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Nun auch Bud Nierentumor?

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    #46
    Lieber Jürgen,

    das ist wirklich zu tiefst berührend. Leider steht es nicht in unserer Macht gegen alle Krankheiten eine Lösung zu finden . Umso trauriger ist es das dich das Schicksal gleich zwei Mal hintereinander getroffen hat.
    Ich wünsche dir nochmals viel Kraft für die schwere Zeit und alles gute weiterhin für den kleinen Bud.

    Traurige Grüße
    Dilara

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      #47
      Vielen lieben Dank euch allen!

      Ohne euch wär dies alles nich duchrzustehen! Nicht nur wegen eurer kompetenten Antworten, sondern auch wegen eures offenen Herzens. Das muß ich jetzt einfach mal schreiben.

      @Sabenita: Ich fang meine Süßen schon lange nicht mehr ein, wegen des Schlafens. Sie gehen da selbst rein, meiner Meinung nach viel zu früh, denn wenn ich vom SD komm säß ich gerne mit ihnen noch eine Weile draußen.

      Nee, das mit dem Fangen wegen der Medis ist so, daß ich das früh morgens mach, wenn alle noch im Käfig sind und dann mit dem Käscher. Hab mich da so blöd angestellt heut, daß ich ihn einige male einfangen mußt...

      Hab ihm heute nach dem Käfigreinigen Hirse gegeben und da ist er mir sehr nahe an meine Hand gekommen.

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        #48
        Ich gebe meinem ganz oft nach dem Einfangen etwas Hirse als "Lob", Trostpflaster oder was auch immer.

        Hoffentlich schlagen die Medis an und dein kleiner Flauschi hat wenigstens weniger Schmerzen.

        Wenn die lieben kleinen krank werden, frage ich mich immer, warum ich mir das immer antue, weil man dann immer so durch den Wind ist vor lauten Mitleid und Trauer. Aber zum Glück überwiegt die schöne Zeit, in der man das heitere Tummeln genießen kann.

        Fühl dich ganz doll gedrückt, mir stehen schon die Tränen in den Augen, wenn ich das nur lese, was du durch machst.

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          #49
          Bin heute von meiner TÄ angerufen worden. Die abgenommene Blutmenge war zu gering um etwas genaueres festzustellen. Aber im prinzip weiß ich ja daß es auf jedenfall ein Tumor ist. Das heutige Einfangen war weniger dramatisch. Gestern hat er in meiner Hand ganz Herzzerreißend gejammert. Hat aber dannauch auch Hirse aus meiner Hand angenommen. Hab mir ein Klickerbuch gekauft und das will ich jetzt anwenden.

          In der Praxis soll ich mich nächste Woche nochmal melden, dann dürften auch die Medis aus gehen. Er hebt schon noch ab und zu sein Füßchen ist aber trotzdem sehr lebhaft und nicht mehr so aufgeplustert.

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            #50
            Ach Jürgen, das ist so eine schwere Geschichte...und doch so liebevoll mit deinem kleinen Bud! Auch wir wünschen ihm alles alles Gute und dass er noch viele schöne Stunden auf dem herrlichen Balkon mit seinen tollen Kumpels erleben kann, kleines Flauschebällchen!

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              #51
              Gestern und heute ist mir aufgefallen, daß nun Steve auch manchmal sein linkes Füßchen so komisch hochzieht!

              Ist das die Möglichkeit? Sollten nun tatsächlich drei Wellis hier bei mir in so kurzer Zeit alle einen Nierentumor bekommen, kann ich nun wirklich nicht mehr an Zufall denken!

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                #52
                Ganz ruhig, erst mal nicht vom schlimmsten ausgehen. Wenn man so viel Mist in so kurzer Zeit erlebt hat sieht man gerne mal Gespenster. Du solltest es aber trotzdem überprüfen lassen wenn es dir weiterhin auffällt.

                Leider kommen Tumore bei Wellis sehr oft vor Also selbst wenn es so wäre dass du innerhalb von kurzer Zeit 3 Wellis mit einem Tumor hast: das hat höchstwahrscheinlich nicht das geringste mit deiner Haltung oder irgendwas zu tun. Also bind dir das bloß nicht auch noch ans Bein.

                Kopf hoch, vielleicht ist auch wirklich gar nichts.

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                  #53
                  Lieber Jürgen,

                  es ist relativ unwahrscheinlich, dass drei Vögel innerhalb kürzester Zeit einen Nierentumor bekommen, aber bei Wellensittichen würde ich inzwischen nichts mehr für unmöglich halten ... Ich hoffe so sehr, dass sich Dein Verdacht nicht bewahrheitet und Du inzwischen einfach nur zu empfindlich reagierst. Das wäre mehr als verständlich in Deiner Situation.

                  Es tut mir alles so leid.

                  Viele liebe Grüße,
                  Gaby

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                    #54
                    Nun das bei Steve hab ich jetzt schon mehrere Tage nicht mehr gesehen. Aber ich liege halt Krankheitsmäßig irgendwie ständig auf der Lauer. Es ist wirklich nicht schön, seine Wellis aus diesem Blickwinkel zu sehen, daß sie nur "potentielle Krankheitsträger" werden. Aber bei dem Pech aber auch entwickelt sich so eine Sichtweise wohl zwangsläufig. Hoffe, daß meine Sichtweise auch wieder gesundet.

