
Die Ampho-Gabe klappt soweit ganz gut, da ich ja schon Übung wegen Sammys Milben (Antibiotkum) habe. (Ich glaube, Sammy freut sich übrigens, dass ich ihn nun in Ruhe lasse, und Emil auch.) Kiki protestiert zwar manchmal ganz jämmerlich, aber da muss sie durch (ich tendiere inzwischen wieder zu einer Henne, bin mir aber immer noch nicht ganz sicher). Das süße Küki-Bärtchen ist jetzt schon ganz orange. Beim ersten Mal hatte ich vergessen, das Ampho abzuwischen, und wollte Kiki nicht direkt schon wieder einfangen.
Kikis Gewicht hält sich einigermaßen stabil bei 31 g, es waren auch schon 1-2 g mehr, wenn meine Waage (Gramm ist die kleinste Einheit) genau genug misst. Ich weiß, dass das sehr wenig ist, aber ich freue mich über jeden Tag, an dem Kiki nicht unter die 30 g rutscht, denn dann müsste ich den Tierarzt informieren, und ich weiß nicht, was dann auf uns zukäme. Zwangsernähren könnte ich den Flausch aus beruflichen Gründen nicht. Beim Anfassen spürt man Kikis Brustbein leider allzu deutlich. Trotzdem macht Kiki einen gutgelaunten Eindruck und ist recht aktiv im Käfig unterwegs. Am Sonntag gab es sogar den ersten Freiflug, da Kiki so vor Energie sprühte, dass ich dachte, der Vogel würde gleich ohnehin den Käfig auseinander nehmen.
Der Freiflug, der vermutlich Kikis erster Freiflug überhaupt war, hat überraschenderweise sehr gut und ohne nennenswerte Bruchlandungen geklappt.Gestern Abend, als ich von der Arbeit nach Hause kam, wirkte Kiki nicht ganz so aktiv. Heute hatte ich schon ein ganz komisches Gefühl, während ich nach Hause fuhr, und bereitete mich schon auf das Schlimmste vor. Aber schon von draußen sah ich Kiki fröhlich im Käfig herumturnen.
Gott sei Dank! Gut gefressen hat Kiki heute auch.Wegen des Untergewichts habe ich mir noch Gedanken gemacht und vermute, dass Kikis Herkunft daran auch nicht ganz unschuldig sein könnte, denn die Haltungsbedingungen waren ja wirklich unterirdisch.
Beim Würgen konnte ich Kiki seit dem ersten Mal nicht wieder beobachten, und am Käfiggitter hängt außer ein wenig Kot auch nichts.
Inwiefern kann sich Megabakteriose denn eigentlich auf meine anderen Wellis, Emil und Sammy, übertragen, wenn die drei maximal Sichtkontakt auf dem Behandlungstisch des Tierarztes hatten?
Ich glaube, ich bin zur Zeit ein bißchen überempfindlich, was das Befinden meiner Tiere angeht. Emil und Sammy sind ja auch ziemlich leicht (beide um die 35 g, aber das konnten sie innerhalb von 10 Tagen halten; wieviel sie vorher gewogen haben, ist mir nicht bekannt, weil sie beim Tierarzt zum ersten Mal gewogen wurden). Emil habe ich heute einmal beim Gähnen/Luftschnappen/hoffentlich-nicht-Würgen gesehen. Das haben er und Sammy vor etlichen Wochen auch schonmal sehr sporadisch gemacht, und da sah ich die Ursache im Raumklima. Ich hoffe, dass es wirklich nicht mehr ist. Drei kranke Wellis würden mir echt den Boden unter den Füßen wegreißen. Ich versuche, mich jetzt erstmal zu beruhigen... Gegen die Trichomonaden werden Emil und Sammy ja (aus mir nicht bekannten Gründen) mitbehandelt.
(Leider habe ich das Medikamentenpulver heute versehentlich in zu viel zu viel Wasser aufgelöst... (falsche Skala abgelesen) ich hoffe, dass dieses eine Mal nicht schlimm ist.)


Jetzt wird es echt eng; ich bin froh, dass wir morgen früh den nächsten Termin beim Tierarzt haben.
Berichte bitte, was der vkTa gesagt hat, ja?
Wiord bestimmt alles gut

Kommentar