Werbung

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Futter bleibt nicht im Vogel...

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #46
    Mir ist nicht bekannt, dass es eine Wechselwirkung mit Antibiotika oder Antimykotikum hat. Steht etwas auf der Verpackungsbeilage? Ich meine zu wissen, dass man es sogar unbedingt vor, während und nach der Gabe geben soll. Hab die Zettel nicht zur Hand. Nimm das nicht verbindlich, lies es dir am besten nochmal durch.

    By the way: Freut mich, dass der Vogel fortschritte macht. Dass er nicht mehr würgt, ist ein super Zeichen!

    LG

    Kommentar

    • Kostenlos bei Welli.net registrieren

        Werbung nur für Gäste


      #47
      Es steht drin, dass man PT-12 neben einem Antimykotium mindestens 14-21 Tage und 7 Tage länger als das Antimytokium geben soll. Aber es steht leider nicht drin, ob man das als Vogel gleichzeitig im Magen haben darf. Aber ich denke Du hast Recht, wenn man es nicht machen dürfte, wäre es aufgeführt. Also bekommt meine Maus ab morgen eine Spritze mehr in den Schnabel geschoben...

      Kommentar


      •   Werbung nur für Gäste


        #48
        Ziel ist es ja, dass sich die Lactos im Darm ansiedeln, dh., dass sie dort verbleiben. Also werden sie zukünftig immer gleichzeitig mit anderen Sachen im Darm vorhanden sein. Es bleibt dir natürlich überlassen, wie du das machst. Ich würde es gleich mit dem Ampho geben, dann ersparst du dir das 1 Mal einfangen. Außerdem ist es ja nur für 2-3 Tage

        Kommentar


          #49
          Du hast Recht. Manchmal hilft es wirklich, sein Hirn einzuschalten Man soll es kaum glauben... Ich sollte mir mehr selbst vertrauen und nicht so viel Angst haben, etwas falsch zu machen...

          Achja, sie würgt leider schon noch hin und wieder. Etwa zwei mal am Tag. Dabei kommen allerdings keine Körner raus, sondern nur etwas Schleim.

          Kommentar


          •   Werbung nur für Gäste


            #50
            Gerade ein Anruf von der TA gekriegt:

            Das Labor konnte keine Megas feststellen! Die TA meinte, dass bei einer Kotprobe von drei Tagen während eines Schubes eigentlich welche hätten drin sein müssen. Es kann natürlich immernoch sein, dass sie doch welche hat, ist aber ihrer Einschätzung nach nicht sonderlich wahrscheinlich.

            Ich soll jetzt das Ampho trotzdem bis Montag weitergeben, da im Falle von Megas bis dahin eine Besserung sichtbar sein sollte. Wenn die nicht eintritt, steigen wir Montag wieder auf ein normales Pilzmittel um. Sollte sie das Ampho nicht gut vertragen, soll ich es absetzen. Bis jetzt mag sie es aber und verträgt es auch.

            Problem ist halt, dass auf dem Röntgenbild eideutig im Magen-Darm Unordnung ist. Somit muss da irgendwas sein. Antibiotikum hat sie ja schon bekommen und bekommt es auch weiterhin. Mit dem Nystaderm hat sie ja auch ein normales Pilzmittel bekommen. Es ist damit ja auch besser geworden, aber nur bis zu einen bestimmten Punkt. Bleiben als Möglichkeit eben noch die Megas, die sind ja nun aber mehr oder weniger ausgeschlossen. Tumor ist auch keiner auf dem Bild zu erkennen und Trichos sind es auch nicht. Insofern bleibt jetzt nur noch testen, was wirkt. Abstriche sind ja leider durch die erfolgte Behandlung nicht mehr wirklich aussagekräftig.

            Kommentar


              #51
              Zitat von Neutrino
              Bleiben als Möglichkeit eben noch die Megas, die sind ja nun aber mehr oder weniger ausgeschlossen.
              Megas können nicht ausgeschlossen werden. Das haben wir oben eh schon mal angerissen. Dein erster TA hat doch Megas nachgewiesen, hat aber nur falsch behandelt. Habe ich das richtig verstanden? Alle Indizien sprechen für Megas. Das Würgen (trocken, schleimig, mit Kot, Gewichtsabnahme, vergrößerter Magen-Darm-Trakt am Röntgen) Dass man nichts gefunden hat, kann auch bedeuten, dass es ihr allmählich besser geht. Nicht vergessen: Medikamente bekommt sie ja schon seit einigen Tagen.

