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Chiko wohl sehr krank ...

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    Chiko wohl sehr krank ...

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    Hallo zusammen,
    Unser Chiko ist rund 5 Jahre alt, und lebt zusammen mit seinem Kumpel Bepo und 2 Mädels in einem kleinen Schwarm.
    Alle sind friedlich und lieb zueinander. Und das schon seid 5 Jahren.
    Leider ist Chiko vor zwei Woche krank geworden, und die erste Diagnose war eine Kropfentzündung. Darauf hin hat er schon 3 mal eine Spritze bekommen. Aber es wurde nicht besser. Nach der dritten Spritze war auf einmal von einem Tumor die Rede. Wobei unsere Tierärztin nichts machen kann.
    Wir wurden an ei e speziellen Vogelklink verwiesen.

    Sollte man da noch hingehen?
    Er sitzt praktisch nur noch rum und schläft. Sitzt aufgeplüscht auf seiner Stange. Aber sein Appetit ist ungebrochen. Ob normales Futter, Knaberstange, Hierse oder auch seine geliebten Gurken, da ist er immer noch der Erste.

    Er putzt sich auch normal zwischen den Schläuchen und dem futtern.

    Aber er ist still, was er früher nie war.
    Er war immer am zwitschern, oder gemeinsam mit seinem Kumpel unterwegs.

    Sind Tumore eigentlich behandelbar?
    Oder hat so eine Diagnose praktisch das Ende eingeleitet?
    Sollte man ein Einschläfern in Betracht ziehen?
    Weil weitere Behandlungen oder gar OPs könnte ich mir auch recht stressig für so einen kleinen Kerl vorstellen.

    Schmerzen hat er augenscheinlich nicht.
    Aber man kann ihn ja auch schlecht fragen ...

    Wir sind so ein bisschen ratlos ...

    Hat jemand einen Tipp für uns?

    Viele Grüße aus Bochum

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    #2
    Hallo,

    die Tierärztin hat Recht damit, Deinen Chiko von einem vogelkundigen Tierarzt untersuchen zu lassen. Du beschreibst den Zustand, der wirklich ein Anlass zur Sorge bereitet, deshalb warte nicht lange, schnappe Dir den kleinen Schatz und auf zur Vogelklinik. Auch wenn der Weg unbequem ist, es lohnt sich, abklären zu lassen, was Chiko fehlt.
    Durch spezielle Kropf- und Kotabstriche, die mikroskopisch untersucht werden, lässt sich schnell eine Diagnose stellen. je nachdem, was festgestellt wird, musst Du Medikament verabreichen, aber das bekommst Du bestimmt hin.
    Wegen des Verdachts auf einen Tumor mache Dich jetzt nicht verrückt. Zwar können Tumore jeglicher Art auch bei einem Welli auftreten, einige auch operativ entfernt werden, jedoch muss dies richtig abgeklärt sein, evtl. durch Röntgenaufnahmen.
    Du schreibst von Knabberstangen, die Chiko futtert, sei so lieb, entferne diese, denn sie enthalten Zucker. Zucker macht Wellis krank, also weg mit dem Zeug. Vorsorglich kannst Du Thymiantee nach Anleitung aufbrühen, den bekommst Du kostengünstig im Drogeriemarkt.. Nach dem Abkühlen 50/50 mit Wasser verdünnen und ausschließlich als Getränk reichen, natürlich auch für die anderen Wellis.
    Ich wünsche Chiko alles Gute, dass er wieder gesund wird und fröhlich die Hütte rockt.

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      #3
      Hallo Carilon,

      tut mir leid, dass es deinem Welli so schlecht geht.
      Wie ich rauslese, warst du bislang bei einem Kleintierarzt, wenn er dich nun an eine Vogelklinik verwiesen hat.
      dein Welli geröntgt oder wie kommt die Diagnose „Tumor“ zustande?

      Auch wenn es nie eine Garantie ist, dass dein Welli es schafft, würde ich auf jeden Fall die Klinik aufsuchen und eine Diagnose erstellen lassen. Für mich liest es sich momentan so, als wenn es keine richtige gibt und der TA, bei dem du warst, eher im Dunkeln tappt.

      Ich würde dort hinfahren, ihn richtig und fachkundig (das können in der Regel nur vogelkundige Tierärzte, die eine Zusatzausbildung haben) und gucken, ob und wie man ihn behandeln kann.

      Alles Gute!

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        #4
        Tja. Leider schlechte Nachrichten ...
        Wir sind heute in *** gefahren, und dort wurde per Ultraschall sehr schnell ein großer Nietentumor entdeckt.
        Leider war da nichts mehr zu machen.
        Wir haben ihn gehen gelassen, und nun ist Chiko im Regenbogenland.
        Und es zeigt sich wieder einmal, es bringt einfach nichts, mit seinem kleinen Sittich zu einen einfachen Tierarzt zu gehen.
        Da bekommt man einfach keine fundierte Diagnose. Rate mal mit Rosenthal ist da eher die Marschrute. Verpassen wir dem Kleinen einfach mal 3 mal Antibiotika. Kann ja nicht schaden. Und wenn das nicht hilft, empfehlen wir den Kunden einfach an einen echten Spezialisten.
        Beim nächsten Mal weiß ich bescheid. Dann geht es sofort in eine spezialklinik.
        Die hätten zwar auch nichts mehr machen können wenn wir sofort dahin gegangen wären, aber man hätte dem Kleinen doch etwas mehr ersparen können.
        Wollte euch nur auf dem Laufenden halten.
        Und danke für die Ratschläge.
        Grüße aus Bochum

        Zuletzt geändert von Pezzy; 23.03.2024, 12:21. Grund: Hinweis auf TA entfernt

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          #5
          es tut mir unendlich leid,aber nun ist er von seinen Schmerzen befreit,ich fahre auch nur noch zu einem vogelkundigen A,alles andere bringt einfach nichts

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            #6
            Hallo Carilon,

            es tut mir so leid um deinen Weli. Ich gehe auch dort zu Klinik, den Namen muss ich leider entfernen, aber dort sind die Ärzte gut und helfen, wenn Sie es noch können. Ein Nierentumor ist leider sehr fies, ich hatte den auch schon bei mehreren meiner Wellis. Nach der Diagnose hatten meine Wellis im Schnitt noch 4 Woche zu leben. Die Entscheidung, ob man den Wellis sofort einschläfern soll oder noch wartet, ist einfach fies, irgendwie grübelt man immer.

            Mit traurigen Grüßen


            Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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              #7
              Es tut mir auch sehr leid um deinen Chiko.
              Mein Beileid. Gut das du noch mit ihm zu einem Vogelspezialist gegangen bist.

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                #8
                Das tut mir echt leid für dich. Der kleinen Maus geht es jetzt besser.

                Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

                Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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                  #9
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                  Hallo Carilon,

                  oh je, das ging ja leider sehr schnell und es tut mir sehr leid. Chiko muss sich nun nicht mehr quälen, gut, dass Du zur Klinik gefahren bist.
                  Traurig, dass ein Tierarzt erst einmal herum gedoktort und nicht gesagt hat, dass er keine Fachkenntnisse besitzt, was die Vogelkunde angeht. So etwas ärgert mich, ich denke, das ist einfach nur Geldmache zu Lasten der kleinen Patienten.
                  Ich wünsche Dir und den verbliebenen Wellis alles Gute und hoffe, dass Du hier im Forum bleibst und auch von schönen Ereignissen berichtest.

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