der linken Lunge funktioniert, die recht sieht man fast nicht mehr.
        Die Magenwand wurde vom Tumor so nach unten gedrängt, dass sie den Kot nicht mehr richtig absetzen kann, daher bleibt er oft hängen (habe ich schon mehrfach entfernt).
        Vermutlich hat sie ziemliche Schmerzen, da die Flügelspitzen so nach unten hängen statt der gewohnten Bogenform (mit Aufschwung nach oben). Laut TÄ sitzt sie gar nicht richtig.
        (Wobei sie ab und zu auch wieder "normaler" sitzt)
        Noch seien die Füße nicht in Mitleidenschaft gezogen.

        Als Schmerzmittel gab sie mir Traumel-Tropfen mit, ich soll ihr * Tropfen davon geben. Auf ein Stückchen Vollkornbrot, das sie gerne ist, eingeweicht, klappt das ganz gut.

        Es könnte auch ein Eierstocktumor sein - da die Wachshaut so unnatürliche Färbung hat.
        Die Nasenlöcher hat die TÄ gespült (Tropfen drauf), das Ergebnis war gut: Sie seien frei zum Luft kriegen
        (doch leider ist ja die zurückgegangene Lungenkapazität der Engpaß).

        Bin ich froh, dass sie die TA-Fahrt, das Warten dort, Untersuchen und Röntgen überstanden hat und ich sie wieder heil hierher zurück bekam!

        In einer Woche soll ich nochmals anrufen, ob man evtl. noch was Homöopathisches geben kann / soll.


        Wenn es ein Tumor ist, erklärt sich, dass das Gewicht trotz sparsamerem Füttern nicht abnimmt (heute morgen war es 54 gr., aber heute mittag wieder 55gr). Fips meint es so gut und "mästet" sie, wenn sie zusammen sind.
        Zu sehr mit Futter einschränken, schwächt sie dann vielleicht noch mehr, ohne dass es was bringt?

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          #19
          Hallo Juwel,

          oh je, dass klingt ja alles gar nicht gut mit deiner Henne, es tut mir sehr leid

          Tumore sind einfach nur schrecklich. Aber wie du schreibst, hat deine TA deiner Juwel ja schon im Oktober nicht mehr viel Zeit gegeben. Juwel ist somit eine Kämpferin. Ich würde sie wohl auch ganz normal weiter Futter geben und auch bei ihrem Partner lassen. Wenn sie wirklich einen Tumor hat, der auf die Lungen drückt, ist nicht ihr Übergewicht für die schlechte Verfassung verantwortlich.

          Ich würde es mir wirklich sehr für dich wünschen, dass die homöopathischen Mittel bei Juwel anschlagen. Wenn du aber merkst, dass Juwel sich wirklich nur noch quält und die Lebensqualität nicht mehr gegeben ist, dann lass sie schmerzfrei gehen.

          Ich drücke aber ganz fest die Daumen, dass Juwel noch eine schöne Zeit vor sich hat

          Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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            #20
            Hallo Sarawr

            Wie geht es deiner Henne Batida?

            Was ist den beim Tierarzt-Besuch heraus gekommen?

            Ich hoffe es es soweit alles ok mit Batida, man macht sich so seine Gedanken,
            da man nix von dir hört.

            Liebe Grüße
            Tine

            Liebe Grüße
            Tine und ihre neun Zwerge

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              #21
              Zitat von Pezzy
              Hallo Juwel,

              oh je, dass klingt ja alles gar nicht gut mit deiner Henne, es tut mir sehr leid

              Tumore sind einfach nur schrecklich. Aber wie du schreibst, hat deine TA deiner Juwel ja schon im Oktober nicht mehr viel Zeit gegeben. Juwel ist somit eine Kämpferin. Ich würde sie wohl auch ganz normal weiter Futter geben und auch bei ihrem Partner lassen. Wenn sie wirklich einen Tumor hat, der auf die Lungen drückt, ist nicht ihr Übergewicht für die schlechte Verfassung verantwortlich.

