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Quietschendes Atemgeräusch...bitte anhören

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    Quietschendes Atemgeräusch...bitte anhören

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    Hallo,

    einer unserer Wellis (Eddie, knapp 6 Jahre alt) macht seit einer Woche ein quietschendes (Atem-)Geräusch, welches besonders in der Nacht und morgens am stärksten ist und mit recht häufigen Niesen einherging. Ich tippte auf Luftsackmilben, und vor 3 Tagen sind wir dann mit den beiden zu einer Kleintierpraxis im Ort gefahren, bei der wir vorher noch nicht waren. Die Ärztin dort hörte sich meine "Diagnose" an und wollte nach einer Minute gleich eine Spritze mit Ivomec verpassen, aber ohne vorheriges Anschauen war mir das dann doch suspekt.
    Letztendlich haben beide Wellis einen Tropfen Ivomec spot-on erhalten mit der Vorgabe, selber noch zwei Behandlungen in Abstand von ca. 6 Tagen vorzunehmen. Das Niesen hat nachgelassen, das "Quietschen" ein wenig.

    Aber ob es das wirklich ist? Ich habe das Geräusch aufgenommen und es auf YouTube hochgeladen mit der Bitte an Euch, es mal anzuhören (es gibt nur einen schwarzen Bildschirm zu sehen, aber da das Umkonvertieren zu einer .wav-Datei mir zu schwierig war ist das wohl einfacher für mich ). Eventuell kennt diese Geräusch ja jemand (leider!) und kann da etwas Erhellendes zu sagen.

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    #2
    Hallöchen.. na das hört sich ja nicht so schön an. also ich hatte gerade bei meinen drei neuen luftsackmilben.. aber ich glaube wenn kein neuugang zu di gekommen ist, sind luftsackmilben eher unwahrscheinlich... hast du einen vogelkundigen TA in deiner nähe? weil da sollte doch vielleicht mal eine richtige untersuchung gemacht werden mit kropfabstrich und so und evtl sogar einem röntgenbild (könnte ja auch was mit der Lunge sein, oder aspergillose, oder streptokokken... oder... oder ... oder ... also ohne eine anständige untersuchung kann ja nicht einfach eine diagnose gestellt werden...

    Liebe grüße und viel glück

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      #3
      Hallo,

      klingt eigentlich mehr nach dem Schmerzenslaut, aber das kann auch am Video liegen. Klingt auf jeden Fall nicht gut. ich würde zu einem vogelkundigen (!) Tierarzt fahren, auch wenn die Fahrt weiter ist. Deine bisherige Ärztin hat ja offenbar keine Diagnose gestellt.
      Unsere Tierarztliste mit Adressen von unseren Usern empfohlenen vogelkundigen Tierärzten aus dem deutschsprachigem Raum.


      Luftsackmilben sind schwer zu diagnostizieren, sodass u.U. eine Behandlung auf "Verdacht" erfolgen muss. Es kommt aber auch eine andere Infektion der Atemwege in Betracht, z.B. eine Erkältung durch Bakterien. Auf jeden Fall halte ich einen Besuch bei einem wirklich guten Tierarzt für wichtig, um Klarheit zu haben.

      Tut mir Leid, dir nicht mehr helfen zu können Gute Besserung!

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        #4
        Hallo,einer meiner Wellis hörte sich genauso an,als sie Luftsackmilben hatten,die anderen waren einfach nur geschwächt,lustlos und sehr viel am Würgen.Die Behandlung hatte gut angeschlagen.Würde jetzt die Behandlung fortführen,aber nächste-mal zur einer vogelkundigen Tierärzt gehen.Das ganze hatte sich leider nach einen halben Jahr wiederholt,und als ich bei Ihr anrief und ihr gesagt habe,das ich das Medikament noch mal bräuchte weil meine Süssen wieder Luftsackmilben hätten,hat Sie mich gefragt,ob ich inzwischen Tierärztin geworden wäre,da ich von alleine wüßte was ihnen fehlt.Musste dann auch mit meinen Wellis dahin kommen.Ich hatte natürlich Recht,weil ich die Anzeichen ja auch kannte.Aber das was du erlebt hast kenne ich auch von meinem alten Tierarzt,da braucht ich nur anrufen und sagen das ich meine, meine Wellis haben die oder die Krankheit,und sofort konnte ich mir ein Medikament abholen.War damals halt noch unerfahren.Lieben Gruß mond

