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Erfahrungen mit Lipom OP?

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    #16
    hallochen.was genau ist ein lipom(krebs?)

    wodurch kommt nur sowas?

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      #17
      Hallöchen,

      ich hatte mal einen Leberpatienten, bei dem ein kleines Lipom aufgeplatzt ist. Das Lipom wurde umgehend entfernt und er hat es trotz Lebererkrankung super überstanden. Er war auch hinterher brav und hat nicht an der Wunde rumgenagt. Ich würde das aber auf jeden Fall beobachten und ggf. muss er halt für kurze Zeit ne Halskrause tragen.
      Ich habe meinem Lipompatienten damals auch ne "Krankenschwester" mit in den Krankenkäfig gesetzt. Die Beiden haben sich super verstanden und der Patient wurde liebevoll umsorgt. Schau mal hier:
      *

      Ich drücke ganz feste die Daumen für die OP.

      @linni: Ein Lipom ist eine gutartige Fettgeschwulst. Schau mal hier:
      Ein Lipom ist ein Fettgeschwulst, welches häufig am Bauch, Kloake oder Flügeln eines Wellis auftritt. Oftmals kann es operativ entfernt werden.


      Liebe Grüße
      Sandra

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        #18
        Alles Gute für Köpfi

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          #19
          Bisschen Angst habe ich jetzt schon, dass es eine falsche Entscheidung sein könnte und Köpfi stirbt- er ist ja echt topfit soweit trotz seines Lipoms.

          Ich habe Ferien ab 19. Dezember , versuche es also ohne Halskrause mit Dauerbeobachtung.

          Interessant , der Bericht von Moritz, er hatte eine kleine Wunde nur. Das hilft mir sehr zu lesen, dass es etliche erfolgreich operierte Wellis gibt- danke dafür.

          Köpfi hat leider keinen festen Partner, er ist ein Abgabewelli und etwas unsozial - manchmal schnäbelt er mit anderen Piepsern, aber er hackt auch feste nach ihnen und daher haben alle groooßen Respekt vor ihm.

          Wie lange hattet ihr eure Vögel separiert? Waren sie nach der Op beim TA geblieben?
          Haben sie gleich wieder gefressen und getrunken?

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            #20
            In dem Forum macht man mir eine Menge Angst, es sei so eine schwere OP und bei Köpfi ja nicht nötig, da noch alles befedert ist an der Brust . Der TA wirke nicht vogelkundig, weil er die Op verharmlose und die TK keine kleinen Tuben habe für Ops , ich solle woanders eine Meinung einholen oder es mit Theranekrone versuchen .

            Was ist nun bloß richtig *Heul*

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              #21
              Hallo Sabine,

              wir hatten auch große Angst, daß unsere Hanni den Eingriff nicht überlebt, vor drei Jahren.
              Aber gleichzeitig auch Sorge, daß das Lipom am Bauch platzt und Hanni dann verblutet. Sie konnte gar nicht mehr richtig auf ihrer Stange sitzen und fliegen schon gar nicht mehr.
              Die Entscheidung ist nicht leicht. Die OP wurde morgends gemacht, mittags konnte ich anfragen wie es ihr geht und sie dann gegen Abend abholen. Als sie der Tierarzt nochmal anschaute, hat sie ihn gleich so heftig in den Finger gebissen, daß er geblutet hat.( Also recht fit schon wieder)
              Wir hatten sie noch drei Tage vom Vogelpartner getrennt, aber dann wollten die beiden unbedingt wieder zusammen. Sie hat recht schnell wieder gefressen, und alles ist gut verheilt. Bei ihr war das Lipom aber auch gut vom anderen Gewebe abgetrennt. Wir haben das Teil sogar noch in Formaldehydlösung mit nach Hause genommen, weil meine Kinder unbedingt sehen wollten, was der Tierarzt da rausgeschnitten hat.Er sagte aber zu uns-ohne OP wäre sie bestimmt daran gestorben.

              Hoffentlich klappt das bei euch auch so gut.
              Einen lieben Gruß von Wellifreundin 17.
              Ich bin immer im Forum, weil ich einen neuen Vogelpartner für Hanni suche, unser Männchen ist letzten Sonntag im Alter von 12 ganz plötzlich verstorben.

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                #22
                Liebe Sabine,

                die Operation sei nicht nötig, sagen die Leute? Das sind wohl alles Tierärzte, oder?

                Meine Güte, die sollten sich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen! Ich bin der Ansicht, dass Dein Tierarzt einen vernünftigen Eindruck zu machen scheint - und ein verantwortungsvoller Tierarzt führt keine unnötige Operation durch.

                Sabine, ich habe schon mehrfach Fotos von Vögeln gesehen, die gestorben sind, weil ein dickes Lipom (die meisten waren kleiner als das Deines Sittichs) infolge einer Bruchlandung geplatzt ist. Glaub mir, das waren keine schönen Bilder.