              Ich würde es mir wirklich sehr für dich wünschen, dass die homöopathischen Mittel bei Juwel anschlagen. Wenn du aber merkst, dass Juwel sich wirklich nur noch quält und die Lebensqualität nicht mehr gegeben ist, dann lass sie schmerzfrei gehen.

              Ich drücke aber ganz fest die Daumen, dass Juwel noch eine schöne Zeit vor sich hat
              Vielen lieben Dank, Pezzy! - Auch dass Du meine langatmige Text gelesen hast! (schon fast eine Zumutung, sorry.)

              Ja, Juwel ist ein richtiger prachtvoller Löwe - so mutig wie sie ist und sich schon früher durchbeißen mußte (u. a. mal entflogen)
              Heute ist sie sogar mal geflogen (was sie ohnehin nur selten tat, da sie früher nie Gelegenheit dazu hatte, klettert sie mehr). Und sie putzt sich und frißt.
              Und nachdem es sich nach der Prognose Anfang Oktober "vielleicht noch 2 - 3 Wochen", der sterbensnahen Schwäche, dem Untergewicht und Extrem-Durchfall wieder normalisierte, schien es überstanden und alls gut zu sein.

              Seit ich sie vor gut 4 Jahren als Notfall bekam und sie Zutrauen faßte und richtig aufblühte (vorher Isolationshaft im Mini-Kanarienkäfig), ist sie so ein fröhliches Geschöpf!

              Ich habe jetzt im Internet gelesen mit Tarantula-Tropfen als eine Art Globuli fürs Trinkwasser, die will ich Montag mal bestellen, sobald die Apotheke offen hat. Wobei sie ohnehin fast kaum trinkt, aber vielleicht kann ich etwas Zwieback damit einweichen, oder die Tropfen auf Vogelmiere bringen, wovon sie gerne ist.
              Hoffentlich ist das noch nicht zu spät - hätte ich das doch früher gewußt!



              Ja, Sarahwr, hoffentlich geht es Badita besser? Gute Genesungswünsche von uns!

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                #22
                Ich kenn das sich ständig sorgen machen zu müssen
                Ich kann nur sagen, dass meine Hanni auch immer zum schneiden muss. Wir haben die mal Röntgen lassen und sie hat eine vergrößerte Leber .. bekommt seit dem medis und lebt damit schon viele Jahre

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                  #23
                  Hallo Juwel

                  Deine Juwel ist wirklich eine große Kämpferin und mit Deiner ganzen Un terstützung kann sie mit ihrem Lebertumor noch recht alt werden.
                  Da spreche ich ja auch aus Erfahrung da meine Susi ja auch einen Lebertumor hatte, anfangs war es auch der Schnabel der zu schnell wuchs, etwas zerzaußtes Gefieder und das sie immer Ihre Ruhephasen brauchte.
                  Dann war ich 2012 mit ihr beim VkTA und da ist der Tumor beim Röntgen fest gestellt worden und er war schon so riesig das ich ihr schon nicht mehr lange gegeben habe.
                  Naja ich will jetzt keinen langen Roman schreiben über ihr Leben, sie konnte zuletzt ja auch nicht mehr fliegen und man merkte immer mal das sie ein Leiden hat und ihr Schnabel mußte jeden Monat gekürtzt werden, aber anderseits hatte sie immer, wenn auch auf ihre eigene Art, am Schwarmleben teilgenommen.
                  Im Frühling 2017 mußte sie erlöst werden, aber nicht wegen des Tumors, sie muß unglücklich gestürzt sein und hatte sich einen komplizierten Beinbruch im Oberschenkelbereich zu gezogen und da bei ihr keine OP möglich war, sie hätte die Narkose nicht überlebt, wurde sie erlößt.
                  Will damit sagen das sie wohl sonst noch leben würde.