              Schwierig... Hat der TA Abstriche genommen? Vielleicht ergibt sich noch eine andere Diagnose.

              @ Mutzie: was sagst du dazu?

              LG

              Kommentar


              •   Werbung nur für Gäste


                #52
                Ich weiß, dass man sie eigentlich nicht ausschließen kann. Laut Tierärztin ist es nach dem negativen Laborergebnis aber relativ unwahrscheinlich, nicht aber unmöglich.

                Aber eben auf Grund der für Megas sprechenden Symptome bleibt es erstmal bei dem Ampho.

                Klar bekommt sie Medikamente, aber gegen Megas bekommt sie erst zwei Tage etwas. Wenn sie wirklich Megas hat, dürfte es ihr nach den anderen Medis nicht sonderlich besser gehen. Was ja auch leider der Fall ist. Es hat sich zwar gebessert, aber eben nicht ausreichend.

                Insofern spricht immernoch einiges für Megas, der negative Laborbefund aber auch dagegen. Keine der beiden Seiten hat ein Totschlag-Argument, es gibt also keine sichere Diagnose.

                Die TA hat einen Kropfabstrich gemacht und auf Trichos untersucht. Weitere Abstrichuntersuchungen würden ihrer Meinung nach keinen Sinn machen, da ja bereits Pilzmittel und Antibiotikum verabreicht wurde. Das Ergebnis wäre aber so oder so verfälscht. Wenn sich durch das Antibiotikum, das sie ja noch kriegt und das Ampho bis Montag nicht wirklich was besser, machen wir das dann aber doch noch.

                Kommentar


                  #53
                  Zitat von Emila
                  @ Mutzie: was sagst du dazu?

                  LG
                  Wir hatten damals bei unserer Lucy keine Megas nachweisen können. Sie hat auch immer wieder Körner erbrochen, hat zwar damals nicht abgenommen, aber alles deutete auch auf Megas hin. Sie wurde damals 4 Wochen lang behandelt mit Ampho Moronal und hatte auch noch 10 Tage ein Antibiotikum bekommen, da sie auch andere Bakterien vermehrt hatte. Bei ihr trat damals schon nach 7 Tagen Besserung auf, sie hat nicht mehr gewürgt und Körner gespuckt.

                  1/2 Jahr später musste ich mit ihr dann zum Tierarzt, da sie wieder was hatte (war leider ein Vogel mit einem schwachen Immunsystem) und da konnte der Tierarzt auch die Megabakterien direkt im frischen Kot unter dem Mikroskop feststellen.

                  Da Megabakterien laut meinem Tierarzt sehr verbreitet sind (bis zu 80% aller Vögel), würde ich auch auf Megabakterien weiter behandeln. Laut meinen Tierarzt ist jedoch eine Dauer von bis zu 4 Wochen nötig, um die Megabaktieren massiv zu reduzieren. Laut meinem Tierarzt "läuft" das so durch den Vogel durch - und kann nicht schaden. Denke auch eine einmalige Behandlung ist sicherlich wichtiger, als wenn der Vogel wieder einen Rückfall bekommt, da er ja nicht ganz so stabil ist.

                  Alles Gute und Viele Grüße
                  Mutzie

                  Kommentar


                  •   Werbung nur für Gäste


                    #54
                    Mal ein kleines Update:

                    Capella bekommt ja nun seit letzer Woche Mittwoch das Ampho Moronal. Ab Freitag ging es mit ihr schlagartig bergab. Sie saß nicht mehr auf der Stange sondern auf dem Boden, fraß fasst nichts mehr und wirkte völlig fertig. Da ich Freitag leider den ganzen Tag nicht da war, sind wir erst Samstag früh zum TA gekommen. Dort hat sie eine Aufbauspritze (Name leider vergessen, war irgendwas mit A) bekommen und ich sollte das Ampho für den Tag weglassen. Ab Sonntag sollte ich das Ampho über das Trinkwasser geben, da sie offensichtlich stark mit den Nebenwirkungen zu kämpfen hatte.

