vielleicht liest es noch der ein oder andere. Habe ja länger nicht mehr berichtet, wie es bei uns so aussieht.
Ab und zu noch hier bei manchen mitgelesen.
Zusammenfassung: Bei uns geht es ja schon seit einer Weile auf und ab, bei uns selbst gesundheitlich, auch mit unserem Hahn Chico. (Infekte, vergrößerte Niere, Gewichtsabnahme, immer wieder Durchfall).
Wir waren oft beim vkTA, er bekam Antiobiotika, (verschiedene), wurde wg. Hefepilze behandelt u.v.m.
mal schien es ihm besser zu gehen, mal schlechter. Auf den Tipp hier im forum habe ich - nach Rücksprache mit dem TA - auch Propolis gegeben, er bekam auch glubolis ins Trinkwasser.
Vor ein paar Wochen ging es ihm wieder schlechter, wir waren wieder beim Arzt mit ihm.
Er bekam dort eine Spritze, danach bei uns wieder Antibiotikum. Es war ein Auf und Ab. Dann waren wir beide auch kurzfristig verreist, bzw. immer nur einer von uns, der jeweilig andere hat die Beiden versorgt.
Letzte Woche wieder mit dem Arzt telefoniert und schon vereinbart, dass wir diese Woche wieder kommen. Da lag ich selbst auch noch - quasi bis gestern - mit Grippe /heftigem Infekt - im Bett.
Leider hat sich der Zustand von Chico jetzt wirklich verschlechtert. Er plustert sehr viel, schläft seit gestern bzw. So. fast nur noch, futtert, trinkt, schläft wieder. Wenn er wach ist, geht er viel an die Mineralien, und einen bestimmten Nagerstein. Man merkt, dass es ihm nicht gut geht.
Ich fahre gleich zum vkTA mit ihm, wir sind telefonisch angemeldet.
Mache mir unglaublich große Sorgen. Auch, ob wir noch etwas anderes hätten tun können, aber ich glaube nicht. Er hatte genug Ruhe, seinen Gefährten, einen warmen Raum, der aber auch regelmäßig gelüftet wird, seine vertraute Umgebung, ruhige Ansprache durch uns, manchmal ruhige Musik, Rotlichtbestrahlung Beschäftigung, Freiflug (sofern er wollte). Medizinisch versorgt wurde er ja auch.
Ich habe wirklich Angst, dass es nun zu lange dauert und er nicht mehr kann/mag.
. Irgendwie strahlt er das aus. Seine Haltung sagt eigentlich: Lass mich nur in Ruhe!
Würde ich ja gerne, aber ich hoffe doch, dass der Doc ihm noch helfen kann.
(Einfangen wg. dem Termin muss ich ihn dennoch).
Er hat aber auch echt tapfer gekämpft in den letzten Monaten, mein kleiner Held.
Ich habe diesmal wirklich Angst, dass er es vielleicht nicht mehr schafft und bin total traurig.
Versuche ja, noch Hoffnung zu haben und optimistisch zu sein (weil ich auch glaube, dass sie sowas spüren können) aber diesmal fällt es mir wirklich schwer. Auch meine Kraft ist begrenzt.
Bitte denkt an uns!
Wir müssen gleich los.
Bis später.


Ich hatte gehofft, dass es Chico endlich besser geht - das sind nun ganz traurige Nachrichten. 

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