                  S.G.
                  Enno

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                    #24
                    Zitat von Stubenfalke
                    Hallo Juwel

                    Deine Juwel ist wirklich eine große Kämpferin und mit Deiner ganzen Un terstützung kann sie mit ihrem Lebertumor noch recht alt werden.
                    Da spreche ich ja auch aus Erfahrung da meine Susi ja auch einen Lebertumor hatte, anfangs war es auch der Schnabel der zu schnell wuchs, etwas zerzaußtes Gefieder und das sie immer Ihre Ruhephasen brauchte.
                    Dann war ich 2012 mit ihr beim VkTA und da ist der Tumor beim Röntgen fest gestellt worden und er war schon so riesig das ich ihr schon nicht mehr lange gegeben habe.
                    Naja ich will jetzt keinen langen Roman schreiben über ihr Leben, sie konnte zuletzt ja auch nicht mehr fliegen und man merkte immer mal das sie ein Leiden hat und ihr Schnabel mußte jeden Monat gekürtzt werden, aber anderseits hatte sie immer, wenn auch auf ihre eigene Art, am Schwarmleben teilgenommen.
                    Im Frühling 2017 mußte sie erlöst werden, aber nicht wegen des Tumors, sie muß unglücklich gestürzt sein und hatte sich einen komplizierten Beinbruch im Oberschenkelbereich zu gezogen und da bei ihr keine OP möglich war, sie hätte die Narkose nicht überlebt, wurde sie erlößt.
                    Will damit sagen das sie wohl sonst noch leben würde.

                    S.G.
                    Enno
                    Vielen Dank für den Zuspruch und die Ermutigung!
                    Das mit Susi und ihrem Bruch tut mir leid. Vielleicht bliebt ihr auch ein längeres Leiden letztlich erspart.
                    Die Leber kann sich ja erstaunlich regenerieren. Das hatte ich bei Hansi gehofft, aber letztlich starb er dann vor anderthalb Jahren an einem Lebertumor - der wurde durch Röntgen festgestellt. Er bekam eine Langzeitantibiotikumsspritze, doch als die Wirkung nachließ, ging es ihm ganz schlecht, ich brachte ihn in letzter Minute hin, da bekam er nochmals eine.
                    Dann ging es wieder aufwärts - er flog sogar. Bevor nach einer knappen Woche die Wirkung nachließ, wollte ich es nicht wieder so lange hinziehen und fing ihn ein - und dabei bekam er wohl einen Schock, weil das Einfangen diesmal (da er fitter war) mehrfach mißglückte. Er konnte sich kaum auf der Stange halten, bekam die Spritze - und war danach aber nicht mehr transportfähig.
                    Hinterher machte ich mir solche Vorwürfe, ihn wegen des Termins, und obwohl er so fidel und vergnügt war, flog und schaukelte, eingefangen und zum vkTA gebracht zu haben. : (

                    Juwel hat aber vermutlich einen Eierstock-Tumor (da die Wachshaut so unnatürlich gefärbt ist). Auf dem Röntgenbild nimmt der Tumor schon einen Großteil des Körpers ein, dass die Magenwand ganz nach unten gewandert ist und über die normale Kloakenstelle hinausragt.
                    Und nur noch eine Lunge funktioniert nur noch zu einem kleinen Teil, der Rest und die rechte Lunge sind jedenfalls auf dem Röntgenbild gar nicht zu sehen.

                    Aber eine Kämpferin ist sie, und hat Lebensmut, putzt sich und frißt - hat heute auch mal etwas geschlafen (der Fips stört sie dabei leider oft auf, weil er sie immer anstupst. Als er in den andern Käfig zum Futter ging, habe ich ihn mal kurze Zeit in ein anderes Zimmer gebracht.

                    Wobei er im übrigen sehr ritterlich und fürsorglich ist - und sie auch wieder seine Nähe sucht, sie sich kraulen, er sie füttert. Die beiden sind einfach rührend.
                    zusammen! Er hängt eben sehr an ihr. Und scheint nicht zu begreifen, dass sie mehr Ruhe braucht und wenig Luft bekommt und daher nur wenig aktiv sein kann. Immerhin hat er dann nachts freiwillig eine andere Stange aufgesucht.