                Ja, der Vogel könnte mit dem Lipom auch weiterleben, aber die Frage ist, wie lange es gutgeht und wie blutig, schmerzhaft und qualvoll sein Tod wäre, wenn er abstürzt und sich das Lipom durch den Aufprall öffnet. So hart das auch klingen mag, aber da ist es doch der gnädigere Tod, in der Narkose zu sterben, falls der Eingriff zu groß sein sollte. Sicherlich besteht das Risiko, dass der Kleine stirbt, aber dann wahrlich ohne Schmerzen.

                Mir ist vollkommen bewusst, dass die Situation für Dich schwierig ist und dass es schiefgehen kann. Aber anstatt Dich in einem Forum irre machen zu lassen, solltest Du Deine Bedenken meiner Ansicht nach mit Deinem Tierarzt durchsprechen, denn der behandelnde Arzt ist derjenige, der den besten Überblick hat.

                Alle Leute in Foren - da schließe ich mich jetzt mal ein - können die Lage nur aus der Ferne und basierend auf ihrem mehr oder minder großen (bzw. kleinen) Erfahrungsschatz mit ähnlichen Situationen beurteilen. Und Du ahnst sicher selbst, dass die meisten Menschen, die in Foren schreiben, bei weitem nicht so viel Erfahrung mit Lipomen haben wie ein Tierarzt.

                Viele liebe Grüße,
                Gaby

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                  #23
                  Ich danke dir, Gaby . Genau das ist nämlich auch meine Angst, ich komme nach Hause und finde einen blutenden sich quälenden Köpfi vor, den ich dann nur noch erlösen kann.
                  Und viele hier haben doch gute Erfahrungen mit Lipom OPs.
                  Der "wellimaniac" bei kennt leider viele OPs an Lipomen, wo die Wellis an der Narkose oder den OP Folgen gestorben sind und rät deshalb ab.

                  Meine fliegen ja auch viel und turnen ganztägig überall herum.

                  Dieser TA kommt von der Uni Zürich und er hat Jodie geholfen mit der schlimmen Würgerei, die ist wieder topfit- ich vertraue ihm und mein Bauch sagt, lass das frühzeitig machen, weg geht es nicht mehr.

                  Er meint ja auch, Lipome können sich durch Schilddrüsenursachen bilden.

                  Eine Garantie bei OPs gibt es nicht , aber warum sollte ein TA leichtfertig eine OP anraten, wenn sie unnötig ist ?

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                    #24
                    Hallöchen nochmal,

                    wie gesagt, bei meinem Leberpatienten war die OP auch sehr riskant. Sie konnten die Narkose auch nicht zu tief machen, weil er durch die geschädigte Leber Gefahr lief, dann nicht mehr aufzuwachen aber er hat alles super überstanden. Er war nach der OP noch einen Tag in der Vogelklinik und dann hab ich ihn abgeholt. Im Krankenkäfig hat er ca. 1,5 Wochen gesessen. Die Wunde ist sehr schnell geheilt.

                    Ich würde ein Lipom immer wieder operieren lassen. Wie gesagt, bei Moritz war das Lipom noch sehr klein und ist trotzdem aufgeplatzt. Das muss nicht mal riesig sein, um gefährlich zu werden.

                    Unterhalte dich nochmal mit dem Tierarzt über deine Ängste. Wird schon schief gehen.

                    Liebe Grüße
                    Sandra

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                      #25
                      Im Gespräch mit meinem TA verschwinden meine Ängste- er nennt die Risiken der OP, ist aber guter Dinge, dass er und auch Köpfi das schafft wegen seines guten Allgemeinzustandes und dass der Eingriff notwendig sei.

                      Meine Ängste sind mehr durch User des Forums entstanden, weil da einige nieeeee Lipome operieren würden, Köpfi zu dick sei für eine OP und daher sterben werde etc.

                      Er wird ja noch etwas abnehmen bis zum 19 .Dezember - soo ist er ganz fit.
                      Danke für den Trost *drück*

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                        #26
                        Liebe Sabine,

                        wellimaniac hat sicher ihre eigenen Erfahrungen irgendwoher, aber dass sie von so vielen negativen Operationsausgängen erfahren hat, könnte darauf hindeuten, dass es sich wie immer im Leben verhält: In Foren liest man meist nur Negativ-Geschichten, das viele Positive wird nicht erwähnt. Auf eine schief gegangene OP kommen meist sehr viele, die gut gegangen sind, über die dann aber im Nachhinein kaum mehr ein Wort verloren wird. Deshalb bin ich immer äußerst vorsichtig, wenn ich versuche, eine solche Situation zu beurteilen, wie sie sich in Foren darstellt.

