tut mir leid, dass es Goldi so schlecht geht, ich drücke die Daumen, dass es ihm bald besser geht!
Ein Besuch beim vogelkundigen Tierarzt wäre wirklich wichtig. Meine Lotta hat auch gerade einen laaaangen Megasschub hinter sich, insgesamt rund zwei Monate (wobei ich zwischendurch dachte, es wäre schon wieder gut, hatte das Ampho ein paar Tage abgesetzt und dann hatte sie noch mal einen richtig heftigen Rückfall). Sie war zwischendurch mal kurz auf 25g runter, wobei sie sehr klein ist, aber trotzdem war das schon sehrsehr krass wenig. Bis 28g haben wir es dann selbst wieder hoch geschafft, dann wurde sie für ein paar Tage stationär bei der Tierärztin aufgenommen und mit der Sonde ernährt. Auch ein zweites Medikament (Orniflux) kam dann noch für rund zwei Wochen dazu.
Das Problem bei Megas ist ja, dass der Welli scheinbar sehr viel frisst, aber entweder spuckt er die Körnchen wieder aus, oder der Körper kann sie nicht verarbeiten. Der Welli verhungert quasi, obwohl er sehr viel frisst. Also nur weil man den Welli fressen sieht, heißt das nicht, dass er zunimmt. Lotta hat die ganzen zwei Monate Unmengen an Kolbenhirse verdrückt, trotzdem ging die Zunahme nur sehr zäh aufwärts ... auch jetzt, wo sie offiziell wieder als gesund gilt, beschäftigt sie sich einen Großteil des Tages mit Futtern und ist trotzdem immer noch schlank. Aber sie war auch schon immer ein Leichtgewicht und wird das wohl immer bleiben. Es geht ihr zur Zeit gut, aber ich bin da sehr misstrauisch und beobachte sie genau ...
Während der akuten Zeit habe ich sie auch alle 1-2 Tage gewogen. Mit einer Küchenwaage und einer Transportbox geht das recht leicht und man muss das Vögelchen ja eh zweimal am Tag fangen und in die Hand nehmen, da kann man das gleich miterledigen.
Was mir sonst noch einfällt: Ich bin bisher davon ausgegangen, dass Megas vor allem im Kot nachweisbar sind. Ich bin gar nicht sicher, ob man die im Kropfabstrich überhaupt erkennen kann ... aber vielleicht macht nur meine TÄ das durch die Kotprobe und es geht auch durch den Kropfabstrich.
Aber auch in einer Kotprobe müssen die Megas nicht unbedingt immer erkennbar sein, selbst wenn der Welli einen akuten Schub hat. Vollkommen sicher ist es so oder so leider nie.
Ich wünsche Dir und Goldi alles Gute!
Liebe Grüße
Annika



Insgesamt hat das ganze Drama rund zwei Monate gedauert und mindestens zweimal ist Lotta dem Tod knapp von der Schippe gesprungen. Ich behalte sie auch jetzt immer noch kritisch im Auge, das wird wahrscheinlich nie aufhören.
Mir hatte nur wochenlang Sorgen gemacht, weil ihre Häufchen fast nur weiß enthielten, also Urin und höchstens einen Minianteil schwarz, was ja auch darauf hin weist, dass die Nahrung nicht wirklich verarbeitet wurde. Bei normalen Wellihäufchen sollte beides ja halbwegs ausgeglichen sein. 
Wie alt ist sie denn ?
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