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          #5
          Hallo,
          meie Jule hat auch vor einiger Zeit solche Geräusche gemacht, vor allem beim Einschlafen und auch Nachts bin ich öfters von diesem Geräusch wach geworden. Jedoch hatte sie es in einer leiseren Form.
          Durch eine Röntgenaufnahme kam dann heraus, dass sie Wasser in den Lungen hat.
          Durch das Medikament, was ich ihr geben musste, ist es fast vollständig zurück gegangen. Teilweise hör ich das Geräusch noch, deswegen habe ich morgen auch noch mal einen Tierarzttermin mit ihr.
          Ich drück dir die Daumen, dass alles gut geht und du die richtige Diagnose vom vkTa bekommst
          LG

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            #6
            vielen Dank für Eure Antworten . Das Quietschen wird durch die Ivomec-Behandlung nicht besser, daher werden wir Eddie und Oskar so schnell wie möglich zu einem anderen vogelkundigen Tierarzt bringen. Im Internet bin ich dank sehr guter "Kundenbewertungen" (z.B.Qype) auf die Praxis Dr. xxx xxx in HH-Othmarschen gekommen, dort werden wir auf eine genauere Untersuchung pochen, ich vermute dass auch nur eine Röntgenaufnahme absolute Klarheit darüber bringen wird, ob es nicht vielleicht doch (wie bei Lizas Welli) sich um Wasser in den Lungen handelt. Ich halte Euch auf dem Laufenden in der Hoffnung, daß alles gut gehen wird.

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              #7
              Hallo,

              dann viel Erfolg

              Ansonsten hast du in HH weitere Möglichkeiten:
              Unsere Tierarztliste mit empfohlenen vogelkundigen Tierärzten ❤️ unserer registrierten Welli.net-Usern aus dem Postleitzahlenbereich PLZ 2 - Welli.net


              Hoffen wir auf positive Antworten so kurz vor den Feiertagen.

              Sollte er vogelkundig sein und Abstriche und Röntgen etc. nehmen können, bitte gib uns doch eine Empfehlung ab:


              Damit kann man auch anderen aus der Region helfen (obwohl da schon ganz schön gute Adressen dabei sind, gut abgedeckte Gegend).

              lg Jule

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                #8
                Des öfteren habe ich geschmunzelt, wenn bei gefühlt jedem zweiten Beitrag der Gang zu einem vogelkundigen Tierarzt dringend angeraten wird. Ich fand das manchmal zu gebetsmühlenhaft und übervorsichtig.
                Aber was soll ich sagen:
                ihr hattet alle Recht!

                Der Unterschied zur vorherigen Tierarztpraxis hätte nicht größer ausfallen können, das war mir heute eine Lektion. Kein "wenn Sie sagen, das sind Luftsackmilben dann machen wir das so" (O-Ton!) ohne vorheriges genaues Anschauen oder gar Abtasten des Wellis. So gesehen hoffe ich, daß der Gang zum Tierarzt für unseren Eddie schon das vorgezogene Weihnachtsgeschenk gewesen ist. Er wurde erst einmal abgetastet, gewogen (45g) und danach geröntgt. Nach einer Viertelstunde bangem Warten hat der Doc uns dann haarklein die beiden Röntgenbilder erklärt und auch die Luftsackmilben bei beiden ausgeschlossen. Die Tendenz geht stark in Richtung Fettleber, er wog vor einigen Monaten auch mehr als jetzt und dadurch kommt die Atemnot zustande. Zum Schluss hat er noch ein Antibiotikum gespritzt und uns gesagt, dass zur endgültigen Diagnose Kontrastbrei nötig sei, das werden wir auch nächste Woche machen. Einen Beutel Korvimin gab es auch dazu. Letztendlich war es für alle Beteiligten Stress, aber die Wellis scheinen es besser wegzustecken als wir, und auf jeden Fall ist nichts tun und auf Besserung hoffen immer die schlechteste Lösung.

