Andrea, das tut mir sehr leid für euch!
Fühl Dich mal

Habe ich gar nicht mitbekommen, habe zur Zeit nicht so viel Freizeit und komme mit dem Lesen hier nicht hinterher.
Ja, ich bin auch froh, dass nun gründlich untersucht wird.
Ein bisschen Angst habe ich aber schon vor dem Ergebnis.
Aber es nützt ja nichts, ich will wissen was los ist, um ihr bestmöglich zu helfen.
Der TA Besuch hat mich ganz schön mitgenommen.
Schon morgens war ich fix und fertig und als ich wieder zu Hause war, da war mit mir nichts mehr los.
Normalerweise ist es immer anstrengend, aber diesmal besonders.
Ich weiß nicht genau warum, vermutlich weil ich einfach Angst hatte, dass die letzte Möglichkeit auch zu keinem Ziel führt.
Heute habe ich sie nochmal zu den anderen gesetzt und ab morgen bewohnt sie dann zwei Tage alleine den Käfig.
Sie tut mir jetzt schon leid, aber anders gehts halt nicht, weil mein Jimmy Megaträger ist und da der Kot auf keinen Fall durcheinander kommen soll.
GsD ist der Edelstahlkäfig angekommen, der ist schön groß, da wird sie dann residieren.
Ich überlege aber, ob ich sie morgen abend dann wieder in den Käfig zu den anderen setze, da haben alle ihre feste Schaukel und ich kann den Kot zuordnen. Da sie nur auf die Schaukel gehen und morgens sofort wieder raus kommen, dürfte der Kot da nicht durcheinander geraten. In dem Käfig haben sie ja noch nicht mal Futter, weil ich sie sofort, wenn ich die Rollade hochziehe, wieder rauslasse.
So könnte sie aber wenigestens bei den anderen schlafen.
Ich glaube, alleine zu sitzen wird ihr gar nicht gefallen.
Ich habe dem TA auch von den Befunden der bakteriologischen Untersuchungen erzählt.
Es waren ja immer Stapylokokken. Er sagte, dass die auch in den Kropf gehören.
Sie haben sich wohl nur zu viel vermehrt, weil was anderes im Körper nicht stimmt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich mit ein bisschen Abstand drüber nachdenke, dann nimmt mir das ein bisschen die Last von den Schultern.
Ich habe immer überlegt, wo die Bakterien herkommen könnten, habe mir bei jeden Kontakt pingeligst die Hände gewaschen, oft sogar das Waschbecken vorher noch gereinigt, den Wassernapf wie eine Irre geschrubbt, sogar die Luft angehalten, wenn ich Futter gewechselt habe.

Dass das alles wahrscheinlich übertrieben war, dass wusste ich, aber ich wusste mir einfach nicht zu helfen.
Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ihre Probleme nicht von außen kommen.
Je länger ich über die ganze Geschichte nachdenke, desto wütender werde ich.
Die eine TÄ ist wahrscheinlich einfach nicht gut, der eine Besuch hat mich 200 € gekostet, die mir wirklich weh getan haben, aber OK.
Aber die anderen Ärzte in der Klinik halte ich nicht für derart inkompetent, dass sie nicht sehen konnten, dass die Röntgenbilder nicht auswertbar sind.
Inzwischen bin ich mir sicher, dass die mir bewusst frech ins Gesicht gelogen haben und das macht mich echt sauer.
Die haben sich zusammen die Röntgenbilder im Nebenraum angesehen. Wahrscheinlich haben sie sich auf eine Theorie geeinigt und mir dann einen Bären aufgebunden.
Und ich dumme Nuss bin immer wieder da hin gefahren. Wieviel Geld ich da genau gelassen habe, das habe ich noch nicht zusammen gerechnet und will es im Augenblick auch gar nicht wissen. Jedenfalls haben die an Kikis Problemen ordentlich verdient.
Es ist aber nicht in erster Linie das Geld was mich stört, ich würde für jedes meiner Tiere das letzte Hemd geben, sondern mich stört, dass Kiki jetzt über Monate Probleme hatte, mal eine Woche wieder etwas besser, dann wieder schlechter. Die Kleine Maus ist 7-8 Jahre alt und ist durch einige Hände gegangen, nun ist sie endlich zu Hause angekommen. Sie soll sich wohl fühlen und noch lange, glücklich und gesund bei uns bleiben.
Ich hoffe nur, dass ich ihr bald helfen kann und sie nicht weiter abnimmt.
Ende der Woche wird der TA sich bei mir melden und dann ist er auch bis zum 6.01. in Urlaub.
Hoffentlich geht alles gut.
LG
Susi




Kommentar