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Federspulmilben/Milben?

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    Federspulmilben/Milben?

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    Hallo ihr Lieben,

    ich bräuchte schon wieder eure Unterstützung und euren Rat. Wir sind die letzten Wochen auch schon immer wieder Dauergast in der Vogelklinik.
    Wir haben eine Odyssee an allen möglichen Krankheiten hinter uns auch eine Obduktion mit nicht ganz klaren und vielseitigen Befunden.
    Unsere Sorgenkinder kommen aus (so würde ich das Einschätzen) zwar aus einer liebevoller Haltung aber aus einer, wo Tierarzt Kontrollen eventuell Hygiene nicht an der Tagesordnung sind.
    Mir ist bei einem unserer verstorbenen Vögelchen aufgefallen, dass sie starken Federverlust hatte und sich hektisch geputzt hat. Die Todesursache war aber Ende „etwas verschluckt“ und Kropfentzündung. Ein weiteres Vögelchen hat nun diesen starken hektischen Putzzwang und verliert große Federn fast täglich. Daraufhin in der Klinik wurde vergrößerter Hoden festgestellt. Seine ruppigen Federn am Rand wurden als eine Art Kompensationen Beißen eingeschätzt. Zwei weitere die gerade in Antibiotika Behandlung sind mit bakterieller Infektion haben gestern und heute alle langen Schwanzfedern verloren. Alle waren mittlerweile beim Check-up in einer der best bewerteten Vogelklinik hier im Forum.
    Skeptisch habe ich mir heute die gesammelten Federn unter einer Lupe angeschaut und werde stutzig bei meiner Recherche. Übersehen wir etwas?
    Wenn ich recherchiere und meine Bilder mit anderweitigen Milbenbefall vergleiche sieht das für mich nach Federspulmilben aus.
    Haben eure Wellis auch solche dunklen Flecken im Federkiel und so zerfressene Federchen? Nicht normal oder? :/ Wir haben am Freitag wieder einen Termin in der Klinik und nehmen die Federn mit.
    Danke euch schon mal im voraus!
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    #2
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      #3
      Hallo Babsi87

      Ach Mensch, da hast du ja echt ganz schön Stress mit deinen kleinen Flauschis. 😔

      Der Zustand der Federn könnte auf einen Mineralstoffmangel hinweisen. Als meine beiden Spulwürmer hatten und eine Wurmkur kriegen mussten, sahen ihre Federn zum Schluss auch nicht schön aus und hatten sog. Stresslinien. Später entdeckte ich Milben, die so aussahen wie auf deinen Fotos (kleine weisse Tierchen, die genau in den Rillen liegen). Ich sollte die beiden dann mit einem Spray behandeln (Handschuhe anziehen, Spray in die Hände und den Vogel einreiben). Seitdem habe ich nie wieder was gefunden und das ist jetzt über 1 Jahr her. Große Federn schaue ich mir immer wieder an, weil ich schon leicht paranoid bin. 🙈

      Ich würde dir empfehlen, die betroffenen Federn in sauberen, verschliesbaren Musterbeuteln aufzubewahren. Mein TA konnte die Milben, die dann in der Tüte schon herumliefen, so im Mikroskop ausfindig machen.

      Zuletzt geändert von cyberkauz; 24.01.2024, 18:23.

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        #4
        Hallo cyberkauz

        lieben Dank für deine Erfahrungswerte und deine netten Worte ❤️ Toll, dass du es mit deinen damit in den Griff bekommen hast. Kann ich mir gut vorstellen mit dem paranoid. So geht es mir langsam auch gerade und die Kleinen tun mir einfach so Leid.
        Das mit dem Plastikbeutel ist ein super Tipp, das machen wir so und hoffen das Beste.
        Ich danke dir!

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          #5
          Hallo Babsi,

          also so richtig nach Federspulmilben sieht es für mich nicht aus. Vielleicht einfache Federmilben oder Federlinge, letztere hatte ich leider schon zweimal, die sieht man aber sogar auf den Boden rumlaufen.

          Die Federn können aber auch wie schon gesagt bei Mineralstoffmangel oder wie bei meinen leider der Fall ist, bei Leberproblemen nicht so toll aussehen.

          Bin gespannt was dein TA sagt.

          Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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            #6
            Hallo Yvonne, lieben Dank für deinen weiteren Ratschlag. Das mit dem Mineralstoffmangel haben wir hoffentlich behoben durch das zusätzliche Korvimin. Aber vielleicht ist das nochmal ein guter Hinweis unsere Futtermischungen morgen mal mitzunehmen und im Detail abzuklären, ob es am Futter liegt.
            Gott bewahre - ja hoffentlich nicht auch noch Milben das wäre ein Geschenk. Bisher haben wir nichts krabbeln sehen. Aber die dunklen Stellen an den Federkielen geben mir zu denken.
            danke ❤️

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              #7
              Hallo Zusammen,

              ich wollte mal ein Update schicken. Bei unseren Wellis Bestand pbfd Verdacht durch den starken Federverlust und wir müssten die kleinen Mäusen testen - nicht so schön und für uns ein Albtraum, bis wir Gott sei Dank ein negatives Ergebnis erhielten.
              Unsere VTA in der Vogelklinik hat die Federn ebenfalls untersucht, zwar keine Milben gefunden aber es gibt tatsächlich eine seltene Milbenart neben den Federspulmilben, die schwer nachweisbar ist und wirklich auch zu Federverlust führen - was bei Federspulmilben nicht der Fall ist. Wir haben jetzt „leider“ auf Verdacht behandelt 2x Dectomax im 2 Wochen Abstand weil es rätselhaft war und zusätzlich alles für eine ausgewogene Ernährung getan. Korvimin ZVT, Alamin T, frisches Gemüse. Bisher scheint es zu funktionieren. Die Wellis kratzen sich nicht mehr so heftig und der massive Federverlust von Flügel und Schwanzfedern ist extrem zurück gegangen.
              Die Milbenmittel sind sicher mit Vorsicht zu genießen und auf Verdacht behandeln - da muss ich schlucken…aber bisher hat der Weg etwas gebracht und wir hoffen es bleibt bei der Verbesserung 🙏

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                #8
                Oh je, wieder so was ominöses, na zum Glück kein PBFD. Ich hoffe ganz fest, dass ihr nun etwas Ruhe habt.

                Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                  #9
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                  Hallo Babsi87,

                  was es nicht alles gibt, Wenigstens werden Deine Flauschis behandelt, letztendlich ist es egal, Hauptsache, es geht ihnen gut. Und wie Du berichtest, scheint sich das Verhalten zu bessern, das freut mich. Alles Gute und weiterhin viel Erfolg, auf dass Du keine Sorgen mehr um Deine kleinen Flauschis haben musst.

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