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                      #25
                      Hey Leute !
                      Sorry das ich hier so selten unterwegs bin,aber ich bin nicht oft am PC
                      Okay hier für euch die Zusamenfassung der letzten Haarsträubenden Wochen:

                      Dienstag 05.02:

                      Batida und ich haben es Endlich geschafft zum TA zu gehen.
                      Die Dame bei der ich war ( *) steht noch nicht in der Liste drin, wurde mir aber (wie oben glaube ich schon geschreiben) von einer Kollegin empfohlen.
                      Dort angekommen habe ich erstmal ein paar Fomulare über die kleine ausgefüllt und damit gleich noch etwas Wartezeit überbrückt da vor uns noch 1 Hund und 1 Katze dran waren, was Glücklicherweise alles ziemlich schnell ging

                      Ca 30 Minuten Später waren wir dann auch schon dran & die Tierärztin holte, mit Hilfe der Assistentin die kleine aus ihrer Box.
                      Kaum war sie draußen meinte sie nur "Oh je, die arme" und hat sofort gehandelt. Hat ihrer Hilfskraft gesagt was sie braucht und haben die kleine Komplett von oben bis unten behandelt.

                      Als die kleine dann wieder Im Käfig war, Erklärte sie mir alles ganz genau.

                      Sie hat einen Pilz. Deshalb auch die Verformung des Schnabels, die Krallen etc sind ja nicht betroffen (sie hat sicherheitshalber trotzdem überall was von dem Mittel, wo ich nicht weiß was es ist, auf Batida aufgetragen) Auch hat sie so gut es gin ihren Schnabel gestuzt, was aber nicht wirklich ging da er sehhr Brüchig war.
                      Dann verschrieb sie ihr V22 Tropfen die ich täglich * bis *Stück in frisches Wasser auflösen soll (Batida hat übrigens Momentan 2 Wassernäpfe in ihrer "Einzelhaft" weil sie es so toll findet in den einem immer Baden zu gehen )
                      Und wir bekamen auch noch ein weißes Pulver, was für mich so reicht wie die Nahrungszusätze die man auch Hühnern gibt.
                      Also zumindest riecht es ähnlich, den Namen erkenne ich Leider nicht mehr da ich den Teil abgerissen hab beim Öffnen :´D

                      Die kleine ist laut TA auch total unterernährt und nur noch Haut und Knochen. (Es war mir irgendwie klar... sie kann ja kaum was Fressen mit dem Schnabel... :/)

                      Das alles schreibe ich euch jetzt gerade nachdem wir vor ca 30 Minuten von unserem 2ten TA besuch zurück sind, Quasi Nachkontrolle.
                      Und ich bin so überglücklich ich könnte heulen.

                      Die Kleine Maus spricht super auf die Behandlung an.
                      Der Schnabel ist zwar noch etwas unschön, aber mittlerweile wieder hart genug um ihn zu schneiden.
                      Als wir nach Hause kamen war das erste was sie tat die Hirse zu beknabbern & da ist sie gerade immer noch beschäftigt (Wir sind mittlerweile seit gut 45 Minuten zuhause) Und sie bekommt dieses mal wirklich was ab

                      Frau TA meinte auch das sie im Vergleich zum letzten mal schon 5 gramm zugenommen hat, klingt vielleicht nicht viel, aber vorher wog sie ca. 30 gramm und das war für ihr alter & Größe viel zu wenig :/

                      Nächste Woche Dienstag haben wir erneut einen Termin Ich erstatte dann wieder Bericht

                      LG Sarah <3

                      P.S: Hab auch gerade eine Transportbox bestellt die bis zum 14.2 ankommen soll

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                        #26
                        Hallo Sarah,

                        danke für deine Rückmeldung und des ausführlichen Bericht.

                        Da war es ja höchste Eisenbahn, dass Batida zum Arzt kommt. Ein Pilz ist nicht schön, aber behandelbar und wie du schreibst geht es ja schon bergauf mit Batida.

                        Dann hoffen wir, dass es weiter gut läuft. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen

                        Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                          #27
                          Hallo Sarah

                          Es ist schön das du mit einigermaßen guten News zurück gekommen bist und die Tierärzten
                          Batidas Zustand erkannt hat und sie darauf hin nun behandelt wird.