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                  #9
                  Zitat von Eddieoskar
                  Des öfteren habe ich geschmunzelt, wenn bei gefühlt jedem zweiten Beitrag der Gang zu einem vogelkundigen Tierarzt dringend angeraten wird. Ich fand das manchmal zu gebetsmühlenhaft und übervorsichtig.
                  Aber was soll ich sagen:
                  ihr hattet alle Recht!
                  Hihi, manchmal können wir schon nerven Aber es hat ja Gründe.


                  Das klingt doch schon mal super

                  Aber Fettleber ist wirklich nicht die schlechteste Diagnose und das kann man gut hinbekommen. Hat er sonst noch was zur Ernährung gesagt? Bei Leberproblemen setzt man oft Mariendistesamen ein (so ich auch).

                  Schön, dass das so geklappt hat. Und danke für die Empfehlung

                  Dann wünsch ich euch frohe Weihnachten und alles Gute!

                  lg Jule

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                    #10
                    Er hat auf dem Röntgenbild oberhalb ein Fettdepot erkannt und uns über die Ernährungsgewohnheiten ausgefragt, und die stellten sich dann als verbesserungswürdig heraus. Von Mariendistelsamen hatte er nichts gesagt, aber dieses und z.B. knaulgras werden wir mal ausprobieren.

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                      #11
                      Hallo,

                      ich war schon lange nicht mehr im Forum und wollte mal schauen wie es den Wellifreunden so ergeht. Unsere Wellidame hatte auch so ein quietschendes Atemgeräuch. Allerdings krächtste sie auch beim Fliegen. Wir waren in der xxxklinik und der Arzt stellte auch ein extremes Atemgeräusch fest. Er vermutete Jodmangel und gab uns ein Kombimittel Jod/Eisen zur Gabe ins Trinkwasser mit. Nach drei Wochen war mit ihr wieder alles in Ordnung. Allerdings wurde dann unser Wellihahn krank. Der konnte vermutlich nicht soviel Jod vertragen und schien ein Leberproblem zu haben. Allso haben wir für 14 Tage das Jod wieder abgesetzt. Jetzt bekommen die beiden jodhaltiges Futter und es scheint zu funktionieren.

                      Es muss nicht die Lösung für das Problem bei deinem Federbällchen sein, aber vielleicht ein Hinweis, was es auch sein kann.

                      Viel Glück
                      Patrizia

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                        #12
                        Nun sind auch schon wieder 15 Monate vergangen seit meinem letzen Kommentar vergangen, und Eddie ist und bleibt ein "Problembär". Wir mussten auch letztes Jahr um die Weihnachtszeit wieder zum Tierarzt, und waren auch danach noch 4x da. Er hatte nochmals strengere Diätauflagen vom Doc bekommen, da er zwischenzeitlich wieder 56g wog. Die Stimmritze war etwas gerötet, aber ansonsten hatte der Tierarzt laut seinen Untersuchungsergebnissen keine Krankheit feststellen können (keine Bakterien, keine Luftsackmilben). Das Übergewicht ist zurückgegangen, aber ich bin mir nicht sicher, ob es der alleinige Grund dafür ist. Er hat auch Antibiotikaspritzen bekommen, die aber keinerlei Wirkung (weder positiv noch negativ) zeigten. Sein abschließender Rat war, dass Eddie eine strenge(re) Diät halten muss, da das Fettdepot auf die Atemwege schlägt und dadurch bei Anstrengung dieses Quietschen verursacht. Anscheinend war er dann auch mit seinem Latein am Ende.
                        Leider sind Eddie und sein Kumpel Oskar (werden beide bald 7 Jahre alt) ziemliche Stubenhocker und kommen so gut wie gar nicht raus, es sei denn wir geben sie zu Freunden während unseres Urlaubs ab (wo sie dann meistens zu sechst sind), dann sind sie sehr aktiv.
                        Neuerdings hat das Quietschen allerdings mehr und mehr zugenommen: beim Herunterbeugen in den Napf fast immer, auch beim Hin- und Herfliegen von Ast zu Ast, und generell bei schnellerer Atmung (Stress, Anstrengung) kann es passieren, dass die Geräusche auftauchen. Auch ist immer noch die etwas "abnorme" Verdauungshaltung vorhanden: er nimmt sich Körner und sitzt stark vornübergebeugt auf der Stange, wo er oft minutenlang daran rumkaut.
                        Eine weitere Anomalie: besonders am Vormittag "rattert" sein Schnabel minutenlang und geht in Sekundenschnelle auf und zu.
                        Sowas kann sich den halben Tag über hinziehen, aber gegen abends ist er dann der "late night bird" und flötet, meckert und hüpft vor sich hin (sehr zum Leidwesen von seinem Kumpel Oskar, der dann meistens müde ist ) Dann würde man nie auf den Gedanken kommen, dass etwas mit ihm ist.

