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Ampho gabe übers Futter

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    Ampho gabe übers Futter

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    Ich habe aktuell 2 Wellensittiche Goofy und Klara. Bei der Kotuntersuchung wurde vor einigen Wochen bei Klara Megas in geringen menge festgestellt die nicht behandelt werden mussten und bei Goofy Wurmbefall und Milben. Nachdem beide gegen Würmer behandelt wurden. zuerst 7 Tage lang. Da dann noch immer Wurmeier im Kot von
    Goofy gefunden wurden bekam er ein Mittel direkt im Schnabel dann 2 Tage pause und beide nochmal für 10 Tage das mittel ins Trinkwasser. Klara geht es weiterhin gut aber Goofy ist krank. Ich war letzte Woche wieder beim Tierarzt ( 100% vogelkundig) keine Wurmeiner mehr aber Megas bei Goofy. die hat er wohl von Klara bekommen. Doch bei ihm scheint nun ein Schub im Gange zu sein. Das war aber noch nicht 100% sicher denn er hat auch stark die Mauser und das er weiterhin so kränklich ist könnte auch an die Wurmbehandlungen liegen. Nun haben beide 1 Woche eine Tymian Lösung ins Trinkwasser bekommen. Goofy geht es aber schlechter. Er schläft viel. er frisst zwar aber ist sonst sehr Teilnamslos. Heute morgen hat er gewürgt. nun gehe ich morgen wieder zum Tierarzt. Ich habe Probleme Medikamente im Schnabel zu geben. Denn Goofy ist sehr quirlig in der Hand und windet sich immer raus. Der Tierarzt sagte mir es gäbe die Möglichkeit Ampho über Hirse oder den normalem Futter zu geben. Die andere Möglichkeit wäre das ich ihn dort lasse und sie ihn das Medikament geben. dort würde er aber in einen anderen Käfig sein. Der Tierarzt sagte letzte Woche besser ist es dann ich gebe ihn das Medikament übers Futter. Das wäre stressfreier für ihn. Nun fahre ich morgen früh zum Tierarzt und muss entscheiden was ich mache. Meine bedenken sind das er das Medikament vielleicht nicht übers Futter aufnimmt. Denn wenn das so ist kann ich erst wieder in einer Woche zum Tierarzt und ich bin unsicher ob es dann nicht zu spät ist. wie würdet ihr entscheiden? Goofy erstmal eine Woche dort lassen um sicherzugehen das er das Medikament bekommt oder es übers Futter versuchen? Hat jemand schon Erfahrung von ampho übers Futter geben?

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    #2
    Hallo Vok0100,
    ich selber habe keine Erfahrung mit Megas, aber Silvia H.
    Lies doch mal ihren Beitrag im Krankenforum "Buntesheinis braucht eure gedrückten Daumen" letzter Eintrag vom 18.12.2023 (steht auf Seite 1 ziemlich weit unten).
    Im Beitrag kannst Du auf Seite 8 beginnen , zu lesen. Vielleicht hilft es Dir bei der Entscheidung.
    Gruß Ratio

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      #3
      Hallo Vok0100,
      ich habe aktuell auch einen Welli hier, der Ampho bekommt. Meiner Meinung nach bringt die Gabe über Hirse/Futter nichts, da der Vogel nicht genug von dem Wirkstoff aufnimmt. Bisher haben alle Wellis das Ampho von mir 2 mal täglich in den Schnabel bekommen.
      Silvia H. gibt aktuell soweit ich weiß ein Medikament über das Wasser (das normale Ampho kann man nicht übers Wasser geben), für das man auch ein Rezept braucht.
      Ob das bei einem akuten Schub wirkt, weiß ich nicht. Aber da wird Silvia Dir mehr schreiben können.
      Dein Welli hat schon eine Menge durch (so eine Wurmbehandlung ist heftig) und wenn er wirklich einen Schub hat, braucht er das Medikament. Wenn Du es wirklich nicht hinbekommst das Ampho in den Schnabel zu geben, würde ich ihn beim Ta lassen.
      Alles Gute für Euch

      Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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        #4
        Hallo Voku,
        leider hilft das Ampho, welches auf Rezept erhältlich ist und aufwändig gemischt werden muss, bevor es als Trinkwasser verwendet wird, nicht bei einem aktuten Schub. Da hilft nur Ampho unverdünnt 2 x am Tag ins Schnäbelchen.
        Tut mir sehr leid, dass ich Dir nichts anderes schreiben kann. Deinen kleinen Patienten alles Gute.

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          #5
          Hallo, ich bin auch nicht Erfahren genug mit Ampho meine sind nun in er endphase. Ich würde es auch über den Schnabel geben ich war am Anfang auch ziemlich ungeschickt und hab beiden einen orangen bart mit Ampho her gezaubert.

          Aber mit der Zeit bekommst du den Dreh raus, mit daumen und mittelfinger hebe ich das köpfchen seitlich und mit dem zeigefinger den kopf oben. So und wirklich nur so klappt es bei mir trotz zappellise

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            #6
            Heute morgen hat er sich beim Tierarzt ohne Probleme fangen lassen. Der Tierarzt war selber überrascht. Jetzt habe ich es versucht und bei ihm und mir eine menge Stress ausgelöst. Er windet sich bei mir immer aus der Hand und macht ein unglaublichen Zirkus. Ich bin nicht sicher ob ich das Medikament nun richtig verabreicht habe. Aber das kann ich so nicht machen etwas länger und er hätte ein Herzinfakt bekommen oder ich. Ich habe jetzt *** Tropen auf ein Stück Hirse reingelegt. Morgen früh versuche ich es nochmal.

            Zuletzt geändert von Pezzy; 08.02.2024, 16:50. Grund: Medidosierung entfernt

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              #7
              Zitat von Vok0100 Beitrag anzeigen
              Heute morgen hat er sich beim Tierarzt ohne Probleme fangen lassen. Der Tierarzt war selber überrascht. Jetzt habe ich es versucht und bei ihm und mir eine menge Stress ausgelöst. Er windet sich bei mir immer aus der Hand und macht ein unglaublichen Zirkus. Ich bin nicht sicher ob ich das Medikament nun richtig verabreicht habe. Aber das kann ich so nicht machen etwas länger und er hätte ein Herzinfakt bekommen oder ich. Ich habe jetzt *** Tropen auf ein Stück Hirse reingelegt. Morgen früh versuche ich es nochmal.
              Beim einfangen mache ich das Zimmer immer dunkel so ist es schnell und problemlos aber hier spreche ich wieder nur von mir, d.h. jeder macht es anders.

              Ich richte zuerst die Spritze dann Rollläden runter fange sie im käfig ein. Licht an mein Fixiergriff am Kopf, Ampho rein und sofort wieder in den Käfig. Die zwei Putzen sich dann meistens gegenseitig und alles ist gut. Aber das wird mit den Tagen besser. Vielleicht helfen dir auch Youtube Videos zumindest hat es mir geholfen.

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                #8
                Ich bin leider auch nicht in der Lage, meine Wellis stressfrei von der Stange zu pflücken. Ich nutze einen Kescher zum Einfangen und was das halten angeht, ist das je nach Wellli unterschiedlich. Aber wenn es so ein "Windewelli" ist, bin ich auch hinterher schweißgebadet. Übung und dran bleiben hilft da einfach. Und auf kieinem Fall "eben schnell" fangen und Medis geben, man sollte Zeit dafür einplanen. Das nimmt zumindest bei mir auch Stress raus.

