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Er schlief langsam in meinen Händen ein.. aber was jetzt?

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    Er schlief langsam in meinen Händen ein.. aber was jetzt?

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    Hallo ihr Lieben..

    Vorhin ist mein Welli Deku verstorben.. Er war und ist immer noch mein ein und alles. Er ist zwar 6 Jahre alt geworden, jedoch finde ich sein Tod sehr traurig, da er plötzlich krank wurde und jetzt weiß ich nicht weiter..

    Vor ungefähr einer Woche fing er an ruhiger zu werden und das fiel mir schon ins Auge. Diesen Montag ging es ihm dann überhaupt nicht gut. Er war immer ganz schlapp und kippelte andauernd. Er war wie ausgetauscht. Ich eilte also zu einem vkT und bekam Medikamente für ihn. Sie konnte jedoch noch nicht bekannt geben, was es denn ist. Keine Bakterien, kein Pilz, gar nichts. Wir wussten nur, dass er total schlapp und kaputt war. Jede Bewegung macht ihn zu schaffen. Er schloss immer wieder die Augen, egal ob beim Essen oder generell den ganzen Tag.

    Dienstag gab ich ihm also seine Medikamente und ging nochmal einen Tag später zum Arzt, weil es ihm noch schlechter ging. Die Ärztin konnte nichts sagen, als dass ich ihm weiterhin seine Medikamente geben soll.

    Mittwoch ging es ihm wieder besser. Er flog ein kleines bisschen und aß und trank ganz viel. Er wirkte wieder aufgeweckt.

    Donnerstag ging es ihm wieder schlechter. Er wippte wieder und war total müde. Ich gab ihm wie üblich seine Medikamente und ließ ihn weiter ausruhen.

    Heute Nacht um 02:00 (Freitag)wachte ich plötzlich auf und merkte das er schlapper und schlapper wurde und total verloren wirkte. Ich nahm ihn in die Hand, weil ich bemerkte, dass er nicht mehr stehen konnte, rumflatterte und ich wusste, was bald geschehen wird..

    Es war wie ein Weckruf, dass es ihm nicht gut geht und ich ihn jetzt Gesellschaft leistensollte, bis er nun endlich hochfliegt..

    Seine Füße wurden total taub und ich merkte wie er immer ruhiger in meiner Hand an meiner Brust lag, bis er langsam einschlief. Ich spürte richtig wie er einschlief. Plötzlich schlug sein Herz nicht mehr und er wurde ganz leicht.

    Ich fühle mich schuldig und frage mich, ob er vielleicht noch durchgehalten hätte, hätte ich ihn ganz einfach in ruhe gelassen und somit nicht gestresst? Aber andererseits wollte ich ihn nicht alleine auf dem Boden sterben lassen. Ich wollte noch die letzten Momente miteinander verbringen und bei ihm sein.


    Ich kann es immer noch nicht fassen. Dieser Vogel war immer ganz flink und Ich machte Monate davor Witze, dass er für immer Leben würde, weil er so stark und flott war. Er kam immer als einziger total neugierig auf mich zu und klaute zwischendurch Gürkchen oder Brot von meinen Tellern.. Er war einfach ein toller Vogel.. mein Baby...

    Ich weiß, dass jedes Leben irgendwann mal enden wird.. ich weiß auch das er jetzt im Vogelparadis ist und über mich wacht.
    Jedoch fühlt ws sich an wie ein Albtraum, aus dem ich hoffentlich bald erwache.. Ich weiß nicht was er hatte und woher es plötzlich kam. Ich habe mein bestes gegeben um ihn am Leben zu halten und gesund zu bekommen. Ich bin froh, dass er jetzt keine Schmerzen mehr erleidet und oben in ruhe fliegen kann.. Aber der Schmerz sitzt ganz tief in meinem Herzen, da ich schon oft Vögel verabschieden musste. Ich fühle mich einfach hilflos und weiß nicht was ich jetzt tun sollte.

    Er hat eine Henne die auch 6 Jahre alt ist. Ich weiß nicht was ich jetzt mit ihr anstellen soll. Ich würde am liebsten alle meine Vögel (ich habe noch 2 Agaporniden) an eine vertrauenswürdige Person abgeben, weil ich keine Nerven mehr habe und immer wieder an ihn erinnert werde, jedoch sind mir alle ans Herz gewachsen, da ich schon als kleines Kind mit Vögel und Papageien aufgewachsen bin.


    Ich weiß nicht wie ich mit dem Tod umgehen soll. Ich fühle mich schuldig, aber auch erleichtert. Ich finde es total ungerecht, wieso es ausgerechnet ihn trifft und warum so plötzlich...

    Ich liebe ihn..
    💙🖤🤍❤️
    Mein Deku..

