ich muss mal mein Leid klagen.
Seit langer Zeit ist mein Jimmy nun krank.
Ich war mit ihm mehrfach beim vkTA. Erst hieß es, die Niere gibt auf, vielleicht auch die Leber, außerdem vielleicht Megas, auch eine Verschattung an der Niere hat man auf dem Röntgenbild gesehen.
Deshalb wurde nur ganz vorsichtig gegen Megas behandelt.
Da alles nicht voran ging, habe ich gesagt, ich möchte, dass eine Blutabnahme gemacht wird (auch wenn diese laut vkTA in dem Moment nicht ungefährlich war) und dass mit Kontrastmittel geröngt wird.
Heraus kam, dass die Niere sich auf dem Bild nicht weiter verändert hatte, aber der Drüsenmagen entzündet ist.
Also zweimal täglich Ampho.
Das schlug aber nicht richtig an und irgendwann stellte Jimmy das Fressen ein.
Und nun kommt das, was mich immer noch entsetzt.
Ich habe ihn in die Klinik meines Vertrauens gebracht. Dort bekam er einmal Brei und eine Infusion, dann fing er wohl wieder mit dem Fressen an. Daraufhin habe ich mit der TÄ gesprochen und sie wollte ihn noch ein paar Tage beobachten aber das Ampho erstmal absetzen. Ich habe es nicht verstanden, warum sie es so machen wollte, aber ich habe mir gedacht, ich muss ihr ja vertrauen, sie ist ja schließlich nachweislich vk.
Das war am Montag letzter Woche. Am Donnerstag kam ein Anruf, ich könne Jimmy abholen, er würde unglaublich viel fressen, was mir freudig verkündet wurde.
Ich fragte nach, was er denn wiegen würde und heraus kam, dass sie ihn gar nicht gewogen haben. Die TA Helferin wog ihn dann und sagte mir, dass er 39 Gramm wiege. Mit 41 g habe ich ihn hingebracht und Jimmy ist ein Standard, also ist das extrem mager.
Ich holte ihn dann ab und wollte noch ein frisches Fläschchen Ampho mitnehmen. Das wurde mir aber verweigert, ich solle erstmal nichts geben.
Ich also mit dem Vogel nach Hause und war fest davon überzeugt, dass er einen heftigen Megaschub hat, denn das sagt einem ja schon der klare Menschenverstand: der Vogel frisst wie verrückt und nimmt in 5 Tagen 3 Gramm ab (genauer gesagt 4, denn meine 41 g waren von morgens, die 39 aus der Klinik von abends, am nächsten morgen waren es 38).
Samstag stellte er das Fressen wieder ein und "meine Klinik" war nicht verfügbar.
Also bin ich zu einer anderen vkTÄ gefahren.
Sie bestätigte meine Vermutung weil das bisschen Kot, was er noch absetzte ganz schlecht verdaut war.
Er bliebt also dort, bekam Ampho, Brei und Infusionen. Gestern habe ich die Röntgenbilder aus der Klinik angefordert und sie weitergeleitet und die Einschätzung meiner neuen vkTÄ ist, dass das Röntgenbild fatal aussieht, der Drüsenmagen schlimm aussieht und die Diagnose Megas sicher ist.
Leider frisst er nicht und ich habe heute mit der vkTÄ gesprochen. Sie möchte, dass ich ihn abhole und dann gucke ob er frisst. Wenn er es hier in seiner gewohnten Umgebung und mit seinem gewohnten Futter nicht macht, dann werden wir den Kampf wohl verlieren.
Ich bin ehrlich gesagt einfach nur traurig, entsetzt, dass ich immer versucht habe zu vertrauen und auf den Ratschlag dieser Klinik gehört habe. Ich hätte schon viel eher auf mein Gefühl hören und meinen Beobachtungen vertrauen müssen und daher konsequenter gegen die Megas behandelt müssen.
Bitte drückt meinem kleinen Kämpfer mal kräftig die Daumen, dass er nachher anfängt zu fressen und auch genug frisst, um sein niedriges Gewicht erstmal zu halten.
LG
Susi


daumendrück


.
.



)
Kommentar