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                      #55
                      Ja das kann ich nur zu gut nachvollziehen, das hatten wir eine zeitlang auch. Da hieß es mindestens alle 3 Wochen zum Doc Das war wirklich ätzend und man ist so down wenn man dann schon wieder eine Kleinigkeit gesehen hat die auf eine Krankheit hinweisen könnte. Ich drücke dir die Daumen dass der Spaßfaktor schnell wieder die Oberhand gewinnt.

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                        #56
                        Hier mal das Neuste:

                        Hab meiner TÄ gemailt und angefragt, ob sich der Tumor evtl. verkapselt haben könnte und nicht mehr weiterwächst. Daraufhin hab ich leider keine Antwort bekommen, aber das Traumeel brauch ich nur noch zwei mal in der Woche geben, da Bud nun schon seit Wochen sein Füßchen nicht mehr hochzieht.

                        Was meint ihr, gibt´s sowas bei Wellis, daß der Tumor zum stillstand kommt?

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                          #57
                          Hallo Jürgen,
                          zuerst einmal - nicht nur Du fühlst Dich vom Unglück verfolgt. Obwohl diese furchtbaren Ereignisse sich bei Dir leider wirklich innerhalb sehr kurzer Zeit abgespielt haben.

                          Mein vogelkundiger Tierarzt sagte mir, daß er zunehmend froh ist, wenn die Wellis heutzutage das vierte Lebensjahr erreichen. Das hängt vor allem damit zusammen, daß viele aus Massenvermehrungen aus dem Ausland kommen. Dadurch werden viele Krankheiten in vorhandene Bestände eingeschleppt.
                          Sicher ist es bei den Wellis ähnlich wie beim Menschen: entartete Zellen entstehen stets und ständig in unserem Körper. Es bestehen aber Mechanismen, die in einem gesunden Körper solche Zellen liquidieren. Erst wenn der Organismus geschwächt ist, z.B. durch andere Erkrankungen, können die entarteten Zellen sich vermehren und die Oberhand gewinnen.

                          Und ja, es ist möglich, daß ein Tumor sich nicht weiter entwickelt.
                          Ich selbst habe es erlebt bei einem meiner Welli-Weibchen, die einen schnell wachsenden Tumor an der Bürzeldrüse hatte. Dieser ist von selbst oder vielleicht auch durch meine Bemühungen, das Immunsystem des Vogels zu aktivieren, wieder konstant kleiner geworden.
                          Mein "Dickerchen" hat noch ca. 1 Jahr nach Diagnose fröhlich und beschwerdefrei gelebt, bis leider die MEGAs den Kampf für sich entschieden haben.

                          Es gibt hier auch einen aktuellen Thread „Bauchtumor bei älterem Wellensittichweibchen“ von welli-dori mit einem bisher ebenso positiv verlaufenden Tumor-Fall.

                          Ich drück Dir - liebem "Vogel-Vater" - alle Daumen, daß Dein Welli auch solches Glück hat.

                          Es grüßt Dich Mariana

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                            #58
                            Da ich nun leider sehen hab müssen, daß er nun doch sein Füßchen wieder anhebt, habe ich seit etwa einer Woche ihm jeden zweiten Tag sein Medikament gegeben. Heute früh hat er es bekommen und nun hab ich aber leider schon wieder sehen müssen, daß er es sehr schont und nun schon Mittags in den Käfig geganen ist, daß er den anderen "Tobenden" nicht ständig ausweichen muß. Nun werde ich auch ihm täglich die Tropfen wieder geben.

                            Was ich hier auch noch gar nicht erwähnt habe ist, daß er seit Anbeginn seiner Krankheit ständig am mausern ist. Also nun wirklich schon Wochenlang! Ob dies vom Medikament kommen kann (Traumeel)?

                            Wegen Peggy´s Erbrechen am Freitag werd ich wohl eh alle mit zum TA nehmen diese Woche.

                            Meint ihr daß es vielleicht noch eine Chance mit dem Tarantelgift gibt?

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                              #59
                              Wie ihr wisst fahr ich zweigleisig und frage euch, sowie die TÄ. Hat jemand Erfahrung mit Schmerzmedis aus der Humanmedizin? Z. B. Novalminsulfon? Ich frag deshalb, weil die TÄ womöglich nicht auf dem Neuesten Stand der Palliativmedizin sein könnte. Klar werd ich die nicht ohne Genemigung meiner TÄ geben, aber ich bin ein Extremist, was die Schmerzbehandlung betrift (berufsbedingt). Mit allen Konsequenzen...

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                                #60
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                                Der Bestandteil Metamizol ist meines Wissens nach bei Kleintieren und Vögeln zugelassen und wird als opiatsparendes oder -ersetzendes Analgetikum während der Anästhesie eingesetzt. Ob es bei Wellensittichen auch als Schmerzmittel dosiert werden kann, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis. Aber da müsste dein vk TA dir doch sicherlich weiterhelfen können. Ansonsten besteht ja vielleicht noch die Möglichkeit einen weiteren vk TA mal telefonisch zu kontaktieren?

                                LG

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