                Es grüßen die Sabbelköppe aus dem Oldenburger Münsterland und ihre Felo

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                  #9
                  Mache ich genau so mit dem Licht ausmachen.
                  Erstmal Licht aus, die Vögel daran gewöhnen und sie wundern lassen, Medikament vorbereiten und dann fange ich sie mit Handschuhen. Ich setze mir auch eine Kapuze auf und rede dabei nicht mit ihnen, damit sie mich nicht erkennen. Wenn ich sie habe, halte ich sie mir an die Brust und positioniere sie neu, so dass ich sie im typischen Vogelgriff halten kann (ich versuche, ihren Kopf festzuhalten, indem ich meine Finger quasi an ihren Mundwinkeln ansetze). Ist aber tatsächlich immer leichter gesagt als getan. Wenn es ein Medikament ist, das in den Schnabel kommt, ist es gut, wenn sie aggressiv in die Plastikspritze beissen.

                  Ich hatte am Anfang immer solche Angst, sie einzufangen, weil ich damit kaum Erfahrungen hatte (ich war gefühlt aufgeregter als sie). Aber jetzt geht es richtig gut. Zwar auch nicht immer stressfrei für die Geierchen, aber ich fühle mich dann auch nicht mehr so panisch dabei.

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                    #10
                    Genau wegen des Einfangstresses von Buntesheini habe ich nach den 28 Tagen Ampho-Gabe gewechselt auf die bereits erwähnte Variante mit dem Trinkwasser. Mein Vogeldoc hatte leider noch Megas im Kot gefunden, wir gingen davon aus, dass Buntesheini die Verursacherin war, So blieb beiden Heinis der Stress erspart, Blauerheini war immer fix und fertig, hat mehr geschieen, als seine Partnerin und ich dachte immer, dass er gleich von der Stange fällt. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich die 100 € für das medikament gezahlt habe und den großen Aufwand mit der Anmischung der Flüssigkeit getrieben habe. Aber, wie bereits geschrieben, im aktuten Schub immer Ampho direkt in den Welli.

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                      #11
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                      Ich habe ihn jetzt zum dritten mal das Medikament gegeben. Gestern Abend habe ich es mit einen Trick gemacht er hat sich im Käfig am Gitter festgehalten als ich ihn fangen wollte. da habe ich ihn dann hängen lassen sein Schnabel war auf weil er sich am Gitter festgehalten hat. hat dann von Außen geklappt . Heute morgen war er noch müde dann hat es ganz gut geklappt mit dem Fangen und den Medikament und gerade ging es auch recht schnell. Er zappelt etwas weniger rum er scheint zu wissen das ihn nichts passiert. Da ich den ganzen Tag nicht da bin habe ich ihn solange bei meiner Mutter gelassen die im gleichen haus wohnt. Da es eine andere Wohnung ist ist die Umgebung zwar fremd für ihn aber ich erfahre wie er den Tag drauf war da meine Mutter ihn dann beobachten kann. Heute hat er fast den ganzen Tag gequatscht gerufen und gemeckert weil er die Tauben die auf dem Balkon waren wohl nicht mochte . er war gestern schon besser drauf und heute hat er keine sichtbaren Krankheitzanzeichen. nicht das geringste plustern nur gerade beim schlafen. Das Medikament kann nach insgesamt 4x ja noch nicht wirken oder? Viellelicht wirkt nun doch der Thymian fürs Trinkwasser. Ich kannte es bisher nur so das die Vögel die megas hatten in der Zeit richtig Krank waren geplustert teilnahmslos usw. ohne
                      Schwankungen. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Ich bin i0n einer speziellen Klinik für Vögel mit ihm gewesen. Die haben mir gesagt ich könnte auch übers Futter ampho geben dann aber eine grössere Menge. Was meint ihr wenn es Goofy die nächsten Tage noch gut geht soll ich dann übers Futter das Medikament geben um ihn weniger zu stressen? Oder eine Kotprobe untersuchen lassen ob noch megas da sind oder muss man unbedingt 28 Tage durchziehen? Krümel hat die Behandlung gegen megas leider das Leben gekostet wegen nierenversagen. Daher bin ich nun vorsichtig.

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