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    #2
    Hallo Vogeldame,
    mein Beileid zu Deinem schmerzlichen Verlust. Auch wenn Du jetzt sehr traurig bist, solltest Du Dir keine Vorwürfe machen. Es sollte augenscheinlich so sein, dass Dein Deku seine Köfferchen packen musste und dann war es doch schöner, dass Du ihn auf den letzten Metern begleiten konntest, als dass er seinen Weg allein antreten musste. Da er Dir verständlich gemacht hat, dass es zu Ende geht und Du entsprechend reagieren konntest, werdet ihr ein sehr besonderes Verhältnis gehabt haben.
    Wenn Du jetzt aufgrund der Schmerzen überlegst, die Vogelhaltung aufzugeben, ist das verständlich, aber Du solltest so eine schwerwiegende Entscheidung nicht in dieser Ausnahmesituation treffen, wenn der Verlust noch so frisch ist.
    Der Schmerz wird vergehen und dann wirst Du Dich irgendwann nur noch an die schönen Momente mit Deinem Herzensvogel erinnern. Und vielleicht magst Du ja doch einem neuen Partner für Deine Henne einen Platz bei Dir geben. Übereile Deine Entscheidung nicht.
    Mitfühlende Grüße

    Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
    Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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      #3
      Das ist ja echt traurig. Auch von uns herzliches Beileid zu deinem Verlust.
      Ich denke auch, dass du alles getan hast. Leider gibt es überall Grenzen.
      Ich sehe das so wie Steffi. Überleg in Ruhe, wie es weitergeht. Aber bitte lass deine Lady nicht zu lange alleine.

      Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

      Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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        #4
        Hallo VogelDame,

        es ist immer ganz furchtbar, wenn ein geliebtes Haustier verstirbt. Ich verstehe, dass Du darüber nachdenkst, was Du hättest anders machen können, dass so was nicht passiert. Bitte mache Dir keine Vorwürfe, Du hast Dich um Deku gekümmert, warst beim Arzt mit ihm, hast Medikamente gegeben und ihn in seiner letzen Stunde nicht allein gelassen. Du bist eine tolle Vogelmama, die sich so lieb um ihre kleinen Freunde kümmert.
        Fast jedem von uns ist es schon passiert, dass wir fassungslos, traurig, wütend und verzweifelt darüber nachdenken, die Vogelhaltung aufzugeben, wenn wieder ein Tierchen über die Regenbogenbrücke geflogen ist. Glaube mir, ich habe Anfang 2019 gleich drei Wellis innerhalb von 3 Tagen verloren, mir ging es nicht anders. Nie wieder Vögel. Dieser Vorsatz hat nur 2 Wochen gehalten und ich bekam ein Pärchen geschenkt. Ich war so glücklich, aber nicht lange, denn das Schicksal hat gnadenlos zugeschlagen, es blieb immer ein Tier übrig, sodass ich dann jeweils einen neuen Partner kaufen musste.
        jetzt hast Du aber das Problem, dass Deine Henne alleine ist und das sollte sie auf keinen Fall,. Deshalb wäre es schön, wenn Du Dich beruhigst und einen Partner finden würdest. Hier in der Vermittlung oder auch im Tierheim, jeder dieser Wellis hat eine Chance verdient. Du würdest ganz bestimmt, genau wie ich damals, ohne Wellis nicht mehr gerne nachhause kommen wollen, denn es fehlt was.
        Sot traurig es ist, mir tut es sehr leid um Doku, aber gebe Dir einen Ruck, Du wirst sehen, der Schmerz lässt nach und wenn Du an den kleinen Kerl denkst, dann fallen Dir alle Späße ein, die er gemacht hat und Du musst lächeln.
        Alles Liebe und Gute für Dich und Deine Wellidame.

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          #5
          Es tut mir unendlich leid zu hören, dass Deku verstorben ist. Der plötzliche Verlust ist sicherlich sehr schmerzhaft für dich. Du hast alles getan, was du konntest, um ihm zu helfen und das ist bewundernswert. Es ist normal, dass du dich jetzt hilflos und traurig fühlst. Schenk dir Zeit für Trauer und Schmerz. Denk daran, dass Deku in deinem Herzen weiterlebt.

          Es gibt keinen Grund zur Eile bei großen Entscheidungen. Nimm dir Zeit, um herauszufinden, was für dich und deine Vögel das Beste ist. Vielleicht kannst du dich an eine vertrauenswürdige Person wenden, die sich um deine Vögel zeitweilig kümmerst, bis es Dir besser geht.

          Nimm dir Zeit und sei zärtlich zu dir selbst.​

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            #6
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            Auch mir tut es leid, dass Deku über die Regenbogenbrücke geflogen ist. Irgendwann schließt sich für jeden der Kreis. Der Verlust trifft jeden von hart und irgenwie fragt man sicher immer, was man hätte anders oder besser oder schneller tun können. Aber Du hast alles für Deku getan, was Du tun konntest. Der Schmerz wird mit der Zeit weniger und irgendwann erinnert man sich nur noch an die schönen Augenblicke.
            Deinen Worten entnehme ich, dass Du in deiner gegenwärtigen Trauer und Verzweiflung alle Vögel abgeben möchtest, aber innerlich absolut nicht dazu bereit bist. Hol für deine Henne wieder einen Partner, damit sie nicht alleine ist. In den Tierheimen oder hier in der Vermittlung warten Wellis darauf, in ein neues schönes Zuhause einziehen zu dürfen. Und wenn deine Henne wieder glücklich ist, wird auch dein Schmerz weniger.
            Alles Gute
            Ratio

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