                          Auf dem Bild sieht die kleine Maus doch ziemlich mitgenommen aus.

                          Ich wünsche Batida gute Genesung und das sie bald wieder ganz gesund wird.

                          Alles Gute!

                          Liebe Grüße
                          Tine

                          Liebe Grüße
                          Tine und ihre neun Zwerge

                          Kommentar


                            #28
                            Hallo Sarah

                            Schön das Du mit positiven News zurück kommst und schön das die Behandlung bei Batida anschlägt.
                            Hoffe und wünsche das Batida wieder ganz gesund wird.

                            S.G.
                            Enno

                            Kommentar


                              #29
                              Hallo Sarah und Batida,

                              das sind ja erfreulich aufbauende und gute Nachrichten, vielen Dank!

                              Und 5 gr ist ganz ordentlich, sie legt ja vermutlich noch weiter zu.

                              Wie gut und danke, dass Du sie zu der TÄ gebracht hast - vielen Dank auch an diese für ihre Umsicht!


                              Juwel ist jetzt wenigstens unter 50 gr, heute abend sogar bei 47 gr. - auch noch zuviel, aber jedes Gramm weniger ist eine kleine Erleichterung. Sie ist agiler und auch etwas "frecher". Es bleibt auch nicht mehr der ganze Kot an der nach außen gewölbten Haut hängen.
                              Wenn nur alles so einfach wäre, und sich der Tumor auch "aushungern" ließe wie die Fettansammlungen.

                              Heute morgen sah unser kleiner Schatz "schlimm" aus: auf die doppelte Größe aufgeplustert. Bis heute nachmittag, dann wurde sie ein wenige beweglicher, kletterte einige Male hin und her, und war nicht mehr so aufgeplustert.

                              Auch wenn sie untätig sitzt, hört man sie immer noch atmen, selbst vom anderen Zimmerende. Nur eine ihrer Lungen hat ja noch einen Teil Kapazität; jedenfalls soweit man auf dem Röntgenbild sieht.
                              Heute bekam ich von der TÄ die Tarantula-Tropfen, allerdings D6, und da es bei Juwel chronisch ist, soll ich max. pro Tag * Tropfen geben.

                              Nach den * Tropfen (über Vogelmiere versucht einzuschmuggeln) bekam ich einen Schreck, weil ich dachte, das macht ihr den Garaus! Irgendwie lag sie danach ganz erledigt und ohne Lebensgeister auf dem Sitzbrettchen.

                              Sollte ich es ihr vielleicht doch besser nicht geben? Irgendwo stand auch, bei einer Spritzenbehandlung mit Tarantula D12 müßten sie gesundheitlich fit sein.
                              Nun gebe ich es zwar oral, aber sie ist sehr mitgenommen.


                              Fips war heute wie eine Klette - ob sie am spärlich gefüllten Futternapf ein paar Körnchen pickte, oder schlafen wollte... - er wollte sie sogar wieder besteigen, da hab ich sie getrennt.

                              Er ist ja so fröhlich und ungetrübt gut gelaunt - flog dann im Zimmer rum, setzte sich auf eine der Stangen am Regal und trällerte lautstark und pausenlos - während sie doch schlafen wollte...


                              Jedesmal, wenn ich zwischendrin weg muß, oder über Nacht, komme ich mit angehaltenem Atem zurück, ob ich sie wohl noch vorfinde...

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                                #30
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                                Hallo Juwel,

                                es tut mir so leid, dass du dich so um deine Henne sorgst.

                                Ich habe mit Tarantula überhaupt keine Erfahrung und denke, du solltest dazu auch einen ganz neuen Thread aufmachen. So werden User, die schon damit Erfahrung haben vielleicht aufmerksam und können dir etwas helfen.

                                Generell würde ich die Sorgen bzgl. der Dosierung nochmal mit dem TA besprechen, vielleicht kann man die Tropfen doch irgendwie noch verdünnt geben.

                                Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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