                    Samstag ging es ihr schon ab mittags deutlich besser, ich vermute wegen der Spritze. Sonntag hatte sie dann wieder unverdaute Körner im Kot, es ging ihr aber sonst besser. Sie fraß auch wieder. Montag hat sie dann das "neue" Trinkwasser für sich entdeckt und seit dem säuft sie wie ein Loch! Dienstag waren die Körner aus ihrem Kot wieder verschwunden und auch sonst geht es seit Montag nur noch bergauf. Ich habe das Gefühl, wir haben es langsam geschafft. Sie frisst wieder richtig viel, putzt sich ausgibig und schläft wieder mit dem Kopf nach hinten. Jetzt muss sie nur noch zunehmen.

                    Gestern abend hat mich die Tierärztin angerufen weil das Laborergebnis der anderen beiden da war. Es wurden geringe Mengen Megas gefunden. Also haben wir auch, wenn bei Capella selbst nichts zu finden war jetzt eine gesicherte Diagnose und wissen, dass wir richtig behandeln. Die anderen bekommen seit heute auch Ampho ins Trinkwasser, sind aber noch nicht dran gegangen. Die TA meinte, es wäre übertrieben es bei den beiden direkt oral zu versuchen, da sie ja keine Symptome zeigen und der Stress des Einfangens ja auch nicht zuträglich ist. Außerdem ist es so meistens verträglicher.

                    Kommentar


                      #55
                      Na super. Das sind ja im Großen und Ganzen gute Nachrichten. Ich drücke euch weiterhin die Daumen!

                      LG

                      Kommentar


                        #56
                        Hallo Neutrino,

                        da weisst Du jetzt wenigstens woran Du bist, das ist immer gut.

                        Behandlung über das Trinkwasser ist immer ok, wenn kein aktueller Schub da ist. Denk dran, dass Du dann jetzt kein Grünzeug etc gibst, damit die Wellis genug trinken.

                        Wünsche Deiner Kleinen gute Besserung,
                        viele Grüße
                        Mutzie

                        Kommentar


                        •   Werbung nur für Gäste


                          #57
                          Lang ist es her...

                          Capella hat nur fünf Wochen Ampho bekommen, die anderen vier Wochen. Die Symptome sind immer wieder verschwunden, leider aber dann auch plötzlich wieder aufgetaucht. Die TA meinte ich solle das Ampho jetzt aber trotzdem absetzen, auch wenn sie noch hin und wieder würgt. Das Würgen könne nämlich auch psychisch sein und dann verschwinden, wenn sie selbst wieder glaubt gesund zu sein. Erreger die das Verursachen können sind nämlich keine da (außer eben Megas, die das Ampho überlebt haben). Klingt jetzt so irgendwie komisch, machte aber in der Erklärung der TA schon Sinn.

                          Capella sitzt ja nach wie vor alleine im Krankenkäfig. Dauerhaft zu den anderen mag ich sie noch nicht setzen, da sie immernoch zunehmen soll und auch mehr Ruhe braucht. Die anderen beiden sind wegen leichtem Übergewicht auf Diät, deshalb ist eine Trennung noch sinnvoll. Außerdem ist meine Alpha-Zicke schon manchmal ziemlich fies und jagt die anderen gerne mal ein bisschen. Normal kein Problem, aber bei Capella sollte dieser Stress momentan (laut TA) noch vermieden werden bis sie wieder richtig stark und fit ist.

                          Wenn die anderen beiden Freiflug haben und Capella auch raus will (das zeigt sie sehr deutlich an) dann lasse ich sie zu den anderen. Sie gibt inzwischen wieder Laute von sich (das hat sie über Wochen nicht getan) und legt sich wenn sie will auch schon wieder mit den anderen an. Allerdings ist sie nach kleinen Abenteuern immer recht schnell erschöpft. Und manchmal will sie gar nicht zu den anderen sondern bleibt lieber in ihrem kleinen Heim und hat ihre Ruhe.