                        Nun ist mir erst jetzt folgende Antwort von Patrizia vom 29.12.2011 aufgefallen: "Er vermutete Jodmangel und gab uns ein Kombimittel Jod/Eisen zur Gabe ins Trinkwasser mit. Nach drei Wochen war mit ihr wieder alles in Ordnung." Meiner Frau und mir fiel dann auf, dass wir die Jahre über wenig bis überhaupt kein Jod gegeben hatten (wir nehmen sonst immer zwei Mix-Sorten von "*" und Knaulgras, aber sonst kein Ergänzungsmittel. Einen Jod-Pickstein haben wir auch im Käfig, der fand aber die Jahre über immer weniger Interesse).
                        Anscheinend benötigen Wellis (viel) Jod, da ansonsten womöglich eine Schilddrüsenunterfunktion ausgelöst werden kann, bei der die vergrößerte Schilddrüse auf die Atemorgane drückt.
                        Das klingt für uns plausibel, und wir haben jetzt als erste Maßnahme Jod-Perlen mit ins Futter gegeben, allerdings wäre das erwähnte "Kombimittel Jod/Eisen" fürs Trinkwasser wohl geeigneter.
                        Meine Fragen an Euch wären:
                        a) kennt sich jemand mit diesem Symptomen aus?
                        b) was wäre das beste Mittel zur Jod-/Eisenzugabe für einen Wellensittich?

                        Ich habe von Eddie ein Video auf Youtube hochgeladen, wo er eine Minute lang auf seinem Napf sitzt und ab und zu quietscht, vielleicht ist das von Hilfe: http://www.youtube.com/edit?ns=1&vid...7TA&feature=vm

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                          #13
                          Hallo,

                          dein Video kann ich leider nicht abspielen. Aber ich kann mir gut vorstellen, was du meinst. Meine Emmi hatte auch diese Rassel- oder Rattergeräusche. Immer wieder wurde sie mit Antibiotika behandelt, aber nichts half. Manchmal hörte man nichts und manchmal wurden, die Geräusche immer stärker - so als habe jemand Bronchitis hat und muss abhusten. Als wir dann nach einer langen Odysee zu einem fachkundigen vkTA kamen, stellte sich heraus, dass sie eine Herzschwäche hatte und sich dadurch immer wieder Wasser in der Lunge einlagerte. Sie bekam von da ab regelmäßig Herzmedikamente und gelegentlich ein Entwässerungsmittel. Damit hat sie noch einige Jahre gut gelebt. Letzten November ist sie leider mit fast elf Jahren gestorben.

                          Ich wünsche Eddie, dass ein Tierarzt bald herausfindet, was ihm wirklich fehlt und ihm dann gezielt helfen kann. Diese Suche nach der richtigen Diagnose kann sehr zermürbend sein, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung.

                          LG

                          sweet4

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                            #14
                            Zitat von sweet4
                            Hallo,

                            dein Video kann ich leider nicht abspielen.
                            Oh, da habe einen falschen Link angegeben, richtig ist:

                            Rasselgeräusche macht Eddie nicht, es tritt nur in Verbindung mit Fressen auf. Nimmt man z.B. die Näpfe raus und hängt sie in ihren Wellibaum vor dem Käfig, dann wird - wie jetzt - munter drauf losgeflötet..

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                              #15
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                              Zitat von Eddieoskar
                              Rasselgeräusche macht Eddie nicht, es tritt nur in Verbindung mit Fressen auf.
                              Stimmt! Ich habe bei den Geräuschen nichts Auffälliges gehört. Ist der Schnabel mal untersucht worden? Kann es sein, dass ihm dort manchmal ein Körnchen hängen bleiben und er dann diese Quietschgeräusche macht?

                              Edit: Ich würde Eddi auch eine flache Schale mit Körnchen anbieten, damit er sich nicht so anstrengen muss, wenn er die Körnchen aufnimmt.

                              LG

                              sweet4

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