Werbung

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Welli verliert Federn, es ist aber definitiv keine Mauser

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Welli verliert Federn, es ist aber definitiv keine Mauser

    Werbung nur für Gäste

    Hallo!
    Mein Welli Blue hat vor ungefähr 3 bis 4 Monaten Probleme mit seinen Federn bekommen. Anfangs dachte ich, es sei eine Mauser, da sein Federkleid nicht mehr gut aussah und er einige Federn verloren hatte. So entstanden leicht kahle Stellen, es hielt sich aber in Grenzen. Nach 1 1/2 Monaten hatte es sich nicht gebessert, nur die kahlen Stellen wurden sogar größer. Also bin ich mit ihm zum vogelkundigen Tierarzt gefahren. Der meinte, dass zwar neue Federn nachkommen, aber sie bleiben klein und in der Hülse. Angeblich Vitaminmangel. Er rupft sich nicht und auch die anderen ziehen ihm nicht an den Federn (außer Ella, aber sie hängt sich bei allen nur an die Schwanzfedern ). Vitaminmangel wäre merkwürdig, da die Wellensittiche täglich unterschiedliches Grünzeug bekommen (zum Beispiel Kräuter, Apfel, Möhre, Paprika usw.) Da ich ja 6 Wellis habe, hänge ich immer an 4 Stellen, die relativ weit auseinander liegen, das Futter auf. So entstehen nie irgendwelche Konflikte zwischen ihnen. Ich habe jetzt nur seit langer Zeit noch mehr Grünzeug gefüttert, aber es ist keine Veränderung zu erkennen.
    Meine Vermutung wäre, dass er sich zu sehr stresst. Seine Partnerin, Raulinchen, ist 11 Jahre alt und kann nicht mehr fliegen, aber er ist der Meinung, sie könne nicht mehr fressen und füttert sie ständig. Wenn es morgens hell wird und er ausreichend gut sehen kann fliegt er sofort zu ihr und kontrolliert, ob es ihr gut geht. Dann wird sie kurz begrüßt, gekrault und dann geht es schon los: er holt Futter, bringt es ihr, holt Futter, bringt es ihr,... Wenn sie dann satt ist (sie ruft ihn und bettelt mittlerweile wenn sie Hunger hat, auch wenn sie im Futternapf sitzt) wird sie wieder gekrault und dann frisst er für sich selber.
    Tagsüber fliegt er ständig mit den anderen durchs Zimmer, ist aufgeweckt, unterhält sich mit allen und verhält sich normal. Zwischendurch wird seine Partnerin wieder gepflegt und gefüttert, dann auch mit Grünzeug. Das stressigste dabei: er lässt die anderen Wellis nur selten zu ihr und "beschützt" sie vor den anderen. Tweety, eine junge Henne, ist dabei am "nervigsten". Sie will Raulinchen auch immer füttern, und wenn Blue es nicht mitbekommt klappt es auch. Raulinchen hat nichts gegen Tweety oder die anderen, die sind auch alle lieb zu ihr und versuchen sie ebenfalls zu versorgen. Blue verjagt aber jeden, wodurch er immer wieder meckernd durch die Gegend fliegt.

    Nun zu meinen Fragen: Kann sein Federproblem am Stress liegen? Was kann ich dann dagegen tun?

    Danke schon mal für die Antworten,
    Liebe Grüße

    PS: Bilder gibt es natürlich auch und tut mir leid, dass der Text so lang geworden ist

  • Kostenlos bei Welli.net registrieren

      Werbung nur für Gäste


    #2
    Hallo Stella,

    dein Blue ist ja ein zuckersüßer Welli.

    Ich habe noch keine Erfahrung mit gestressten Wellis hoffe deshalb auf noch andere Antworten. Aber Stress äußert sich oft im selbst rupfen, hast du Blue mal dabei beobachtet. Auf den Fotos ist ja besonders der Halsbereich vorne und Flügelansätze betroffen. Theoretisch kommt er an diesen Stellen gut dran. Aber ich lese gerade, du schließt ja rupfen aus.

    Ein weiterer Grund für die Federlücken könnte natürlich auch eine Gefiederstörung sein, jedoch wären da die Schwungfedern eher betroffen. Hat der TA PBFD oder Polyoma als Gefiederstörung erwähnt oder ein Verdacht geäußert.

    Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

    Kommentar


    •   Werbung nur für Gäste


      #3
      Hallo Pezzy,

      der Tierarzt hat keinen Verdacht zu einer dieser Krankheiten geäußert. Die Schwungfedern sind aber definitiv nicht betroffen, er fliegt wie immer und den Verlust dieser Federn würde äußerlich ja auch auffallen. Zusätzlich zeigen die anderen keine Symptome, ihr Gefieder ist ganz normal.

      Rupfen schließe ich aus, da ich ihn noch nie dabei gesehen habe, wie er sich Federn rausrupft. Durch Corona verbringe ich viel Zeit bei den Wellis, wodurch ich sie viel beobachten kann. Er putzt sich nicht mehr als die anderen, eher im Gegenteil, da er ja ständig beschäftigt ist. Wenn er Federn verliert dann meistens im Flug, nicht beim Putzen.

      Aber danke für die Antwort!

      Kommentar


        #4
        Hallo Pezzy,
        wenn Du rupfen und Streit mit den anderen Wellensittichen ausschließen kannst,kann es sich auch um eine Störung der Leberfunktion
        handeln. Bei Serkalow fielen erst auch die kleinen Federn aus, später dann die Schwanzfedern und teilweise die Schwungfedern.
        Die neuen Federn wuchsen zwar wieder im Ansatz nach,waren aber meistens krumm und fielen aus, bevor sie voll entwickeln waren.
        Sein Kot war teilweise etwas matschig, so wie leichter Durchfall. Weitere Symptome, wie Schnabelwachstum, hatte er nicht.
        Es stellte sich dann raus, dass er eine massive Leberstörung hatte.
        Ich bekam für ihn Medikamente, die ich über das Trinkwasser gegeben habe.Sein Kot wurde dann wieder besser, allerdings war die Leberstörung schon recht weit fortgeschritten, so dass seine Federn nie wieder richtig nachgewachsen sind und er flugunfähig blieb.
        2016 ist Serkalow im Alter von etwa 12 Jahren über die Regenbogenbrücke geflogen.

        Viele Grüße
        Ratio

        Kommentar


        •   Werbung nur für Gäste


          #5
          Werbung nur für Gäste

          Hallo Ratio,

          danke für Deine Antwort, ich lasse das dann mal vom TA abchecken.

          Kommentar

          Lädt...
          X