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Halsbandsittiche Bedrohung der heimischen Vogelwelt?

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    Halsbandsittiche Bedrohung der heimischen Vogelwelt?

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    Hallo,

    wie ihr bestimmt wisst hat sich der Halsbandsittich in vielen Teilen der Welt angesiedelt.
    Und die richten unter anderem ja auch Schaden an, aber komisch finde ich, dass sie hier in Deutschland einen größeren Aufstand gegen ihn als z.B. auf Mauritius gemacht wird.

    Denn auf Mauritius hat er den Echosittich (mit Hilfe einiger anderen Tierarten) an den Rand des Aussterbens gebracht und kaum einer kümmert sich drum, während hier sogenannte "Naturschützer" die Tiere vertreiben wollen weil sie ein paar Stare u.a. in ein paar Parks vertrieben haben, obwohl sich die Vögel gut einen anderen Nistkasten außerhalb des "Halsi"- Gebietes gebaut haben. Und das sehen sie als Bedrohung der heimischen Vogelwelt an?!


    Stimmt das was ich geschrieben habe oder habe ich alles falsch verstanden?

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    #2
    Unnatürliche Eingriffe in ein heimisches Ökosystem sind nie gut. Sie bringen Fauna und Flora durcheinander, verdrängen, wie du schon richtig angemerkt hast, heimische Arten und besetzen ökologische Nischen, die eigentlich ansässige Tiere und Pflanzen inne haben.
    Ob man sich hier oder dort mehr aufregt, ist schwer zu beurteilen und letztendlich auch irrelevant. Was zählt ist, dass heimische Arten erschwerte Lebensbedingungen vorfinden und das sollte in jedem Fall verhindert werden!

    Auch hier bei uns gibt es die Halsbandsittiche und natürlich sind sie schön anzusehen. Aber man sollte sich ins Gedächtnis rufen, welchen (irreversiblen) Schaden sie anrichten können.

    Das Aussetzen von Exoten ist in Deutschland im Übrigen ein strafrechtlich relevanter Tatbestand. Damit ist nicht zu spaßen.

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      #3
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      Klar, wenn sie sich schnell vermehren können sie schon eine Gefahr für heimische Arten darstellen, aber wenn sie sich nicht sonderlich vermehren kann man kaum von "Schaden" sprechen.
      Ich war letztes Jahr in Wiesbaden, wo ich neben Halsband- und Alexandersittich noch Nilgänse beobachten konnte. Aber das war auch nur im Park so, außerhalb habe ich weder Papageien noch Gänse gesehen.
      Die Fotos vom Park sind ziemlicher Sche* geworden, weil die Kamera kaputt war, Bilder könnt ihr also leider nicht erwarten.

      Es gibt in Deutschland sogar schon freilebende Nandus, aber den größten Schaden aller Exoten hat die Schwarzkopf-Ruderente angerichtet, die die verwandte Weißkopf-Ruderente in einigen Teilen Europas schon fast ausgerottet hat.

      Eigentlich sind auch Schwäne () und Fasane nur eingewilderte Tiere, nur dass sie schon seit Jahrhunderten in Deutschland leben.

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