                          Ich habe ein bisschen Angst, sie zu lange in Einzelhaft zu halten. Wann sollte ich sie wieder dauerhaft zu den anderen ziehen lassen? Alleine ist ja kein Welli glücklich, auch nicht mit seinen Freunden in Sicht- und Rufweite. Wann schade ich mit dem Einzelkäfig mehr als ich nütze? Wenn sie bei den anderen ist, blüht sie immer richtig auf. Ich frage mich ob es ihr dann wirklich so viel besser geht oder ob sie dann einfach mehr schauspielert. Nach einer halben Stunde bis Stunde bei den anderen macht sie dann nämlich wieder einen erschöpften Eindruck und zieht sich zurück, bleibt aber noch in der Voliere. Den Weg zurück findet sie nie alleine, ich bringe sie dann immer rüber wenn ich merke, dass sie ihre Ruhe haben will.

                          Dazu kommt natürlich, dass ich im Krankenkäfig den Kot viel besser unter Kontrolle habe. Und den soll ich jetzt nach Absetzen des Amphos natürlich besonders im Auge behalten.

                          Wie kann ich ihr das Leben so angenehm wie möglich machen ohne sie zu überfordern?

                          Danke und Liebe Grüße
                          Neutrino

                          Kommentar


                            #58
                            Hallo Neutrino,

                            ja mit der Würgerei kenne ich auch bzw. mit diesen Würgebewegungen. Hat unsere Lucy damals auch oft gemacht...das macht einen verrückt. Mir wurde gesagt, dass das alles was mit den Megas zu tuen hat oder ggf. auch eine Angewohnheit geworden ist. Es ist richtig, dass Du jetzt nach 5 Wochen pause mit dem Ampho Moronal machst - ist sonst zu lange am Stück. Du kannst ja jetzt auf jeden Fall Apfelobstessig mit ins Trinkwasser geben um die Umgebung sauer zu halten.

                            Ich habe generell meine Vögel nie getrennt, auch nicht bei akuter Krankheit, da gerade bei Megabakterien der STress vermieden werden soll und so zur Genesung beiträgt. Denn die Vögel waren ja vorher auch zusammen, wenn dann haben sie es eh schon.

                            Wichtig halt alles gut sauber halten.

                            Mit dem Kot beobachten kenne ich. Ich schaue morgens immer wie der Kot aussieht, wenn meine gerade aufwachen, dann sitzt jeder noch so an seinem Platz, das funktioniert bei uns gut. Ausserdem lassen die Vögel ja auch relativ oft was fallen, da kannst Du dann auch sehen, ob alles ok ist.
                            Unsere Lucy ist auch nie so viel geflogen, habe sie dann machen lassen wie sie wollte.

                            Viele Grüße und weiterhin gute Besserung,
                            Mutzie

                            Kommentar


                              #59
                              Werbung nur für Gäste

                              Vielen Dank für Deine Antwort!

                              Ich glaube das Trennen ist in dem Fall schon richtig. Ich habe eben eine Dame im Schwarm, die wie ein kleines Kind immer genau das will, was andere gerade machen. Und dabei geht es ihr nicht nur ums Futter oder Spielzeug - oft genug reicht ein Sitzplatz (und ganz egal welcher) für ein handfestes gezicke.

                              Ich habe jetzt meiner Maus die Entscheidung selbst überlassen. Vorgestern ist sie im Freiflug wieder zu den anderen und da sie nicht zu erschöpft wirkte und auch in Ruhe gelassen wurde, habe ich sie über Nacht in der Voliere gelassen. Da hat sie auch gestern den ganzen Tag verbracht, mal abgesehen von den Zeiten in denen sie draußen war. Abends ist sie dann wieder rüber geflogen und hat sich an die geschlossene Tür des Krankenkäfigs gehängt. Ich habe sie natürlich reingelassen. Sie hat also zwei Tage und eine Nacht bei den anderen verbracht und nun beschlossen, lieber wieder alleine zu sein. Raus wollte sie heute noch nicht.

                              Ich denke, sie wird schon wissen, was das beste für sie ist.

                              Kommentar


                              •   Werbung nur für Gäste

                              Lädt...
                              X