                        Hinzu kommt: Wer sagt denn, dass die Vögel, die gestorben sind, von Vogel-Fachärzten operiert worden sind? Oder dass sie rechtzeitig operiert sind? Ein Lipom, das immer weiter wächst, drückt auf die inneren Organe und schwächt den betroffenen Vogel. Dass er dann eine Narkose schlechter verträgt als ein anderer Sittich, dessen Lipom in einem früheren Stadium entfernt wird, liegt auf der Hand.

                        Ich denke, man kann eh nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Jeder Patient ist einzigartig. Dein kleiner Kerl ist laut Tierarzt jetzt noch fit, wird es aber in Zukunft nicht mehr ganz so sehr sein. Darauf hat der Arzt hingewiesen. Genau das ist das schlagende Argument. Die Fitness wird schwinden und das Lipom wird wachsen. Wird dann eine Operation versucht, stehen die Chancen sehr viel schlechter. Und bereits jetzt ist ständig die Gefahr da, dass der Kleine stürzt.

                        Du kannst ja noch mal mit dem Arzt darüber reden, dass die Leute im -Forum Dir gesagt haben, der Vogel sei zu dick. Der Arzt wird Dir dann seine Einschätzung darüber mitteilen, ob eine Diät helfen könnte, das Lipom vollständig zum Verschwinden zu bringen. Dies wäre meines Wissens der erste Fall, in dem das funktioniert und auch später nicht mehr erneut wächst. Es wäre ja schön, wenn es ginge, aber ich glaube das offen gestanden nicht.

                        Viele liebe Grüße,
                        Gaby

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                          #27
                          So übergewichtig ist er auch gar nicht, wie er nun aufgrund des Plusterfotos dargestellt wird und er diätet ja auch noch etwas.
                          Also da sehe ich noch dickere Wellis auf manchen Fotos in Foren.

                          Hier ein Bild von heute, es ist halt auch schwer für User, nach Fotos etwas zu beurteilen. Ich wollte ein paar Erfahrungsbericht zu Lipom OPs und die habe ich ja auch bekommen hier- danke.

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                            #28
                            Das war Baby vor der OP - die eine kahle Stelle hat er schon länger und niemand weiß warum.-


                            Er war immer ein sehr schlanker Welli und ist jetzt nach der OP wieder genauso schlank um nicht zu sagen beinahe schon dünn.
                            Baby war bereits 8 Jahre bei der OP,da wäre Dein Köpfi ja noch direkt ein Küken dagegen.

                            Wie lange hattet ihr eure Vögel separiert? Waren sie nach der Op beim TA geblieben?
                            Haben sie gleich wieder gefressen und getrunken?

                            Ich hab das nicht mehr genau im Kopf.Aber es war auf jeden Fall min.eine Woche.Da seine Bezugsperson Wutzi normal ja mit im Krankenkäfig gesessen wäre,dachte ich,lass ich ihn zwischendurch mal raus zu den anderen.War aber nicht so gut da er doch noch Erholung brauchte und von den anderen Wellis belästigt wurde.Das Fressverhalten machte mir anfangs große Sorgen.Die Körnchen schienen immer unberührt,nur etwas vom Knaulgras schien berührt zu sein.Ich habe ihn dann ein paar Tage mit einem Spezialbrei gepäppelt per Hand und nach jeder Päppelung schien sein Appetit zu wachsen.Als die ersten Kacksihäufchen klebten hab ich mich wie blöde gefreut...noch mehr als er mich durchs Gitter zärtlich zu beschmusen anfing.Da wußte ich endgültig das er über den Berg ist!

                            Alles Gute dem kleinen Köpfi!

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                              #29
                              Du bist so lieb , ich kann es mir nun besser vorstellen.Ist ja schon eine schwere, langwierige Op.
                              Kolbenhirse könnte er sicher nicht widerstehen, er ist ja verfressen.

                              Okay, nun diätet er erst éin paar Wochen und ich sehe, ob sich etwas verändert.
                              Und wenn ich mit Belle zur Schnabelküre zum TA gehe, frage ich noch einmal ganz viel dort.

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                                #30
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                                Wirklich schwierig... wirklich schwierig! Ich kann da sehr gut nachempfinden. Also, an deiner Stelle wäre ich auch sehr verunsichert. Nun - was ich machen würde: ich persönlich - und ich rede nur von mir jetzt - würde wirklich eine zweite Meinung von einem anderen sehr guten vogelkundigen Tierarzt einholen. Erst wenn ich zwei mal die selber Diagnose und Empfehlung bekommen würde - wäre eine OP für mich o. k.

                                Eine Operation ist ein sehr schwerer Eingriff und das sollte gut überlegt sein. Es gibt sehr viele Positivbeispiele aber auch sehr viele Negativbeispiele, was die Narkose angeht.

                                Ist Diagnose und Empfehlun die Gleiche von zwei unabhängigen vogelkundigen Tierärzten - ist die Entscheidung sicherlich schon viel einfacher.

                                Gruß - Jasmin

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