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Wellensittich mit Verdacht auf Lebertumor

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    Wellensittich mit Verdacht auf Lebertumor

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    Hallo,yklin

    es geht um meinen geliebten 6-jährigen Welli-Hahn Blue Jay. Er hat bereits eine bewegte Krankengeschichte hinter sich (u.a. PBFD+, Megabakterien, Luftsackmilben sowie eine hartnäckige Infektion mit Staphylokokken) und hatte dazu zeitlebens Leberprobleme. Die Leberprobleme machten sich bei ihm v.a. durch wechselhaften Kot, schwankende Tagesform und schnelles Schnabelwachstum bemerkbar.

    Im Laufe diesen Jahres fiel mir dann auf, dass sein Kot dauerhaft schlecht wurde (permanent flüssiger und leicht gelblicher Urinanteil). Ich bin dann mit ihm wie immer zum Tierarzt und es wurde ein Röntgenbild angefertigt, in dem zu sehen war, dass seine Leber vergrößert ist. Er wurde dann auf Verdacht mit Doxyzyclin behandelt und bekam unterstützend von mir u.a. HeparComp, Silymarin, Korvimin und nach Ende der Doxy Behandlung ein Pulver zum Aufbau der Darmflora. Trotz allem verschlechterte sich sein Zustand zunehmend (er fing an vermehrt zu plustern), sodass wir Kotsammelproben und dann vor ungefähr 2 Wochen einen Kloakenabstrich ins Labor schickten - beides ohne Befund.

    Ich gebe ihm im Wechsel weiterhin alle Präparate sowie Grünzeug und ab und zu mal Tee, aber seit diesem Wochenende macht ihm der linke Fuß Probleme (z.B. wackelt er ständig wenn er sich umdrehen möchte), so dass für mich nun klar ist, dass die Vergrößerung der Leber krebsbedingt sein muss.

    Er schläft sehr viel, hat aber noch einen guten Appetit, kann Kot absetzen sowie fliegen und klettern. Von daher wollte ich fragen, ob es noch eine Möglichkeit gibt, seine Symptome zu lindern, so lange er noch Lebenswillen zeigt, z.B. in Form von einer Schmerztherapie?

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    #2
    Hallo Alex,

    Dein Welli hat ja schon vieles mitgemacht, das ist schlimm und ich kann mir vorstellen, wie es für Dich sein muss, ihn so zu sehen. Was nun die Schmerztherapie angeht, das würde ich mit dem Arzt besprechen, denn Schmerzmittel schlagen auch auf die Leber. Es wird der Tag kommen, an dem Du eine schwere Entscheidung treffen musst, dem kleinen Kerl zuliebe, ich wünsche Dir, dass es nicht so schnell passiert, aber Du solltest vorbereitet sein. Die vergrößerte Leber, bzw. auch Tumoren können neurologische Probleme bereiten, was jetzt offenbar schon der Fall ist.
    Alles Liebe und Gute für Blue-Jay.

    Liebe Grüße
    Silvia und Heinis

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      #3
      Hallo Alex,
      Wie sah der Behandlungsplan vom Tierarzt für die Leber aus? Was für Medikamente hat er bekommen und wie lange solltest du ihm die geben?

      Drücke ihm ganz fest die Daumen.

      Liebe grüße

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        #4
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        Und was ich vergessen hatte. Hast du in dem Futter schon geschaut, dass da keine Fettreichen Samen drin sind?

        Liebe grüße

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