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Leberschaden bei Wellensittich - Welche Erfahrungen habt ihr damit?

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    Leberschaden bei Wellensittich - Welche Erfahrungen habt ihr damit?

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    Ein herzliches HALLO an alle,

    Ich habe jetzt erstmalig einen Wellensittich, der einen eindeutig diagnostizierten Leberschaden hat. Aufgefallen ist es mir vor ca. 8 Wochen, da der Schnabel von meinem Franky plötzlich übermäßig gewachsen ist. Er ist aktuell immer noch recht fit und fliegt, frisst und spielt - ganz so, als würde er keine Schwierigkeiten haben. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sämtl.Medikamente (Pulver aus Sillimaryn-Kapseln, Lactrase (Lactulose) ins Trinkwasser) nicht wirklich etwas bringen. Sein Gefieder wirkt bereits stumpfer, der Schnabel wächst weiter - gefühlt schneller als bisher.
    Ich habe jetzt ein etwas fettärmeres Vital-Wellifutter bestellt (*****) und hoffe damit dem Fortschreiten des Leberschaden etwas entgegenwirken zu können. Jetzt meine Fragen:
    Habt Ihr schon Erfahrung mit einer derartigen Erkrankung? Gibt es noch weitere Möglichkeiten, um den Kleinen zu unterstützen? Wie geht ihr mit dieser Erkrankung um? Gibt es Prognosen, wie lange ein Wellensittich damit gut leben kann? Lieben Dank vorab für Eure Erfahrungsberichte.

    Zuletzt geändert von Forever; 04.02.2024, 14:05. Grund: Online Shop entfernt
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    #2
    Hallo dbremer,

    das tut mir sehr leid für deinen Welli. Die Frage ist ja, wodurch ist der Leberschaden verursacht. Meine Sunny hat eine Fettleber, bei ihr wachsen bisher nur die Krallen verstärkt und werden von uns ca. 2x im Jahr gekürzt. Ich habe gute Erfahrung mit Löwenzahnpulver gemacht. Bei unserem Pieps wurde kürzlich auch eine Verschattung/ Verdickung der Leber festgestellt. Er bekommt jetzt Hepar Comp. übers Trinkwasser. Bisher konnte ich keine Verbesserung feststellen. Bei ihm ist in erster Linie der Kot auffällig und er wirkt insgesamt ruhiger. Bei ihm wird ein Tumor vermutet. Sollte das der Fall sein, glaube ich nicht, dass wir mit Medis was ausrichten können.
    Alles Gute für deinen Welli.

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      #3
      Halle Emba, lieben Dank für deine Rückmeldung. Die Idee mit dem Löwenzahnpulver werde ich auch noch ausprobieren. Ob es sich bei Franky um eine Fettleber oder einen Tumor handelt kann ich nicht sagen. Das Röntgenbild zeigte Schatten auf der Leber. Durch die Lactulose ist der Kot aktuell etwas besser geworden. Ob die Mariendistel hilft kann ich bisher nicht erkennen. Ich drücke dir und deinen Flauschis in jedem Fall alle Daumen.

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        #4
        Soviel ich weiß sind Leberschäden nicht so selten. Tumore sind natürlich schlechter zu behandeln als Zysten oder Stoffwechselschäden. Hepa Comp. ist homeopatisch und eine Möglichkeit, auch Löwenzahn und andere Salate mit Bitterstoffen, wie z.B. Radiccio, Chicorée. Zu viel Hirse soll laut meiner Tierärztin auch ein Auslöser für Leberschäden sein. Daher gibt es bei mir nur noch gelegentlich ein kleines Hirsebopperl pro Vogel. Wenn möglich wäre eine genauere Abklärung der Situation gut.
        von Marie

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          #5
          Hallo Marie, lieben Dank für deine Nachricht. Lt vk TA ist es ein Leberschaden. Von Tumor war bisher keine Rede- darüber bin ich wirklich froh. Die Futtermischung habe ich jetzt angepasst. Aus meiner Sicht hab ich auch in der Vergangenheit nicht zu viel Hirse verfüttert. Aber nach der Diagnose habe ich mich jetzt im Vogelfuttershop beraten lassen und noch ein paar Anpassungen bei der Futtermischung vorgenommen. So hoffe ich, meinen Franky und seine Freunde optimal zu unterstützen. Leider kann ich ja im Moment nicht mehr machen, als mit Medis und gutem Futter zu unterstützen. Irgendwie fühle ich mich deswegen hilflos und unwissend bei der Thematik. Ich halte seit über 12 Jahren jetzt wieder durchgängig Wellis, aber einen Leberschaden hatte ich noch nicht bei meinen Tieren. Daher wollte ich einfach mal hören, welche Erfahrungen andere mit dieser Erkrankung gemacht haben.

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            #6
            Hallöchen,

            leider sind Leberprobleme nichts seltenes mehr bei unseren Wellis. Mit Sylimarin und auch teilweise Lactuolose machst du schon viel. Es gibt mit Löwenzahn und Artischocke und noch ein paar weiteren, Kräuter die weitergehend unterstützend wirken.

            Leider ist Laufe der Zeit durch das Züchten besonders auf besondere Farbschläge, genetisch viel schlechtes hereingezüchtet worden bzw. durch Inzucht auch viele Krankheiten hereingezüchtet worden.

            Beim mir haben auch viele Wellis Leberprobleme man kann nur das Immunsystem weiter unterstützen und mit ein paar Mittelchen. Bis zu einen gewissen Grad regeneriert sich die Leber ja selbst, nur wenn Tumore mit im Spiel sind, kann man leider nicht mehr viel machen.

            Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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              #7
              Mein Serkalow hatte ein Leberproblem. Bei ihm fing es damit an, dass er die Schwanzfedern und teilweise auch die Schwungfedern verloren hat (dadurch war er flugunfähig) und sein Kot immer etwas matschig war, so wie leichter Durchfall.Er hat dann relativ viel abgenommen. Er war zu dem Zeitpunkt bereits etwa 9-10 Jahre alt. Ich habe damals Medikamente, die dem Trinkwasser zugesetzt wurden, für ihn bekommen. Er hat sich wieder aufgerappelt und ist etwa 1,5 Jahre später über die Regenbogenbrücke geflogen. Ursächlich war aber die allgemeine Alterschwäche. Seine Federn sind übrigens nie wieder richtig nachgewachsen. Er bekam kein spezielles Futter. Gurke und Lowenzahnblätter hat er gerne angenommen.
              Gruß Ratio

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                #8
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                Lumos hatte einen starken Leberschaden. Seine Krallen und sein Schnabel sind stark gewachsen. Am ende war er blind. Damals war ich noch nicht bei einen Vogelkundigen Tierarzt daher wurde er lange falsch behandelt.

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